Brigitte Nielsen und andere ältere Mütter

    • (1) 01.06.18 - 23:15
      Inaktiv

      Hallo,
      ich plane mit 40J. selber Nachwuchs zur Zeit,trotz bereits erwachsener Kinder,
      und mir schwappt schon nicht wenig Kritik entgegen.

      Aber wie bewertet ihr das denn bei zB. Frau Nielsen oder anderen ü50 Müttern?

      Ich persönlich finde das gar nicht soooo schlimm wenn eine Frau in dem Alter nochmal Mutter wird, schließlich ist die Lebenserwartung ja auch besser...

      Und bei Männern sagt ja auch nie jemand was...

      Bei der Mutter der Vierlinge fand ich es grenzwertig...
      Aber eher weil die gute Frau einfach schon sehr viele Kinder hatte...und egal wie alt- aber niemand kann sich teilen und dann noch allen Kindern wirklich gerecht werden....das hätte also mMn echt nicht sein müssen...aber das ist ja auch ein Sonderfall...

      Aber ansonsten?

      Ich weiß ja auch nicht ob es bei mir schnell klappt oder dauert- dürfen andere dann einfach urteilen?
      Ich würde nicht künstlich nachhelfen da ich schon Mutter bin und der Wunsch nicht belastend ist (bisher)..aber würde mich auch mit zB 46 J. riesig freuen...

      Ist man ü 50 automatisch eine schlechtere Mutter als zB mit u 25?

      Einfach mal an einem Freitagabend so in den Raum gestellt...

      LG in die Runde,

      Toffi

      • (2) 02.06.18 - 01:19

        Hallo liebe toffilu
        Finde es sogar klasse und und toll das du es nochmal erleben möchtest ein Wunder zu bekommen.
        Habe selber knapp 1Monat nach dem ich 42 geworden bin einen gesunden Sohn zu Welt gebracht.
        Bei mir waren es keine Kritik nur meistens die Bemerkungen Hat es endlich geklappt. Kaum einer wollte mir glauben, daß ich erst in diesem Alter für ein Kind bereit war. Obwohl ich schon 23 Jahre verheiratet war. Mein Sohn wird bald 5 und ist das beste was mir jemals passiert ist.
        Wünsche dir alles liebe das es bald klappt.

        • (3) 02.06.18 - 12:54

          Danke,
          das ist sehr lieb und hört sich toll an,
          alles Gute auch für euch🤗

          Hier halten mich die, die es wissen eher für bescheuert...

          Aber es ist meine oder unserer ganz persönliche Entscheidung...von daher überwiegt die Freude und die Spannung🙆

      Hallo

      Mir persönlich ist es egal wer sich wann für Kinder entscheidet. Für mich wäre das nix. Ich bin 39 habe drei Kinder im Alter von 19, 18 und 10. Die sind aus dem gröbsten raus und das nächste Baby das hier dazu kommt wird wohl mal Oma zu mir sagen.

      Die Vorstellung jetzt nochmal von vorn anzufangen und mich wieder komplett zurücknehmen zu müssen verursacht mir Gänsehaut. Ich bin in der Tat komplett durch mit meiner Kinderplanung. Aber wenn das für dich das Richtige ist kann es dir doch egal sein was die anderen sagen.

      Mir hat man in jungen Jahren immer gesagt ich würde mein Leben wegwerfen usw. So ein Blödsinn. Man kann es den Menschen drumherum sowieso nie recht machen und deswegen ist es mir Scheißegal was jemand anderer über mich denkt.

      LG

      • (5) 02.06.18 - 12:57

        Stimmt, meine Großen sind ähnlich alt,und die Sprüche durfte ich mir damals auch anhören...

        Nichts desto trotz würde ich es gerne noch einmal wagen...

        Ist ja nicht gesagt dass es klappt...
        Aber ich bin schon gespannt...es ist vieles anders heutzutage....Social Media,Foren usw....

