Zustimmung des Vaters

    • (1) 03.07.18 - 07:01

      Hallöchen, ich wollte mal fragen ob ihr mir weiterhelfen könnt.

      Folgende Situation, ich bin mit meinem neuem Partner zusammen gezogen. Aber eben nicht im selber Ort, sondern zwei Orte weiter. Das ist ein Weg von 8 Kilometern. Mein Sohn ist 6 Jahre alt und wird dieses Jahr eingeschult. Die Schule befindet sich in dem alten Wohnort, er ist da auch angekommen worden. Soweit alles kein Problem. Doch jetzt als ich uns ummelden wollte und den Vater darauf hingewiesen habe, daß er nun auch mal bissl was an Unterhalt zahlen müsste, da ich ja Spritkosten habe um meinen Sohn zur Schule zu bringen und abzuholen, erlaubt er mir die Ummeldung nicht. Sprich wir sind Umgezogen und er gibt mir wegen geteiltem Sorgerecht nun keine Unterschrift ausser ich verzichte weiter wie die letzten Jahre auf den kindesunterhalt. Meike Frage ist jetzt, wieso brauch ich bei der Distanz überhaupt seine Erlaubnis und muss ich mich dahingehend so erpressen lassen??

      • Du brauchst für die Wohnungsummeldung die Unterschrift des Vaters? War das Kind vorher nicht bei Dir alleine gemeldet?

        Unterhaltszahlungen sind unabhängig vom Wohnort, die hätte er seit Geburt längst leisten müssen. Wohnst Du jetzt näher beim Vater des Kindes oder weiter weg? Ob der Umzug rechtens war, kann ich Dir nicht sagen, ich gehe aber davon aus, dass 8km im Normalfall kein Problem darstellen dürften. Falls Dir die Aussage begegnet, innerhalb 50km sei alles erlaubt: Das stimmt so nicht, das ist ein Mythos. Es kommt auf die Umstände des Einzelfalls an.

        Um sicher zu gehen solltest Du das Jugendamt kontaktieren und dort fragen, ob der Umzug jetzt Probleme machen kann. Dort kann man Dich auch bezüglich einer Beistandschaft für den Kindesunterhalt beraten. Das praktische daran ist, Du musst Dich nicht selbst damit befassen. Am Besten für das Kind wäre jedoch ein Unterhaltstitel, der steht ihm auch zu. Allerdings wird der Vater diesen kaum freiwillig unterschreiben, wenn er jetzt schon so droht.

        • Also wir hatten uns vorher so geeinigt das er nichts zahlt, sich aber an Ausgaben wie Kleidung beteiligt. Was aber auch erst seit einem halben Jahr ungefähr regelmäßig klappt ohne lange zu betteln. Das Problem ist das es zwei verschiedene Gemeinden sind und die neue Gemeinde möchte quasi die Zustimmung, die er auch geben wollte selbst an dem Tag wo wir uns ummelden wollten. Als ich jedoch zur Sprache brachte das es für mich nun mehr Kosten sind, da wir uns einig waren aufgrund dessen das unser Sohn da seine Freunde von Kindergarten in der schule wieder hätte und er deshalb auch in dem alten Wohnort eingeschult wird, wollte er auf einmal nicht mehr zustimmen. Quasi es geht im nur ums Geld. Er war immer bei mir alleine gemeldet und es gab nie Probleme solange ich kein Geld wollte. Seit 6 Monaten bekomme ich mal da ma da 50 euro im Monat zustehen würden mir 205 Euro. Ich habe des friedenswillens nichts unternommen und es so hingenommen. Wollte halt ein gutes Verhältnis und hab gute miene zum bösen Spiel gemacht. Er beteiligt sich an nichts weder schulranzen noch andere Sachen die seinen finanziellen Rahmen sprengen was nicht mehr als 50 Euro im Monat übertreffen darf. Verdient aber selber ca 1600 Euro netto. Er hat sehr hohe kreditraten, aber die sind ja nicht meine Schuld sondern seine wechselweise der Autos die er sich nicht leisten kann.

