Wunsch nach 3. Kind, wer hat sich dagegen entschieden?

    • (1) 09.05.17 - 11:58

      Hallo ihr Lieben,
      seit einigen Monaten flammt immer wieder der Wunsch bei uns auf. Unsere Kleine wird im November 5, der Große im Januar 8. Und für uns ist klar, ein noch größerer Altersunterschied möchten wir nicht.

      Wir sind uns irgendwie unsicher. Seit September geht das hin und her. Dreimal haben wirs drauf ankommen lassen, hat nicht geklappt. Danach haben wir beschlossen - wir lassens bei zwei und genießen unser Leben so wie es ist. Mein Mann spricht seither auch nicht mehr wirklich darüber. (Männer ;-))

      Bei mir schwankt es zwischen "alles gut so wie es ist" und "oh irgendwie doch noch eins..."
      Ich mach mir immer öfters Gedanken, ob wir es später mal bereuen werden. Und ob der Gedanke jemals abflacht. Und man darüber nicht mehr nachdenkt. Gibt's jemand von euch, der sich trotz Wunsch nach einem Dritten dagegen entschieden hat? Wie geht es euch heute? Alles bestens oder denkt ihr noch oft darüber nach? Habt ihre s bereut?

      Oder kams Jahre später doch noch zu nem Dritten Kind?

      Danke für eure Hilfe und Erfahrungen!
      LG Evelyn#liebdrueck

      • (2) 09.05.17 - 12:58

        Wir haben 2 Kinder an der Hand und 1 Kind im Herzen.

        Eine Zeitlang haben wir gesagt das wir noch eines wollen. Dann hat aber das Schicksal das ganze in die Hand genommen.

        Bei mir wurde eine Gerinnungsstörung diagnostiziert und ich wäre dann Risikoschwanger und müsste Heparin spritzen.

        Zudem sind wir umgezogen und haben auch Räumlich uns verkleinert.

        Wir stehen seit einigen Monaten vor dem gleichen "Problem" und sind uns auch sehr unsicher. Unsere Kinder sind 6 und 9 und zur Zeit bin ich eher wieder bei Nein angekommen und denke mir es ist einfach schön wie es ist und wir sollten lieber unseren zwei Kindern so viel wie möglich ermöglichen und die Welt zeigen. Der Kleine kommt jetzt in die Schule, das wird dann auch stressiger werden, meine Tochter wechselt nächstes Jahr auf die weiterführende Schule, beide werden ab September ein Instrument lernen, was ziemlich hohe Kosten verursacht und wir sehen einfach die Vorteile von zwei schon so selbständigen Kindern. Wir haben wieder viel mehr Zeit für uns und genießen das auch. Trotzdem ist das Thema nicht komplett vom Tisch und ich gebe uns noch ein oder zwei Jahre Zeit. Wenn schon Nachzügler dann richtig ;-)

        Eine Freundin von mir hat bereits vor 2 oder 3 Jahren auch dauernd davon gesprochen sie überlegen ein 3 Kind ja oder nein. Bisher ist es bei den zwei geblieben, ich denke da kommt auch nichts mehr. Diese Entscheidung ist einfach weitreichend wenn man schon größere Kinder hat, ob man noch einmal von vorne anfängt und ob man das auch gut schafft mit 3.

        Aber ich sage niemals nie, wahrscheinlich denke ich in 2 Monaten wieder anders darüber. ;-)

        Ich habe 2 Söhne 8 und 5 Jahre alt.

        2 Söhne musste ich still zur Welt bringen.

        Im Moment warten wir auf die Ergebnisse der Pathologie und der genetischen Untersuchung.

        Anschließend entscheiden wir, ob wir es noch einmal versuchen. Der Wunsch nach einem dritten Kind ist immer noch da.