    (6) 02.06.18 - 08:32

    Hallo

    Ich kenne beide Seiten:
    Meine Oma bekam mit 39 & 41 zwei gesunde Kinder. Opa war schon ende 50 als er Vater wurde. Finanziell war es schwierig.
    Meine Mutter bekam mit 20 & 21 zwei Kinder, allein erziehend. Wieder schwierig auch wenn viel jünger. Meine Mutter musste sich viel Kritik anhören weil sie allein erziehend war am Dorf..

    Ich hatte immer Panik so jung schon schwanger zu werden weil ich es bei meiner Mutter sah was alles sein kann wenn kein Vater da ist. Und man viel bei Oma ist weil Mama arbeiten muss.

    Ich bekam meinen Bub mit 35 u habe einen Lebensgefährten & Eigenheim etc. Wenn es noch mal klappt dann kommt noch ein 2. Kind, da bin ich dann ca 38/ 39.
    Für mich persönlich war es das richtige Alter. Ich bin schon oft müde durch Teilzeit Job & Kind das nicht so gut schläft nachts u vielleicht wäre ich mit Mitte 20 fitter?

    Ich finde auch junge Mamis toll, wenn Ausbildung / Job & Wohnung etc.geregelt sind.

    Ich wünsche dir dass es bald klappt!!

    Lg Joyce

    • (7) 02.06.18 - 12:58

      Danke!

      Ja- ich wünsche mir das auch,
      und bin gespannt auf beide Seiten...

      Ich wäre dann sehr jung und schon älter....bisschen Angst habe ich nat.auch...

Hallo,

es ist schwer, das in Zahlen zu messen, kommt auch sehr auf die Lebensumstände an. Ich bin nun 45 und bin froh, dass das jüngste Kind 10 ist. Ich freue mich einfach auch darauf, dass ich wieder mehr Freiräume habe und wieder mehr machen kann. Bis 45 sehe ich bei einer Mutterschaft auch recht wenig Probleme (wenn es klappt), eher ist ja oft das Problem, dass man nicht mehr so gut schwanger wird und die Schwangerschaft nicht problemlos verläuft.

Gibt ja auch "natürliche späte" Kinder. Eine Bekannte von mir hat sich mit 40 scheiden lassen und mit 47 ging sie wieder eine Beziehung ein (hat schon große Kinder) und ging einfach davon aus, dass Verhütung nun kein Thema mehr sei. Das Kind ist nun in der 3. Klasse, sie kommen gut klar, aber sie hat etwas Angst vor der Pubertät ... Eine Freundin meiner Mama (drei erwachsene Kinder) musste sich mit 48 eingestehen, dass das, was sie für die Wechseljahre hielt, einfach eine vierte Schwangerschaft war. Das vierte Kind ist erwachsen und hat keinen Schaden davon getragen (allerdings wuchs er viel mit Cousins und Cousinen auf).

Ich selbst würde das Problem für mich darin sehen, dass ich wirklich Angst hätte, nicht lange genug zu leben (kann mir aber jetzt auch passieren) und dass ich einfach mit 70 nicht mehr die Nerven für eine Abiprüfung etc. hätte. Da habe ich andere Themen und möchte auch nicht mehr 24 Stunden für ein Kind verantwortlich sein, zumal mein Mann älter ist - wer weiß, wie fit er dann noch ist. Da bin ich dann lieber Oma.

Problematisch finde ich ein wenig, dass suggeriert wird, die Reproduktionszeit der Frau habe sich einfach nach hinten verschoben und man als Frau "ewig Zeit" habe, das Thema Familienplanung anzugehen. Ich wollte mit 38 noch ein Kind - es hat bei mir nicht geklappt und mein Frauenarzt meinte, dass es bei ca. 30% seiner Patientinnen da schon anfängt "schwierig" zu werden. Man sollte dann auch klar kommunizieren, dass das Kind eventuell nicht mit einer aktuellen Eizelle von Frau Nielsen gezeugt wurde, nicht, dass sich das jemand zum Vorbild nimmt. Ich selbst wurde mit 40+ noch zweimal schwanger - beide Schwangerschaften waren nicht erfolgreich. Ich nehme mal an, dass die Qualität meiner Eizellen da eine große Rolle spielte. Da ich bereits gesunde Kinder hatte, konnte ich mich von diesem Kinderwunsch gut verabschieden, möchte mir aber nicht vorstellen, wie es gewesen wäre, wenn ich mich darauf verlassen hätte, dass es mit 40+ noch gut klappt.

