Auto im Halteverbot von Privatperson fotografiert

    • (1) 03.04.15 - 19:24

      Hallo,
      weiß jemand, ob man einfach ein fremdes Auto im Halteverbot fotografieren und dieses an Dritte weitergeben darf? Ich stand auf dem Grünstreifen einesn Parkplatzes. Eine anonyme Person hat mir einen Zettel an das Fenster gemacht, dass er "mein Fehlverhalten bilddokumentiert und dem Immobilienverwalter gemeldet hat". Soweit ich weiß, ist der Parkplatz öffentlich (jedenfalls verteilt die Polizei regelmäßig Knöllchen). Abgesehen davon, dass mich so ein Schreiben nur in mich rein grinsen lässt frage ich mich trotzdem, ob es erlaubt ist, fremde Autos zu fotografieren und als "Beweis" weiterzuleiten. Bitte keine Diskussion, ob ich auf einem Grünstreifen parken darf und somit fremdes Eigentum beschädige, ich mache es nur im absoluten Notfall, weil die Parksituation an meinem Arbeitsplatz eine Katastrophe ist und es für mich keine Alternative gibt!
      Danke für eure Meinung!

      • Es gibt keine Alternative für dich, als dich auf einen fremden Grünstreifen zu stellen und damit wissentlich diesen zu beschädigen? Was bitte soll das für ein Notfall sein, der dein Verhalten rechtfertigt? Ich stelle mir gerade vor, jemand stellt sich auf unseren Rasen vor unserem Haus, weil er glaubt, es gäbe keine Alternative für ihn und es wäre ein "Notfall".

        Zu deiner Frage: Keine Ahnung, ob man fremde Fahrzeuge fotografieren darf. Um raus zu finden, durch wessen Auto der Grünstreifen geschädigt wurde, ist es vermutlich hilfreich. Ganz sicher aber weiß ich, dass man nicht einfach Grünstreifen zum Parken nutzen darf, wenn dort Halteverbot besteht. Und ich weiß auch, dass die Parksituation bei dir nicht als Notfall gilt und es dem Eigentümer völlig egal sein kann, ob du eine Alternative hast oder nicht.

        Aber darüber wolltest du ja nicht diskutieren. Du wolltest nur über das evtl Fehlverhalten des anderen diskutieren. Sorry...

        m.

        • Hallo,
          oh, ein Gutmensch will wieder bei urbia für Diskussionsstoff sorgen?! Wenn in einem abgelegenen Stadtteil 1300 Mitarbeiter beschäftigt sind und nur 900 private und öffentliche Parkplätze vorhanden sind und dazu noch ein reger Kundenverkehr herrscht und man 30 km von diesem Ort entfernt wohnt und eben keine andere Möglichkeit besteht, dort hin zu kommen, was meinst du, wie die Parksituation dort aussieht?! Ich könnte mich natürlich auch wie alle anderen an den Straßenrand stellen, aber dadurch gefährde ich die Kinder, die im nahegelegenen Kindergarten die Straße überqueren wollen. Dann doch lieber der Grünstreifen! Und diskutieren wollte ich nicht, ich habe lediglich völlig wertfrei gefragt, ob ein fremdes Auto fotografiert werden darf! Deshalb erspare dir doch bitte weitere Beteiligung an der Diskussion, auch wenn es ein öffentliches Forum ist! Ich verstehe wirklich nicht, warum hier immer Menschen ungefragt ihre Meinung geben müssen! Hoffentlich geht es dir jetzt besser! Einen schönen Abend noch!

        Danke für deine Antwort! Ich habe nirgends geschrieben, dass ich dagegen vorgehen möchte, es hat mich lediglich interessiert! Bei oben beschriebenen Parkplatzsituation ist es nicht möglich, ÖV zu benutzen, da diese nicht arbeiterfreundlich sind. Ich fahre jeden morgen schon eine halbe Stunde früher weg. Noch früher geht leider nicht, weil ich mein Kind vorher noch in die Kita bringen muss! Wenn du die Situation einmal gesehen hättest, würdest du vielleicht anders denken. Es ist ein tägliches Chaos, alle Straßen werden zugeparkt, Kinder können nicht mehr sicher über die Hauptstraße gehen. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, wann etwas passiert! Dann doch lieber der Grünstreifen! Selbst die Medien sind schon mit dem Thema beschäftigt! Aber egal, du hast mir ja die Antwort gegeben, die ich haben wollte, deshalb verabschiede ich mich jetzt aus der Diskussion, wie ich urbia kenne, werden einige frustrierte mich als bösen, bösen Parksünder zerreißen, der seine gerechte Strafe bekommen soll, wenn nicht im RL, dann wenigstens bei urbia:-)! Wünsche dir einen schönen Abend!

