Zwei Mal nicht bedient worden (in Geschäften). Schon mal erlebt?

    • (1) 22.01.15 - 16:25
      tutnichtszursachehier

      Hallo,

      ich möchte gerne anonym schreiben. Heute sind mir zwei Sachen passiert, die ich einfach unglaublich finde.

      Zunächst war ich mit meinem Mann in einer Stadt. Wir hatten einen Termin und waren noch etwas zu früh dran, so dass wir durch einen Spielwarenladen schlendern wollten. Wir hatte keine Kinder dabei.

      Wir gehen rein, sagen "Guten Morgen". Der Mann hinter dem Tresen erwidert den Gruß und fragt sofort, was wir suchen. Wir antworten: "Wir möchten uns erst einmal umschauen." Daraufhin erwidert er: "Für welche Altersgruppe suchen sie etwas?" Wir erwidern, dass wir uns generellerst einmal umsehen möchten. Daraufhin sagt er: "Sie können nicht einfach gucken:" Daraufhin sagt mein Mann: "Alles klar. Dann gehen wir wohl wieder." Darauf der Mann: "Ja das wäre mir sehr recht, wenn sie gehen würden."

      UNFASSBAR, oder? Ist es also nicht mehr erlaubt, ein Geschäft zu betreten und sich umzusehen?! Muss man also heutzutage mit einer klaren Vorstellung des beabsichtigen Kaufobjektes kommen, am Tresen vorsprechen und sich dann bedienen lassen?!

      Wir sind sauber und ordentlich gekleidet und sehen gepflegt aus. Denn meine Schilderung hört sich ja quasi so an, als wären wir "Tippelbrüder".

      Am Nachmittag war ich im Ort (kleines Dorf) unterwegs. Ich brauche neue Ohrringe und zwar goldene Stecker. Ich habe dann, weil ich gerade in der Gegend war, den hiesigen Uhrmacher aufgesucht. Dieser führt Uhren, Schmuck usw. In mehreren Vitrinen standen verschiedene Ohrringe, Ketten usw. Ich komme rein und sage, dass ich Ohrringe suche. Bevorzugt in Gold und in Form von Steckern.

      Da sagt der Mann: "Sowas habe ich nicht." Ich dachte, ich höre nicht recht. Ich habe schließlich die Vitrinen gesehen.

      Dann fragte er noch: "Für wen?" Ich sagte: "Für mich selbst." Dann sagte er: "Nein. Da habe ich nichts. Und etwas Modernes führe ich erst recht nicht."

      Da frage ich mich: Woher will der Mann wissen, was ich mir vorstelle und was in meinen Augen modern ist oder nicht!

      Ich meine: In einem kleinen Dorf hat man nicht allzu viele Kunden. Da muss man schon froh sein, wenn mal jemand rein schaut und nicht in die Stadt fährt. Wenn ich doch in einem kleinen Ort einen Laden habe, bin ich doch froh um jeden Kunden, der sich zu mir verirrt und fahre alles auf, was ich im Angebot habe. In der Hoffnung, dass man mir was abkauft, oder?!

      Und auch hier: Ich wohne im Nachbarort, war ganz normal gekleidet und habe gewiss genug Geld, um mehr als ein Paar Ohrringe zu erwerben.

      Ist euch so etwas schon mal passiert? Ich bin ehrlich gesagt perplex.

      • Unglaublich! Also direkt so frech ist mir das noch nie passiert und da hätte ich auch ehrlich interessiert nachgefragt ob dann der laden noch länger offen hat oder der insolvenzverwalter bald klopt?
        Meinem mann ist das vor Weihnachten passiert, er war in einem Schmuck laden und wollte einen ring kaufen. Dort saßen 4 damen, eine hat gearbeitet, zwei unterhielten sich miteinander und die andere feilte ihre Nägel! Er wurde keines Blickes gewürdigt, war auch nicht schlampig angezogen oder so. Im nächsten laden wurde er sofort bedient und ließ dort auch mehrere hundert Euro! Tja, wenn man heutzutage keinen umsatz braucht?

        Mir ist bei fielm*nn mal passiert das knappe 10 min niemand im verkaufsraum war. Ich brauchte dringend ne Brille und bin in meiner Mittagspause hingehetzt. Niemand da? Nach den 10 min bin ich dann ziemlich angesäuert gegangen.

