Männer im Haushalt

    • (1) 27.12.15 - 19:46

      Huhu,
      ich hab leider ein Exemplar, dass Zuhause so gut wie gar nichts macht.
      Jetzt wo er neben der Arbeit studiert, ist es noch mal weniger.
      Manchmal könnte man meinen, ich bin daran nicht ganz unschuldig. #gruebel

      Aber wie ist es bei euch? Helfen euch eure Männer?

      Lg nourily

      • (2) 27.12.15 - 19:54

        Hallo
        Ich scheine ein besonders seltenes Exemplar zuhause zu haben, denn mein Mann macht den Haushalt zu 95% alleine. Ich kümmer mich um die Kinder und darum das alles vorhanden ist (also Kühlschrank voll, Putzmittel, Windeln, etc).

        Ich hasse es den Haushalt zu machen und mache es auch nie zu seiner Zufriedenheit, ich räume nur etwas auf.

        Wir sind beide zufrieden mit der Regelung und wenn ich mal die Wäsche mache, freut er sich n Keks :P
        Lg

        Mit 95% kann ich nicht ganz mithalten, aber mein Mann kauft ein, kocht und spült, auch größere Putzaktionen sind sein Revier. Ich beschränke mich auf putzen und auf die Wäsche ...

    (6) 27.12.15 - 19:55

    Hallo,

    ja, mein Mann hilft im Haushalt mit. Ganz selbstverständlich.

    LG

  • Mein Mann hilft genauso wenig mir wie ich ihm.
    Das würde ja bedeuten dass es meine Arbeit ist den Haushalt zu machen und er nur zuarbeiten wenn er Zeit und Lust hat.

    Wir erledigen beide die Hausarbeiten die anfallen.

    Wir habe eine Putzfee, die das Grobe erledigt und der Rest wird in der Familie aufgeteilt, dazu gehören auch die Kinder.
    Er kauft ein , kocht, wäscht, bügelt, putzt ,wenn es zwischendurch nötig ist.
    Je nachdem wer es gerade sieht und etwas Zeit hat.
    Da wir beide bis abends außer Haus sind, werden abends noch Kleinigkeiten gemacht...kochen, Küche aufräumen.

    Wäsche nur am Sonntag.
    Anfangs hat er fast alles gemacht da ich das Geld verdient hab und er noch studierte.

    (8) 27.12.15 - 20:06

    Beide Vollzeit, beide Haushalt.

    Ich hatte noch keine Partnerschaft, in der das anders war. Käme auch nicht infrage.

    LG

Ja, mein Mann hilft im Haushalt und kümmert sich gleichberechtigt um unsere Kinder. Kochen kann er besser als ich, aus diesem Grund ist die Küche sein Revier. Mit anderen Worten: wir kommen uns in Sachen Haushalt und Kinder nicht in die Haare. Wir teilen uns einfach gut auf.

(14) 27.12.15 - 20:38

bei uns läuft das von allein: wer mehr zu hause ist (z.b. durch urlaub), der macht mehr im haushalt. wenn dein mann vollzeit arbeitet und studiert, dann wird er wohl wenig zeit haben, dir noch im haushalt zu helfen.

ansonsten: meine ansprüche sind höher als die meines mannes, schon daher mache ich mehr, wenn wir beide da sind. :-D

(15) 27.12.15 - 20:41

Wir arbeiten beide Vollzeit, daher teilen wir uns die Hausarbeit.

Hallo

Ja mein Mann hilft. So sollte es auch sein. Zur Zeit arbeite ichnur stundenweise da saisonbereinigt aber in den Sommermonaten bin ich bis zu dreizig Stunden beschäftigt und mit fünf Kindern kann ich dann nicht auch noch den haushalt alleine machen. Die Kinder müssen auch mit ran.

s.

(17) 27.12.15 - 21:22

Huhu,

Wir haben das klar aufgeteilt. Ich bin Hausfrau, mein Mann geht arbeiten und käme er auf die Idee abends um 21 Uhr nach dem Essen noch im Haushalt zu kramen, bekäme ich schlechte Laune. Irgendwann muss mal Feierabend sein.

An seinen freien Tagen (Mittwochs und Sonntags) kümmert er sich um den Garten, um größere Reparaturen im Haus und holt die schweren Getränkekästen.

Im Urlaub teilen wir uns die notwendige Hausarbeit auf.

Er war allerdings auch gut 2 Jahre lang alleinerziehend und kennt sich somit mit allem aus.

Lg

Andrea

(18) 27.12.15 - 21:26

Hallo nourily,

nein, mein Mann "hilft" mir nicht im Haushalt.

Wir teilen alle anfallenden Belange rund um (Haus)halt und Kinderbetreuung. Insofern, dass der, der zu Hause und nicht bei der Arbeit ist, das erledigt, was gerade zu tun ist. Und zwar ohne Ausnahmen.

Anteilig ist es so, dass mein Mann job-bedingt sehr viel Zeit bei der Arbeit verbringt und ich weniger. Trotzdem habe ich nicht das Gefühl, dass hier Vieles an mir "hängen bleibt". Wenn er zu Hause ist, nimmt er mir wirklich viel ab und- das finde ich ganz wichtig- sieht selbst, was zu tun ist.

"Manchmal könnte man meinen, ich bin daran nicht ganz unschuldig."