        • Du solltest lernen im Leben die zweite Seite der Medaille zu sehen. Ich verstehe deine Frage, aber die kann man auch ohne diese trotzige Haltung stellen und einfach annehmen, dass man sich gesetzeswidrig und rücksichtslos verhält.

          Ich fotografiere übrigens die Parksituation bei sehr engen Parkplätzen bzw. wenn es absehbar ist, dass die Fahrer der Nachbarsauto nicht sehr kompetent sind oder die Möglichkeit besteht, dass mir die Türe ins Auto gehauen wird (offensichtliche Familienautos mit Mutti)... d.h. mein Auto in der Mitte und die rechts und links. Sollte tatsächlich mal eine Delle oder Kratzer drin sein, macht das die Sache einfacher.

          • >>>bzw. wenn es absehbar ist, dass die Fahrer der Nachbarsautos nicht sehr kompetent sind oder die Möglichkeit besteht, dass mir die Türe ins Auto gehauen wird (offensichtliche Familienautos mit Mutti)... >>>

            Hallo

            #kratz - nicht Dein Ernst, oder?
            Wie erkennt man denn, dass der Nebenparker "nicht kompetent" (wofür?) ist bzw. was soll die Bemerkung mit der "Mutti"?
            Als "Mutti" sorgt man selbstverständlich dafür, dass die lieben Kleinen die Autotüre nicht ins Nebenauto knallen - Du hast keine Kinder, oder?

            Da würde ich an Deiner Stelle doch lieber die Autos der allseits eiligen Porsche-fahrenden Geschäftsherren fotografieren, die neben Dir parken; die haben nämlich keine Zeit um zu gucken, wohin sie ihre Türe knallen.......
            Abgesehen davon ist ein Foto eines neben Dir parkenden Autos keine Absicherung dafür, dass dieser Dir irgendwelche entstandenen Schäden bezahlt. Es sei denn, Du hast sie "in flagranti" erwischt. Alles andere lässt sich nicht beweisen!

            LG und frohe Ostern
            Dani (Mutti) :-p

            • Buhu, da fühlt sich wohl jemand angesprochen?

              Mutti ist die Klischeebeschreibung einer Mittvierzigerin mit 1,8 Kindern, die ein Auto im Ausmaß des Ford Transit benötigt, weil ein Wocheneinkauf ja nicht in einen VW Passat reingeht, geschweige den zwei Kinder, die sie täglich zur Schule karrt, weil die 350 Meter über eine Straße mit Fussgängerstreifen geht, die durch die anderen Mütter jedoch so gefährlich ist, dass Mutti leider Gottes dazu gezwungen wird Taxi zu spielen - mit Helikopter und Glucken aber rein gar nichts zu tun hat.

              Meist hat die Mutti auch irgendwann in der Ausbildung, gerne Abitur und Fachstudium, den Führerschein gemacht, aber eigentlich nie gebraucht, weil sie mit den ÖV überall hinkam und danach hatte sie nie ein gutes Gefühl. Mit den Kindern braucht sie aber ein Auto, also setzt sie sich mit ungutem Gefühl und mangelnder Übersicht durch ihre 1.63m Körpergröße in ein Auto mit den Ausmaßen eines mittelgroßen Lastwagen, weil anders der Kinderwagen nicht verstaut werden kann, und hofft, dass die anderen Autos vor Respekt ihrer Kinder, deren Namen "Aurelia-Chantall" und "Kevin-Luca" auf das Rückfenster aufgeklebt sind, genügend Abstand halten.

              Das machen diese aber sowieso, weil Mutti vor lauter ungutem Gefühl und Überforderung zu 30% den Blinker vergisst und 500 Meter vor einer Kreuzung schon auf 20km/h abbremst - die Kurve ist ja eng, die da noch kommt.

