wie lange wart ihr in der Elternzeit?

    • (1) 21.07.16 - 11:27

      Hallo! Hab grad gelesen, dass man ja bis zu 36 Monate in Elternzeit gehen kann, würde das auch gerne so lange nutzen, da ich schon einen 2 jährigen Sohn habe und dann gerne viel Zeit für meine beiden Kinder hätte. Nun hab ich aber etwas Bedenken und Angst, dass vor meinem Chef anzusprechen.. Wie war es bei euch so-wart ihr auch so lange befreit oder seit ihr schon eher wieder arbeiten gegangen? Hier noch der Artikel, finde den sehr gut :)

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      Liebe Grüße

      • (2) 21.07.16 - 11:50

        Hallo,
        ich richte mein Privatleben und meinen Lebensplan (nicht mehr!) nach der beruflichen Situation im Geschäft aus!
        Wie lange ich Erziehungsurlaub nehme, wie viele Kinder in welchen Abständen ich bekomme, geht meiner Geschäftsführung nichts an.
        Ich habe jetzt, 4 Wochen vor Geburt meiner Geschäftsführung mitgeteilt, dass ich zwei Jahre Elternzeit nehme.
        Wenn ich es möchte, werde ich kurz vor Ende noch das dritte Jahr beanspruchen.

        Teile deinem Chef einfach mit, wie du es planst und lass dich weder verunsichern noch "blöd" anmachen.
        Gruß

        • Dass Dein Arbeitgeber aber Deinen Antrag auf Verlängerung ablehnen kann, weißt Du?
          Dieses "Wenn ich es möchte" finde ich schon ein bißchen daneben.

          • Und wieso, ist das daneben?

            Hier geht es doch um die Erziehung meiner Kinder! Es geht um das Lebenskonzept meiner Familie.
            Wie stelle ich und mein Mann uns auf mit der Kindesbetreuung!

            Welche Verantwortung wiegt in deinen Augen den mehr?
            Die meiner Familie oder meinem Arbeitgeber gegenüber?

            Weiß ich jetzt, wie die Entwicklung meiner Kinder in 1,5 - 2 Jahren ist?

            Was genau an Betreuung für die beiden Kinder dann notwendig ist?

            Mein Arbeitgeber ist eine große Firma, die eine Verlängerung meiner Erziehungszeit auf drei Jahre nicht ablehnen kann.
            Auch gibt es die drei Jahre nicht ohne Grund!

            Also, was genau ist daneben?

      Hallo
      Bei Kind 1 gar nicht, diesmal wäre ich eigentlich knapp über 1 Jahr daheim gewesen wurde aber nochmal schwanger.
      Alles in allem werde ich so knapp 2 Jahre daheim gewesen sein bis ich wieder voll einsteigen.
      Kürzlich hatte ich was das betrifft ein kleines Tief und habe alles angezweifelt aber mittlerweile bin ich mir mit der Sache wieder ganz sicher.
      Für mich die richtige Entscheidung.
      3 Jahre wären mir persönlich zu lang.

      LG

      (8) 21.07.16 - 12:06

      Hallo,

      Ich hatte 3 Jahre Elternzeit und war danach dann noch 5 Monate freigestellt.

      Bei meinem AG war das überhaupt kein Problem.

      Liebe Grüße

      (9) 21.07.16 - 12:23

      Ich war insgesamt 9 Monate in EZ. Max ein Jahr hätte ich gemacht, danach auf jeden Fall wieder arbeiten, allerdings Teilzeit (ich bin Vollzeit wieder eingestiegen).

      Überlege Dir, was Du Dir finanziell leisten kannst und ob Du Dir wirklich vorstellen kannst, 3 Jahre lang "nur" Mutter und Hausfrau zu sein.

      (10) 21.07.16 - 12:46

      bei jedem kind 3 jahre - zum glück problemlos möglich :-)

      (11) 21.07.16 - 12:57

      In wie vielen Unterforen willst du noch deine Werbung platzieren?

      http://www.urbia.de/forum/28-finanzen-beruf/4795018-sparsam-mieten

    Huhu,

    bei unserem Sohn war ich zu Anfang alleinerziehend und selbstverständlich garnicht in Elternzeit.
    Bei unserer Tochter war ich bereits einige Jahre Hausfrau als sie 2010 zur Welt kam. 2013/14 hatte ich einen Minijob, den ich wieder kündigte als die Arbeitsbedingungen sich verschlechterten und letzten Monat habe ich mir vorsorglich einen Minijob besorgt, den ich nun aber doch nicht wahrnehme.

    Ich denke da hilft nur ein ehrliches Gespräch und dann entscheiden wo man die Prioritäten setzt.

    .
    Lg

    Andrea

    (16) 21.07.16 - 13:46

    Als Beamtin kann ich tun und lassen was ich will und bin nur meinem Bundesland Rechenschaft schuldig. Mein Mann und ich waren insgesamt 14 Monate in Elternzeit. Danach bin ich mit 14 Stunden pro Woche wieder eingestiegen, die Kinder waren dann vier Tage die Woche von 9:00 bis 12:00 bei einer ausgezeichneten Tagesmutter. Mit 2,5 kamen sie in den Kindergarten, da sind sie von 9:00 bis 13:00 jeden Tag. Mein Mann und ich teilen uns die Kinderbetreuung. In den Ferien (13 Wochen im Jahr) sind sie zu Hause.

