An die, deren Verwandschaft an anderem Ende Deutschlands lebt

    • (1) 28.08.18 - 10:03

      Wie oft und für wie lange bekommt ihr Beuch von eurer Schwiegerfamilie/Familie, oder wie oft besucht ihr diese und für wie lange? Wer bestimmt die Besuchszeiten (wenn überhaupt).
      Traut ihr euch zu sagen, dass der Besuch nur von da bis dahin bleiben könnte/dürfte?

      Grüße

      • Wir haben zwar keine Familie, die am anderen Ende des Landes wohnt, aber im Ausland. Mein Mann versucht, zumindest alle zwei Jahre zu seinen Eltern zu fliegen, die ganze Familie doch etwas seltener. Wenn, dann bleiben wir aber mindestens drei Wochen.

        Wenn meine Schwiegereltern uns besuchen, setze ich kein 'Bleibe-Limit', da es selten genug vorkommt. Trauen würde ich mich, ich bin da eher weniger zart besaitet, aber ich fände es einfach nicht richtig. Deswegen bestimme ich auch keine Besuchszeiten. Ebenso, wie meine Schwiegereltern das natürlich nicht tun. Aus Höflichkeit fragt aber natürlich sowohl die eine als auch die andere Seite, ob es von da bis da passt.

        Bei meiner Familie väterlicherseits verhält es sich ganz genau so. Wobei meine Cousins, Cousinen und deren Kinder natürlich öfter mal nach Deutschland kommen. Die sind einfach noch reiselustiger als meine Schwiegereltern, Tanten und Onkeln. Einmal habe ich geknurrt, als der Sohn meines Cousins sich einen Tag vorher - mit zwei Freunden - angekündigt hat, weil sie kurzfristig aufs Oktoberfest wollten. Das hab ich auch sehr deutlich gesagt und gut wars.

        Meine Oma wohnt etwa drei Fahrstunden von uns entfernt, das ist nicht das andere Ende, aber auch nicht um die Ecke. Sie besuche ich alle zwei Wochen - mindestens. Ich weiß ja nicht, wie lange wir sie noch haben und möchte mir und unseren Kindern so viel Zeit mit ihr ermöglichen, wie es eben geht. Für wie lange hängt von Lust und Laune und natürlich den zeitlichen Möglichkeiten ab, die die Schule vorgibt.

        Ich weiß jetzt nicht, weshalb du diese Frage stellst. Aber grundsätzlich finde ich, man soll mit Menschen, die einem selbst oder den Kindern/Partnern wichtig sind, so viel Zeit wie möglich verbringen. Gerade, wenn es die Eltern oder Schwiegereltern sind. Niemand weiß, wie viel Zeit wir miteinander haben.

        • Ich meine das so, ob die Verwandschaft dann nicht sauer ist, wenn ihr zu ihnen sagen würdet, dass sie in der geplannten Woche nur z.B. Donnerstag An- und Montag Abreise hätten, statt eine Woche.

          • Sie wären eher irritiert, weil ich das nicht mache. Einmal hatte ich den Schwiegereltern gesagt, dass sie zwar bis Samstag bleiben können, ich aber am Donnerstag selbst wegfahre und eben nicht da bin und auch zwei der Kinder mitnehme. Dann konnten sie entscheiden, ob sie einen früheren Flug nehmen oder eben den größten Teil des Tages alleine sind.

            Ein anderes Mal wollte meine Cousine morgens kommen, wir waren aber an dem Tag eingeladen, also hat sie einen späteren Flug genommen und ist abends erst gelandet.

            Das sind halt Abstimmungssachen, aber ich würde nicht sagen, irgendwer darf nur da und da kommen und muss an einem bestimmten Tag wieder weg sein. Ist aber jeder anders gestrickt, für mich ist es okay, wenn jemand aus der Familie auch ein paar Tage alleine im Haus ist.