GLG
Miss Mary

  • (9) 02.06.18 - 13:03

    Das stimmt- das ist natürlich die Krux- die Medien vermitteln nach außen ja ein eher verzerrtes / geschöntes Bild vom ganzen....

    Hier zu Hause wurde heiß diskutiert.

    Meine Mutter ist sehr jung Mutter geworden,verurteilt uns schon für unsere Entscheidung (hätten wir ihr es bloß nicht gesagt) und die älteren Mütter in den Medien erst recht...

    Nur- bei Männern sagt nie jemand was ...

    • (10) 05.06.18 - 11:08

      "Nur- bei Männern sagt nie jemand was ..."

      Völliger Quatsch. Neulich erst wieder einen bekannten Schauspieler gesehen, der mit 50 nochmal Vater wird. Seine Frau könnte seine Tochter sein. Ich finde sowas unmöglich.

      Es gibt Menschen, die können aus verschiedenen Gründen erst spät Kinder bekommen. Ich finde das in Ordnung. Wenn aber jemand schon große Kinder hat und dann nochmal mit Ü40 gewollt nachlegt, dann stimmt mit den Leuten irgendwas nicht. Sorry, das so zu sagen.

      Ich habe nicht wenige Frauen erlebt, die mit Anfang 40 noch einen Nachzügler bekommen haben und damit überfordert waren. Der Körper und Geist einer 40-Jährigen ist nun mal nicht mehr so fit wie mit 30.

      Ich denke nur an meine Eltern. Beides Nachzügler, was der damaligen Zeit geschuldet ist. Alle 4 Großeltern sind für heutige Maßstäbe nicht alt geworden. So im Nachhinein gesehen, fehlen mir Großeltern in meinem Leben unglaublich. Ich bin jetzt in einem Alter wo meine Eltern schon gar keine Eltern mehr hatten. Wenn ich mir vorstelle, dass meine Eltern jetzt schon tot wären, dann gruselt es mich nur.

      Und genau deswegen finde ich es nicht schön, wenn Frauen wie Männer ab einem gewissen Alter nochmal Kinder kriegen. Es leiden erst die nächsten Generationen darunter ...

      • (11) 05.06.18 - 11:18

        Also ich bin 40 und habe drei Kinder, die zwischen 10 u 20J. alt sind.

        Geistig halte ich mich für durchaus fit, verwirrt bin ich auch nicht- und nein- auch Altersdemenz ist das vermutlich noch nicht 😏-
        und soweit ich weiß sind bei keinem Menschen der Welt Gesundheit oder Lebensdauer in Stein gemeißelt...

        Es gibt für mich viel wesentlichere Gründe, als das Alter, die für mich oder auch andere dafür oder dagegen sprächen, ein Kind zu bekommen....

(12) 02.06.18 - 13:05

Ich bin 48. Mit 42 bekam ich noch ein "Nesthäkchen". Die 4 älteren Geschwister sind schon recht groß, teilweise schon aus dem Haus. Wir hatten längere zeit versucht, noch ein 5. Kind zu bekommen, hatte aber nicht geklappt. Also waren wir überzeugt davon, dass ich schon zu alt bin. Und dann plötzlich machte sich die Kleine doch noch auf den Weg...War für uns eine große Überraschung, kam total unerwartet. aber wir haben uns sehr gefreut.
War erst mal ungewohnt, wieder mit Baby, dann Tagesmutter, Kindergarten...Blöd, dass sie jetzt quasi ein Einzelkind ist. Aber wir genießen alle die Zeit mit ihr sehr. Mein Mann und ich fühlen uns dadurch auch wieder deutlich jünger.