        Möglicherweise hatten die von Euch/Dir gewählten Anbieter den Eindruck, Du verfehltest das Thema.... - genau wie hier. Denn ich suche noch verzweifelt nach dem partnerschaftlichen Hintergrund #kratz.....

        Da ich aber auch eher zweitrangig zum dienstleistenden Gewerbe zähle, bitte ich um Nachsicht.

        Ich vermute selten Fakes, aber Deine Story? Beim besten Willen.... - verkauf die ans RTL-Nachmittagsprogramm!

        Nein, sowas ist mir noch nicht passiert.

        Ich denke Ihr müsst irgendwas abschreckendes ausstrahlen oder an Euch haben, anders kann ich mir das nicht erklären.

      • Wird wohl eher an Euch liegen.

        Bei der Geschichte im Dorf würde ich vielleicht sagen, der Mann hat Dich gekannt. Das wiederum ist der Nachteil in den kleinen Dörfern.

        Mir ist das noch nie passiert.

        • Wie bitte muß man denn drauf sein um so behandelt zu werden?
          Und um hier zu sagen ,der Mann hat Dich gekannt und darum.....meine Güte,wie dreist ist das denn??
          Als guter Verkäufer muß ich freundlich sein,man sieht nicht jedem an ,wieviel er im Geldbeutel hat......aber grundsätzlich hat jeder das Recht freundlich behandelt zu werden.....auch hier bei urbia;-)
          Liebe Grüße Iris,die bei solchen Gelegenheiten klar nach Namen des Verkäufers fragt und nach dem Vorgesetzen,wirkt oft Wunder!!

          • "...Wie bitte muß man denn drauf sein um so behandelt zu werden?..."

            Tja - da fällt mir einiges ein, und ich bin nicht gerade empfindlich.

            Und wie bitte muß man denn drauf sein, dass man so eine simple Geschichte hier in schwarz schreibt...

      Das Ganze geht auch andersherum.

      Ich verkaufe Gebrauchtwagen und dies ausdrücklich nach Terminvereinbarung. Da gibt es aber auch Leute, die einfach so hier aufkreuzen, als wär es das normalste auf der Welt.

      Hier gibt es auch einen Spielwarengeschäft, dessen Inhaber sich merkwürdig benimmt. Da darfst nichts anfassen und wenn man etwas bestimmtes will, dann kennt er es nicht und will es auch nicht besorgen.

      Was mir an Deiner Geschichte nicht so recht glaubwürdig erscheint: Ein Juwelier auf dem Dorf?

      Hallo,

      ich wohne in einem Ort mit + - 2400 Einwohnern.

      Wir haben hier eine sehr gute Infrastruktur und bis vor 4 Jahren gab es hier auch einen Juwelier. Allerdings haben die zwei das zum Schluss nur noch aus Spaß an der Freude gemacht und nun ist der Laden dicht, da kommt auch nichts mehr nach.

      Grüßle

      Ja, warum nicht?

      Ich habe eine Zeit lang ineiner 1800 Seelen Gemeinde gewohnt, es gab noch nichtmal einen Bäcker oder Metzger, kein Kiosk etc., aber einen Juwelier und ein Elektrofachgeschäft *lol*.

      Lg

      Andrea

      in unserem nebendorf gibt es auch ein juwelier ;-)

Mir wurde sogar mal in einem Klamottenladen gesagt "tut mir leid, aber ihre Grüße führen wir hier nicht!"

Das ist erst ein Kracher... ich hab mir dann woanders Tücher angeschaut.

HI,

und warum wird eine solche lächerliche Geschichte in schwarz geschrieben#schwitz#rofl

Naja, vielleicht wurde anhand des Äußeren schon eingeschätzt, das Du nicht die Kunden bist, die in deren Zielgruppe gehört?
Ein Gothic-Typ würde jetzt für sich auch keine süßen kleinen Ohrstecker kaufen, wo beim Anblick eher der Totenkopf aus dem Ohr hängt....ja, dann wäre das ein KOmmentar wert, das er nichts für Dich hat;-)

Lisa

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