      Schwiegerfamilie nur noch 1-2x pro Jahr aus gesundheitlichen Gründen.
      Eigene Eltern ca. 4-5x pro Jahr.
      Das mit dem "trauen" verstehe ich nicht ganz. Man bespricht, wie lange der Besuch geplant ist und gut ist. Was gibt es da nicht zu trauen? Dass ältere Leute nicht 800 km weit fahren und dann nur einen Nachmittag bleiben, versteht sich ja von selbst. Und wenn eine längere Besuchszeit bei uns geplant ist und mir das zu viel wird, dann bitte ich darum, dass sie sich so lange bei uns in der Nähe eine Ferienwohnung nehmen. Dann hängt man nicht eine Woche so eng aufeinander.

      Meine Schwester wohnt relativ weit weg. Meine Mama sagt ihr aber schon recht deutlich, dass Besuch nur von dann bis dann möglich ist, weil ihr es sonst zuviel ist.

      Man sollte in einer Familie schon offen reden dürfen.

    • (7) 28.08.18 - 10:48

      Also die Verwandtschaft meines Mannes wohnt zwar nicht ganz am anderen Ende aber ein paar Autostunden entfernt. Bei uns ist es so, dass mein Mann immernoch ein Hobby in seiner Heimat betreibt und deshalb immer wieder übers Wochenende zu seinen Eltern fährt. Da fahre ich aber nicht immer mit, denn dann würde ich da eh größtenteils allein hocken während er weg ist und seine Eltern eigentlich auch genug mit Haushalt und Garten zu tun haben. Auch nachdem unsre Tochter geboren war, ist es nicht so, dass sie sich dann besonders viel mit ihr beschäftigen würden, um trotz der Entfernung ein gutes Verhältnis aufzubauen...ich brauch es aber echt nicht, meine Tochter woanders bespaßen zu müssen, wo sie eigentlich weder an die Holzmöbel, noch ans Sofa darf, da sie ja was kaputt machen könnte....also muss ich permanent hinter ihr her sein und bin nur am "nein" sagen...das brauch ich nicht.
      Wenn sie zu uns kommen ist es meist auch eigentlich nicht so, dass wir sagen "habt ihr Zeit und Lust dann zu kommen", sondern dass sie sagen "wir wollen dann kommen" und mein Mann sagt dann auch lieber alles ab, was geplant war, statt ihnen zu sagen, dass es da nicht passt....das ging letztes Jahr sogar soweit, dass sie sich zu meinem Geburtstag selbst eingeladen haben, obwohl das auch noch mitten im Wochenbett war und sie 2 Wochen vorher schon mehrere Tage als Babybesuch da waren und wir ne Woche später auch eh zu ihnen "mussten". Trotzdem lief es so, dass ich 2 Tage vor meinem Geburtstag von meinem Mann informiert wurde, dass seine Eltern dann an meinem Geburtstag vorbei kommen...wohlgemerkt...ich hatte überhaupt nicht geplant zu feiern...das fand ich ziemlich frech ehrlichgesagt aber meine Meinung zählte nicht

      Wir fahren hin.
      Die meisten sind selbst schwer krank oder pflegen jemanden + Arbeit.
      Zeit und Dauer bestimmen wir. Allerdings gehen wir in eine Pension und besuchen von dort aus jeden, der möchte.
      Wir fragen vorher, wer da ist, wer Zeit hat usw. wenn keiner Zeit hat oder es für viele schwierig ist, verschieben wir auch mal.

      Zu uns darf gerne Besuch kommen. Dies sprechen wir dann vorher ab. Meist sind es Freunde, die ebenfalls vertreut wohnen.

      Erwartungen, Gesundheit, Belastbarkeit, Termine sprechen wir vorher ab. Dann entscheiden wir, ob wir verschieben oder ob es kein Problem ist. Gemeinsam. So gibt es keine blöden Überraschungen vor Ort.

      Wenn es nicht passt, sagen wir es. Umgekehrt genauso.
      Bei Freunden wohnen wir mal in der Pension, mal bei ihnen. Je nach Platz, Ort, Beweglichkeit, Gesundheit, Rhythmus, Dauer des Besuchs.

      Schwiegerfamilie sehen wir meist Tageweise. Nah genug um für einen halben Tag hinzufahren, sie zu uns zu fahren, Treffen auf halbem Weg. Weit genug, um es vorher zu planen. Mit Fahrtzeit gut zu schaffen an einem Tag.

