Inkasso vom Arbeitsamt

    • (1) 17.10.18 - 13:30
      Inaktiv

      Hallo

      Es geht darum das ich mit 17 (2014) bei meiner Mutter ausgezogen bin und zu meiner Oma gezogen bin. Plötzlich hatte ich einen Brief bekommen vom Inkasso vom Arbeitsamt das ich hunderte von Euro zurück zahlen soll. Meine Mutter war ALG2 Empfängerin und als sie einen neuen Job anfing gab es wohl eine Überzahlung vom Amt oder wie man das nennt. Sie musste für sich, meinen Bruder und mich Geld zurück zahlen. Das von meinem Bruder und ihr hat sie zurück gezahlt aber meins war noch offen. Ich wusste bis zu dem Tag als ich den Brief bekam nichts davon und hab auch von dem Geld nie was gesehen. ( wir hatten nie ein gutes Verhältnis) Bis letztes Jahr hatte ich immer wieder solche Briefe bekommen, diese hab ich ihr persönlich immer zukommen lassen und sie meinte sie kümmert sich drum. Soweit ich mich erinnern kann bin ich der Meinung das seit letzten Jahr kein Brief mehr kam. Meine Sorge ist jetzt aber das ich einen Eintrag in der Schufa bekommen habe, weil der Brief immer nur an mich adressiert war und meine Mutter seitdem ich ausgezogen bin nie mehr was bekam. Mein Freund und ich wollen nämlich umziehen und da wir beim gleichen Vermieter bleiben meinte er, er brauch keine Schufa Auskunft nur manchmal kann es ja sein das er trotzdem nach schaut. Ich hab dann meine Mutter angerufen und mal nachgefragt sie meinte nur sie hat es abgeschickt. Ich meinte zu ihr: nicht das ich einen Schufa Eintrag bekommen habe darauf kam nur ein "hmm" und grade ist es schlecht darüber zureden. Mich macht das so wütend das man nicht einmal Klartext reden kann!!

      Was meint ihr? Werde ich einen Eintrag haben?
      Alle sagen das ich keinen haben werde, weil das Geld ja auf das Konto von meiner Mutter ging und ich noch minderjährig war. (die Rückzahlung sollte schon anfangen als ich noch 14 war)
      Nur das wird doch das Inkasso nicht interessieren? Es war sogesehen mein Geld vom Amt was mir als Kind zugestanden hätte , was ich aber natürlich nie zu Gesicht bekommen habe.

      • (2) 17.10.18 - 14:30

        Fordere einfach eine Einsicht in deine Schufa-Unterlagen an. Einfach mal googlen. Wenn du die Basis-Version nimmst, kostet es nichts, einmal pro Jahr ist es gratis. Dann wirst du es ja sehen und kann ggf. Einspruch einlegen.

        Ich würde mich zunächst an das Arbeitsamt und das Inkasso Unternehmen wenden. Wenn das keine Klarheit gibt dann würde ich mich zum Anwalt oder zu einer Schuldnerberatung begeben, wenn nötig mit Beratungsschein. Wenn Du es einfach ignorierst steht irgendwann der Gerichtsvollzieher vor der Tür. Mahnbescheide solltest Du unbedingt widersprechen.

        • Natürlich soll man einem Mahnbescheid nicht widersprechen, wenn die Forderung berechtigt ist. Das zieht nur ein gerichtliches Klageverfahren nach sich, welches noch mehr Geld kostet.

          Paragraph 1629 BGB regelt die Beschränkung der Minderjährigenhaftung. Lass Dich von einer gemeinnützigen, kostenlosen Schuldenerberatungsstelle hierzu beraten.

          Im Übrigen habe ich noch nie gesehen, dass das Jobcenter eine Schufaeintragung hat vornehmen lassen. Und als Schldnerberaterin habe ich schon viele Schufaauskünfte gesehen.

        • Sie meinte jetzt zu mir das sie wohl letztes Jahr ein Schreiben fertig gemacht hat wo sie um eine Ratenzahlung gebeten hatte. Es kam aber wohl immer noch keine Antwort von denen und einen Brief habe ich bis heute auch keinen mehr bekommen.

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