Selbsterkenntnis ist der erste Schritt in Richtung Veränderung! Du hast völlig richtig erkannt, dass zu solchen Situationen immer ZWEI gehören. Bei Euch nämlich der Eine, der so vielbeschäftigt ist, dass er leider zu Hause "kaum einen Finger rührt". Und die Andere, die das schon lange stillschweigend so hinnimmt und der man vielleicht auch gar nicht so leicht alles recht machen kann im Haushalt (?).

Da hilft nur, miteinander zu reden. Sag' Deinem Partner, was Du bezüglich Eures gemeinsamen Haushaltes mindestens von ihm erwartest und entsprechend, wo zukünftig Deine persönlichen Grenzen liegen werden. Klar, derjenige, der mehr zu Hause ist, sollte entsprechend auch mehr Hausarbeit erledigen. Das bedeutet im Umkehrschluss jedoch nicht, dass der Andere gar nichts mehr tun muss!

Viele Grüße,

Kathrin

  • (19) 27.12.15 - 22:12

    Wenn ich es richtig verstehe arbeite der Mann Vollzeit und studiert zusätzlich. Si dagegen ist Vollzeit zu Hause. Da sollte es doch wohl möglich sein den Haushalt zu schaffen. Haushalt ist ja nun sofern man nicht eine riesengroße Familie hat nicht ein Vollzeitjob.

    Wenn beide arbeiten sollten such beide anpacken und nicht der Mann der Fru "helfen"

    • (20) 28.12.15 - 21:03

      Hallo,

      die TE hat gefragt, wie es diesbezüglich bei anderen Paaren aussieht. Darauf habe ich ihr geantwortet.

      Und ihr des Weiteren geschrieben, dass sie reden muss, wenn sie etwas ändern möchte. Ob das nun in ihrem Fall gerechtfertigt ist oder nicht, können sie und ihr Partner letztlich nur selbst beurteilen.

      Beim Vollzeit-Job kommt es ja sehr auf die Arbeitszeiten an. Und auch mit Studium zusätzlich sollte ein Minimum an Hausarbeit gelegentlich nicht unmöglich sein. Wie gesagt: es erschließt sich nicht, wie wenig "fast nichts mehr" tatsächlich ist. Aber alltägliche Kleinigkeiten sollten schon noch "drin sein". Man kann sich durchaus darauf "ausruhen", dass man vielbeschäftigt ist und entsprechend gar nichts mehr tun. Ich würde es trotzdem erwarten- und sei es nur als "Geste" hin und wieder (mal einkaufen oder kochen z.B.). Darüber hinaus steht es der TE sicherlich frei, sich auch einen Job zu suchen, um vielleicht zufriedener zu sein- aber das ist ein anderes Thema.

      Viele Grüße,

      Kathrin

      • Hallo,
        mein Mann arbeitet VZ und studiert nebenzu an einer Fernuni. Aber dank Schichtdienst ist er auch mal einen ganzen Vormittag oder Nachmittag zu Hause oder hat mehrere freie Tage hintereinander. Er hilft mir viel, aber da musste ich auch oft klare Worte sprechen. Das Problem am Haushalt ist, dass er nie wirklich fertig ist und gerade wenn man kleine Kinder hat, muss man doch oft den "Roten Faden" kappen und später weiter machen. Ich weigere mich daher, nie Feierabend zu haben. Um 21:00, wenn die Kids im Bett sind, ist Schluß. Ich arbeite gerade nur 3-4 Nächte, wenn meine Kleine 1 1/2 ist wieder 50%.
        Ich sehe es nicht so, dass derjenige der zu Hause ist ausschlie0lich für den Haushalt verantwortlich ist. Da sind in der Summe deutlich mehr h und Variablen. Das kommt natürlich auf die Berufe eines Paares an.7LG
        Uta

    (23) 29.12.15 - 09:38

    Der Haushalt und zwei Kinder sind von der Stundenzahl her ein Vollzeitjob. Wenn noch Garten oder mehr Kinder dazu kommen, ist es mehr. Da gibt es genaue Berechnungen.

(24) 27.12.15 - 22:37

Ja-ein...
Mein Mann hilft auch, aber das ist relativ. Er arbeitet vollzeit, ich bin zuhause. Wenn er heim kommt hab ich meist alles erledigt.

Wenn er früher zuhause ist brauche ich ihn eher für Erledigungen z.B. Einkäufe, Wertstoffhof etc. wo ich keine Lust hab mit 3 Kindern alleine zu fahren #schein

Am Wochenende gehören aber Küche aufräumen oder Staubsaugen zu seinen Aufgaben #pro

(25) 28.12.15 - 07:27

Ich habe in meinem Leben erst einen Mann kennengelernt, der nichts, absolut gar nichts im Haushalt gemacht hat............... und das war mein Vater. :-p

Der hat sich nichtmal sein Frühstücksbrötchen selbst geschmiert, meine Mutter hat ihm die Kleidung morgens gerichtet und wenn sie nichts gekocht hätte, wäre er vorm vollen Kühlschrank verhungert.

Das fand ich als Kind schon so gruselig und ätzend. Keiner sonst in der Familie ist und war so, auch nicht seine Eltern.
Daran war ganz alleine meine Mutter Schuld, sie hat ihn sich so gezogen.

Mit enem Mann der nichts macht könnte ich nicht zusammen leben.

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