Hilflos ..

    • (1) 30.06.18 - 19:56

      Hallo, ich habe vor 3 Monaten Entbunden die geburt verlief komplikationslos..lediglich wehentropf Infusion und Infusion danach bekommen habe damit sich die Gebärmutter zurück bildet .. 1 Monat nach der Geburt hat es angefangen .. Ich habe schluckbeschwerden, verkrampfter Hals, fremdkörper Gefühl , Atemnot atembeschwerden , erstickungsgefühle, das Gefühl nicht richtig zu atmen , starker schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen sehr starke druckachmerzen der Stirn und ohren, sprachstörungen, taubheitsgefühle in armen Beinen und krämpfe ,Kribbeln im dem füßen, nackenschmerzen,Herzstück Blutdruck , wenn ich liege und schlafen will plötzlich erschreckungen ohne mich zu erschrecken und herzflimmern Gefühl zuckungen, atemprobleme das Gefühl langsamer unregelmäßiger atemrythmus ..

      Ich renne seit 2 Monaten zu Ärzte jede Woche zu artz zu artz blutabnahmen alles ok Schild würde Ultraschall alles ok .. herzultraschall alles ok .. Blutdruck Messung 24std niedriger puls und niedriger Blutdruck und der puls ist abwechselnd mal niedrig mal hoch.. sollte deshalb ein Langzeit ekg machen um abzuschliessen das keine Rhythmus Störungen vorliegen ..Auswertung kommt nächste Woche.. .. hausärtzin schiebt es auf stress .. da ich 2 Kinder jetzt habe und sie meint das es durch Stress und Psyche kommt .. Ich sitze echt manchmal normal gucke fern und plötzlich merke ich ein mulmiges Gefühl und starke schwindel ich Messe mein Blutdruck plötzlich liegt der dann bei wie letze mal 149zu 119 und das obwohl ich eher niedrigen Blutdruck habe ich habe aber gemerkt sobald es mir schlecht geht steigt er ..in dem Moment

      Ich glaube das aber nicht weil die beschwerden sehr schlimm sind bei mir und ich wirklich merke das etwas nicht stimmt
      .. jetzt werde ich ein bioscan noch machen lassen der zeigt alles im Körper ich möchte einfach eine Nummer sicher gehen das wirklich alles ok ist .. Ich kann echt nicht mehr und bin mit meinen nerven am Ende und stehe hilflos da. . Das kann so nicht weiter gehen
      .. hatte eine Mama auch sowas ?? Oder kann mir helfen und Tipps geben :( seit 2 Monaten habe ich keine Freude mehr und renne nur zu Ärzte ..

      • (2) 30.06.18 - 19:59

        Vergessen hinzuzufügen :
        Ich war mir 100 Prozent sicher das ich Asthma habe da ich sehr atemprobleme habe und das Gefühl habe zu ersticken und mein Atem ausbleibt.. aber lungenfunktions Test zeigte zwar beschränkte Atem Einschränkung.. dann habe ich atemspray bekommen haben mich dadurch besser gefühlt und dann nach 20 min würde wieder gemessen allerdings meinte dann die Ärztin da hat sich nichts geändert und ich habe kein Asthma..

      (4) 30.06.18 - 20:07

      Hiho, Google mal bitte Panikattacke.
      Für mich hört sich das so an, ich hatte das auch lange. Es begann mit dem Tod von meinem Vater. Ich konnte mich selber mit bestimmter Atemtechnik wieder runter holen.

    • (5) 30.06.18 - 20:22

      Nachdem körperlich nichts gefunden wurde würde ich auch an psychosomatische Beschwerden denken! Wende dich mal an einen Psychiater. Mir fallen auch als erstes Panikattacken ein

      (6) 30.06.18 - 20:36

      Ich tippe auf Wochenbettdepression mit Panikattacken.
      Körperlich bist du gesund, nur die Psyche macht nicht mit.

      Ich kenne das leider und es dauert, bis man es begreift.
      Diese ganzen Beschwerden sind psychosomatisch.
      Du bist nicht krank, du wirst nicht bald sterben, du brauchst nur etwas Hilfe.

