3. Kind?! Seite: 2

        • Ich glaube du verstehst da etwas bissl falsch. Ist aber auch nicht immer einfach, alle wichtigen Infos in so einen Post zu packen.

          Diesen Groll hatte ich nicht, weil er damals kein 3. Kind wollte, sondern weil er meinen Wunsch nicht ernst genommen hat. Hätten wir das damals ausdiskutiert und entschieden (selbst wenn die Entscheidung gegen ein 3. Kind gefallen wäre), dann wäre dieser Groll nicht aufgekommen.

          Und nein, unser Lebensglück hängt nicht allein von den Kindern ab. Auch wenn wir so generell schon sehr aufgehen mit den Kindern.

          Dass er mit einem 3. Kind anfangs überfordert wäre... Damit rechne ich natürlich. Aber es würde im großen und ganzen auch wieder ähnlich laufen wie bei den beiden Großen... Nämlich, dass ich mich meist drum kümmere. Und er sich dran beteiligt wie er kann. Ich wäre darauf mittlerweile wesentlich besser eingestellt wie früher.

          Trotzdem bleibt bei mir natürlich ein Stück weit die Sorge, dass ich ihn damit total überfordern würde. Deshalb hab ich ja auch geschrieben, dass ich ihn nicht überreden wollen würde.

          LG

      (27) 27.03.18 - 18:46

      Mein Mann wollte immer mindestens 2 Kinder, ich war nach dem ersten Kind aber durch.
      Nach 7 Jahren wurde ich ungeplant schwanger, etwas was mir wirklich schwer zu schaffen gemacht hat.
      Er wollte dann noch ein.Drittes, ich fand diese Frage allein eine Zumutung und ein Zeichen dafür, dass er anscheinend gar nicht verstanden hat, was es mir abverlangt hat, mich für das zweite zu entscheiden, ich hab nur ihm zuliebe nicht abgetrieben.
      Und dann fragt er noch nach einem dritten?
      Das hat mich echt fassungslos gemacht.
      Klipp.und klar nein hab ich gesagt, und ihm sehr deutlich gemacht, dass er mich das nie wieder fragen soll.
      Was machst du wenn er nein sagt, ist dann die Beziehung dauerhaft belastet, wenn du deinen.Willen nicht bekommst?
      Ich kann nur aus Sicht desjenigen sagen, der kein Kind mehr will, dass das Thema gewaltig nervt, vor allem wenn ein nein nicht akzeptiert wird und das Thema alle paar Monate angesprochen wird...

      Hallo,

      unsere Kinder sind 14, 12 und 2. Wie haben jahrelang immer wieder mit dem Gedanken gespielt, aber es passte nie wirklich.
      Im Mai 2015 haben wir uns spontan entschieden bis Jahresende nicht zu verhüten. Schon im Juni war ich schwanger.
      Für uns ist es jetzt perfekt. Klar haben wir von vorn angefangen, aber das habe ich nie bereit bisher. Ich fühle mich weder eingeschränkt noch in meiner Freiheit beschnitten.
      Unbestritten ist, dass die Schere vom Alter sehr groß ist, aber unsere Töchter verstehen sich gut und lieben ihren kleinen Bruder sehr.
      Ich bin unendlich froh, dass wir uns dazu entschlossen haben, ein drittes Kind zu bekommen.
      Er macht es perfekt für mich#verliebt. LG

      (29) 27.03.18 - 20:48

      Also ich finde deine Beweggründe teilweise etwas merkwürdig wenn du anführst, dass du es für deine Kinder willst damit sie später nicht nur zu zweit sind. Es weiß nie jemand wie sich ein drittes Kind auswirkt ob sie sich überhaupt verstehen und gerade bei drei Kinder gibt es immer Bündnisse die geschlossen werden. Also dies wirklich als Grund anzuführen...
      So ganz verstehe ich auch nicht. Du hattest Jahrelang einen Groll und der ist nun weg, aber könnte wieder kommen wenn die Entscheidung von deinem Mann nicht so ausfällt wie du es dir wünscht. Ist das wirklich eine Basis?

    • (30) 27.03.18 - 22:00

      Hallo! Ich hatte diesen starken Kinderwunsch nach unserem 3. Kind und bereits (vor allem bei meinem Mann) abgeschlossener Familienplanung. Lange Zeit war mein Mann von dieser Idee nicht begeistert, obwohl er ein liebevoller Vater ist.
      Diesen Kinderwunsch kann man nicht erklären, er ist einfach da. Heute sind unsere Kinder 19, 15, 13 und 7. Lustigerweise ist vor allem die 19jährige ganz vernarrt in ihre kleinste Schwester und die Beiden ein Herz und eine Seele. Auch der Papa ist happy. Und mein Kinderwunsch nie wieder aufgetaucht :-). Alles gut.

      Lg

      Der Abstand wäre dann schon relativ groß bis das Baby da ist wäre das jüngste Kind auch schon 6 Jahre oder älter . Das muss man wirklich wollen dann noch einmal von vorne anzufangen . Die Bedürfnisse und Lebensphasen der Kinder sind dann schon sehr unterschiedlich was es nicht unbedingt immer einfach macht . Am Anfang wenn das Baby noch klein ist , ist das alles noch recht einfach aber später wenn es dann Kleinkind ist sieht es anders aus . Klar die großen sind schon ein Stück weit selbstständig aber trotzdem brauchen sie noch viel Unterstützung der ganze Schulkram , Termine , Hobbies dann hast du nebenbei immer noch ein Kleinkind . Freizeitgestaltung wird bei so großen Altersunterschieden auch schwieriger die Interessen gehen komplett auseinander und man muss oft Kompromisse finden oder sich als Eltern aufteilen . Mit den großen Kindern hat man schon wieder mehr Freiheiten und kann ganz andere Dinge unternehmen z. B. Städtereisen etc. und man ist nicht mehr ganz so gebunden an Essens oder Schlafenszeiten .

