Familien- & Hochzeitsplanung - ist es wirklich noch zu früh? Seite: 2

                      • Ich weiß ja nicht wie deine Beziehung zu deinen Eltern ist aber ich „brauche“ meine Eltern auch noch. Wir wohnen im gleichen Haus, essen fast täglich gemeinsam (ich koche), sie spielen mit den Kindern und genießen somit ihre Enkel. Auch für meinen Vater und seine Brüder sind die Eltern sehr wichtig, sie werden oft besucht.
                        Auch wenn man nie genau weiß wie es kommt hoffe ich dass meine Kinder auch mal Wert auf die Familie legen werden und immer gerne mit uns Eltern Zeit verbringen, denn ich versuche Ihnen mit auf dem Weg zu geben wie wichtig und schön Familie ist.
                        So bin ich halt auch aufgewachsen und wir haben nicht so eine verkorkste Familie wie es hier bei Urbia oft gibt, wo jeder mit Kontaktabbruch droht und seine Ruhe will.

                        • Man braucht den Rückhalt der Familie immer psychologisch. Und Familie sein und sich helfen hört auch nicht mit der Volljährigkeit auf. Aber man muss seine Kinder auch irgendwann eigene Entscheidungen treffen lassen... wohlwissend das so manches zum Scheitern verurteilt ist. Man kann beraten... man kann seine Meinung und Wünsche haben. Aber entscheiden muss ab 18 das eigene Kind.

                          Und ich persönlich empfinde eine Familie als verkorkst, wenn das sogar schon Erwachsene Kind, Angst vor der Reaktion seiner Eltern haben muss nur weil es weiß, dass deren Meinung 100% eine völlig andere ist. Da muss ich doch alles falsch machen wenn mein Kind egal welchen Alters Angst vor meinen Reaktionen haben muss. Das wäre für mich 1000x schlimmer als das es etwas tut, von dem ich nicht überzeugt bin/war und danach angedackelt kommt weil's auf die Nase gefallen ist. Das gehört zum erwachsen werden dazu... hinfallen zu dürfen und das als Eltern auch zulassen zu können. Ohne gleich persönlich eingeschnappt zu reagieren. Was das eigene Kind glücklich macht kann von meinem denken komplett abweichen!

                          • Ja, da habe ich nie was anderes behauptet. :-)

                            Ich konnte/kann meinen Eltern auch ALLES sagen. So mache ich das bisher auch bei meinen Kindern, ich finde es enorm wichtig für die Bindung. Ich finde meine Eltern haben (fast ;-)) alles richtig gemacht. Und die Kleinigkeiten die mich gestört haben, mache ich bei meinen Kindern anders. Ich werde auch Fehler machen, aber das ist menschlich.

                        Die Beziehung zu meinen Eltern ist nicht so wie bei dir und ich freue mich für dich, dass du so aufwachsen durftest und das auch für deine Kinder möchtest.

                        Verkorkste Familien allerdings gibt's nicht nur hier auf urbia, die gibt's überall, leider mehr, als man manchmal wissen möchte. Urbia ist letztlich nur ein Querschnitt dessen, was auch im realen Leben existiert. Hier gibt's gute und böse Schwiegerbeziehungen, Frauen mit extremem Kiwu und welche ganz ohne und die dazwischen. Still-, Impf- und Familienbettbefürworter und natürlich die, die dagegen sind. Such dir was aus, du wirst Vertreter für alles hier finden. Und jede Seite nimmt für sich in Anspruch, selbst nicht so wie DIE bei urbia zu sein, dabei gibt's DIE eben gar nicht ;-).

                        "..wir haben nicht so eine verkorkste Familie wie es hier bei Urbia oft gibt, wo jeder mit Kontaktabbruch droht und seine Ruhe will. .."

                        Sei froh darum, ich bin auch eine derjenigen, die jahrelangen Kontaktabbruch zum Vater hatte - obwohl die Eltern noch verheiratet sind - und sich damit besser gefühlt hat als vorher. Ich kann aber auch nachvollziehen, dass so etwas für jemanden aus einer intakten Familie kaum zu verstehen ist. Leider kann man sich seine Eltern nicht aussuchen und bei meinen/unseren hätte ich in dieser Konstellation eher dafür plädiert, keine Kinder zu bekommen. Mittlerweile kann ich das aber relativ neutral betrachten und durchaus pro Jahr einen bis zwei Nachmittage mit meinem Vater "verbringen". Sie sind wie sie sind, haben wie all die letzten Jahrzehnte mehr als genug mit sich selbst zu tun und ich bin soweit, größtenteils mit allem meinen Frieden gemacht zu haben.