(13) 02.06.18 - 18:06

Meine Schmerzgrenze hat sich da schon sehr verschoben, so mit meinem eigenen wachsenden Alter *gg*

Ich muss sagen, dass ich mir bei Ü50-Frauen schon an den Kopf packe. Da will die Natur klar nicht mehr, dass Frau sich noch fortpflanzt und man bastelt sich auf Teufel komm raus Nachwuchs zurecht. Ich finde es von daher einfach unfair, dass man das Kind einem großen Risiko aussetzt, früh mit großen Einschränkungen, Krankheiten und Tod der Eltern konfrontiert zu werden. Das finde ich persönlich nicht gut. Und ich finde es nicht vergleichbar damit, dass natürlich auch junge Eltern durch Krankheit und Tod Waisen hinterlassen können. Die Wahrscheinlichkeit steigt mit Ü50 nun mal rasant an.

Ich selbst bin 42 und mit dem Thema durch. Ich finde nach wie vor (gutgelaunte) Babies toll. Und ich hab sie auch von Herzen gern zum Knuddeln oder mal Füttern auf dem Arm. Aber das wars dann auch. Ich hätte keine Nerven mehr auf Schlafstörungen, auf Fremdbestimmungen durch natürliche Bedürfnisse von so einem Zwerg. Und dann rechne ich weiter. 42 bzw. zur Geburt 43 bei einem Säugling, ggf. noch schaffbar. Aber dann gehts ja weiter. Übermütter in der Kita, Schulstress, Präpubertät und Pubertät (mit Mitte/Ende 50, ieeks) und wenn ich es erlebe und mal selber Oma werde, dann bin ich über 70 und vermutlich auch keine große Hilfe mehr. Mein Mann ist älter als ich, wird demnächst 60 und hat in den letzten 2-3Jahren deutlich spürbar Energie verloren. Das hat er sich mit Mitte 40 oder Anfang 50 auch sicher nicht gedacht. Aber es kommt, schleichend.

Ich bin mit 27 Mutter geworden und fand das ideal. Ein bißchen was erlebt, Ruhe für ein Kind und jetzt mit 43 wird er 15, pubertiert recht sanft und ich weiß, dass er in 3-4 Jahren (da bin ich dann also 46) startklar für ein selbständiges Leben ist. Da bin ich noch jung genug, um meine Freiheit wieder auskosten zu können. Genial. Wenn ich mir vorstelle, da wieder Windeln wechseln zu müssen, schauderts mich. Zwar dürften mein Sohn oder meine Stiefsöhne jederzeit einen Enkelzwerg bei mir zwischenparken, aber bitteschön auch wieder abholen.

Ich freue mich auf "das Leben danach" und würde auch einen Verhütungsunfall nicht bekommen (und passe daher sehr sehr gut auf).

LG

  • (14) 02.06.18 - 21:09

    Weißt du- genau das,Freiheit,Fremdbestimmung,Elternabende usw....all das stand auch auf unserer Kontraliste.
    Wir könnten ja tatsächlich schon mit Mitte 40 recht autark ins Paarleben starten- und werden es auch,wenn es mit dem vierten Kind nicht klappt- nichts desto trotz möchten wir uns darauf einlassen.

    Es passt gerade und fühlen das einfach- mit Verstand hat das nicht viel zu tun...

    Ich kann auch Frau Nielsen durchaus verstehen.

    Selbst wenn sie nicht mehr die Jüngste ist- der Papa ist einiges jünger und wird sich mit Sicherheit freuen und kümmern...warum auch nicht?

    Frau Pooth war auch Mitte 40...Frau Jackson um die 50..Frau Giannini Mitte 50...ich glaube nicht,dass das für die Kinder selbst einen großen Unterschied gemacht hätte...