    • (32) 28.03.18 - 09:02

      Hallo!

      Unser Damen sind jetzt 10 und 12 Jahre jung. Die Pubertät hat bei der großen schon eingesetzt. Es ist mega anstrengend. Wenn ich daran denken müsste da kommen noch mal zwei mit der Pubertät würde ich durchdrehen und mein Mann auch. Ein Einzelkind wollte ich nie. Verstehe jetzt dich aber auch nicht dass du sagst dann wären sie zu 3.

      Man kann 10 Kinder haben und hat keine Garantie wie es sich auf das spätere Leben auswirkt. Mein Mann hat zwei Brüder. Keinen Kontakt mehr.

      Also ich genieße die langsam wiederkehrende Freiheit und freue mich auch auf die Zeit die ich dann wieder mit meinem Mann alleine genießen kann. Ich liebe meine Kinder über alles aber es ist schon anstrengend. Und vor allem es ist einfach verdammt teuer alles. Wir denken einfach auch an die Ausbildung. Wenn unsere beide studieren wollen wird das finanziell schon eine Belastung.

      Ich hoffe für dich dass falls dein Mann sich dagegen entscheidet du dies auch akzeptieren kannst!

      Gabi

      Hallo!

      Hier kann es kein richtig oder falsch geben und, dass das ganz allein eure Entscheidung ist, ist auch klar.
      Dein Wunsch nach einem 3. Kind finde ich völlig ok und nichts wofür man sich eigentlich rechtfertigen sollte. Solange es in der Familie passt, der entsprechende Platz und die finanziellen Mittel vorhanden sind ist doch alles egal. Verstehe nicht warum man sowas immer Begründen muss!

      Unsere Tochter ist 3, unser Sohn 12 Wochen. Wir haben auch zu hören bekommen "Jetzt seid ihr eine richtige Familie!"

      Bei uns ist ein 3. auch nicht ausgeschlossen. Unser Haus ist auch mit 3 Kinderzimmern gebaut, der Platz ist da.
      Früher wollte ich immer einen geringen Abstand, das hatte sich aber nach dem 1. Kind geändert. Jetzt haben wir 3 Jahre und ich finde es super.

      Neulich war meine Nichte (6,5 Jahre) für 3 Tage/2 Nächte bei uns... konnte also mal "testen" wie der Abstanden mit 3en so wäre. Klar, es war nur eine Momentaufnahme aber die empfand ich als angenehm.

      Ich kann verstehen, dass du nervös bist aber ich würde deinem Mann ein bisschen Zeit geben. Ich glaube Männer empfinden da anders wie wir Frauen was in dem Fall einfach eine Sache der Natur ist.

      Wünsch euch alles Gute

      (34) 06.04.18 - 10:02

      Guten Morgen allerseits,

      für den Fall, dass es jemanden interessiert, wie die Entscheidung bei uns ausgegangen ist...

      Wir haben uns gemeinsam gegen ein 3. Kind entschieden. Für meinen Mann ist die Vorstellung, nochmal 1 Kind dazu zu bekommen, nicht vorstellbar. Wir haben intensiv darüber gesprochen und uns (so im Vergleich zu den letzten Jahren) sehr ernst genommen gegenseitig. Letztlich war ich dann diejenige, die es benannt hat, dass wir eben bei 2 Kindern bleiben.

      Ich war sehr traurig und muss es auch jetzt noch etwas verarbeiten. Es schmerzt nach wie vor ein wenig.

      Aber... Seit diesem intensiven Gespräch (und allem, was sich so drumrum abgespielt hat) kann ich mir endlich wieder vorstellen, mit ihm alt zu werden. In den letzten Jahren hat es wirklich stark gekrieselt zwischen uns. Und wahrscheinlich wird sich jetzt der Großteil von euch denken, dass es dann doch genau die richtige Entscheidung war, nicht noch ein Kind zu bekommen. Ja ja, habt ja Recht.

      Momentan fällt es mir trotzdem noch hin und wieder schwer, meine Gefühle einzuordnen. Der Wunsch nach einem 3. Kind war einfach sehr groß und immer da. Und nun muss ich mich von diesem Wunsch verabschieden. Auf der einen Seite bin ich traurig, auf der anderen Seite freue ich mich auf die Zukunft, wenn unsere beiden Mädels größer sind und wir wieder mehr Freiheit dazu gewinnen und Zeit als Paar haben. Meinem Mann habe ich mich bei der Entscheidung so nah wie schon lange nicht mehr gefühlt. Aber momentan überkommt mich die Angst, dass ich mich mit der Entscheidung nicht zufrieden geben kann. Dabei wünsche ich mir eigentlich nur, glücklich zu sein, egal ob mit 2 oder 3 Kindern.

      Nun hoffe ich, dass die Zeit für mich spielt und ich mit der Entscheidung auf Dauer klarkomme. Nochmal will ich das Thema nicht angehen.

      LG

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