                        • Hallo,
                          Das tut mir leid dass bei dir anscheinend so viel schief gelaufen ist dass sogar ein Kontaktabbruch nötig war.
                          Klar gibt es „verkorkste Familien“ nicht nur bei Urbia, aber im realen Leben spricht man ja nicht so oft drüber sodass man bei den Leuten hinter die Fassaden schauen kann.
                          Ich habe das nur geschrieben weil es mich besonders schockt was ich hier manchmal so lese. Sowas könnte ich mir bei uns überhaupt nicht vorstellen.
                          Bei uns ist auch nicht immer alles schön aber wir behandeln uns trotzdem mit Respekt was man bei vielen Geschichten hier nicht behaupten kann!

                          Besonders ist mir dieser Satz von dir ins Auge gesprungen:
                          „Leider kann man sich seine Eltern nicht aussuchen und bei meinen/unseren hätte ich in dieser Konstellation eher dafür plädiert, keine Kinder zu bekommen.“

                          Ich bin auch der Meinung dass man nur Kinder bekommen sollte wenn Man es zu 100% will - sich selbst aber auch der Kinder zuliebe!
                          Ich sehe die Arbeit als Mutter als große Herausforderung, denn ich möchte meine Kinder zu tollen Erwachsenen machen. Das ist für mich eine Lebensaufgabe die mir unglaublichen Spaß macht.
                          Wie schon geschrieben habe ich mir diese Lebensaufgabe schon mit 14 vorgestellt weil Familie für mich das allerschönste ist. Ich liebe jedes Familienfest. Ich habe zu meinen Cousins, Onkels und Tanten sehr gute Verhältnisse und es ist einfach immer schön miteinander Zeit zu verbringen. Daher auch der Wunsch mal selbst eine Familie zu gründen. Und dieses Gefühl möchte ich eben weitergeben und da es keine leichte Aufgabe ist wichtige Werte weiterzugeben aber vor allen Dingen selbst vorzuleben ist es in meinen Augen eine große Aufgabe die man nicht eben nebenher machen kann, sondern in die man viel Zeit und Kraft investieren muss.
                          Bis mein bisher kleinstes Kind „erwachsen“ ist vergehen mal mindestens noch 18 Jahre.
                          In diesen Jahren kann ich mir immer noch überlegen was ich „danach“ noch machen möchte. Vielleicht erlebe ich das nicht mal. *aufHolzklopf* aber dann kann ich wenigstens behaupten dass ich bis zu diesem Zeitpunkt mein Leben genau so gelebt habe wie ich es immer wollte und schön finde, mit Dingen die mich glücklich gemacht haben!
                          Das hat alles nichts damit zu tun dass ich meine Kinder an mich binden möchte und mal nicht loslassen kann usw.
                          Es wäre für mich das größte Glück zu sehen wenn alle meine Kinder zu glücklichen Erwachsenen herangereift sind die mir dann irgendwann mal sagen dass sie eine wohlbehütete glückliche Kindheit hatten. DAS ist mein Lebensziel und ich kann absolut nicht verstehen wie man da was negatives sehen kann a la „und was machst du wenn die Kinder dich mal nicht mehr brauchen?“ (die vielen Sterne die deine Frage an mich bekommen hat zeigen mir das ganz viele diese in meinen Augen negative Frage an mich hätten)

                          • "Bei uns ist auch nicht immer alles schön aber wir behandeln uns trotzdem mit Respekt was man bei vielen Geschichten hier nicht behaupten kann!"

                            Das hört sich gut an, bewahrt euch das auch.

                            "Ich sehe die Arbeit als Mutter als große Herausforderung, denn ich möchte meine Kinder zu tollen Erwachsenen machen. "

                            Ja, es bedeutet eine Menge Verantwortung, als Arbeit in dem Sinne sehe ich es allerdings nicht - eher als Aufgabe zu gleichen Teilen von Mutter UND Vater.

                            "Bis mein bisher kleinstes Kind „erwachsen“ ist vergehen mal mindestens noch 18 Jahre.
                            In diesen Jahren kann ich mir immer noch überlegen was ich „danach“ noch machen möchte. Vielleicht erlebe ich das nicht mal."