      Hallo,

      meine Mutter (über 80) und mein Bruder mit Familie wohnen relativ weit weg; sind aber unsere einzige Verwandtschaft.
      Wir sehen uns 3-4 mal pro Jahr.
      Meine Mutter freut sich grundsätzlich über jeden Besuch von uns, das kann auch ganz spontan sein übers WE oder geplant in den Ferien, dann aber beruflich von uns bedingt maximal eine Woche.
      Wenn sie uns besucht, kommt sie auch immer ca. 1 Woche; länger mag sie nicht von zu Hause weg sein.
      Wir wohnen dann aber selbstverständlich immer jeweils bei dem anderen; Platz ist genug vorhanden.

      Wann der Besuch stattfindet, wird gemeinsam besprochen: Wenn's gerade gar nicht passt, wird offen darüber gesprochen und ein Ersatztermin gesucht oder der Besuch zeitlich begrenzt.

      1 mal im Jahr machen wir gemeinsam Urlaub.

      LG

      Schön wäre es. :-( Meine Schwiegerfamilie wohnt zwar nicht am anderen Ende Deutschlands (sie in Bayern, wir am südöstlichen Zipfel Niedersachsen), aber uns kommt niemand besuchen. Mein Schwiegervater und mein Schwager waren genau einmal da, um die Sachen aus unserer Studentenbude hierher umzuziehen. Nicht mal etwas zu trinken haben sie sich anbieten lassen. Schnell, schell, und dann sofort wieder weg. Ich finde das sehr schade, besonders für meinen Mann. Sämtliche Einladungen wurden ignoriert, stattdessen sollen wir immer kommen, was wir jetzt aber deutlich seltener tun, weil wir kaum noch durchatmen konnten bei der ganzen Fahrerei.

      Meine Mutter bleibt mal über Weihnachten oder ein Wochenende, aber nie zu lange. Da hatten wir das Problem des nicht gehen wollenden Gastes noch nie. ;-)

      Verwandschaft bezieht sich bei mir jetzt nicht nur auf die Eltern oder Schwiegereltern. Sondern umfasst alles mit dem man irgendwie verwandt ist.

      Wir leben in München und seine Mutter ist die einzige direkt in München, meine Mutter ist 60 km entfernt. Also auf den engen Kreis trifft das bei mir nicht zu.

      Aber meine eine Oma kommt ausm Schwarzwald, die andere aus Berlin. Meine eine Tante wohnt bei der Oma im Schwarzwald, die andere am Vogelsberg. Die Cousine meines Mannes ist die einzige Verwandte innerhalb Deutschlands neben seiner Mutter. Diese wohnt in Darmstadt. Seine Familie wohnt in Polen und ein Onkel mit Frau und Cousin/Cousine in Zypern.

      Wie alles im Leben ist es eine Absprache. Da gibts kein der eine entscheidet und der andere hat kein Mitspracherecht. Manchmal muss man rumdoktern bis man einen Termin ausmachen kann und manchmal verschiebt sich das auch mal. Einmal weil mein Sohn krank war und wir ihm keine Reise zumuten wollten in dem Zustand. Oder auch mal weil auf der anderen Seite was dazwischen gekommen ist. In der Regel nimmt man sich für Besuch nicht deswegen extra Urlaub. Ist weder bei ihm in der Familie üblich noch bei uns. Außer es hat was mit ner Feier wie ner Hochzeit, Taufe etc. zu tun. Normal nimmt sich wenn nur derjenige Urlaub der kommt aber nicht der zu dem gekommen wird.

      Wenn wir meine Tante oder seine Cousine besuchen, verbinden wir das generell. Meistens sind das 2-4 Tage beim einen und 2-4 Tage beim anderen (aber immer 50%-50% also bei keinem länger oder kürzer als beim anderen). Wenn wir jemanden besuchen innerhalb Deutschlands, nehmen wir in der Regel nicht mehr als eine Woche Urlaub oder nutzen Brückentage wo wir nicht viel Urlaub verplämpern.