          • Kurzum im neuen Wohnort, auch ein Dorf wie der alte Wohnort ebenfalls, befindet sich die neue Schule genau gegenüber. Ich wollte meinen Sohn nur nicht aus dem Freundeskreis reißen. Und das fällt mir gerade auf die Füße. Würde er hier eingeschult werden, hätte ich viel weniger Ausgaben und Stress. Da ich auch Vollzeit arbeiten gehe.

            • Kurzer Nachtrag, wir haben das gemeinsame Sorgerecht. Wobei er aber sporadisch beim Vater ist. Am Wochenende Samstag mal zusammen einkaufen und 2 Übernachtungen im Monat. Mehr kommt da auch nicht.

              • Das Sorgerecht spielt keine Rolle, hier greift das Aufenthaltsbestimmungsrecht. Und auch die Häufigkeit des Umgangs ist nebensächlich. Wenn Du näher zum Vater gezogen bist, könnte er ja nicht argumentieren, dass er dadurch einen nennenswerten Nachteil hat. Und seine fehlende Zustimmung muss er ggf. vor Gericht begründen. "Ich will das halt einfach nicht, basta!" reicht nicht aus. Du kannst auch zu ihm sagen, Du brauchst seine Ablehnung zur Unterschrift per Brief incl. eben der sachlichen Begründung, warum er dagegen ist. Vielleicht fällt ihm dann ja schon auf, dass es gar keinen Grund gibt.
                Für eine Schulummeldung brauchst Du auf jeden Fall die Unterschrift des Vaters, aber mancherorts sind die Behörden etwas seltsam. Da kann man das Kind ummelden ohne dass jemand nach der Unterschrift des anderen Elternteils fragt. Ob man das tun sollte ist aber ein anderer Punkt.

                Sicher Dich lieber ab und lass es über das Jugendamt laufen. Die haben mindestens eine Beratungsfunktion, aber eine Beistandschaft würde Dir viel Nervenkrieg mit dem Vater ersparen.

      Der Grund den du genannt hast ist ja auch ziemlich Quatsch. Wenn du alles ohne Untehalt geschafft hast, dann auch den Sprit für 16km.
      Es ist aber nicht sehr clever gewesen, nicht von vornherein Unterhalt zu klären.

      Ganz ehrlich wenn er so hintenrum ist, sag sorry, hol die die Einverständniserklärung und im nächsten Jahr machst du mal den vollen Unterhalt geltend. Fertig.

      Geh in der neuen Gemeinde zum Amtsleiter und erkläre ihm, das das Kind auch vorher allein bei dir gemeldet war und du laut Meldegesetz verpflichtet bist, Dich binnen 14 Tagen umzumelden und sie auch verpflichtet dazu sind.

      Wahrscheinlich kennt sich die Sachbearbeiterin nicht aus. Du brauchst dir Zustimmung vom Vater nicht.

      Danach gehst du zum Jugendamt und lässt den Unterhalt korrekt ausrechnen.

      (9) 03.07.18 - 07:58

      Guten Morgen,

      ich würde den Jungen sowieso an dem neuen Schulort einschulen. Dort ist jetzt euer Lebensmittelpunkt und es wäre schade wenn er ständig zum spielen 8 km weiter gefahren werden muss. Kinder finden sehr schnell neue Freunde, zumal es ja eh ein neuer Lebensabschnitt für ihn ist.

      Kinder finden sehr schnell neue Freunde und die anderen muss ja deshalb nicht vergessen.

      Gruß Ornella

      Also, erst mal kannst du rechtlich gar nicht auf den Kindesunterhalt verzichten, der steht deinem Sohn zu. Du könntest ihm das sogar schriftlich geben, dass du darauf verzichtest, es hätte keine Gültigkeit.

      Von Anfang an klare geklärte Fronten, machen es auf Dauer einfacher.
      Aber Finanziell ist in erster Linie Dein Problem, wenn Du weg ziehst.
      Hör auf mit solch einem hick hack, wie du siehst erpresst er sich.

      Geh zum Jugendamt, schildere wahrheitsgemäß das Problem. Normalerweise sind 8km vertretbar, sogar größere Entfernungen, allerdings kommt es dabei ich immer auf die gesamtumstände an.
      Das nächste ist, ihr habt beschlossen dein Sohn geht in der alten Gemeinde zur Schule. Wenn es eine Staatliche Grundschule ist, solltest du Das mit den beiden zuständigen Gemeinden klären, ob dein Sohn überhaupt in diese Schule gehen darf. Da wo ich herkomme geht das nämlich nicht, da muss das Kind an die zuständige Grundschule und das ist die in eurer neuen Gemeinde. Alternative Schulen ist was anderes.

