Partner auf Arbeit, teilweise alleinerziehend

    • (1) 07.01.18 - 19:55

      Hallo. Gibt es hier auch muttis, die unter der Woche quasi alleinerziehend sind?wie schafft ihr das? Wie geht's euch damit?

      LG nefertinatanja mit Motte 2 Jahre und Mäuschen 3 Wochen

      • Hallo.

        Meine Kinder sind jetzt zwar schon 10 und 13, aber auch als sie noch klein waren haben wir unser Leben halt darauf eingestellt.

        Habe die Kinder morgens mit zum Kiga/Schule genommen. Die Zeit, in der ich Vollzeit gearbeitet habe, haben die Großeltern die Kinder abgeholt bis ich heimkam. Mittlerweile arbeite ich seit ein paar Jahren nur noch 30 Stunden/Woche (+Urlaubs- u. Krankheitsvertretung). Somit kann ich die beiden mittags gegen 13:15 Uhr mit nach Hause nehmen. Wir kochen, essen, erledigen Hausaufgaben und Haushalt.

        Wüsste nicht, wofür ich dazu nen Mann gebraucht hätte.;-)

        Hallo!

        Du hast einen Partner UND lebst mit diesem in einem Haushalt?
        Dann bist Du NICHT Alleinerziehend!

        Sei mir nicht böse, aber Du scheinst nicht zu wissen was Alleinerziehend wirklich bedeutet.
        Dein Partner der tagsüber (mit) dafür sorgt das Geld in's Haus kommt ist doch trotzdem vorhanden.

          • Dennoch bist Du nicht "alleine".

            Meiner Meinung nach ist Alleinerziehend nochmal ein ganz anderes Kaliber.

            Auch wenn ihr euch unter der Woche nicht seht, ihr werdet ja sicher miteinander reden?
            Man ist nicht für alles alleine verantwortlich, Entscheidungen können gemeinsam getroffen werden, zur Not ist immer wer hinter Dir..

            Ach da gibt es einiges was solch eine Konstellation von einer Alleinerziehenden unterscheidet.

            Ist nicht böse gemeint.

            • (6) 08.01.18 - 13:02

              Du weisst doch gar nicht, wo ihr Mann arbeitet. Andere Zeitzone etc. Ich muss tatsächlich viel allein entscheiden, da mein Mann am anderen Ende der Welt ist und damit schlecht erreichbar. Oder in Gebieten, in denen Tel. Verboten ist.

          Du bist NICHT zum Teil Alleinerziehend! Du tritts mit deiner Aussage den wirklich Alleinerziehenden Mamas so ziemlich in den Arsch.

          Denn du kannst dich austauschen am Abend über alles mögliche.
          Du hast seelisch moralische Unterstützung.
          Er finanziert mit.
          Ihr seid am Wochenende eine Familie.

          So ein Quatsch den du da schreibst.
          Mein Mann war vor Jobwechsel auch Mo-Do nicht da. Nicht einfach klar, ich in Elternzeit mit Baby und 2 Jährige... sehr anstrengend aber ich konnte jeden Abend mich ausheulen und die Kleine mit ihm reden...

          (8) 08.01.18 - 00:07

          Nein, das bist du NICHT!

          Du hast einen, der das Geld ranschafft, du hast einen, der am Wochenende da ist, du hast einen, der die Verantwortung mit dir trägt.

          Ich HASSE es, wenn versorgte Frauen einen auf "ich bin quasi allein erziehend" machen, nur weil der Ernährer und Göttergatte auf Montage ist.

          Es ist eine absolute Frechheit gegenüber den wirklich allein erziehenden Frauen und Männern und Gejammer auf verdammt hohem Niveau!

          :-[:-[:-[

          • (9) 08.01.18 - 09:51

            Wieso fühlt man sich wegen der Wortfindung "quasi alleinerziehend" so derart auf den Schlips getreten?