        Viele Grüße

        Julia

      (6) 09.05.17 - 13:31

      Hallo Evelyn,

      ich habe immer mal an ein drittes Kind gedacht, aber wir haben recht spät angefangen und dann war ich plötzlich 43 und ich für mich persönlich fand schon die Schwangerschaft mit fast 40 sehr anstrengend. Mein Mann hat nie an ein drittes Kind gedacht, dem sind seine 2 Rabaukenjungs ausreichend :-)

      Ich bin jetzt 45 und wir sind mit uns total glücklich und zufrieden. Ich denke auch nicht daran "hättste, wennste mal ...", hab keine Wehmut. So eine Prinzessin hätte ich mir noch vorstellen können, aber es hängt nicht mein Seelenfrieden an ungelegten Eiern .... im wahrsten Sinne des Wortes #rofl

      VG

      B

    • Hallo, wir haben fast fünf Jahre gebraucht, um uns für ein drittes Kind zu entscheiden. Wir haben es nie draufankommen lassen, weil wir die Entscheidung ganz bewusst und nicht dem Zufall überlassen wollten.
      Im Sommer 2015 haben wir endlich Nägel mit Köpfen gemacht, und ich wurde sofort schwanger. Unser Sohn ist jetzt 15 Monate alt und unser größtes Glück.

      Aber wir haderten auch jahrelang. LG

      (8) 09.05.17 - 15:06

      Hallo,

      wir haben zwei Söhne, jetzt 8 und 11 Jahre alt.
      Ich hätte mir schon noch ein drittes Kind vorstellen können aber mein Mann fand sich zu alt (er ist jetzt Mitte 40, ich 6,5 Jahre jünger) und hatte auch Bedenken, dass die nächste Schwangerschaft nicht so glimpflich ausgehen könnte wie die Letzte (Krankenhausaufenthalte, strikte Schonung bis über die Mitte der Schwangerschaft hinaus - zum Glück mit glücklichem Ausgang). Da mir unsere Partnerschaft wichtig ist, hätte ich nie über seinen Kopf hinweg entschieden und so ist es bei zweien geblieben. Ich habe noch 1-2 Jahre etwas getrauert insgeheim aber jetzt kann ich damit gut umgehen, nur ganz selten überkommt es mich mal noch:-p....aber das kann ich schnell wieder beiseite wischen - jetzt, wo die Jungs gerade so schön selbständig werden, würde ich auch nicht mehr "von vorn" anfangen wollen;-)

      LG

      a79

      (9) 09.05.17 - 15:40

      Hallo Evelyn,

      Wir haben 2 Kinder (heute 15 und 13) und sind und waren damit komplett. Wir haben einen Jungen und ein Mädchen, sie sind fit und gesund und ich glaube, drei (oder mehr) hätte ich nicht geschafft :)

      Mit 3 Kindern hätten wir Wohnung, Auto, etc. wechseln müssen und ich hätte - auch wenn ich in Frankreich lebe und die Kinderbetreuungsmöglichkeiten wirklich sehr gut sind - nicht ohne Weiteres so arbeiten können, wie ich es getan habe. Ich stelle mir drei und mehr Kinder einfach organisatorisch so schwierig vor, das war nichts für mich. Wenn von den Kindern jedes 2 Hobbys hat, dann macht das schon 6 Termine pro Woche (mindestens), das muss man erst mal stemmen...

      Auch finanziell hätten wir 3 Kinder nicht so ohne Weiteres auffangen können. Ich war eh immer berufstätig, aber das wäre wirklich sehr knapp geworden.

      Ich war ausserdem schon relativ "alt", als unser erstes Kind kam (34) und 36 Jahre beim Zweiten, da mussten wir uns recht schnell die Frage stellen, ob noch ein drittes Kind dazu kommen soll. Und wir haben uns eigentlich nie ernsthaft damit auseinander gesetzt und ware uns einig, 2 sind wundervoll, aber genug für uns.

      Wenn überhaupt, hätte ich sie schnell hintereinander bekommen wollen. Als die Kleine erst einmal in der Schule war, konnte ich es mir nicht mehr vorstellen, nochmal von vorne zu beginnen mit beschwerlicher Schwangerschaft, durchwachten Nächten, stillen, Babysorgen etc. und geniesse seitdem die Zeit mit den "grossen" Kindern.

