Fahrraddiebstahl / Versicherung zahlt nicht

    • (1) 23.11.15 - 12:56

      Hallo,

      mir ist in der Nacht von Freitag auf Samstag das Fahrrad angeschlossen im Hausflur (direkt vor meiner Wohnungstür) gestohlen worden.

      Eben rief mich die Versicherung an, dass das Rad zwar im Haus gestohlen worde (somit theoretisch versichert wäre), aber weil kein Einbruch ins Wohnhaus erfolgte (es somit kein Einbruchdiebstahl ist), zahlen sie nicht.

      Ich bin einfach nur verärgert.
      Auf meine Frage, ob ich es mir stattdessen lieber wöchentlich aus dem Keller klauen lassen soll, sagte sie "ja, dann würden wir es bezahlen, weil in den Keller dann eingebrochen würde".
      Dass dann schon 10 Fahrräder von mir weg wären ist da völlig irrelevant offenbar :-/

      Ich hab einfach nur die faxen Dicke.

      Und nun?

      Boah ich bin so frustig und könnt grad echt platzen ...

      Grüße

      • (2) 23.11.15 - 14:49

        Naja,

        der Hausflur ist kein "abgeschlossener Fahrradraum/Kellerraum" oder dergleichen.
        Hier kann jeder Besucher das Rad klauen und nicht nur Mitbewohner. In der Radversicherung ist explizit aufgeführt, wann die Versicherung zahlt.
        Beim nächsten Mal vielleicht in die Wohnung stellen, wenn bei Euch so viel abhanden kommt????

        Vielleicht kommt das Rad ja wieder weil ein genervter Mitwohner, der ständig am Rad vorbei mußte, es woanders hingestellt hat....#schein
        Hast schon mal im Haus alles abgesucht?

        LG
        Lisa

        • (3) 23.11.15 - 17:36

          Hallo,

          im Keller wurden mir die Räder regelmäßig gestohlen.
          Deswegen stand es jetzt schon 3-4 Jahre vor meiner Wohnungstür (im Sommer, weil ich da den Wintergarten/Balkon nutze) und im Winter drinnen im Wintergarten.
          Jetzt sind im DG neue Bewohner eingezogen. Sie sind im Grunde die einzigen, die die Räder sehen und wissen, dass sie überhaupt da sind.

          Eigentlich steht da auch das Rad meiner Tochter noch mit, zum Glück war das gerade woanders, sonst wäre es auch weg.

          Nein, es kann kein genervter Nachbar sein, der dran vorbei muss. Es war fest angeschlossen (ein weiteres im Haus wurde gestohlen, dass hatte sogar 2 Kettenschlösser).
          Ich bin die EINZIGE, die an den Rädern vorbei muss.

          Die Räder sind im Keller wie gesagt noch unsicherer und in einer 2-Raum-Wohnung ist einfach dauerhaft kein Platz für 2 Räder.

          Was die Versicherung angeht - im Grunde habe ich mit dieser Vorgehensweise Jahre lang dafür gesorgt, dass mir im Keller eben kein Rad gestohlen wird und dafür kassiert man jetzt auch noch einen Arschtritt.
          Mögen sie recht haben - aber Recht kann das nicht sein.

          Ich bin immernoch total verärgert - aber viel mehr über diese Affenköppe, als über die Versicherung.
          Alles in allem total kacke - es war ein sehr hochwertiges Rad :-(

          Grüße

          • "aber viel mehr über diese Affenköppe, als über die Versicherung.
            Alles in allem total kacke - es war ein sehr hochwertiges Rad"

            Sorry, aber wer hier der "Affenkopp" ist, das fragt sich. Lieber lässt du dein "hochwertiges" Rad im Hausflur stehen, wo es viel mehr Gelegenheiten für fremde Leute gibt, dieses zu entwenden, als im eigenen abgeschlossenen Keller. Du würdest doch auch deinen Fernseher oder wertvollen Schmuck nicht einfach in den Hausflur stellen, oder? Warum dann also ein hochwertiges Fahrrad? Aber Schuld sind nun natürlich die von der Versicherung. Gott sei Dank muss man sich dann nicht selbst eingestehen, dass man vielleicht die falsche Entscheidung getroffen hat.

            • Nochmal,

              im Keller sind die Räder wöchentlich geklaut worden. Der Keller war keine Option mehr.