              DAS ist der Klischeetyp Mutti, genauso wie es zum Klischeetyp Geschäftsmann mit Porsche oder Führerscheinanfänger ebenso eine Beschreibung gibt.

              Ich habe in meinem Leben noch keinen Porschefahrer - oder allgemeinen Geschäftsmann mit Auto einer teureren Klasse - gesehen, der die Türe in das Auto des Nachbarn geknallt hat, aber genügend Muttis, die es bei ihren Kindern nicht im Griff hatten. Dazu brauche ich keine eignen, ich weiß wie das Ideal aussieht - ganz allgemein: keine Beulen machen!

              Übrigens kommt das vielleicht drei- oder viermal im Jahr vor, dass ich ein Foto mache. Mit ist es auch egal, ob es schlussendlich relevant ist, mir gibt es prophylaktisch mehr Sicherheit. Hey, Mutti benutzt schließlich auch Globulis!

              • Hallo

                Oh - mein - Gott! Selten habe ich soviele Klischees auf einmal gelesen!
                Du hast ja einen herrlichen Vogel....#rofl

                By the way: Nein - angesprochen fühle ich mich keineswegs, meine Zwerge laufen zur Schule, knallen keine Autotüren in fremde Autos und wir haben weder eine lastwagengrosse Familienkutsche noch Aufkleber hintendrauf....

                Daneben haben wir - einigermassen - gute Manieren und benutzen in unseren Posts nette Anreden sowie nette Abschiedsworte.
                In diesem Sinne:

                Einen wunderschönen Ostermontag und weiterhin frohes Fotografieren von knapp nebenan parkenden Familienkutschen (irgendeinen Lebensinhalt muss man ja schliesslich haben)
                #winke

                • Gute Manieren und dann mir bei einem offensichtlich nicht ganz ernsthaft gemeinten Beitrag zu schreiben, dass ich einen Vogel habe und als einzigen Lebensinhalt das Fotografieren von Autos habe, schliesst sich irgendwie aus.

                  Da du, im Gegensatz zu anderen, aber sowieso nicht verstanden hast, wo der Punkt liegt, wird das wohl eine Intelligenzfrage sein und die Dummheit mich zu beleidigen, sei dir vergeben.

                  Auch schöne Ostern. *hust*

            Also wenn es bei uns etwas knapper wird in der Parklücke, dann checken wir auch das Nebenauto ab, ob es ein neuer BMW ist oder ein alter Opel mit Kindersitzen drin. Die Wahrscheinlichkeiten, die Tür reingerammt zu bekommen, verändert sich nun mal mit der Fahrzeugart. Ich kenne viele, die darauf achten. :-)

            LG

        (13) 04.04.15 - 12:16

        Darf ich mal nachfragen:

        Du quetscht dich mit deiner Karre in eine eigentlich viel zu enge Parklücke, so dass abzusehen ist, dass deine Nachbarn kaum aus ihren eigenen Lücken wieder rauskommen... und fotografierst dann alles, weil DIE ANDEREN ja "bestimmt inkomepetent AUSparken?

        Ich persönlich würde mich in so eine Lücke überhaupt nicht reinquetschen! Finde ich mindestens unhöflich, andere in die Situation zu bringen, dass sie mit anzunehmender Wahrscheinlichkeit beim Ausparken einen Unfall bauen. #kratz

        • Ich habe geschrieben "sehr engen Parkplätzen", sprich reguläre Parkplätze, die vergleichsweise eng sind, aber an sich benutzbar. Mit einem langen Auto muss man möglicherweise, ein- oder zweimal rangieren.

          Vorausgesetzt die Nachbarsautos befinden sich nicht gleich am Streifen.

          Und ich habe nicht geschrieben, ich quetsche (!) mich in einem zu (!!) enge Parklücke (!!!), also unmarkiert und behindere andere.

          Bevor du also hier mit Unterstellungen kommst, bitte korrekt lesen.

          • Wenn ich mich in eine Lücke manövriere, dass ich Sorge hab, der Nebenmann haut mir die Tür in den Lack... dann ist das für mich "gequetscht".

            Ich bin auch schon bei zu engen Parklücken weitergefahren, weil mein Auto zu breit für die Markierung war. Wenn ich die Tür nach dem Parken kaum noch aufkriege, ist die Lücke zu eng - egal, was da markiert ist. Fertig.

            LG

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