Wie ist es, Mutter zu sein?

    • (1) 07.03.18 - 21:42

      Hallo Mädels :)

      Ich möchte demnächst unbedingt das Glück haben und schwanger werden. Ich freue mich so sehr wenn es klappt, ich habe so viel Liebe in mir, die ich gerne meinen Kindern eines Tages schenken möchte 😍

      An die Mütter da draußen,
      Mich würde es interessieren, wie und ob ihr in Worte fassen könnt, wie das Gefühl ist zum ersten Mal, Mutter zu werden/sein. Ich freue mich auf die Antworten 🌸💜

      • Ist das das einzige und erste was dir einfällt wenn du an dein Kind denkst?

        Ich finde es traurig, dass junge Mütter ständig am nörgeln sind wenn man fragt wie es geht!

        Meine Kinder sind 17 Monate und 2 Monate alt und das wichtigste und schönste in meinem Leben. Vor 10 Jahren wurde mir von einem Arzt gesagt, dass ich keine Kinder bekommen kann. Nun habe ich zwei, die beim ersten Versuch entstanden sind. NIEMALS würde ich nur "anstrengend" antworten.

    Also am Tag der Geburt, dachte ich: Gott sei dank ist es vorbei...
    Da Sohnemann mit einer Nieren-/Harnleiterfehlbildung geboren wurde, war das erste Babyjahr ein wenig anstrengender als normal denke ich. Nach 4 Wochen 10 Tage AB und KH wegen Harnwegsinfekt, gefolgt von mehreren Untersuchungen, OP....
    Aber auch ohne das ist es erstmal anstrengend gewesen. Es hat gedauert, bis wir uns eingegroovt haben. Er schlief nur auf mir, ich im sitzen, alle 1,5h-2h gestillt...
    Aber irgendwann merkst du dieses Gefühl, dass man jemanden liebt, dass es fast weh tut. Man kann nichts mehr lesen oder sehen wo einem Kind was angetan wird ohne zu heulen und es ist wahnsinnig spannend wie sich ein Kind entwickelt. Es ist lustig, jetzt wo die Diskussionen los gehen auch nervig und es ist toll selbst wieder Kind zu sein und tolle Sachen zu spielen ;-)

Mein Kind ist meine größte Liebe, dass kann man in der Form in einer Partnerschaft nicht erreichen, so empfinde ich das.

Ich hatte das Glück ein sehr pflegeleichtes Baby und Kind zu haben.
Das geht auch anders, musst Dich mal durchs Babyforum lesen.

Das Kind schläft nicht, man kann es nicht ablegen, Stillen klappt nicht, Kind schreit beim Autofahren, spazieren gehen usw, usf.
Das ist natürlich sehr stressig und nervenaufreibend.

(10) 07.03.18 - 22:27

Obwohl ich meine Mutter schafft bereue, ist Mutter zu sein die größte bedingungslose Liebe die ich je zu empfinden mochte.

  • (11) 07.03.18 - 22:57

    Darf ich fragen, was du meinst mit du bereust deine Mutterschaft? Das würde mich glatt mal interessieren

    • (12) 07.03.18 - 23:28

      Du willst bestimmt nur sticheln und kannst dich nicht reinversetzen:
      Deshalb kurz:
      Ich würde es nicht wieder tun, denn der Preis war mir zu hoch.

      Hätte ich es nicht getan, dann wüsste ich nicht was bedingungslose Liebe bedeutet, den Kindern gegenüber.
      Und jetzt psssssst! Eines schlummert neben mir. 😗

      • Ich verstehe dich. Ich war auch leicht schockiert, von der Realität mit Kind. Doch irgendwie ganz anders, als die Vorstellung.

        Ich habe inzwischen zwei und würde nicht sagen, ich bereue es. Ich denke allerdings, dass ein Leben ohne Kinder auch erfüllt und schoen waere.

So ähnlich geht es mir auch. So sehr ich mir ein Kind und damit eine eigene Familie gewünscht habe, so enttäuscht war ich später von der Realität. Mein Sohn hat die ersten 10 Monate andauernd geschrien und auch danach war es sehr schwierig. Ich habe oft bereut, überhaupt Mutter geworden zu sein. Das hat nichts daran geändert, dass ich mein Kind über alles liebe, aber ich wollte auf keinen Fall weitere Kinder. Jetzt ist mein Sohn 9 und es läuft alles sehr viel besser. Keine Reue mehr, Ich habe festgestellt, dass ich keine Baby/Kleinkindmama bin. Ich komme mit älteren Kindern sehr viel besser zurecht. Ich würde meinen Sohn nicht missen wollen, aber hätte ich gewusst, was auf mich zukommt, ich wäre nicht schwanger geworden. Ich finde es erstaunlich, dass der Mensch zu so widerstrebenden Gefühlen fähig ist. Reue auf der einen Seite und auf der anderen trotzdem bedingungslose Liebe. Das hört sich für nicht betroffene Mütter sicher grausam an, aber so ist es gar nicht. Das versteht man glaube ich nur, wenn man dieses Gefühlswirrwarr selber durch hat.

LG

  • Hallo.

    Das ist interessant zu lesen. Ich stecke leider noch mittendrin in dieser gespaltenen Phase, denn meine 2. Tochter ist mit jetzt 2 Jahren immernoch einfach andauernd am schreien und läuft einfach niemals einfach nur nebenher. Ich habe überhaupt kein Leben mehr, da sie einfach immer allervollste Aufmerksamkeit braucht. Als Baby gab es so oft Momente, ich denen ich sie wirklich nur aufgrund des Bewusstseins der sachlichen Folgen nicht geschüttelt oder zu Boden geworfen habe. Noch heute ist diese Ambivalenz mein ständiger Begleiter, Liebe, die es nicht erträgt, dass das arme Kind so schreit und böse Aggression, dass sie mich damit so dermaßen kaputt macht. Wirklich, es hört sich furchtbar an, aber ich verstehe, dass es Menschen gibt, die das nichtvausvalten und ihr Kind töten, auch, wenn ich natürlich dennoch denke, dass das nicht passieren darf. Der Gedanke entspringt einfach wirklich im Bewusstsein, was für eine Qual das sein kann.

    Und ich komme zu keinem Ergebnis, ob ich es bereue oder nicht. Allerdings hat sie mir eiskalt verdeutlicht, dass ich kein Kind mehr bekommen werde. Aber traurig bin ich darüber auch. Ich fühle mich um eine schöne Babyzeit betrogen, denn die habe ich mit meiner ersten Tochter sehr geliebt.

    Ich bin gespannt, was die Zukunft bringt und ob ich auch irgendwann in den Genuss leichterer Zeiten komme.

    Herzliche Grüße

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