              Ich wohne im Dachgeschoss - da kommt NIEMAND an den Rädern vorbei, NIEMAND weiß, dass sie da sind, weil sie da keiner vermutet. (wer schleppt schon seinen Esel in die 5. Etage) Sie standen da auch gut.

              Bis irgendwer, irgendwem einen Tipp gab, offenbar die Haustür extra offen lies und einmal das komplette Haus von Fahrrädern befreit wurde.

              Darüber darf man sich doch wohl ärgern, oder nicht?

              Ich mache der Versicherung keinen direkten (sachlichen) Vorwurf.
              KEINE Versicherung (weder Hausrat- noch Fahrrad- noch sonst eine Versicherung) würde den Schaden tragen, dass hab ich mittlerweile begriffen.
              Aber ein emotionaler Vorwurf wird doch wohl drin sein dürfen.

              Danke!

              Gruß

              • Klar darfst du dich darüber ärgern. Die Versicherung kann dafür aber trotzdem nichts. Und nein, es ist auch kein emotionaler Vorwurf gestattet, denn DU hast das Fahrrad nicht in den Keller gestellt, wo es bei einem Einbruch versichert gewesen wäre. Ärgere dich über dich selbst, eventuell über die Diebe aber nicht über deine Versicherung, die sich genau an den von dir unterschriebenen Vertrag hält.

              • "im Keller sind die Räder wöchentlich geklaut worden. Der Keller war keine Option mehr."

                Ich verstehe sowieso nicht, warum man einen öffentlich zugänglichen Hausflur dem eigenen abschließbaren Keller vorzieht. wenn schon ein Schloss an einem Keller kein Hinderungsgrund ist, um etwas aufzubrechen und zu entwenden. Warum sollte es der Hausflur vor deiner Wohnung im DG sein?

                • Wie oft denn noch?

                  NIEMAND wusste von den Rädern.
                  Hier hat niemand weiter gewohnt - ganz "droben"!

                  Und du kannst es nicht nachvollziehen, das Rad lieber ein ein festes Geländer anzuschließen, vor der Wohnungstür im DG, wo KEIN Mensch längs kommt, anstatt in einem Keller, wo wöchentlich die Räder geklaut werden?
                  Im Keller hats ein niedliches Schlösschen, am Geländer hatte es ein fettes Schloss.
                  Im Keller kann ichs nirgendwo "dran schließen" und die Kellertür im Übrigen (Haupteingang sozusagen) war NIE aufgebrochen. Nur das Schlösschen.
                  Und nun auch "nur" ein Schloss.

                  Im Keller werden grundsätzlich die Räder zuerst vermutet - hier oben hat es bisher NIEMAND gesehen.

                  Im Keller hätte ich mir schon das 10. neue Rad kaufen müssen, was mir eine Hausrat NIEMALS so oft ersetzt hätte! Hier oben jetzt das erste Mal.

                  What goes around, comes around - irgendwann.
                  Sämtliche Knochen sollen sie sich mit dem Rad brechen - pah.

                Warum hackst du immer auf den abschließbaren Kellerräumen rum?

                Die TE hat jetzt mehrfache gesagt, dass der Keller nicht einbruchsicher ist und da ständig Fahrräder geklaut werden.

                ich habe in zwei Altbauwohnungen gewohnt, in denen die Kellerräume nur abschließbare Bretterbuden waren. Da musste man nur gegen das Schloss treten und das Brett ist durchgebrochen.

                Und tatsächlich würde mir da auch der Flur vor meiner Dachgeschosswohnung sicherer erscheinen.

            Ich frage mich, warum der Hausflur dennoch sicherer sein soll, als der (abgeschlossene?) Keller #kratz

            Wo wohnst du denn, dass aus einem Keller/Hausflur ständig Fahrräder geklaut werden?
            Schon sehr merkwürdig ...
            Aber wenn mir bereits 10 (#schock) Räder gestohlen worden wären, hätte ich mir gar nicht erst wieder ein teures Fahrrad gekauft!

            Hat die Versicherung denn deine aus dem Keller geklauten Räder bezahlt?
            Vielleicht zahlen die deshalb jetzt nicht mehr :-p

            • Hallo!