            Sie wollte sicherlich weder beleidigen noch irgendjemanden herabsetzen. Sie sucht Gleichgesinnte. Wenn man sich nicht angesprochen fühlt, dann muss man ja nicht antworten. Sie aber hier so anzugehen und echt fies zu werden, nur weil sie sich als "quasi alleinerziehend" bezeichnet, finde ich nun auch wieder nicht gerechtfertigt.

            Und wer wann "jammert", das darf man noch jedem selbst überlassen. Es gibt IMMER jemanden, dem es schlechter geht als einem selbst. Darf deswegen keiner mehr "jammern"? Und aus ihrem Post kann ich erstmal kein Gajammer erkennen.

            Hingegen wird sie angegriffen, weil sie einen Mann hat, der vielleicht am Wochenende für sie und die Kinder da ist. Soll sie sich jetzt bei euch dafür entschuldigen, dass sie einen Mann hat?

            Ich verstehe das nicht, ein bisschen Toleranz wäre manchmal wirklcih angebracht.

            So, jetzt könnt ihr alle auf MIR rumhacken, denn das, was ich geschrieben habe, passt euch bestimmt auch nicht.

            • (10) 08.01.18 - 22:06

              Du hast schon Recht. Aber dann hätte man ja auch schreiben können „Fühle mich einsam - unter der Woche alleine“.

              Alleinerziehend ist halt anders definiert, nämlich nur 1 Erwachsener mit mind. 1 Kind im Haushalt.

              Ich habs hautnah an meiner Freundin miterlebt, die mit Baby wirklich alleine war. Erzeuger wollte nix wissen... das kann man nicht vergleichen...

              • (11) 09.01.18 - 09:09

                Klar hätte man - hat sie aber nunmal nicht.

                Es kann doch nicht sein, dass man bei einem Text vorher ne Stunde überlegen muss, ob sich dann vielleicht irgendjemand angegriffen fühlen kann. #kratz

        Du solltest mal. Zwei Jahre wirklich komplett alleinerziehend sein dann würdest du das jetzt schätzen. Ich war 3 Jahre alleinerziehend und glaub mir das ist nicht mal. Annähernd das was du jetzt hast. Ich hatte ein Baby und ging 25h arbeiten, nachts damit die Großeltern aufpassen konnten. Musste alles akribisch planen das ich genug Geld habe. Niemand der mal am. Wochenende aufsteht oder irgendwas daheim Macht. Leute die immer zu mir sagten sie wären auch alleinerziehend weil. Der Partner viel arbeitet tun mir von Grund auf Leid. Ixh bin inzwischen neu liiert, glücklich aber habe sehr viel. Respekt vor wirklichen alleinerziehenden.... Vielleicht solltest du das echt mal. Durchmachen das du wieder n klaren Kopf hast. Viel Glück damit

    (16) 08.01.18 - 09:46

    Sie hat auch nicht geschrieben, dass sie alleinerzeihend sei, sondern "quasi alleinerziehend" während der Woche.

    Man kann aber auch spitzfindig sein bei der Wortfindung... #schein

    Du musst dich ja nicht angesprochen fühlen, wenn dich das Thema nicht betrifft.

    • Ich finde es jetzt auch nicht sooo dramatisch, dass sie diesen Begriff benutzt. Trotzallem finde ich es einen meilenweiten Unterschied, ob man schoen zu Hause bei den Kindern ist, sich nicht sorgen muss, wie das Leben finanziert wird, am abend seelisch und moralische Unterstuetzung hat oder ob man wirklich alles, inklusive Lebensunterhalt alleine ranschaffen muss.

      Die meisten Frauen, die in EZ sind, kuemmern sich um das meiste zu Hause waehrend der Mann arbeitet. Und viele haben Maenner, die erst abends, nach dem die Kinder im Bett sind, nach Hause kommen. Trotzdem sind diese Frauen nicht quasi alleinerziehend. Aber wie gesagt, die TE muss sich keine finanziellen Sorgen machen und hat ja am WE den Mann da. Ich finde, das ist schon ein gewaltiger Unterschied.

