Wie war es in eurer Schulspeisung?

    • (1) 20.10.14 - 20:32

      Hallo,

      erinnert ihr euch noch?
      Heute erzählten mein Mann und ich wieder über alte Zeiten, diesmal über die von uns allen "geliebte" Schulspeisung in der DDR.

      Oh, da hat sicher so mancher oder manche noch so dolle Erinnerungen, nicht wahr??

      Gar nicht gemocht habe ich den Montag, es gab nur Suppe, Graupensuppe, Nudelsuppe, weisse Bohnensuppe mit Schweinefettstücken :-( kotzurbini - wo bist du?
      Weisskohlsuppe usw.
      Dann der Schweinebraten manchmal, gar war was anderes, mega-bissfest, Rotkohl und Salzkartoffeln, die oft vom Teller flogen, da eine Konsistenz wie harte Tennisbälle:)

      Geliebt habe ich das Dessert Berliner Luft. Eine Art rosa Himbeerpudding, locker und leicht. Und so schön süß.
      So etwas ähnliches wie das hier, allerdings ohne Weisswein. Vielleicht hat jemand noch ein Original-Rezept?

      http://www.amazon.de/gp/bit/apps/web/SERP/redirect/ref=bit_bds-p07_serp_ff_de?ie=UTF8&id=1&pos=2&t=8t2MdxmT4AZ3nodVRbB8ieZOiJqklwg0xVbYTZGTO9M&tagbase=bds-p07&tbrId=v1_abb-channel-7_ed296926e69c4cea897eecca6b39f4e3_30_46_20131117_DE_ff_nt_IS0&url=http%3A%2F%2Fwww.essen-und-trinken.de%2Frezept%2F235342%2Fberliner-luft.html

      Jedoch mochte ich besonders Gurkenragout, das habe ich schon öfter nachgekocht und die Schokopuddingsuppe und Reisbrei mit Apfelmus.

      Was gab es bei euch damals Gutes in der Schule?
      Woran erinnert ihr euch noch?
      Unsere Pausenmilch in den Kästen wurde im Winter freundlicherweise auf die Heizung gestellt vom lieben Hausmeister. Man freute sich, wenn es Vanillemilch war:)

      LG Lotta

      • Hallo,

        also ich fand die Puddingsuppen immer obereklig. Komischerweise gabs die sehr oft. Wenn ich Glück hatte, dann wenigstens noch Vanille, aber der Rest...
        Sehr lecker - auch heute noch - war und ist das Jägerschnitzel mit Tomatensoße und Spirelli.
        Und die Milch... war leider oft sauer:(

        vg, m.

        • Jägerschnitzel mit Tomatensoße? #rofl

          • In der DDR war Jägerschnitzel panierte und gebratene Jagdwurst #schock
            Ich hab mich nach unserem Umzug über die Grenze gewundert, dass im Geschäft kreisrunde panierte Jägerschnitzel lagen....
            Dazu gab es dann auch nicht die Sauce, die ich als Jägersauce kannte (m. Pilzen), sondern entweder eine Art "Zigeuner"sauce oder Tomatenauce.
            War schon ein Abenteuer, die erste Zeit in Sachsen-Anhalt auch nur etwas im Imbiss zu bestellen :)

            LG,

            W

          • Na klar, kennst du etwa nicht?

            Das gibts bei uns jetzt noch als typisches Samstagsessen. Mögen wir alle sehr.

            Wir kochen Spirelli und eine feine liebliche Tomatensoße. Dazu essen wir panierte gebratene Jagdwurst in Scheiben natürlich. Die hiessen bei uns schon immer Jägerschnitzel. Solltest du mal probieren.

            Einfach Lecker.

            LG

      Hallo,

      Meine Schulzeit ist zwar noch nicht allzulange her, aber ich erinnere mich noch gut an das Grund - und Realschulessen.
      Ich weiß nicht wieso, aber es hat immer so gut geschmeckt. Und das, obwohl es immer einfach gekocht war. Sehr lecker fand ich Schokopudding, Würstchengulasch #verliebt und Griessbrei.

      Ich würde das Würstchengulasch Sooo gerne nachkochen, aber ich finde das passende Rezept dazu nicht. Es schmeckt leider immer nur ähnlich :-(.

      #winke

      (8) 20.10.14 - 22:42

      Ihr könnt Euch daran erinnern, das montags Suppentag war?? Geilo #rofl#pro.

      Ich erinnere mich an meinen geliebten Grießbrei mit Apfelmus und Gräupchensuppe. Sonst nix mehr #cool. An die langen Schlangen beim Ausschank, an den Speiseraum. An die Milchtûten. Vanille . Und an die Essenstüten für Ausflüge. Wurst, trockenes Brötchen, Milch (?).

      Aber weder an den Rest der essbaren Angebote wie auch der Nachtische. Würde sogar behaupten, Nachtisch hätte es garnicht gegeben ...

