Alltag mit 3 Kindern -wie läuft das bei euch ?

    • (1) 15.09.16 - 17:20

      Heute ist mal wieder so ein Tag der für alles was so ansteht definitiv zu wenig Stunden hat . Ich kann auch nur grade kurz schreiben weil meine Mini in der Trage auf meinem Rücken pennt und das Gemüse sich im Topf selbst gart ;-)

      Seit 5 Monaten bin ich jetzt 3 Fach Mami und wer auch immer den Spruch : das dritte läuft mit erfunden hat , hatte definitiv keine Ahnung .

      Altersverteilung bei uns ist so : Mini 5 Monate , Midi 7 Jahre und Maxi 9 Jahre . Papa außer Haus von 6-19 Uhr .

      Unser Alltag : 5:30 Mini stillen danach aufstehen und anziehen. Mini anziehen. Schulkinder wecken, Frühstück ,Brotzeit richten .kinder aus dem Haus um 7:15 dann folgt Haushalt , Mini stillen, einkaufen kochen : erst für Mini dann für die Großen .

      12-13:30 Kinder kommen heim .mittagessen

      Hausaufgaben , Lernen, Kinder von a nach b fahren, mit Baby rausgehen, Haushalt Teil 2 ,

      17-18 Uhr kochen

      19 Uhr essen

      19:30-20:30 Kinder ins Bett , Küche aufräumen,duschen

      21 Uhr auf dem Sofa einschlafen irgendwann um 23 Uhr ins Bett taumeln bis 2 Uhr wenn Mini Hunger hat

      Putzen schaff ich nur am Wochenende wenn mein Mann da ist. Die Mini lässt sich derzeit nichtmal für 5 min ablegen . Schlafen tut sie über den Tag verteilt 1 Stunde .

      Manchmal bin ich echt k.o

      Wie geht's euch ?

      Lg

      • Hallo,

        meine Kinder haben einen ähnlichen Altersabstand wie deine,und es gibt/gab Phasen,die plätschern vor sich hin ,und Phasen,da geht gar nichts mehr...

        Lässt sich ja alle auch nur bedingt planen....

        Natürlich liefen die grundsätzlichen Dinge relativ nach Plan- die Großen mussten ja zur Schule.

        Aber es kam auch schon vor,das wir den Bus verpasst haben,weil der Jüngste mich um gefühlte 6 Jahre Schlaf gebracht hat und ich beim Stillen eingepennt bin ...ähm....

        Manchmal ist eben einfach Land unter...

        Ich war allerdings noch völlig anderen Erziehungsansätzen ausgesetz- damals war JKkSl Platz 1 Bestseller,jeder hatte ein Hauck Reisebericht im Wohnzimmer ,einen Wipper- gerne auch elektrisch

        -und- das Werkzeug des Teufels- ein "Gehfrei". #zitter

        Meine drei fanden das Ding neben meinem Busen total super...

        .....erzähle ich das heute,werde ich von den Jungmüttern teilweise angestarrt,als hätte ich meine Kinder in einem Arbeitslager des IS ausgesetzt,und nicht in einem "Lauflerngerät"...

        Dadurch konnte ich auch mal in Ruhe telefonieren,Kaffee trinken oder so,ohne dass meine Nachbarn kurz davor waren Amnesty International einzuschalten....

        Mittlerweile sind sie schon groß,der Älteste wird 18, sind ganz gut in der Schule ,recht verpeilt und eigentlich auch sehr lieb...naja.

        Immer natürlich auch nicht...Aber sie wissen sich woanders zu Benehmen und haben noch nie was angezündet oder so...das ist schonmal viel wert ;-)

        Also direkt raten kann ich dir eigentlich auch nix..

        Ich habe viel aus dem Bauch heraus erzogen,
        und das wichtigste ist wohl,dass man sich nicht zuviel Druck machen sollte,niemand muss perfekt sein.

        Und jeder ist mal müde....Mit Baby eben auch schon mal immer ;-)

        Du kriegst das schon hin,klingt doch eigentlich vorbildlich bei dir...Bei mir war und ist es oft wesentlich chaotischer #schwitz

        Liebe Grüße,
        Lulu

        • (3) 15.09.16 - 20:07

          Reisebett war natürlich gemeint #schwitz

          Ich wünschte ein gehfrei wäre nicht so verpöhnt ;-) für meine mini wäre das der Hammer . Sie steht soooooo gerne und wenn sie könnte würde sie am liebsten hinter ihren Schwestern herlaufen.

