Habt ihr einen Organspendeausweis?

    • (1) 19.01.18 - 08:16

      Hallo,
      Ich habe einen, schon seit über 20 Jahren, mein Schwager brauchte vor 5 Jahren eine neue Niere und das Kind meiner Freundin hätte ohne neues Herz seinen 1.Geburtstag nicht überlebt.
      Daher bin ich natürlich indirekt betroffen, aber meine Entscheidung für die Organspende habe ich ja schon lange vor diesen Ereignissen getroffen.
      Wie steht ihr persönlich dazu bzw.aus aktuellem Anlass:
      Warum ist die Organspendebereitschaft in Deutschland so niedrig? Hat das nur damit zu tun, dass vor einigen Jahren dieser Skandale um die Vergabe von Organen hoch kam, oder sind da noch andere Ursachen , die damit nichts zu tun haben?

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      • Hi


        ich haben keinen Organspendeausweis, allerdings darf ich aufgrund eines Gendefektes nicht spenden, sonst hätte ich einen.

        Mein Mann hat einen er hat sich auch als Stammzellenspender registrieren lassen.

        Mit freundlichen Grüßen


        lg

        klee76

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        Hallo

        da ich in Österreich lebe, ist man automatisch Organspender. Man nuss sich austragen lassen.

        Die Sache mit der Stammzellenslende hingegen gehört mehr forciert. Da ist auf jeden Fall mehr Aufklärung vonnöten.
        Ebenso wie beim Blut spenden oder Plasma spenden. Grad da ist die gängige Meinung, man soll nur spenden wenn man eine seltene Blutgruppe hat. Aber je mehr Leute die Blutgruppe brauchen, umso mehr Konserven müssen gespendet werden. Weil ja ein höherer Verbrauch da ist.
        Und gerade weil viele hier durch Gesundheitsmängel ausgeschlossen werden, sollte man da aufmerksamer sein. Allein schon, weil man einen kostenlosen Gesundheitscheck bekommen und beim Plasmaspenden sogar ein wenig Geld.
        (Ein Oberstufenkollege ging regelmäßig um sein Taschengeld aufzubessern.)

        lg lene

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        Hallo,

        ich habe einen Organspendenausweis seit ich 19 bin. sehe auch keinen Sinn darin die organe nach dem Tod zu behalten,
        Ich glaube das viele keinen Ausweis haben, weil sie einfach nciht drüber nachdenken und ihn sich aktiv holen müssen, ich denke wenn er den Leute angeboten würde (Ärzte, Krankenkasse usw.) hätten viel mehr Personen einen.

        Bei mir war das auch nur Zufall, ich müsste während des FSJ einige Botengänge erledigen und musst bei einem Arzt warten und dann lagen die dort.

        LG schazzi

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          • deine Frage
            <<Habt ihr einen Organspendeausweis?<<
            suggeriert bei einem Ja irgend wie automatisch, dass der jenige sich bereit erklärt hat, Organspender zu sein

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      Ja, habe ich, und immer bei mir, vor allem beim Motorradfahren. Warum sollen meine Organe nach meinem Tod nicht anderes Leben retten.
      Durch die Skandale der letzten Jahre sind sicher viele verunsichert, und auch durch berichte, die Ärzte würden zu früh den Hirntod bescheinigen um an die Organe zu kommen, aber ich verlass mich da auf die Ärzte und in Grenzfällen bin ich lieber Tod als dass ich noch jahrelang dahinvegetiere .

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      Hallo,

      ich hab auch seit einigen Jahren einen Ausweis.
      Wenn es wirklich mal so schlecht um micht steht und ich eh nicht mehr leben kann, dann soll doch jemand anders davon gerne profitieren.

      Ich finde das einfach richtig. Allerdings akzeptiere ich auch, wenn Leute sagen, dass sie Angst davor haben, zu früh für tot erklärt zu werden. Man muss sich selber eben damit wohlfühlen.

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      • Nein, moralischer Druck ist völlig fehl am Platz.
        Jeder sollte nach Abwägung der Fakten und nach Kenntnis der gängigen Praxis, wie der Zeitpunkt des Todes festgestellt wird, entscheiden.

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    Ja habe ich, schon seit vielen Jahren. Ebenso bin ich für die Stammzellenspende registriert. Und ich finde, es müsste viel mehr Aufklärung für beides geben.

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    Ich habe einen Organspendeausweis und habe darin verfügt, dass ich KEINE Organe spenden werde.

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    Ich habe keinen....

    Ich Spende Stammsmzellen, wenn diese mal gebraucht werden.
    Bei meinen Organen bin ich mir einfach noch nicht sicher, ob ich es möchte. Mit diesem Thema muss ich mich noch befassen, vorher kann ich es nicht entscheiden.

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    Ich habe einen und mir darf man alles entnehmen. Wenn ich Hirntot bin, bin ich tot. Ich möchte gern anderen helfen und wenn ich das noch nach meinem Tod kann, umso besser. Ich brauche meine Organe nicht mehr, wenn ich tot bin. Ich denke, viele wollen sich einfach nicht mit dem Tod auseinander setzen und ignorieren, dass msn sich schon zu Lebzeiten Gedanken darüber machen muss. Ich möchte meine Familie niemals vor die grausige Wahl stellen, ob nach meinemTod Organe entnommen werden dürfen oder nicht. Diese Entscheidung anderen zu überlassen, die im Moment meines Todes mit ganz anderen Dingen kämpfen müssen ist grausam für sie. Ich möchte meiner engsten Familie nicht zumuten, das entscheiden zu müssen. Ich halte es für die Pflicht eines jeden Erwachsenen, sich Gedanken darüber zu mschrn und diese Entscheidung nicht denen aufzubürden, die eintn über alles lieben und gerade mit ihrer Trauer kämpfen. Leider setzen sich zu wenig Menschen mit ihrer Sterblichkeit auseinander. So dass dann ihre Angehörigen diese schwere Entscheidung für sie treffen müssen. Das sollte man niemandem antun, den man liebt.

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    Hallo,

    mein Mann und ich sind Organspender, genau wie unsere große Tochter die sich dafür entschieden hat.
    Sollten es uns einmal treffen,dass wir diese Entscheidung bei einem der Kinder treffen müssten würden wir die Fragen frei geben.
    Wir sind auch bei der DKMS registriert und gehen Blut spenden wenn es passt.

    LG

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