      VG 004

      Das einzige ab was ich mich erinnere, ist das leckere Wassereis im Kindergarten.
      In der Schule hatte ich kein Mittagessen....... aber zuhause war das essen auch nicht so besonders.
      Meine Mutter konnte nicht gut kochen und es gab irgendwie immer das gleiche. Und alles zerkocht ohne Ende.

      Nur bei meiner Oma hat es geschmeckt #verliebt

      (10) 21.10.14 - 08:01

      Ich habe schlimmste Erinnerungen an ominöse Fischstäbchen, über die es immer hieß, da sei alles drin, was in der Küche aufgekehrt wurde. Mir scheint das bis heute plausibel.
      Geliebt habe ich die süß-sauren Kartoffelstückchen, die hat niemals wieder jemand so gut hinbekommen.

      • (11) 21.10.14 - 19:28

        Da kann ich dir recht geben, sie hießen zwar Fischstäbchen, bestanden aber meiner Meinung nach aus 50 % Fisch und 50% anderem Mehl-Pamps. So, wie manche Fertig-Fisch-Gerichte heutzutage. Heut sicher aus Sparsamkeit, denn Fisch ist kein Billigessen mehr und kommt nicht mehr in Unmengen vor.

        Was meinst du denn mit süß-sauren Kartoffelstückchen? Kenn ich nicht.

    Bei uns gab es in der Schule auch kein Essen.
    Das Essen war fertig wenn wir nach Hause gekommen sind.

    Suppe war nie so richtig mein Fall, gab es aber ein Mal die Woche.
    Meine Mutter hat auch gefragt was wir essen möchten.
    Bei mir hätte es fünfmal die Woche Pellkartoffeln mit Hackfleischsoße geben können.
    Aber wenn sie Makkaroniauflauf gemacht hat bin ich auch immer ein bisschen schneller nach Hause gegangen.

    Bei uns gab es immer Kakao in der große Schulpause.

    Dein Link funktioniert bei mir nicht.

    Vielleicht das hier:

    http://www.kochbar.de/rezept/364600/Dessert-Rosa-Schnee-Berliner-Luft-ala-Oma.html

    • Hallo,

      ja, das könnte es in etwa gewesen sein, nur eben kräftig durchgerührt, einheitlich rosa- weiss gesprenkelt. Keine Ahnung, ob damals mit so viel Eischnee gearbeitet wurde, denn es gab ja mal ne Zeit, wo viele Dinge von Salmonellen verunreinigt waren und man deshalb drauf verzichtete.

      Jedenfalls war es doppelt prima, wenn man zu den letzten Schülern in der Schulspeisung an solchen Tagen zählte, dann bekam man noch die übriggebliebenen Schälchen extra. War eben fast wie ein Fünfer im Lotto.
      Ja, auch kleine Sachen können ein Schulkind glücklich machen.

      :-)

      Übrigens gab es sag ich mal nur sehr wenige Schüler, die dort nicht mitaßen. Denn es gingen ja alle Eltern arbeiten und das Essen war dort günstig. Es war staatlich gestützt und kostete für uns Schüler pro Tag 0,55 M.

      Also Fett ansetzen konnte man bei solch einer Kost eher nicht. Es war oft diät gekocht oder / und von besonderer Schmackhaftigkeit oder Vielfalt konnte oft kaum die Rede sein.

      Deswegen hatten 95% aller Schüler eine schlanke Figur, was nicht schlecht war. Sieht man manche von heute an.

      Samstag und Sonntag gab es Essen zu Hause. Da schmeckte es wenigstens.

      LG Lotta

(15) 21.10.14 - 09:34

Ich ging zwar zur Schule als es die DDR schon nicht mehr gab, dennoch habe ich unschöne Erinnerungen an die Schulspeisung.

Einzig gut in Erinnerung blieben mir ie gatschigen, labberigen, gummirigen Eierkuchen....die fand ich geil.

Ansonsten erinnere ich mich an Graupensuppe mit allerlei Ekel darin oder aber Spagetti/Penne mit Tomatensoße. Hätten die Küchenleute den Topf so umgekippt, wäre da ein Klumpen Nudeln rausgekommen, ein riesig großer Klumpatsch.

Außerdem herrschten bei uns rauhe Sitten. Man MUSSTE aufessen und man MUSSTE essen.

Zu sagen "Kein Hunger" war nicht.

Klein Theresa musste sich allerdings in der Schulzeit 2 Mal übergeben wegen "du MUSST"...von da an schmiss ich die Teller samt Besteck kaputt. Das haben die sich genau 4-5 Mal angeschaut und gaben mir dann Plastikgeschirr- und besteck. Nachdem auch da weiterhin Zwang bestand aufzuessen und ich es eine Zeit lang mit Verweigerung probierte, leerte ich den Plastikteller einfach mitten auf oder unter dem Tisch.

Auch dort folgten 3-4 Ermahnungen und man gab mir kein Essen mehr, wenn ich das nicht wollte.

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