Kann ein OB verschwinden?

    • (1) 15.08.15 - 08:25

      Hi!

      Brauche dringend euren Rat.

      Habe gestern ein OB benutzt und kann mich nicht erinnern ob ich es rausgeholt habe.#schwitz

      Kann ein OB verschwinden?
      Aber wo ist dann das Bändchen? Das müsste ich doch fühlen können, oder?

      Ich hab alles abgetastet und auch mit pressen versucht.
      Aber da lässt sich nichts finden.

      • (2) 15.08.15 - 08:41

        Wenn es noch drin ist, wirst Du es irgendwann riechen :-p

        Hallo,

        das wäre ein Ding, wenn ein Tampon das könnte.

        Also nein, er kann nicht verschwinden. Sollte er aber über längere Zeit drin sein, fängt das zu stinken an - wegen Bakterien und so.

        Grüße
        ulmerspatz

        Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass sich zur Zeiten der Menstruation die Gebärmutter in periodischen Abständen sich massiv ausdehnt, so dass es umgangssprachlich als "schwarzes Loch" bezeichnet wird. Dies hat mit der Masse an Blut- und Geweberesten zu tun, die ausgestossen werden, um ein ausbauen zu vermeiden. In Wahrheit dehnt sie sich lediglich auf die Grösse einer Gebärmutter einer Sau; diese ist allerdings im Grössenverhältnis zum Körper der Sau ziemlich gross. Daher auch der Ausspruch "Sie blutet wie eine abgestochene Sau."

        Es kann also vorkommen, dass in dem Moment ein Hygieneartikel (Tampon, Softtampon, Schnäppchen, in sehr seltenen Fällen sogar eine Menstruationstasse) kurzerhand nicht auffindbar ist. Dann empfiehlt sich ein Gang zum Gynäkologen, da sonst die Gefahr eine Infektion besteht.

        Manchmal besteht aber falscher Alarm, weil die Frau sich aufgrund des Blutverlustes nicht mehr genügend Hirnkapazität hat, um das Erinnerungsvermögen abzurufen, das ist gar nicht so ungewöhnlich. Hier hilft es Ruhe zu bewahren (im Zweifelsfalle in eine Papiertüte atmen) und die Vagina abzutasten. Die kleinen Tastsinn am Finger und den Scheidewänden teilen dann mit, ob ein Hygieneartikel vor Kurzem vorbeigekommen ist.

        • *ausbauen = Aufstauen
          **Schnäppchen = Schwämmchen

          *Die kleinen Tastsinn am Finger und den Scheidewänden teilen dann mit, ob ein Hygieneartikel vor Kurzem vorbeigekommen ist. *

          Und der Tastsinn ertastet dann auch den Unterschied zwischen "Gestern Nachmittag reingeschoben" und "gestern Abend rausgeholt"?!

          *Manchmal besteht aber falscher Alarm, weil die Frau sich aufgrund des Blutverlustes nicht mehr genügend Hirnkapazität hat, um das Erinnerungsvermögen abzurufen, das ist gar nicht so ungewöhnlich.*

          Ich schaffs auch ohne Blutverlust, alltäglich Verrichtungen zu vergessen. Noch nie zurück ins Haus gegangen, um zu überprüfen, ob der Herd auch wirklich aus ist? #kratz

          Und nein, ich gehe nicht zu lachen in den Keller. ;-) Im Großen und Ganzen ist dein Post sehr hilfreich, vor allem den Rat, zum Fa. zu gehen. Ich würde da auch nicht warten, bis es stinkt. Stichwort Toxisches Schocksyndrom.
          Aber den letzten Absatz hättest du dir besser gespart. #sorry

          LG

          • Nein, ich kriege es tatsächlich noch beinahe so hin mich an die Herdbedienung zu erinnern, auch während meiner Periode. Vielleicht bin ich evolutionär auch weiterentwickelt.

            Wirklich, wenn die Frage von einem elfjährigen Mädchen gekommen wäre, hätte ich absolut feinfühlig geantwortet - hilfreich war mein Beitrag sowieso.

            Aber von einer Frau, die bereits mehrere Kinder hat! Da merkt man, dass Kinderkriegen wirklich keine Kunst ist, wenn man nicht mal die einfachsten anatomischen Grundkenntnisse des eigenen Körpers hat.

            Die Situation ist einfach, denn schliesslich ist der Kanal nicht drei Meter lang, sondern kann bei den meisten Frauen in entsprechender Position bis zum Muttermund ertastet werden. Und während sich dieser zwar während der Periode etwas öffnet, damit das Blut abfliessen kann, erreicht er nicht den Durchmesser, dass ein Tampon bequem durchschwimmt. Ein Tampon sollte definitiv zu spüren sein.

