Problem mit Mutter

    • (1) 07.07.17 - 19:25

      Hallo an Alle!

      Muss mir meinen Frust von der Seele schreiben! Mein Mann ist gerade auf einem Geburtstag bei dem wir beide eingeladen wären (Verwandte von meinem Mann - deswegen habe ich ihn hingeschickt) und ich sitze zuhause bei meiner schlafenden Tochter! Eigentlich sollte meine Mutter aufpassen doch sie sagte mir mal wieder kurzfristig ab da sie morgen abend schon etwas vor hat und sich deswegen ausruhen müsse!

      Seit anfang des Jahres ist unser Verhältnis angespannt! Sie hatte eheprobleme mit meinem Vater - dies ist jetzt allerdings wieder in Ordnung! Sie sieht mich und meine Tochter nur 1x in der Woche und da bin ich arbeiten und sie nimmt meine Tochter! Ansonsten kommt von ihrer Seite kein Interesse mehr oder wenn ich ihr Bilder von meiner Tochter schicke kommt auch nichts zurück! Früher war das alles anders sie fragte uns wie es uns geht oder kam mal spontan zum Frühstück oder Kaffee vorbei (wohnen nur 10km entfernt) oder wir sind gemeinsam einkaufen gegangen.... wenn ich sie anspreche kommt nur das nichts ist und ich mir das nur einbilde! Seit einiger zeit habe ich mich zurück gezogen weil ich niemanden hinterher laufe! Also sehen wir uns 1x in der woche ca 30 min! Aber ihr macht das anscheinend nichts aus! Was soll ich den machen? Mich verletzt diese art sehr zudem wir immer ein gutes Verhältnis hatten aber seit diesem Jahr kenne ich sie nicht wieder!

      • Vielleicht fährst du einfach mal spontan mit Brötchen oder Kuchen zu ihr hin, ihr esst zusammen und du kannst ihr so bei dem gemütlichen zusammen sitzen einfach sagen, wie du dich fühlst. Wenn Sie dann immer noch abblockt, hast du es wenigstens versucht.

      Dass deine mutter euch 1x die Woche hilft finde ich schon viel. Nicht jede Oma ist völlig vernarrt in ihre Rolle - das ist auch etwas Typabhängig glaube ich . Du hast ja schon viel versucht - ich denke mehr kannst du nicht tun. Außer deine eigenen Erwartungen runter Schrauben um nicht immer so enttäuscht zu sein.

      Kurzfristig absagen geht natürlich gar nicht und der Grund ist auch naja irgendwie keiner . Deswegen greift lieber zu einem Babysitter.

      Deine Mutter will scheinbar nicht so eingespannt werden ( wobei es soviel nicht ist ) - und wenn ich eins gelernt habe , dann dass man niemanden zwingen kann sich so zu verhalten wie ich es will :)

    • Das ist echt schwierig. Ich könnte mir vielleicht vorstellen, dass deiner Mutter seit den Eheproblemen vielleicht bewusst geworden ist, dass sie sich jetzt erstmal hauptsächlich um sich und ihre Ehe kümmern will. Vielleicht mag sie da nicht mehr so viel um dich kreisen, weil du erwachsen bist und sie ihre Unabhängigkeit genießen will. Und bezüglich der fehlenden Reaktion auf Fotos, die du ihr schickst, denke ich mir, dass sie vielleicht einfach nicht immer Lust hat, zurückzuschreiben. Und selbst Omas müssen nicht bei jedem Bild der Enkelin vor entzückung überbrodeln ;).Ihr seht euch doch regelmäßig und einmal pro Woche ist doch an sich nicht gerade wenig. Klar ist es irritierend für dich, wenn es vorher anders war und eine sehr große Nähe von deiner Mutter gewohnt warst. Ich würde ihr an deiner Stelle vielleicht mal ihre Ruhe sagen, wie du dich fühlst. Wenn sie dann sagt, dass alles OK ist, dann akzeptiere die Lage so wie sie ist. Und engagiere bei Terminen, die wichtig für dich sind, vielleicht auch mal einen anderen Babysitter als deine Mutter.

      Hallo,

      ich habe ein ähnliches Verhältnis zu meiner Mutter. Rufe ich z.B. daheim an, ist es nicht unüblich, dass ein Telefonat weniger als 60 Sekunden dauert, diese Woche habe ich es sogar schon geschafft, in weniger als 90 Sekunden mit meinem Vater und meiner Mutter zu sprechen.

