Leben mit den schwiegereltern Hilfe

    • (1) 14.08.18 - 21:08

      Seit 6 Jahren leben wir im haus der schwiegereltern und ich fühle mich immernoch nicht heimisch. Das Haus gehört bereits meinem Mann und unser Geld steckt ebenfalls im haus. Es war der größte Fehler meines Lebens. Ich weiß keinen Ausweg mehr. Ich fühle mich genervt beobachtet und einfach gestört von seinen Eltern. Ich merke immer wieder dass ich ungerecht werde und ihnen aus dem weg gehe. Wir haben zwei kleine Kinder sonst hätte ich meine Sachen gepackt und wäre weg. Mein Mann meint wenn du dich nicht wohl fühlst, musst du die konsequenz tragen und wir trennen uns. Aber das kann doch keine Lösung sein. Was würde ich dafür tun dass ich mich hier wohl fühle. Immer wenn ich denke es geht, kommt ein Ereignis was mich so sehr stört dass ich Ausflippen könnte. Ich bin ständig mit den Kindern unterwegs weil ich es hier einfach nicht aushalte. Die Wohnung erdrückt mich. Was würdet ihr tun.

      • HI du! Ich kann ja verstehen das es solche Situationen gibt wo man es wirklich nicht mehr aushält, doch welche Situationen werfen dich denn so zurück? Das wäre vielleicht interessant zu wissen.

        Ela

        • Man fährt mit dem auto vor. Plötzlich stehen seine Eltern an der Tür und fragen die kinder. Na wo kommt ihr denn her? Selbst dies nervt mich schon. Man steigert sich leider immer mehr hinein. Es ist schon so weit dass ich meine schwiegereltern nicht mehr sehen kann, obwohl sie nicht mal etwas tun. Im Gegenteil sie meinen es viel zu gut und bemuttern einen. Das bin ich nicht gewöhnt.

          • >>Man steigert sich leider immer mehr hinein.<<
            Ich denke, es ist eher umgekehrt. Du bist genervt von Dingen, die mich im Leben nicht nerven würden. Vielleicht redet ihr mal miteinander!

            LG

            • Mich würde so ein ständiges neugieriges Empfangskommitee vor meinem Haus schon nerven, muss ich sagen. Ich möchte mich nicht täglich erklären müssen, wo ich gerade herkomme ;-)!

                • (7) 15.08.18 - 14:04

                  stehst Du wirklich Jahrelang, jeden lieben langen Tag, drüber?

                  Das nervt doch irgendwann...und dann wird man empfindlicher und achtet auf Kleinigkeiten, von welchen man dann auch genervt ist.

                  Es ist dieses Zuviel an Nähe und Zuwenig an Freiraum.

                  Reden ist Super, aber was möchte man sagen? Dass man von der Fürsorge und Freundlichkeit genervt ist?
                  Das Gespräch sollte in jedem Fall sehr sensibel geführt werden.

                  • >>Reden ist Super, aber was möchte man sagen? Dass man von der Fürsorge und Freundlichkeit genervt ist?<<
                    Wenn das mein Leben so belastet, ja, dann sage ich das!

                    • (9) 16.08.18 - 09:33

                      Das ist sehr stark von Dir, dass Du das ansprechen würdest! Respekt#pro

                      • Ich habe zwar sehr viel Glück mit meinen Schwiegereltern, aber was mir nicht passt, wird angesprochen, umgekehrt ebenso. Allerdings steht mein Mann immer hinter mir ;-)

                        • (11) 16.08.18 - 09:50

                          Das ist bei uns hier auch so- und sollte es auch sein.
                          Es hört sich im Falle der Te aber so an, dass das Ansprechen schwierig wird- sie hat es ja schon bei ihrem Mann angesprochen- der steht allerdings nicht hinter ihr.
                          Wie reagieren dann erst die Schwiegereltern?!
                          Ich bin echt mutig und ich sage gerne meine Meinung offen ins Gesicht- aber in dem Fall?
                          Was erreicht man da mit einem Gespräch? Kommt man da Allein gegen die Familie an,oder steht man dann als die Böse da?

              Es ist daa haus der Eltern, diese haben es wohl auf ihren Sohn überschrieben.
              Wenn man mit kontakt zur Familie nicht leben kann dann muss man ein eigenes bauen / kaufen.

              • Ja, das denke ich auch. Der Mann hätte aber seiner Ehefrau einen Anteil davon überschreiben können, finde ich. An Stelle der Frau hätte ich nie und nimmer Geld in eine Immobilie gesteckt, von der mir nichtmal eine Türklinke gehört. Dann lieber Finanzen trennen, z.B. einen Teil Miete bezahlen.

                "Kontakt" gut und schön, aber zwischen engem Aufeinanderhocken und nebeneinander Wohnen gibt es viele Möglichkeiten. Ich wäre auch genervt, wenn Eltern/SE stets wissen wollen würden, wo wir waren, wo wir hinfahren, wann wir wiederkommen....! Dann lieber 2-3 km weit weg wohnen und man trifft sich, wenn alle das möchten :-).
                VG

                • (16) 15.08.18 - 20:31

                  "Der Mann hätte aber seiner Ehefrau einen Anteil davon überschreiben können, finde ich."

                  Echt? Sein Elternhaus, sein Erbe. Auf so eine Idee käme ich im Leben nicht. Weder würde ich das hergeben, noch im anderen Fall verlangen. Nicht umsonst fallen ein Erbe oder eine Schenkung nicht in den Zugewinn.