      Wie lange man bleibt gibt normal derjenige vor, der kommen möchte. Der zu dem gekommen wird sagt dann entweder "kein Problem" oder "zu der Zeit geht das nicht, weil da sind wir (zb) selbst nicht da". Dann wird entweder die Zeitspanne verkürzt oder vorverlegt bzw. auf später verlegt.

      Ich bin z.b. jetzt wieder schwanger und erwarte das 2. Kind im Januar. Im September/Oktober werden wir mal zu meiner Oma und seiner Cousine (meiner Tante) fahren wollen. Termin steht aber noch keiner fix. Wird ne spontane Kiste. Aber zur Weihnachtszeit wo wir die letzten Jahre gerne zwischen den Jahren mal in Polen waren oder in Hessen. das wirds dieses Jahr nicht geben. So unmittelbar vor der Geburt will ich keine langen Strecken fahren. Nicht weil ich glaub es könnte schon im Dezember los gehen. Sondern... jede Schwangere weis das jeder gefahrene KM hochschwanger ne Tortour für die Blase und das Becken ist. Wollte uns da jemand sehen, müsste jemand zu uns kommen aber wir fahren da nirgendwo hin. Auch die ersten 3 Monate nach der Geburt fahren wir nirgendwo hin und wenn wir Besuch bekommen, schläft dieser nicht bei uns sondern z.b. bei meiner SM - da mir das in der Anfangszeit zu stressig wäre. Da würde mir keiner nen Strick draus drehen.

      • Ach ja und sehen. Sehen tut man sich sehr durchwachsen! Mal 1-3 mal jährlich mal nur alle 2 Jahre. Das letzte mal war ich (leider) bei meiner Oma im Schwarzwald, da war Junior 6 Monate alt (vor 2 Jahren). Bei ihr bin ich auch tatsächlich sehr wehmütig das nicht häufiger dazwischen mal geschafft zu haben. Aber wir machen alles gemeinsam. Daher war entweder mein Mann beruflich verhindert oder ich, irgendwer krank etc.

        Bei der anderen Oma in Berlin war ich seit 2013 nicht mehr persönlich. Liegt aber neben der zwischenmenschlichen Distanz auch daran. Dass ich mit Kind ungern, samt Hausstand im Zug fahre und nach Berlin Mitte fahr ich nicht mitm Auto! Bei den ganzen Autos die da ständig angezündet werden.... ja neeeee da will ich nicht der eine ausm Lostopf des nächsten Pyromanen sein. Ich meide die Stadt als solches, weil ich mich jedesmal schon von Kindesbeinen an, immer unwohl in Berlin gefühlt habe. Außerdem ist meine Oma irre hellhörig und ich mag mir das gemotze nicht anhören, wenn Junior mal wieder nachts unruhiger geschlafen hat oder er sich nicht so verhält wie sie es von einem 2 jährigen erwartet. (Dann dürft ich mir anhören, warum ich ihn nicht schon längst erzieherisch mal verdroschen hätte damit er wieder geeicht ist.) Sie Besuchen wäre nur drin, wenn man mitm Auto zwar "hoch" fährt aber auswärts der Stadt in nem Hotel eincheckt und dann mit den öffentlichen vorbei kommt um sie mal n paar Stunden am Tag zu besuchen. Aber ich bin ehrlich. Mit meiner Oma mütterlicherseits kann ich 0 anfangen und der Aufwand ist es mir persönlich nicht wert. Auch wenns hart klingt. Daher war der Besuch bei ihr stets sehr sehr dürftig. (Ist als Kind zwischen mir und ihr auch n paar Dinge vorgefallen die ich nicht vergessen kann.)