      LG
      Kikou

      (10) 09.05.17 - 15:41

      Der weit entfernte Gedanke daran war früher mal da - noch ein Nesthäckchen irgendwann.
      Unsere Kinder sind jetzt aber schon 10 und fast 7, ich über 40 und mein Mann Mitte 40. Wir haben von jedem Geschlecht eins - und ich genieße die Fußnägellackiererei mit meiner Tochter und die Fußballschauerei mit meinem Sohn.
      Zudem musste ich für diese beiden Kinder 5 ICSIS auf mich nehmen mit allem drum und dran (habe fast nix ausgelassen), zudem Hyperemesis gravidarum (Schwangerschaftserbrechen, habe mich beim 2. Kind 10-15x am Tag übergeben).
      Mein Sohn war ein Schreikind, die Tochter geht in Richtung Pubertät - wir haben wieder mehr Freiheiten, ich arbeite wieder mehr und bin glücklich damit und deshalb - NEIN jetzt nicht mehr. Es spricht viel zu viel dagegen.
      Ich bussle dafür die Tochter meiner Schwester (knapp 2 Jahre alt), darf mit ihr alles genießen, jedoch ohne Erziehungsverantwortung.

      • Hey

        das hat mit dem eigentlichen Thema gar nichts zu tun, aber: Hattest du in deiner ersten Schwangerschaft dann nicht so stark mit Übelkeit zu tun? Ich hatte auch eine Hyperemesis inklusive Krankenhausaufenthakt usw. Das war so schrecklich und hörte erst um die 20. Woche auf. Wir sprechen gerade über ein potenzielles zweites Kind und ich habe die Befürchtung, dass die Schwanerschaft wieder so laufen würde. Aber wenn du sagst, dass bei dir beide Schwangerschaften verschieden waren, wäre da ja zumindest etwas Hoffnung :P

        • Es tut mir leid, dir sagen zu müssen, dass es mit dem zweiten Kind nur schlimmer wurde.
          Beim ersten ging es noch - nur etwa 5-8x übergeben am Tag und es wurde ab der 20. SSW ein klein wenig besser.

          Bei Kind Nr. 2 begann es kurz nach positivem SST in der 5. Woche und zog sich bis zur Entbindung. Das erste Essen nach dem Kaiserschnitt im Krankenhaus noch war einfach nur grandios. Ich sah monatelang wie ausgekotzt aus und habe mich auch so gefühlt.
          In der 1. SS konnte ich mich noch immer hinlegen, wann ich es brauchte, aber während der 2. SS war das mit dem 2,5-jährigen zu Hause nicht mehr möglich.

          Deshalb mit Sicherheit keine Nummer 3.

          • Oh man sowie habe ich eigentlich auch erwartet. Ich wüsste gar nicht, wie sich das aus der ersten Schwangerschaft noch steigern sollte... Wir plamen zum Glück eh einen etwas größeren Abstand, aber das bestätigt mich definitiv in der Entscheidung.

            Danke für deine Antwort!

    (14) 10.05.17 - 10:23

    Hallo,

    Ich antworten die mal andersherum :-)

    Ich kenne niemanden, der die Entscheidung FÜR ein drittes Kind bereut hat!

    Die Entscheidung ist bei jedem Kind nicht einfach und bedeutet ein Wagnis!

    Für Familien die ich kenne, einschließlich meiner, war es eine wunderbare Bereicherung.

    Ansonsten gibt es ja den saloppen Spruch; was man nicht kennt, vermisst man nicht.

    Alles Gute

    (15) 12.05.17 - 10:07

    Wir haben uns nach einem Jahr Überlegen dafür entschieden.

    Ich habe einfach noch etwas vermisst, und es sind auch alle Wünsche gestillt worden.

    Aber es wäre schon vieles einfacher, wenn wir diesen Wunsch nicht gehabt hätten...

    Darum mein Rat_ wenn du kannst, mach es dir schön mit den zweien, die du hast!
    Du bist sicher, sie sind gesund, versuch es zu genießen.

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