          Leider bin ich sehr perfektionistisch und mach mir deswegen sicher enorm viel Arbeit aber ich glaub davon werde ich wenn es so weitergeht kuriert werden :-p

        • Hm, mein Ältester ist 16, und da war JKksl zwar noch nicht so verschrien wie heute, aber ich fand es damals schon daneben, und Gehfrei und Wippe waren völlig out#kratz.

          Nicht, dass ich deswegen amnesty einschalten wollte;-), aber üblich war das um die Jahrtausendwende auch schon nicht mehr.

          • Naja,vielleicht hängen wir hier auf dem Land auch einfach etwas hinterher... ;-)

            Mein Ältester wird 18....und ob das Buch nun tatsächlich noch Bestseller war oder nicht, rs war auf jeden Fall ein Verkaufsschlager...keine Ahnung- aber in meinem Umfeld war es DAS Buch...wurde auch von Ärzten und Hebammen empfohlen....

            Ich fands übrigens auch nicht toll...weder damals noch heute.
            Ich finde aber auch Jespet Juul nicht so toll wie viele andere es tun,oder entsprechende Pendants....

            Da stehen immer ein Haufen toller,total logisch anmutender Sachen drin,und dann funktioniert es im RL beim eigenen Nachwuchs nicht- und die Mütter setzen sich total unter Druck usw.

            Wipper und Gehfrei waren auf jeden Fall hier auch noch der Renner...aber wie gesagt,mag auch ein regionales Phänomen sein...

            Ich hoffe doch sehr,dass meine Kinder mir verzeihen können,dass ich in meiner Unwissenheit zu solch rückständigen Mittel gegriffen habe ;-)

            Wahrscheinlich würde ich heute vieles anders machen...klar.

            Allerdings habe ich trotzdem oft das Gefühl,dass es vor 15-20 Jahren einfacher war Mutter zu sein...mir kommt es heute oft so vor,als wenn die Mütter heute einem viel höheren Druck ausgesetzt sind,auch ja alles richtig zu machen,jedes Bedürfnis muss erfüllt werden,in jedem Lebensbereich muss es laufen...

            Da hatte ich es gefühlt irgendwie leichter...keine Ahnung.

            Ist eben bloß so ein Gefühl....

            Ganz liebe Grüße,
            Lulu

            • Ich weiß gar nicht so genau, wie es jetzt ist, mein Jüngster ist acht;-).
              Dieses Buch hab ich mir damals gekauft, aber ich fand es so doof, dass ich es nicht fertiglesen wollte. Meine Söhne haben sich eh bloß in Rage gebrüllt, wenn man sie hinlegen wollte.
              Von Gehfrei und Wippe wurde damals abgeraten, beim Gehfrei konnte ich es nachvollziehen, an der Wippe kann ich nichts Schlimmes finden, wenn ein Kind nicht den ganzen Tag drin liegt, nur, die Herren haben sich ja alle nicht lang ablegen lassen;-).

              Dafür hab ich entgegen aller Ratschläge das Kind auf dem Arm gehabt bis es schlief und dann ins Bett gelegt, soll man ja nicht machen, weil das Kind dann ja angeblich desorientiert ist, hat aber hier am problemlosesten geklappt. Und rumgereicht hab ich sie immer. Wenn schon dauernd rumtragen, dann muss das ja nicht immer ich machen;-).
              Und mein ältester war im bösen Babybjörn, der war damals auch schon verschrien, aber ans Tuch hab ich mich noch nicht getraut. Ich glaube, dem hat das gar nichts geschadet, nur ich fand das sehr unbequem und kam beim nächsten Kind mit Tuch und Manduca viel besser klar.

              Moden ändern sich halt und Erkenntnisse auch und manchmal stellt man fest, dass es auch nicht besser ist als vorher;-). Ich wollte eigentlich bloß sagen, mir kommts vor, als ob das zu der Zeit als unsere Großen klein waren auch schon nicht viel anders war als jetzt.

              Liebe Grüße

      Hallo, bei mir ist diese Phase schon ein bisschen her... Mini ist jetzt 2 Jahre alt geworden und die beiden Großen mittlerweile 6 und 7 Jahre alt.. Ich fand die Zeit eigentlich nie sonderlich anstrengend, aber das kommt eben einfach auf den eigenen Typ und auch den Charakter der einzelnen Kinder an.