Hallo, ich habe ein Jahr beantragt, fange jetzt im September aber wieder TZ bei einem anderen AG an und ab Januar dann VZ. Das Jobangebot ist super, da wäre ich blöd, wenn ich abgelehnt hätte, denn ich möchte nie wieder zu meinem alten AG zurück. LG

(19) 21.07.16 - 19:48

Hallo,

ich war 3 Jahre im Erziehungsurlaub, weil ich es von Anfang an so wollte.

Was mein damaliger Chef gedacht hat, war mir ziemlich egal (schon allen wegen der Vorfälle in der Zeit meiner Schwangerschaft).

Er hat mich zum Ende meines Erziehungsurlaubs gekündigt, so dass der Erziehungsurlaub quasi weiter gegangen ist, aber darum war ich dann auch nicht böse.

GLG

(20) 21.07.16 - 20:16

Hey

Ich habe bei beiden Kindern die vollen 3 Jahre genommen, habe bei unserer großen aber nach 1 Jahr 9 Stunden die Woche gearbeitet und bei der kleinen direkt nach dem Mutterschutz wieder ein paar Stunden, wie es gepasst hat

Nach 1 Jahr 7 Stunden die Woche

LG Silke

(21) 21.07.16 - 23:46

Ich bin bei der Großen nach einem Jahr wieder in den Job eingestiegen, mein Mann hat das zweite Jahr Elternzeit übernommen.

Die Jüngere kam noch vor dem zweiten Geburtstag der Großen zur Welt. Bei ihr bin ich fast 22 Monate in Elternzeit und steige danach mit 32,5 Stunden wieder in den Job ein.

Beide Kinder sind dann täglich von 9h bis 15h im Kindergarten.

Finde ich für die Kleine schon lange, aber dank Haushaltshilfe kann ich meine Freizeit hoffentlich fast ausschließlich den Kindern (die glücklicherweise eher spät zu Bett gehen) widmen.

Hallo!

Ich war 3 Jahre in Elternzeit, arbeite im öffentlichen Dienst.
Ich wusste, dass ich nach der Elternzeit nur noch halbtags arbeiten wollte und dass ich dann meine alte Stelle nicht mehr ausüben kann, aber eine Stelle musste mir mein Arbeitgeber anbieten.
Meine jetzige ist sogar besser als die alte :-)

Es war zwar nicht so einfach, man musste sich finanziell einschränken in der Zeit (nach Wegfall des Elterngeldes), aber ich bereue es nicht. Die Zeit kommt nie wieder.

LG
sonntagskind

(23) 23.07.16 - 19:57

Gar nicht.

(24) 23.07.16 - 20:17

Bei meinem ersten Sohn blieb ich nur die Zeit des Mutterschutzes Zuhause und hab dann im Homeoffice wieder angefangen. Das war unglaublich anstrengend und für meinen Mann und mich eine echte Belastung. Wir sind sehr stolz auf das was wir geschafft haben, aber nochmal will ich das nicht.

Nun bin ich erneut schwanger und werde meine Elternzeit voll ausschöpfen. Drei Jahre werde ich Zuhause sein und nicht mehr arbeiten.

Eine befreundete Mutter meinte, dass es niemand einen dankt, wenn man frühzeitig wieder da ist. Viel mehr reagieren viele Kollegen und Chefs genervt, wenn man beispielsweise spontan ausfällt, weil das Kind krank ist oder man unkonzentriert ist, weil man die Nacht kaum Schlaf bekommen hat. Ich arbeite gern, aber ich will mir das nicht nochmal an tun. Jetzt bin ich Voll-Zeit-Mama und das ist für mich absolut okay.

(25) 26.07.16 - 17:18

Huhu,
bei Kind 1 hatte ich Glück, es kamen viele Umstände zusammen, die mir erlaubt haben, gar nicht in EZ zu gehen. Ich habe weiterhin 20 Stunden gearbeitet mit einem Anwesenheitstag in der Woche im Büro, den Rest konnte ich im homeoffice erbringen. Ich fand toll, dass ich nicht komplett aussteigen musste, schon aus finanziellen Gründen, ich aber trotzdem viel Zeit mit meinem Sohn verbringen konnte.

Ich habe dann kurz vor Eintritt der zweiten Schwangerschaft aufgestockt auf 30 Stunden mit 2-3 Anwesenheitstagen die Woche im Büro, Rest homeoffice. Da diese Regelungen fest verdrahtet sind in meinem Arbeitsvertrag und mir das niemand mehr absprechen kann (Großkonzern mit starkem BR), bin ich mit den Zwillingen knapp 2 Jahre in EZ gegangen und dann wieder in meinen sehr komfortablen Vertrag eingestiegen. Glück gehabt, wichtige Entscheidungen zum Thema EZ musste ich damit nie wirklich treffen.

LG, Cherish

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