    • (7) 30.06.18 - 21:17

      Hallo,

      warst du mal beim Zahnarzt? Meine Freundin hatte 2 Jahre die selben Symptome. Laut Ärzten alles bestens. Sie hat sich dann einen Psychologen gesucht weil jeder sagte, dass es psychisch bedingt sei. Irgendwann war sie beim Zahnarzt und kam durch Zufall mit ihm über ihre Beschwerden ins Gespräch. Er untersuchte sie genauer und raus kam, dass sie CMD hat. Das ist eine Kiefergelenksfehlstellung. Bei ihr kam es auch kurz nach der Geburt und jeder Arzt diagnostizierte Wochenbettdepression.

      LG
      Michaela

      (8) 30.06.18 - 21:43

      Hey,
      Ich tippe ganz stark auf Panikattacken.
      Vor allem wenn körperlich nichts zu finden ist.
      Der plötzlich schnelle Plus spricht dafür.
      Ich bin kein Arzt, hab aber Jahre lang unter den gleichen Symptomen gelitten und leise manchmal heute noch.
      Sich dir einen guten Psychologen.

      Viel Glück und alles gute.

      (9) 30.06.18 - 23:14

      Hallo

      kurz nach dem mein Mann aus dem Einsatz kamm, hatte die gleichen Symptome gehabt. Lass dich nochmal von Zahnarzt untersuchen und sonst würde ich auch sagen, dass es Panikattacken sind.

      Drücke dir die Daumen

      (10) 01.07.18 - 05:45

      Es wurde hier jetzt öfter Psychologe geschrieben.

      Das ist bullshit: der Facharzt ist der Psychiater
      Bitte hole dir einen Termin, die Wartezeiten sind ultralang.

      • (11) 01.07.18 - 09:00

        Ja, der Psychiater ist der Facharzt, der in erster Linie abklärt und mit Medikamenten behandelt. Aber bei Panikattacken hilft auch sehr gut Psychotherapie, die macht dann der Psychologe oder Psychotherapeut. Ist also alles richtig.

        • (12) 01.07.18 - 09:11

          Psychologen machen keine Psychotherapie.

          • (13) 01.07.18 - 10:08

            Doch, das sind dann die psychologischen Psychotherapeuten. Was sollen sie sonst machen? Die machen nicht immer nur Coaching für Betriebe. Selbst in den Mutter-Kind-Kurkliniken arbeiten Psychologen und therapieren mit psychotherapeutischen Gesprächen.

            • (14) 01.07.18 - 10:29

              Ein Psychologe kann (und darf) nicht einfach so als psychologischer Psychotherapeut arbeiten, weil er das nämlich nicht ist.

              • (15) 01.07.18 - 12:15

                Jeder, der die Zusatzweiterbildung Psychotherapie gemacht hat, darf Psychotherapie machen: Psychologen, Sozialpädagogen, Fachärzte für Allgemeinmedizin, Fachärzte für Neurologie...Nur dürfen Psychologen und Sozialpädagogen keine Medikamente verordnen.

                • (16) 01.07.18 - 12:27

                  Eben, "Zusatzausbildung".
                  Das ist kein Wochenendkurs und dauert in Vollzeit ca 3,5 Jahre und ist sehr teuer.
                  Und dann gibt es immer noch einen Unterschied zwischen Psychotherapeuten und psychologischen Psychotherapeuten.
                  Für eine richtige Therapie würde ich immer letzteres wählen. Für therapeutischen Gespräche in einer Kurklinik z.B. sähe ich das nicht so eng.