                  LG

        Deine sorgen möchte man haben.
        Offenbar sind es keine bösartigen und unmöglichen Menschen. Du hast selbst Familie, vielleicht solltest du es etwas mit Familiensinn versuchen? Es sind die Eltern deines Mannes und man weiß nicht wie viel Zeit man noch gemeinsam hat...!

        • (18) 16.08.18 - 07:25

          Ja, so hat meine Mama auch immer lautstark argumentiert, die mit ihren Eltern im Haus wohnte und die stets den Eltern den Vorzug gab.
          Am Ende ist mein Papa vor ihren Eltern gestorben - diese Karma-Keule war wirklich schwer zu ertragen für sie.

          Man muss nicht nur Prioritäten setzen, man setzt sie. Bewusst oder unbewusst. Und wenn man nur die zweite Priorität nach den Eltern oder gar die dritte nach Eltern und Kindern ist, dann kann das schon mal für ne mittelschwere Depression sorgen.
          Mir hat mein Papa immer leid getan in dieser leidigen Familienkonstellation und auch für mich als Kind war es maximal die ersten 10 Jahre schön, danach hat es vor allem genervt, wenn Opa in den Sommerferien der Meinung war, man hätte trotzdem um 8 aufzustehen und meine Mama im Zweifel immer ihren Eltern gefolgt ist - mein Papa wurde zu jeder Zeit 3:1 überstimmt und würde vermutlich noch leben, wenn es anders gewesen wäre.

      Also ich muss sagen im ersten Moment klingt dein Beispiel noch harmlos was du gerade schreibst. Wenn dies aber ständig und immer wieder der Fall ist würde es mich vielleicht auch mit der Zeit einfach nerven. Ich kann doch auch mal wegfahren ohne hinterher gleich ausgehorcht zu werden.
      Manche mag das nicht stören aber wenn du einfach nicht der Typ dafür bist stellt sich mir die Frage ob man vielleicht früher ein GEspräch hätte führen sollen oder müssen.
      Wenn es mal soweit ist das man nur noch genervt ist stellt sich schon die Frage was man nun tut.
      Ich denke man braucht auf jeden Fall erstmal Abstand. Du schreibst auch du steigerst dich immer mehr rein. Ich denke um wieder klarer zu sehen wo noch was geht und wo es keinen Sinn macht müsste man selbst erstmal Luft holen können.
      Daher die Frage wie wäre das bei euch möglich?
      Ela

(20) 14.08.18 - 21:15

Guten Abend,Du Liebe!
Das ist ja keine schöne Situation! Es ist wichtig,dass das Zuhause ein Wohlfühl- Ort ist!
Die Aussage von Deinem Mann ist absolut daneben!
Wie sieht denn die Wohnungsaufteilung im Haus aus? Könntet ihr Euch Freiräume schaffen?

  • (21) 14.08.18 - 21:20

    Dann müssten wir umbauen. Wir leben unter dem Dach. Der Garten ist komplett zusammen. Diesen versuche ich schon gar nicht mehr zu nutzen.

    • (22) 14.08.18 - 21:35

      Hmm...wenn Du das so schreibst...auch Deine erste Antwort...ich kann Dich TOTAL verstehen! Mein Mann und ich hatten unsere erste Wohnung auch bei den Schwiegereltern, da waren wir allerdings 23 Jahre alt, noch nicht verheiratet und noch Kinderlos.
      Meine Schwiegermutter hat meinem Mann täglich das Frühstück an die Tür gehängt, sie ist eine Herzensgute!
      Aber das war mir, selbst mit 23 Jahren, zuviel! Wir sind dann gemeinsam in unsere erste Wohnung zur Miete gezogen- als wir es den Eltern sagten, brach erstmal eine Welt zusammen- die Mutter hatte tatsächlich schon die Pläne rausgeholt,um umzubauen,dass wir mehr Platz hätten- wir haben ein sehr gutes Verhältnis, aber auf Dauer funktioniert so ein enges Zusammenleben selten.
      Toll,wenn's klappt- ich wollte aber auf eigenen Beinen stehen!

      Du solltest versuchen,Deinen Mann auf Deine Seite zu ziehen- es steckt ja nicht nur sein Geld drin,sondern auch Deins!

      Er kann ja nicht sagen,Du sollst es ertragen,oder Dich trennen! Was ist das für ein Mist?!!!!

      • (23) 14.08.18 - 21:42

        Es bleiben Dir 3 Möglichkeiten:

        1. Ihr macht Euch einen Wintergarten oder baut um, um mehr Freiraum zu haben, so dass ihr Rückzugsmöglichkeiten habt- jeder braucht seinen pers.Freiraum!

        2. Du überzeugst Deinen Mann,dass ihr verkauft und Euch ein anderes Objekt sucht, gemeinsam auszieht.

        3. Du ziehst mit den Kindern aus - aber das wäre für mich persönlich der letzte Weg!
        Ich würde erstmal versuchen,eine Lösung zu finden!

        Ich bin überzeugt davon,dass es Deine Schwiegereltern gut mit Euch meinen!

    (24) 15.08.18 - 12:37

    Außentreppe in den Garten und diesen abtrennen mit einer Hecke. Oder gemeinsam mit Mann und Kindern umziehen (das wäre meine Variante), sich mit den SE treffen, wenn alle mögen.

Was soll der mann denn tun? Seine Eltern haben ihm sein elternhaus überschrieben.
Soll er die Bude jetzt verkaufen mitsamt seinen Eltern?

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