Konversation untereinander

Mir fällt in letzter Zeit oft auf, dass die Menschen nur noch von sich reden. Ich finde es normal ein Gespräch auf Fragen aufzubauen. Also gegensitig zu fragen wies einem geht und Fragen im Gespräch zu stellen und nicht nur von sich zu erzählen. Sehe ich das falsch oder hat sich die Gesellschaft so verändert? Wird heute erwartet dass man nur von sich erzählt?

Du fragst jemanden, wie es ihm geht und regst dich auf, wenn er es erzählt?

Du unterhältst dich mit den Falschen 🤷‍♀️

Ich weiß was du meinst.

Das ist ähnlich wie, wen man sich begegnet und dann gefragt wird *wie gehts* und geantwortet wird *es muss ja*.

Das sieht und erlebt man häufig.
Sollten allerdings enge Bekannte oder Freunde so sein, würde ich das kritisch sehen

Von solchen Leuten haben wir uns getrennt.

Und ja, es gibt auch andere.

Mal abgesehen von Kolleginnen, kenne ich keine Leute, die permanent von sich reden.
Solche Menschen sind mir einfach zu anstrengend. Ok, meine Schwiegermutter redet viel von sich, aber das halten wir gut im Zaum😅
Aber mit den Freunden hält es sich in der Waage. Wenn jemand schwere Probleme hat, ist klar, dass darüber natürlich mal mehr gesprochen wird.

Auf was willst du hinaus? Kennst du nur Menschen, die dauernd über sich selbst reden?

Hallo, ich empfinde es wie Du. Leute erzählen Storys von sich, um sich irgendwie wichtig zu machen, merken aber nicht, dass das Gegenüber das gar nicht wissen will.

Wenn ich ein Thema anschneide, wird darauf gar nicht eingegangen, sondern nur das eigene Thema verfolgt.

Natürlich ist das nicht bei jedem so, aber ich distanziere mich echt von Leuten, die nur ihre Lebensgeschichten von sich geben. Ich habe keine Lust mehr zuzuhören, obwohl ich ein guter Zuhörer bin und auch gerne zuhöre.

Tolle Gespräche gibt es schon, die sind aber selten.

Ich frag mich gerade, ob es überhaupt jemals anders war.

Das kann ich im realen Leben nicht so bestätigen.

Mit Freunden ist ein Wechsel. Mit den Verwandten mit denen ich gerne Kontakt habe, auch.


Ok, es gibt einige "Bekannte", die zwar fragen, 'wie geht es dir' um mir dann aber kund zu tun, was ICH anders machen sollte. Diese reden somit von mir, aber nicht mit mir und kennen mich im Grunde null.
Der Kontakt beschränkt sich auf ein hallo, zwei Ohren und tschüß.

Verwandte, die nur von sich reden, treffe ich nur noch zu Familienfesten und hake sie mit hallo und tschüß ab. Mir steht nicht der Sinn nach Konversation mit ihnen.

Wobei ich da bei den "reden über andere" aber nicht MIT denjenigen, obwohl Anwesenden, deutlichere Worte finde! Dann sind mir die, die über sich selbst reden, lieber.
Das Getratsche über andere kann ich gar nicht leiden.


Und mein Kind redet sehr viel mit ihren Freunden. Gemeinsame Gespräche, zu hören und alles.

Rede mal mit Kleinkindmüttern, die erzählen fast nur von ihren Kindern🤣

Babymütter 50:50 Kind und Schlafmangel, Kindergartenmütter sind meist schon wieder etwas mehr im Berufsleben, da geht es dann in Richtung 33:33:33 Kind/Beruf/Ich.