Babysitter kosten - halbtags job

    • (1) 15.01.17 - 16:10

      Hallo,

      Über bekannten werden wir wahrscheinlich einen Studenten finden, die auf unser Sohn nach der Schule aufpasst. Ist alles noch nicht sicher, aber sie sind Lehrer im Ausland und würden uns ein Schüler vermitteln, die sowieso nach DE zum studieren wollte. Es müssten ca. 25-30 Std in der Woche sein. Deren Idee war zuerst mit Zimmer und Essen ink. und ein Taschengeld wie bei Au Pair. Da wir aber noch nicht sIcher sind ob wir umziehen und dementsprechend ein Zimmer anbieten können, wollten wir auch die Möglichkeit eines Mini-Jobs offen lassen.

      Wie viel wäre eine faire Bezahlung für Kinderbetreuung ca. 30 Std die Woche?, wenn man 10€ wie bei üblichem Babysitter rechnet, sind es "nur" 300€, aber wäre das nicht zu wenig? Wir müssten unsere Konditionen, Bezahlung usw bis Ende des Monats weitergeben, so dass die Schüler informiert werden können. Die Schule vermittelt soleche Jobs gerne, da so sich auch manche andere das Studium hier doch leichten kann.

      • Hallo
        Mein Gedanke war eher, wie ist so ein umfangreicher "Babysitterjob" tagsüber mit einem Studium kompatibel ? Grundschüler haben ja nicht sonderlich lange Schule und ob das mit Vorlesungszeiten, Anfahrtsweg, Deutschkurs (?),.. umsetzbar ist?
        Ich denke für das Geld lässt sich eine bessere Lösung finden,Hort,Kinderfrau,..

        LG

        • Also, Kind würde bis 15h in die Schule gehen und musste ca 3.5 bis 4 Std betreut werden am Tag. Die Schule vermittelt pro Jahrgang ein paar solche Stellen an bekannten Famiöien in DE, zB ehemalige, ehemalige Lehrwr oder eben Bekannte der Lehrer. Die Abiturienten können schon deutsch und fangen direkt mit Studium an oder mit Studienkolleg.....bisher erfolgreich. Sind ja nicht so viele, letztes Jahr fingen 3 Abiturienten hier an zu studieren und wohnten als Au Pair sozusagen bei einer Familie.

          Momentan haben wir kein Raum wir wollen aber umziehen.

      (4) 15.01.17 - 17:00

      Das wird so nicht hinhauen. Als Student darf man maximal 19 Std / Woche arbeiten - danach gilt man nicht mehr als Student (kurzzeitige Vollzeitbeschäftigungen während der Semesterferien / Praktika / etc. ausgenommen).
      Ihr müsstet den Job also auf mindestens zwei Studierende 'strecken'.
      Ausserdem dürfen Studis nicht mehr als 450€ / Monat verdienen. Danach schlagen die Sozialabgaben voll zu. Das gilt auch für Euch als Arbeitgeber.

      Auch wenn ihr es Babysitting nennt: Was ihr da anbieten wollt, ist ein stinknormaler Fast-Vollzeitjob.

      Grüsse
      BiDi

    • wenn man 10€ wie bei üblichem Babysitter rechnet, sind es "nur" 300€

      Nee, bei 4 Wochen im Monat wären das 1200 Euro. Nicht üppig, aber da derjenige ja ungelernt ist, ziemlich akzeptabel. Nur Student ist derjenige dann nicht mehr, und von Minijob kann auch nicht die Rede sein.

      30 stunden die Woche haut niemals als minijob hin.

      das sind nämlich x4 120 Stunden im Monat x10 Euro sind das 1200 Euro im Monat.
      MiniJob heißt max. 450 Euro im Monat.
      Da es einen Mindestlohn gibt 8,65 oder so seit 01.01. kannst du auch nicht recht viel weniger zahlen.

      Das wird aber ein teures Vergnügen. Ihr bietet praktisch eine 3/4 Stelle als Kindermädchen an, die voll sozialversicherungspflichtig ist. Bei dem Umfang könnt ihr das nicht schwarz nebenher bezahlen, wie bei der Nachbarin, die mal 4 Std. am WE auf dem Sofa sitzt während ihr ausgeht.

      Für sowas gibt es doch auch Agenturen, die jemanden vermitteln. An die würde ich mich wenden.

      Hallo!

      Das mit dem Zuverdienst bei Studierenden wurde schon gesagt, ebenso, dass du die 300€ in der Woche und nicht im Monat zahlst.
      Bei 1200€ brutto im Monat hat die Arbeitskraft netto ca. 900€ raus, du zahlst brutto aber locker 1500€, das sollte Dir klar sein.

      Allerdings frage ich mich auch, wie man auf 25-30 Wochenstunden kommt, wenn das Kind bis 15:00 in der Schule ist. Wie lange arbeitet ihr denn abends? Wenn ich eine Betreuungszeit von 15-19 Uhr rechne, sind das an 5 Tagen in der Woche insgesamt 20 Stunden - wenn ich so viel Fremdbetreuung für mein Kind bräuchte, würde ich mich ernsthaft fragen, ob nicht eine Pflegefamilie die bessere Wahl wäre. Ich arbeite selber ja schon viel (3*/Wo bis 18:00, einmal bis 13:30) und habe oft das Gefühl zu wenig Zeit für die Kinder zu haben. Aber unsere Haushälterin (die nicht nur die Kinder ab 12:00 betreut, sondern auch noch putzt, wäscht, bügelt und kocht) kommt nur auf 18 Wochenstunden. Dafür bekommt sie im Monat brutto 1040€ - ihr bleiben 820€ und ich leg locker noch mal 200€ drauf (Arbeitgeberanteil Sozialversicherung, Umlagen bei der Krankenkasse, Unfallversicherung).

      LG

      (11) 16.01.17 - 18:13

      Warum nicht Tagesmutter? Unsere Tagesmutter bekam für Kinder unter 3 Jahre 5,50€ die Stunde, für Kinder über 3 Jahre 3,50€ die Stunde. Sie hat nicht nur Kleinkinder, sondern auch Kindergartenkinder. Eine andere mir bekannte Tagesmutter hat nur Kindergarten- und Schulkinder. Je nach Situation zu Hause würde eventuell noch das Jugendamt einen Beitrag dazu zahlen.

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