                  • (17) 01.07.18 - 13:22

                    Jeder Psychotherapeut kann sich in verschiedene Richtungen weiterbilden, ob Familientherapie, Verhaltenstherapie, Psychoanalyse...Und da ist es völlig egal, mit welchem Studium oder welcher Ausbildung er gestartet ist. Ob als Psychologe, als Facharzt für Allgemeinmedizin, als Sozialpädagoge...
                    Wir waren mit unserem Sohn bei einem Sozialpädagogen, und es war eine sehr gute Therapie für ihn und die Familie. Und wie schon erwähnt, ist es bei einem Facharzt praktisch, dass er auch Medikamente verordnen kann.
                    Und Weiterbildungskurse sind immer "teuer", zumindest für den Arbeitgeber. Denn häufig kann man die Weiterbildung in der Klinik machen und wird vom Arbeitgeber dafür freigestellt. Das kostet dann privat nichts extra. Gilt auch für andere Zusatzweiterbildungen, z.B. Sozialmedizin...

                    • (18) 01.07.18 - 14:45

                      Ich glaube, wir reden aneinander vorbei :-).

                      Was ich meine ist die Ausbildung, um sich überhaupt (psychologischer) Psychotherapeut nennen zu dürfen.

                      Abschluss: Staatliche Abschlussprüfung
                      Dauer: Vollzeit 3 Jahre, Teilzeit 5 Jahre

                      Stundenanteile

                      Theoretische Ausbildung: 620 Stunden
                      Selbsterfahrung: 120 Stunden
                      Praktische Tätigkeit I: 1200 Stunden
                      Psychiatrie Praktische Tätigkeit II: 600 Stunden Psychosomatik / Psychotherapie
                      Praktische Ausbildung: 600 Stunden Behandlung von Patienten (unter Supervision)
                      Supervision: 150 Stunden
                      Vor- und Nachbereitung aller Fächer und Lerneinheiten: mind. 930 Stunden

                      Quelle: https://www.psychologie-studieren.de/ausbildungen/psychologischer-psychotherapeut/

        (21) 01.07.18 - 09:56

        Die Therapie macht der Therapeut, klar. Aber ohne fachärztliches Schreiben wird es total schwer, dass man was findet. Außerdem soll es ja bestimmt die Kasse zahlen und dann ist auch ein fachärztliches Gutachten nötig.

        Wie beim Sportarzt: er verschreibt evtl Medikation und Therapie
        Der Physiotherapeut führt nach Rezept die Therapie durch.

        Der Psychiater entscheidet über Medikation und Therapie und verfasst das Gutachten.
        Der Therapeut macht auf Empfehlung des Gutachtens die Therapie.

        Alles ist mit sehr langen Wartezeiten verbunden.

        Ein Hausarzt kann die Terminfindung beschleunigen.

        Wer sagt, dass das Panikattacken sind?
        (Hört sich danach an.,)
        Wer sagt, dass die TE warten kann, bis sie nen Therapeuten findet?
        Wer sagt, dass sie nicht so weit drin steckt, dass eine leichte oder auch größere Medikation angezeigt ist?

        Ich wage das nicht zu beurteilen. Deshalb meine Empfehlung: Facharzt

        Und der kann nach vernünfiger Anamnese entscheiden....

        • (22) 01.07.18 - 09:59

          >>>und dann ist auch ein fachärztliches Gutachten nötig.<<<
          >>>Der Therapeut macht auf Empfehlung des Gutachtens die Therapie.<<<

          Das stimmt beides nicht.

          • (23) 01.07.18 - 10:05

            Ich wollte nur helfen, dass sie keine Zeit verliert.

            Bei mir war es so.

            Ich halte eine Ferndiagnose via urbia für nicht fundiert.

            • (24) 01.07.18 - 10:36

              Was hat das, was ich geschrieben habe, mit "Ferndiagnose" zu tun?

              Fakt ist, dass ein Gutachten eines Psychiaters nicht nötig ist und ein Psychotherapeut entscheidet selbst, wie er die Therapie angeht, das hat er schließlich gelernt.

        (25) 01.07.18 - 10:10

        Das stimmt so nicht!!! Für eine Psychotherapie braucht man weder eine Überweisung, noch ein Gutachten! Der Psychotherapeut entscheidet selbstständig, ob eine Therapie notwendig ist, und beantragt sie auch selber bei der Krankenkasse!!!

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