    Man denke an Frau Spears...die Gute ist jung Mutter geworden, finanziell auch alles tutti ,trotzdem funktionierte es nicht mit ihren Kindern...

    Die Natur...naja.

    So manches Mal habe ich mir schon gedacht, dass die Natur doch bitteschön mal lieber andere Kriterien beachten sollte als zB.das Alter einer Frau 😇....

    Mal gucken wies wird...

    • "Man denke an Frau Spears...die Gute ist jung Mutter geworden, finanziell auch alles tutti ,trotzdem funktionierte es nicht mit ihren Kindern..."

      Woher kommt denn diese Erkenntnis???

      Im Gegensatz zu anderen Promi-Kids finde ich ihre Söhne herrlich normal. Für dass ihre Mutter früher echte Probleme hatte und die beiden Scheidungskinder sind, sind sie wirklich gut geraten.

      Du suchst an den falschen Ecken nach Argumenten.

      • (16) 05.06.18 - 11:25

        Es ging mir in dem Beispiel um das Alter der Mutter,und nicht um ihre Söhne.

        Ein Glück, wenn es den beiden gut geht...

        Ich wollte damit nur sagen,dass das (junge) Alter kein Garant für eine funktionierende Elternschaft ist.

        Und dass sie nicht in der Lage war, ihre Söhne zu versorgen, dass konnte (leider) jeder öffentlich mitverfolgen.

        Ist ja auch gar kein Thema- jedem kann es schlecht gehen,das kann jedem passieren.

        Depressionen, Krankheiten, Umstände...

        Ich wollte lediglich darauf hinaus,dass man nicht allein am Alter der Eltern festmachen kann, wie das Kind letztendlich aufwächst.

(17) 02.06.18 - 23:27

Hallo.

Ich denke es kommt nicht auf das Alter - die Zahl - an sich an! Wenn man fühlt das es richtig ist, dann ist es das auch.
Ich habe meine große mit 17 Jahren bekommen und den kleinen mit 29 Jahren (nicht leiblich)
Für mich käme noch ein "Nachzügler" definitiv nicht in Frage .
Wenn ich 37 bin ist meine große 20 und dann bin ich eher bereit für ein Enkelchen.
Was ich mir allerdings mit ü40 vorstellen kann, ist Bereitschaftspflege.

(18) 03.06.18 - 22:41

Hallo!

Ich denke, dass Brigitte Nielsen einfach ein ganz schlechtes Beispiel ist. Bei ihr geht darum, wieder in die Schlagzeilen zu kommen, der Welt irgendetwas zu beweisen oder was weiß ich. Für mich ist sie eine schlechte Botschafterin in Sachen "sehr späte Mütter".

Ich selbst bin relativ spät Mutter geworden, aber wahrscheinlich war ich mit 36,5 bzw. 38,5 Jahren noch ganz gut im Schnitt. Jetzt bin ich 51 und eine Schwangerschaft zum jetzigen Zeitpunkt würde mich schon sehr aus der Bahn werfen. Ich würde es weder wollen noch mir zutrauen. Alles hat seine Zeit.

Ich hätte damals nicht auf medizinische Hilfe zurückgegriffen und wäre lieber kinderlos geblieben als mich dieser Maschinerie auszuliefern. Noch mehr denke ich das jetzt in meinem Alter. Auch das ist meine sehr persönliche Meinung, womit ich keiner Frau jenseits der Wechseljahre pauschal ihren Kinderwunsch absprechen kann und will. Es sind eben individuelle Entscheidungen. Ich wünsche mir allerdings, dass jede sehr späte Mutter auch vorher gut darüber nachgedacht hat. Das gilt auch für alte Väter, aber die tragen ja nun mal das kleinere Risiko.