      Was mir jedoch auffällt ist, dass du dir manchmal ganz schön viel Arbeit machst, die ich nicht nachvollziehen kann...

      z.B.: Mittagessen: warum kochst du getrennt für Mini? Brei? Den kann man ja gut vorkochen und dann portionsweise aus dem Tiefkühlfach holen. Das Erwärmen läuft dann ja einfach neben dem eigentlichen Kochen her. Und wenn du BLW machst, dann kann man ja so kochen, dass es für alle das Gleiche gibt und das für Mini eben ungewürzt bleibt. Doppelt kochen finde ich da zu viel Arbeit (vielleicht hab ich das aber auch falsch verstanden und du meintest das anders?).
      Dann "Brotzeit richten": machst du das? Bei uns ist das die Aufgabe vom Großen. Er macht sich seine Pausenbrote selber, damit hab ich nichts zu tun (ausser mal erwähnen, was bitte drauf soll und was nicht). Ihm ist es aber lieber, das abends schon vorzubereiten und dann früh nur aus dem Kühlschrank zu holen.
      Und warum abends nochmal kochen??? Und dann ne ganze Stunde? und erst 19 Uhr Essen?

      Einkaufen gibt es einmal die Woche einen Großeinkauf gleich früh, wenn die Kinder im Kiga bzw. Schule sind. Frische Sachen kaufe ich einfach kurz auf dem Weg von Kiga nach Hause oder der Große bringt was mit (hat einen Supermarkt mit Bäcker auf dem Schulweg). Da muss ich ja nicht jeden Tag den halben vormittag Einkaufen.

      Kinder von a nach b fahren ist bei uns auf ein Minimum reduziert. Der Kleine macht ja noch nichts und die Großen machen soweit alles alleine. Da muss nur mal einer abends von nem Freund abgeholt werden, der weiter weg wohnt. Aber das finde ich nicht so stressig. Ist aber sicher Typsache und eine Frage, wie Mini Autofahren findet (ich gehe jetzt mal davon aus, dass ihr ein Auto habt).

      Hausaufgaben , Lernen, ist Kindersache. Damit hab ich ja nichts zu tun. Und bei Fragen bin ich im Haus oder Garten um evtl. kurz zu helfen.

      Haushalt, putzen usw. ging bei uns immer super mit Baby im Tuch auf dem Rücken. Die Frage ist natürlich, wie rein es sein muss oder ob sauber auch ausreichend ist. Helfen die Kinder mit? Ich habe meistens vormittags schon fast alles fertig und nachmittags ist dann nur noch nach dem Essen der Tisch abzuräumen und solche Sachen.

      Ich denke, du machst es dir teilweise schon ganz schön kompliziert. Das würde bestimmt einfacher gehen, du musst nur mal Alternativen überlegen. Und vorallem immer dran denken, dass es auch wieder besser wird. Die Kinder werden größer und irgendwann schlafen sie dann auch länger und besser, du hast wieder mehr Zeit zum Erholen nachts und bis dahin: einfach früh schlafen gehen und jede Zeit nutzen, die dir zwischendrin zum Durchatmen bleibt.

      Bei uns war es wirklich so, dass das kleine Kind einfach mitlief, aber das geht auch nicht automatisch, sondern man muss sich eben die Voraussetzungen schaffen und die Arbeiten auf ein Minimum reduzieren (täglich nur einmal kochen, nicht täglich einkaufen...)

      Ich drück die Daumen, dass der Stress für dich bald besser wird und du ne Strategie findest, das ales ganz gelassen hinzunehmen ;-)

      • Danke für deine Antwort und danke für die Tipps .ich werd mir sicherlich einiges zu Herzen nehmen .

        Mithelfen und Selbstständigkeit : Leider ist das mit meiner Maxi seeeeehr schwierig da sie extrem unselbstständig ist und leider auch große schulprobleme hat : LRS + Ads . Hausaufgaben alleine machen ist da nicht drin und schon sie muss ich zweimal die Woche zur Ergotherapie fahren. Wohnen bisschen abseits vom Schuss und so muss man echt fast alles mit dem Auto erledigen.

        Haushalt mit Baby im Tuch lief bis jetzt auch immer aber Mini wiegt halt jetzt doch schon 7 kg und mein Rücken bringt mich um wenn ich sie permanent rumtrage.

        Cool wie gelassen du das alles schaukelst

        • (10) 15.09.16 - 20:56

          Mit der Problematik deiner Großen ist es sicher wesentlich anstrengender, als mit drei "normalen" Kindern. Das kann man ja nicht vergleichen. Ich hab zum Glück drei sehr selbstständige und unproblematische Kinder und da geht das mit dem gelassenen Schaukeln ganz gut...