            Das eine Frau den Wechsel vergisst - ok. Dass sie drei Sekunden Panik schiebt - ok. Aber alles darüber hinaus ist kritisch...

            Spürt die TE also den Tampon nicht, ist er mit 99%iger Sicherheit draussen. Das 1% spare ich mir für anatomische Wunderlichkeiten auf.

            Ist sie unsicher, geht es zum Frauenarzt - und wartet sicher nicht, bis es stinkt!

            Mal abgesehen davon saugt dieser sich genüsslich mit allerlei Säften voll und wird mit grosser Wahrscheinlichkeit nach unten rutschen, wo sie ihn definitiv ertasten kann.

            Das ALLES sagt dir auch Google innerhalb von 2 Sekunden. Oder ein Telefonat beim Frauenarzt... Stichwort: gesunder Menschenverstand, der tatsächlich geschlechter- und menstruationsunabhängig ist.

            • Hm.

              Gesunder Menschenverstand hin oder her.

              Ich war mit 18 mal beim Frauenarzt, weil ich nicht sicher war, ob ich den Tampon herausgeholt hatte.

              Der hat ziemlich lange untersucht und zum Schluss nochmal ein zweites Gerät genommen, um zu gucken, ob er auch nicht in die Falte des Muttermundes gerutscht ist.

              Mit 19 habe ich mal einen Tampon eingeführt, obwohl schon einer drin war (ja, ich hab mich auch über meine Blödheit gewundert). Hab es erst beim rausziehen gemerkt. Also Fingerlänge + 2 Tampons = genug Platz, so dass es mit dem Ertasten nicht unbedingt funktonieren muss.

              *Das ALLES sagt dir auch Google innerhalb von 2 Sekunden.*

              ICH hab da gerade unterschiedliche Aussagen gefunden.

              *Oder ein Telefonat beim Frauenarzt...*

              Und ein Blick auf den Kalender sagt MIR, dass heute Samstag ist und der Frauenarzt zu hat.

              Jemand, der niemals-nie-nicht vergessen könnte, ob er den Herd ausgemacht hat, sollte das eigentlich auf dem Schirm haben. #kratz Sogar ich weiß das, obwohl mir die oben geschilderten bescheuerten Dinge schon passiert sind.

              LG

              • Wir haben hier auch Telefondienste über das Wochenende. Mag sein, dass dies bei dir anders ist.

                Da ich übrigens deckungsgleiche Antworten gefunden habe: "Ein Tampon kann nicht verschwinden/ in der Gebärmutter verschwinden", würde ich mich freuen, wenn du die unterschiedlichen Aussagen hier verlinkst. Ich bin durchaus bereit dazu zu lernen.

                Unsere Nebendiskussion ändert trotzdem nichts an meinen Ratschlag an sie. Hoffentlich hat sie mittlerweile mitgelesen und wartet nicht einfach ab.

                http://www.vice.com/de/read/eine-junge-frau-verklagt-eine-tampon-firma-nachdem-sie-ihr-bein-verloren-hat-462

                • (10) 16.08.15 - 11:15

                  Nimms mir nicht übel, wenn ich nicht ALLES nochmal durchsuche, was google ausspuckt. Ein Beispiel habe ich auf die Schnelle gefunden, Antwort von tarzangirl 18:03:

                  *Also Mädels...

                  1.Schreib ich aus eigener erfahrung, dass man den Tampon nicht selbst "erwühlen" kann, auch nicht der freund wird ihn finden...soooo lange Finger hat kein Mensch! Denn: Dieser Tampon schiebt sich in eine Mulde des Gebärmutterhalses und bettet sich dort innerhalb weniger Minuten fröhlich ein...*

                  Wow, Bereitschaftsdienste des Fa kenne ich tatsächich nicht! Wobei ich - glaube ich - auch erstmal in einem Forum nachfragen würde, bevor ich meinen Arzt am Samstag Morgen beim Frühstück störe. ;-)

                  LG

                  (11) 16.08.15 - 11:16

                  Link zum Zitat vergessen:

                  http://www.med1.de/Forum/Gynaekologie/183274/#p13190908

              >>Der hat ziemlich lange untersucht und zum Schluss nochmal ein zweites Gerät genommen, um zu gucken, ob er auch nicht in die Falte des Muttermundes gerutscht ist.<<

              oh gott. Was Ärzte nicht alles tun, um kompetent zu wirken.

              >>ob er auch nicht in die Falte des Muttermundes gerutscht ist<<
              Madam. wäre das der Fall gewesen, du hättest es gespürt. Mit Schmerzen. Jede Wette.
              (VIele FÄs können sich ja so was von wichtig machen.....kotz)
              Bring etwas gewaltsam in den Muttermund ein und Frau wird es aber sowas von sofort spüren. Es sei denn, sie ist "untenrum" kpl. betäubt.

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