LG

(19) 04.06.18 - 00:07

Hi,
für mich ein grosser Unterschied, ob man Ü40 oder Ü50 ist.
Was wollen sich Frauen beweisen, das sie es genauso locker schaffen wie eine junge Frau?

Sein wir ehrlich, in vielen Fällen werden diese Frauen doch künstlich befruchtet.

Und dieser Vergleich "Männer können auch noch väter werden" klar aber sie haben nicht die körperliche Belastung einer Geburt, müssen nicht stillen und auch in der heutigen Zeit werden sie sich nicht zu 50:50 zu gleichen Teilen um das Kind kümmern.

Ich habe selber einige ältere Mütter kennengelernt und die waren fix und fertig und nicht unbekümmert.Rollschuhlaufen, Seilhüpfen, Purzelbaum schlagen, etc....war nicht mehr drin. Und sehr oft ist es so, das diese älteren Mütter/Väter auch dementsprechend alten Freundeskreis haben, die Kinder wachsen meiner Meinung nach ernster auf.

Der beste Freund (12j meines Sohnes hat "alte Eltern", der Vater ist 78. Auch wenn er fit ist, er ist aber in einer anderen Generation aufgewachsen und Ansichten, Verhalten (...) wird trotz Kind nicht Jünger. Ein Kind ist kein Jungbrunnen, wo auf einmal alle leichter fällt, sondern sie Kosten kraft.

Im Endeffekt muss es jeder selber wissen nur haben sogenante Promis bei mir einen Faden beigeschmack, wenn es wieder in der BUNTE eine Fotostrecke gibt...vorher 2 Std. Maske, Weichzeichner und Photoshop.

lg
lisa

(20) 04.06.18 - 09:16

Ü 40 ist heutzutage schon normal.Da finde ich nichts dabei.

Ü50 finde ich nicht mehr normal.

Ich selbst habe für mich entschieden das ich bis um 40. Geburtstag eine Schwangerschaft gern annehmen würde danach aber nicht mehr.Weil ich mich dann zu alt für alles gefühlt hätte.
Was gewesen wär wenn ich mit 41 schwanger geworden wäre wüsste ich nicht.

Jetzt bin ich 51 und die Körperlichen gebrechen fangen an, man ist eben keine 20 mehr und ich könnte mir keinesfalls eine Schwangerschaft vorstellen.Nicht das ich eine Schwangerschaft zu anstrengend finden würde, aber nochmals schlaflose Nächte, möchte ich nicht haben genauso wie den ganzen Stress , Laufen lernen , Kind sauber bekommen und und und. Es heißt ja ein Kind hält jung, was ich mir nicht vorstellen kann, als ich mit 25 meine Tochter bekam und dies ein Schreibaby war fühlte ich mich damals älter als ich jetzt bin und ich sah bestimmt auch so aus.

Wenn ich mir vorstelle mit Ü 60 nochmals eine Pubertät mit zu machen#schock Die nerven hätte ich auf Garantie nicht mehr.

Hallo,

mir persönlich ist das ja egal, wer wann Kinder bekommt, ich für mich hatte eine Altersgrenze und das ist meine Entscheidung. Bei der Nielsen frage ich mich jedoch, wozu die ganze Schnippelei am Körper, wenn doch jetzt einen Schwangerschaft alles wieder dahin rafft? Möchte ich als so künstlich zurecht geschnippelter Mensch wirklich Leben in mir wachsen lassen? Ich finde es, in diesem Fall, einfach unmöglich. ABER es ist nicht mein Leben, so what...

LG

(22) 04.06.18 - 11:55

Hallo,

meine Mutter ist mit 60 gestorben, mein Vater mit 69, und ich kenne jede Menge Leute, die nicht bis zur 70 oder nur knapp darüber gekommen sind.
Von wegen, heute wird jeder alt...

Meine Mutter war damals "alt", als sie mich bekommen hat, nämlich Anfang 30. Eigentlich alle anderen Eltern meiner Freunde und Bekannten waren jünger.
Heute ist Anfang 30 das Durchschnittsalter für's erste Kind. Nicht wenige sind schon an oder um die 40.