      Das nächste ist ja, das du für alles die Unterschrift des Täters benötigst, selbst wenn dein Kind an die zuständige Schule gehen muss.
      Wende dich ans Jugendamt, so ist alles dokumentiert, wenn er jetzt schon so anfängt, dann viel Spaß in ein paar Jahren. Erpressen lassen würde ich mich nicht.

      Und wenn er sich absolut weigert, das Kind muss ja wo gemeldet sein, bleibt noch der Gerichtsweg.

      Und der Unterhalt steht deinem Kind zu! Nicht dir, sondern deinem Kind und wenn er so weiter macht kann er nämlich mal die letzten Jahre nachzahlen. Es sei den er belegt und du sagst er hätte den vollen Unterhalt geleistet.

      Im Grunde, solange keiner klagt, könnt ihr ja aus mache was ihr wollt. Finde es aber schon dem Vater gegenüber mies, erst hüh zu sagen und nach dem Du die Entfernung geschaffen hast, hot zu sagen.

      Also dein Weg -> Jugendamt.
      Klärung Unterhalt und wir verfahren bezüglich der Unmeldung. Ach und wenn noch nicht geschehen klären, ob euer Kind durch den Umzug überhaupt an die angemeldete Schule darf.

      Weigert sich der Vater -> Anwalt und Gericht

      Lässt du dich 1x erpressen, wird er es immer wieder können.

      • Oh nein T9, das sollte natürlich des Vaters und nicht des Täters heißen 🙈🙊

        • Also der Umzug war deswegen nötig weil ich in der alten Gemeinde aufgrund eines sehr großen Unternehmens (viele da beschäftigte sind heiß auf Wohnungen in dem Ort da sie recht günstig sind) keine größere Wohnung gefunden habe 45 qm waren dann für 3 Personen einfach zu klein gewesen. Da ich ja mit meinem Partner zusammen gezogen bin. Ich wollte aber nicht in die Stadt ziehen und sind deswegen ins nächste Dorf gezogen. Und das mit dem mal hüh mal hot lässt sich so erklären, daß er erst Anfang des Jahres wieder ein neues Auto auf Kredit gekauft hat quasi seine finanzielle Situation immer weiter verschlechtert ob mit Absicht oder nicht will ich hier nicht unterstellen. Es laufen bereits noch 3 andere Kredite von Autos die er nicht mehr hat. Deswegen seh ich es halt so, daß er dann auch einfach mal paar Euro für den sprit ect dazu geben könnte. Naja werde dann aufs Jugendamt gehen und fragen wie wo und was. Im. Übrigen denke ich, wegen der schule im neuen Wohnort würde er erstrecht keine Zustimmung geben.

          • Irgendwie kommst du mir recht planlos vor.
            >>>Übrigen denke ich, wegen der schule im neuen Wohnort würde er erstrecht keine Zustimmung geben.<<<
            Irgendwo MUSS dein Sohn aber zur Schule gehen. Und wenn die Schule im neuen Wohnort für deinen Sohn zuständig ist, kann dein Ex die Zustimmung gar nicht verweigern.

            • Mag sein wegen planlos, das liegt aber einfach daran weil es nie Probleme gab in irgendwelcher Form. Die Schule hat ihn ja trotz anstehenden wohnortwechsel angenommen, deswegen kam ich nie auf die Idee ihn in dem neuen Wohnort in der schule anzumelden. War einfach der Meinung er hat dann weiter die Oma und seine Kindergartenfreunde in dem alten Ort. Spielplatz hab ich ja ebenfalls vor dem Haus wo er auch Kinder hier in dem neuem Ort kennenlernen kann. Ist ja nicht so das er mit anderen Kindern gar nicht in Kontakt kommen würde. War einfach von mir damals so überlegt, da er ein kleines sensibelchen ist, ihn nicht komplett aus dem Umfeld zu reißen.

        Passt aber trotzdem irgendwie...

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