      • >> die TE muss sich keine finanziellen Sorgen machen <<

        Man kann aus ihrem text aber z.B. gar nicht herauslesen, dass sie nicht eventuell auch finanzielle Sorgen haben könnte. Man darf eben auch nicht - nur weil man sich angegriffen fühlt - alles mögliche in den Text hinein interpretieren.

        Wir alle können doch gar nicht beurteilen, welchen Herausforderungen des Alltags sie gegenüber steht.

        • Da hast du natürlich recht, das fiel mir nach abschicken meines Textes auch auf. Trotzdem muss sie offensichtlich nach Ende des Mutterschutzes mit zwei kleinen Kindern nicht direkt wieder arbeiten gehen. Diesen Luxus haben viele Alleinerziehende nicht. Ich kenne frauen, die mussten ihre Babies mit wenigen Monaten abgegeben um den Lebensunterhalt zu bestreiten, nicht jeder ruht sich gerne auf Kosten des Staates aus und nicht jeder Mann zahlt Unterhalt.

          Und außerdem hat die TE ja auch die Wahl gehabt und konnte sich überlegen, ob sie mit einem Mann, der so viel arbeitet, ein weiteres Kind bekommt (für mich wäre das zB nicht in Frage gekommen). Andere Frauen, die zB verlassen werden oder wo Partner unvorhergesehen sterben, haben keine Wahl. Daher ist es schon irgendwie was anderes.

          Aber wie gesagt, ich fühle mich nicht angegriffen kann es aber nachvollziehen wenn andere das anders sehen. Außerdem kann niemand was dafür wie man sich fühlt.

"Teilweise alleinerziehend" sind wohl die allermeisten...mein Mann ist zwischen 6 und 20 Uhr außer Haus. Selbstverständlich bleibt da das Gros der Erziehung an mir alleine hängen. War aber vorher bekannt :-).

  • Wenn eines deiner Kinder nachts 24 Uhr ins Krankenhaus muss ist dein Mann da. Das ist nicht gegeben, wenn dein Mann am anderen Ende der Welt arbeitet. Und dein Mann kann, wenn einem der Kinder was fehlt schnell kommen . Fuer mich ist da ein himmelweiter Unterschied.

Also, wenn wir Glück haben, dann schafft es mein Mann die Kinder abends ins Bett zubringen, nicht selten aber sind sie schon im Bett, wenn er von der Arbeit kommt. Mittlerweile sind mein Kinder 8 und 5 und wir sind ein guteingespieltes Team und haben unsere Routine, so dass es ganz gut klappt. Die Zeit mit Kleinkind und Baby war aber sehr anstrengen. Ich hatte das Gefühl, dass ich keinem Kind gerecht werde. Vom Haushalt ganz zu schweigen. Aber die Zeit geht vorbei und es entspannt sich alles.

  • Wäre schön,wenn mein mann nachhause käme am abend. Aber einer muss ja Geld verdienen. Und wenn es hier in der nähe leider keinen Job gibt,wo er annähernd soviel verdient,müssen wir dadurch.

    • Hallo
      Selbst wenn der Partner meist nur am Wochenende heim kommt, alleinerziehend ist tatsächlich nochmal eine andere Nummer. Vorallem psy­chisch. Auch wenn der Partner gerade nicht da ist, es gibt ihn. Man ist in Kontakt, man weiß genau wann er heim kommt.
      Bist du generell Hausfrau („einer muss ja Geld verdienen”) oder ist er einfach nur Hauptverdiener? Wenn die Situation in eurem Wohnort aussichtslos ist, würde ich langfristig gesehen wahrscheinlich an einen Umzug mit der kompletten Familie denken.

      LG

      (25) 08.01.18 - 00:07

      Dann werde erwachsen und geh' eben auch arbeiten!

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