        Ja. So habe ich es auch gemacht. Zu Weihnachten blieb ich zu Hause, habe zu meinem Mann, er solle allein zu seinen Eltern und Tochter fahren (ca. 750 km. Strecke). Nun ist es so, seine Eltern waren 1 Woche bei uns, da war die kleine etwa 2 Monate alt. Danach, wo sie weg waren, meinte Die SchwiMu sie kommt im Oktober noch mal für 1 Woche zu uns mit der Tochter meines Mannes. Da habe ich aber gesagt, dass sie bitte nicht für 1 ganze Woche bleiben soll, denn das war/wird mir schon zu viel. Sie hat das ja so hingedreht als würde ich gar nicht wollen dass sie kommen. Nun kommt sie im Oktober nicht, denn 4 Tage (Donnerstag An- Montag Abreise) seien zu kurz. Das verstehe ich einerseits, aber anderseits haben sie mir beim letzten Besuch schon gesagt, ich solle ihnen sagen wenn es mir zu viel wird.
        Bis jetzt haben irgendwie immer sie selbst sich eingeladen ohne zu fragen ob das ok ist so lange zu bleiben. Ich sagte bis her nie was. Nun habe ich den Mund aufgemacht, und nun bin ich die Böse. Obwohl wir haben das schon geklärt.

        • Ich sag mal so, normal fragt ja immer der an, der kommen will. Man sagt ja eher beiläufig wie ne Floskel als Empfänger "ihr könnt ja auch mal wieder vorbei kommen" aber eher als Erinnerung, als "jetzt sofort und für 2 Wochen am Stück". Man muss sich immer absprechen.

          Meine SM lebt in der selben Stadt und hatte ne Phase wo sie gefühlt täglich bei uns übernachtet hat. Was zu wahnsinnigen Konflikten vor allem zwischen ihr und meinem Mann geführt hat. Aber auch zwischen ihr und mir. Hab dann irgendwann gesagt, auch wenn sie morgens (freiwillig) früh aufsteht, damit Junior länger schlafen kann um ihn später in die Krippe zu bringen als er es bei uns müsste. "Bitte komm morgens vorbei, aber nix mehr mit dauerhaft hier schlafen. Mal ok aber nicht so oft hintereinander." Ich bin ehrlich so sehr ich meine und seine Familie liebe. Egal um wen es geht. Ich selbst bekomm Beklämmungen und fühl mich wie "jeder tritt dem anderen permanent auf die Füße" wenn so aufeinander gehocke mehr als 3-4 Tage am Stück ist. Ich würde nicht mal meine eigene Mutter so lange mehr aushalten und sie sind beide jederzeit willkommen. Aber es macht auch ein unterscheid ob jemand bei einem übernachtet und 24 Stunden dann auch anwesend ist als Besuch oder ob jemand tagsüber da ist und nach dem Abendessen z.b. ins Hotel geht damit alle ihre Ruhe und ihren Schlaf bekommen den sie benötigen um sich nicht gegenseitig umzubringen wegen Belanglosigkeiten.

          In der Spätschwangerschaft oder unmittelbar nach der Geburt könnt ich es überhaupt nicht haben wenn bei mir daheim Full-House ist. Besuch ja, Unterstützung ja... aber nicht alle auf einmal sondern Häppchenweise. Wegfahren - den Fehler haben wir bei unserem Sohn gemacht als er 5 Wochen alt war für ne Kommunion. Einmal nie wieder!!!!

          Oft redet man aneinander vorbei und einer nimmt ne Aussage als angreifender wahr als sie gemeint ist. Wenn ich sage "mir ist was zuviel ich brauch mehr Abstand" bedeutet das nicht "ich hass dich und lass dich nie wieder blicken" - wird aber vom Hörer gerne hinein interpretiert (Familienangehörige sind da noch viel krasser!) sondern es bedeutet was man sagt. Man möchte den Kontakt ja haben aber entweder jetzt im Moment nicht weil man schon so fix und fertig mit was auch immer ist oder eben nicht so lange, weil einem sonst die Decke aufm Kopf fällt.

          • Und es macht auch nen Unterschied ob man bei Übernachtungsbesuch eine Gästezimmer hat, im Idealfall mit Fernsehr. Dann kann man auch mal Abstand bekommen. Das geht bei meiner einen Tante ganz gut. Aber wer hat schon die Kapazität eines Gästezimmers um einfach mal Zeitwillig Abstand in den eigenen vier Wänden zu bekommen. So hocken alle immer im selben Raum zusammen.

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