          Ich würde an deiner Stelle wirklich die tägliche Arbeit so gut wie möglich bündeln (also was Kochen und Einkaufen angeht). Mit Baby auf dem Rücken wäre es natürlich um einiges leichter, aber wenn das bei dir nicht mehr geht, hilft eben einfach nur Hausarbeit aufs Nötigste zu reduzieren und Baby dabei irgendwie beschäftigen. Irgendwann kommst du auch wieder mehr zur Hausarbeit, weil sich Mini alleine beschäftigen kann. Viel wichtiger als ein geputztes Haus ist, dass du deine Kräfte so einteilst, dass du nicht kaputt gehst! Ich habe auch einfach die beiden Großen mal zum Baby bespaßen eingeteilt, während ich daneben geputzt hab. In wieweit das bei deiner Großen und dem Mittleren funktioniert, weiß ich natürlich nicht. Aber in 30 Minuten kann man ja schon viel schaffen!

          Was das Tragen auf dem Rücken angeht, bin ich sicher auch kein Maßstab. Ich hab auch jetzt den 2-jährigen noch öfter auf dem Rücken (z.B. während ich Rasen mähe und der Wicht dann in der Trage schläft.. ca. 2 Stunden, 15 kg)... ich hab aber auch einen körperlich anstrengenden Beruf und brauch viel Ausarbeitung, wenn ich "nur" mit den Kindern zuhause bin :-p . Deswegen meinte ich ja, dass das immer sehr Typsache ist...

          Wenn dein Rücken bei 7 kg schon so weh tut, dann bindest du vielleicht falsch? Mit Tüchern kenn ich mich nicht so gut aus. Ich muss meine Kleine seit Geburt (jetzt 8 Monate) in der Tragehilfe rumschleppen. Am Anfang gab ich die nicht richtig eingestellt und auch Rückenproblene bekommen. Mittlerweile wiegt die Dame über 9 kg und ich trag sie schmerzfrei vorn wie hinten.

    (12) 15.09.16 - 20:12

    Hallo!

    Ich fühle mit dir! Mir geht es wirklich ständig so :-(. Ich habe 5 Kinder im Alter von: 9,5J., 8 J., 6 J., 4 J. und 11 Monaten.
    Falle abends meist mehr tot als lebendig aufs Sofa und bete das mein jüngster mir wenigstens 2 Std Ruhe und TV gönnt. Unser Tagesablauf sieht in etwa so aus:

    6 Uhr klingelt mein Wecker, meist ist mein jüngster dann mit wach, d.h. ich mach uns beide fertig;

    6:30uhr: die anderen Kids wecken

    6:45uhr bis max 7:15uhr: Frühstücken, Schul-/Kigabrote richten

    7:15uhr: waschen+Zähneputzen für die 4 "großen"

    7:35uhr: Abmarsch zu Schule/Kiga

    Ca. 8:20uhr bin ich mit Mini zurück, dann frühstücke ich, danach Haushalt, einkaufen...was halt so ansteht, evtl auch mal ne Freundin treffen.

    11:50uhr: 6 jährigen von der Schule abholen

    12:10uhr wieder zu Hause, er macht HA während ich koche

    13:15uhr kommen die 2 ältesten von der Schule

    Dann Mittagessen, danach HA-Runde die 2. .

    Spätestens 15uhr sind alle mit HA fertig,

    16uhr: 4 jährige vom Kiga abholen

    Evtl stehen noch Spielverabredungen, sonstige Unternehmungen an, Turnverein oder oder....

    18/18:30uhr Abendessen

    19uhr: Kinder fertig machen fürs Bett, die 4 jährige in den Schlaf begleiten, danach den Jüngsten einschlafstillen weil es -noch- nicht ohne geht. Wenn es gut läuft, bin ich 20:15/20:30uhr fertig, manchmal auch erst um 21uhr. Dann noch bissel aufräumen, im Moment per Hand spülen weil die Maschine kaputt ist.

    Dann ab auf die Couch, bissel lesen oder Serien gucken.

    Wenn mein jüngster mich lässt, gehe ich gegen 22:30uhr und 23uhr ins Bett, wenn nicht, dann halt auch schon früher.

    Wie du siehst, bist du nicht alleine. Und ich weiß wie gut es tut, dass zu hören/wissen ;-).

    Viel Kraft und liebe Grüße

    Biene83

Mal Interessehalber: Vielleicht wurde die Frage schon gestellt, hab nicht alles gelesen. Du schreibst, dass du zwei Zeitblöcke für "Haushalt" pro Tag hast. Gleichzeitig kannst du nur am WE putzen. Was ist denn dann "Haushalt machen" für dich? Wäsche waschen, ok, aber doch nicht täglich stundenlang.

(15) 15.09.16 - 21:53

Vielen Dank für das Kompliment!

Bei dir wird es bestimmt auch bald wieder besser!!!

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