      Wir hatten sogar schon eine ähnliche Szene. Als die Geburt meines zweiten Kindes anstand, hatte ich ständig Wehen und man ging davon aus, dass die Geburt unmittelbar bevorstand. Dennoch erreichte ich den Geburtstermin. Da teilte mir meine Mutter mit, dass sie seit vier Wochen auf "Bereitschaft" stände und nun die Nase voll habe. Sie packte meinen Vater, das Wohnmobil und fuhr weg. Ich konnte ihre Seite sogar nachvollziehen, allerdings brachte mich das wirklich in eine sehr doofe Lage, da dann die echten Wehen kamen und wir niemanden für unsere 3 Jährige hatten, da alle Verwandten noch arbeiteten. Wir riefen dann eine Freundin an, die selbst gar nicht daheim war, sondern deren Mutter babysittete (das war mir in der Hektik damals völlig entfallen). Für diese Frau war es absolut selbstverständlich sofort auszuhelfen und meine Tochter dort mitübernachten zu lassen. Da sich die Geburt ewig zog, wurde unsere Tochter dann noch von ihr in den Kindergarten gebracht, dort wieder abgeholt ... Ich war damals schon ziemlich frustriert, einfach, weil sie jeden Dank wegwischte und meinte, dass das doch selbstverständlich sei.

      Mich hat diese Ablehnung auch jahrelang verletzt. Gespräche verliefen völlig im Sande und führen nur zu mehr Frust. Bei meinem Bruder und mir ist es noch so, dass sich unsere Schwester blendend mit Mama versteht, sie fahren gemeinsam in den Urlaub etc.

      Ich persönlich bin zum Schluss gekommen, dass ich nur an meiner Seite etwas ändern kann. Ich versuche mich emotional abzuschotten und habe mich daran gewöhnt, dass von der Seite eigentlich nur Kritik oder Desinteresse kommt. Es gelingt mir echt meistens, nur ab und an lasse ich es dann doch an mich ran.

      Rein babysittertechnisch waren wir schnell von meiner Mutter unabhängig, was ihr auch nicht gepasst hat - plötzlich war dann alles kein Problem mehr.

      GLG
      Miss Mary

    • Nirgendwo steht geschrieben, wie oft und wie lange man sich sehen soll/muß als Tochter und Mutter. Ich denke du solltest dich damit abfidnen,dass deine Mutetr jetzt weniger Interesse hat. Vielleicht ist irh die PArtnerschaft zu deinem Vater wichtiger udn sie investiert mehr Zeit als noch letztes JAhr,

      Geh das Ganze von der anderen Seite an, freu dich, dass sie deine Tochter beaufsichtigt. Vielleicht könnt ihr ja einführen, dass du dann noch etwas sitzt beim Abholen; auf 2-3 Tassen Kaffee nicht nru afu eine Tasse.

      Ist zwar doof,dass sie dich sitzen liess, aber ich würde mir für solche Einladungen nen Babysitter nehmen. Omas müssen ja nicht immer bereit sein aufzupassen, nur weil es ihr Enkel ist. Dann entzerrt sich DER Konflikt auch schon etwas.

      • Mir geht es ja nicht ums aufpassen sondern um die krasse Veränderung! Überall erzählt sie wie stolz sie ist dass sie oma ist und dass sie meine Tochter so gern sieht aber im Prinzip zeigt sie null interesse oder meldet sich nicht von sich aus! Früher haben wir so viel zu dritt gemacht (meine Mutter, meine Tochter und ich) das ist dieses Jahr nur ein paar mal vorgekommen! Mit meinem Bruder kommt sie super aus und unternimmt immer noch sehr viel (einkaufen, frühstücken usw)! Meine Mutter ist schon immer Hausfrau und hat in der Zeit wo mein Vater in der Arbeit ist oft mal mit mir oder meinem Bruder etwas unternommen! Aber wie gesagt mich lässt sie zurzeit links liegen! Und das macht mir schwer zu schaffen da wir früher eigentlich immer miteinander gesprochen haben wenn der andere Probleme hatte doch mittlerweile weiß sie von unserem leben gar nichts mehr! Von meiner oma hat sie erfahren dass wir in urlaub fahren doch sie will gar nicht wissen wann und wohin! Wenn ich meine tochter nach der arbeit bei ihr abholen dann wimmelt sie mich mehr oder weniger ab weil sie noch etwas vor hat oder müde ist! Und wenn ich sie auf das verhalten anspreche dann ist alles gut und ich bilde mir das ein! Zum thema aufpassen an dem Geburtstag habe ich zuerst gefragt ob ich meine oma fragen solle aber ihre antwort war dass sie das natürlich gerne mache und ich oma nicht fragen bräuchte! Dann 1 tag vor dem Geburtstag die absage...

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