              Ich finde das überhaupt nicht merkwürdig - ich kenne so viele Leute, denen Räder aus abgeschlossenen Kellern (und damit meine ich nicht nur Bretterverschläge) geklaut wurden - mir kommt das (leider) fast schon normal vor und ich wohne sicher nicht in einem Brennpunkt... Meiner Schwester wurden hier in der Stadt 3 Räder in 9 Monaten geklaut! Vielleicht gibt es Städte, in denen die Diebe schwerpunktmäßig unterwegs sind, aber so selten ist das, meinem Empfinden nach, wirklich nicht.

              Liebe Grüße

    (19) 23.11.15 - 17:37

    PS:

    Auch in den Keller kommt man nur mit Haustürschlüssel.
    Der war damals auch nicht aufgebrochen - nur mein Kellerabteil.
    Das hat auch nie jemanden interessiert.

    Fakt ist, bei beiden Sachen war ein Haustür-/Kellerschlüssel nötig bzw. Hilfe von Mitbewohnern des Hauses.

    • (20) 23.11.15 - 23:45

      Die "Hilfe" bekommt nun wirklich jedes Kind, ohne dass sich die Nachbarn darüber im Klaren wären. Da klingelt man einfach irgendwo und brüllt "Zeitung" in die Sprechanlage, schon öffnet sich die Tür. Oder man klingelt überall gleichzeitig, irgendwer wird schon aufmachen ohne zu fragen.

      Lg

(21) 23.11.15 - 17:40

PPS:

Eine Fahrradversicherung habe ich mir - nach einem Telefonat damals mit meiner Versicherung - geschenkt, weil ich das Rad außer Haus niemals unbeaufsichtigt lasse.
Außerdem greift die wohl bei meiner Versicherung zwischen 22-6 Uhr auch bloß nicht.

(22) 23.11.15 - 14:51

Vielleicht solltest Du mal mit Deiner Versicherungspolice unterm Arm zur nächsten Verbraucherzentrale gehen. Die Beratung ist zwar nach meiner Kenntnis nicht kostenlos, kann aber gfls. weiterhelfen

Hallo,

ich arbeite in der Schadenabteilung einer Versicherung und kann dir sagen, dass die Entscheidung korrekt ist. Du als Versicherungsnehmer musst einen EINBRUCH nachweisen. Denn versichert ist nun mal ein Diebstahl iVm mit Einbruch. (sog. Einbruch-Diebstahl)
Der einfache Diebstahl (also ohne Einbruch) ist nur dann versichert, wenn du eine Hausrat mit separater Fahrradklausel abgeschlossen hast und das Fahrrad gestohlen wurde, als es noch in Gebrauch war. Das war es aber anscheinend nicht.

Ich kann verstehen, wenn man sich ärgert, wenn man auf einem Schaden sitzen bliebt. Dennoch sollte man schon eine gewisse Kenntnis darüber besitzen, was man eigentlich versichert hat und welche Voraussetzungen dafür nötig sind. Und bloß weil scheinbar sonst in deinen Keller eingebrochen wird, ist das nun mal kein Argument dafür, dass die Versicherung nun einen einfachen Diebstahl aus dem Hausflur bezahlen soll, der nicht versichert ist.

vg, m.

  • Hallo,

    ich kann das alles zum Teil verstehen - sachlich gesehen.

    Aber wenn wir jetzt mal genau schauen:

    Diese Affenköppe (sry, aber mich regt es so auf) kommen irgendwie ins Haus - stehlen mindestens 2 Fahrräder aus dem Treppenhaus (eventuell auch noch Keller und Fahrradraum - weiß ich nicht) und vollkommen egal welche Versicherung ich gehabt hätte, es zahlt KEINE davon.

    Hausrat nicht, weil kein Einbruch-Diebstahl.
    Fahrradversicherung auch nicht, weil nicht in Nutzung (abgestellt im Haus) und vorallem gestohlen zwischen 22-6 Uhr. (da greift die meines Anbieters nicht)

    Somit darf ich mich ärgern über die Sache und muss mich nicht ärgern, dass mir eine Versicherung fehlte (weil hätte ja eh KEINE reguliert), aber das wundervolle, sauteure Rad ist weg.

    Ich bin total verärgert darüber.

    Dazu noch der Gedanke, dass es quasi 5 Meter neben meinem Bett geschehen ist, macht es beinahe unerträglich.

    Manno.
    Trotzdem danke für deinen Fachrat.

    Gruß

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