Wenn die Eltern mit Mitte, Ende 60 sterben, ist das Kind Mitte 20 und steht schon ganz gut im Berufsleben, wenn es schnell war, wenn man es mit 40 bekommen hat.

Wenn die Mutter 50 war, ist das Kind gerade mal um die 15 Jahre alt!
Wenn der Vater noch älter ist, was ja nicht selten vorkommt, ist der u.U. auch schon tot. Die Großeltern leben dann garantiert nicht mehr bzw. wenn doch, sind sie wahrscheinlich selbst pflegebedürftig und die Onkel und Tanten sind auch nicht mehr die jüngsten, falls vorhanden.
Das heißt für das Kind dann viel Spaß im Kinderheim!

Mal ganz zu schweigen davon, dass nicht wenige mit Ende 50, Anfang 60 gesundheitlich angeschlagen und/oder nicht mehr so stressresistent sind. Das wird lustig mit einem Pubertier!

Ich finde, sich bewusst mit Ende 40 oder Anfang 50 noch für Kinder zu entscheiden, egoistisch und zwar egal, ob man das als Frau oder als Mann macht. Wenn Papa stirbt, wenn das Kind ein Teenager ist, ist das auch nicht witzig.

Wenn eins kommt, kommt eins, aber geplant finde ich es eine Zumutung für das Kind.

LG

Heike

(23) 04.06.18 - 14:33

Ich finde es ok, wenn es der Körper auf natürlichem Wege zulässt. Bei Frauen, die den Körper zu einer Schwangerschaft regelrecht vergewaltigen, sehe ich das anders. Das meine ich jedoch sehr allgemein. Hormonbehandlungen zur Stimulation finde ich gerade noch ok, alles was danach betrieben wird nicht mehr.
Wenn ein weiblicher Körper nicht schwanger wird hat das meiner Meinung nach Gründe. Aber das ist nur meine Meinung, ich würde einer Freundin, die es macht, nicht reinreden.

  • (24) 05.06.18 - 11:03

    Naja,manchmal liegt es ja auch an der Spermienqualität, weswegen man dann auf IVF oder andere Verfahren ausweicht...

    Zu sagen : Wenn die Natur es nicht möchte, dann hat das schon seinen Grund- das finde ich sehr vermessen.

    Es lässt sich heutzutage jeder medizinisch versorgen- vor gar nicht allzu langer Zeit sind Menschen ohne Antibiose oder an Blinddarmentzündungen gestorben- es werden Organe transplantiert- auch da hätte die Natur überall selektiert.

    Das sehe ich wirklich anders.

    Egoistisch ist für mich, wenn Menschen aus purer Berechnung Kinder in die Welt setzen (zB um eine Beziehung vermeintlich zu kitten oder zu erzwingen,das Kind als Druckmittel oder Mittel zum Zweck ), oder wenn Kinder gedankenlos in Familien geboren, emotional oder körperlich misshandelt und vernachlässigt werden...

    Wessen Gesundheit und Lebensdauer ist denn schon in Stein gemeißelt?

(25) 05.06.18 - 01:40

Hallo, ich finde es mit über 40 spät, Kinder zu bekommen, aber noch "im Rahmen".
Mit über 50 Jahren allerdings -und jetzt steinigt mich- finde ich (!) es zu alt. Ob es schlechtere Mütter sind? Nein, natürlich nicht automatisch. Es passt für mich einfach nicht zueinander, die Vorstellung macht mir einen Knoten ins Hirn. Über 50 Jahre... in meiner Vorstellung sind das eher Frauen, die jung Oma sein könnten. Es ist einfach ein subjektives, mein ganz persönliches Empfinden.
Nichts desto trotz darf und soll das jeder so machen wie er es meint, Hauptsache die Kinder werden geliebt und fühlen sich wohl in ihrer Familie.

Liebe Grüße

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