                            Da du laut VK erst 31 bist, wirst du das schon noch erleben, wäre ja gruselig, wenn nicht ;-).

                            "ich kann absolut nicht verstehen wie man da was negatives sehen kann a la „und was machst du wenn die Kinder dich mal nicht mehr brauchen?“ (die vielen Sterne die deine Frage an mich bekommen hat zeigen mir das ganz viele diese in meinen Augen negative Frage an mich hätten) "

                            Ich glaube, da hast du was in meine Frage hineininterpretiert (und auch in die Sternchen), was so nicht gemeint ist. Es war keine sarkastische Frage, sondern eine ernstgemeinte. Keine Ahnung, wie dein Leben neben den Kindern aussieht, ob du arbeiten gehst, Hobbies hast, einen großen Freundeskreis... Ich sehe die Gefahr, dass Menschen, die sich mit Leib und Seele nur einer Aufgabe im Leben verschrieben haben in ein großes Loch fallen (können), wenn diese Aufgabe auf einmal wegfällt (sicher bleibt man immer Eltern, aber es gibt doch einen erheblichen Unterschied im Aufwand zwischen kleinen Kindern und erwachsenen, ausgezogenen Kindern). Das gibt es bei Menschen, die sich zeitlebens in ihre Arbeit gestürzt haben genauso wie bei Frauen, die sich eine sehr lange Zeit ausschließlich um ihre Kinder und den Haushalt gekümmert haben. Beide KÖNNEN in ein Loch fallen, wenn die aktive Zeit dann endet.


                            Und so (sorry) pathetisch, wie du deine Lebensaufgabe beschrieben hast, sah ich genau dieses Bild vor mir. Du bist erst 31 und deine Kinder wahrscheinlich noch recht klein, da habe ich mit 50 ein ganz klein wenig mehr Lebenserfahrung, das liegt in der Natur der Sache und ist auch nicht mein Verdienst. Aber deshalb stellte ich dir diese Frage - da war nichts Negatives drin.

                          • Ich habe gar nicht geschaut wie alt du bist und wenn du es jetzt so beschreibst glaube ich dir dass deine Frage ernstgemeint war.
                            Aber ich glaube dass viele Frauen in meinem Alter die so eine Frage stellen das eher als Angriff machen.
                            So hab ich das zumindest hier schon oft gelesen.

                            Ich habe trotzdem eine gute Ausbildung gemacht. Habe studiert und mein Referendariat als Gymnasiallehrerin gemacht und meine Kinder zwischendrin bekommen. Es gibt ein Leben „nach den Kindern“ aber dieser Lebensabschnitt ist der auf den ich mich bisher am meisten gefreut habe und der mich im Moment sehr glücklich macht!

                            Natürlich ist der Gedanke gruselig wenn ich schon mit 50 nicht mehr leben würde, aber nichts ist selbstverständlich, daher möchte ich mein Leben JETZT genießen und auch genau so leben wie ich mir das wünsche und eben noch nicht „erst mal reisen, erst mal dies, erst mal das“ und den größten Wunsch hinten anstellen.

                            Meine engsten Freundinnen bewundern übrigens wie ich meine Pläne „durchgezogen“ habe und sie wissen dass ich gerade glücklicher nicht sein könnte. (Dieses Glück hält jetzt schon seit 5 Jahren an toitoitoi)

                            Achso und was mir dazu noch einfällt:
                            Ich habe mich quasi entgegen der Vorstellungen vieler in meinem Umfeld verhalten:
                            Vor Beendigung des Studiums Kind Nummer 1, im Referendariat Kind Nummer 2 (und somit unterbrochen) und während dem beenden des Referendariats mit Nummer 3 schwanger geworden.
                            Da war schon oft der Gedanke da „was werden die Leute denken?“ ABER: meine Eltern standen IMMER hinter mir und das rechne ich Ihnen hoch an. Genau darum möchte ich bei meinen Kindern auch eine tolle Grundlage legen die sie zu erwachsenen macht die ihr Leben so leben wie sie möchten und nicht wie andere denken dass es richtig ist.

                            Mir ist natürlich klar dass nicht jeder so ist wie ich. Manche hätten das Studium nicht mal beendet, andere hätten das Referendariat geschmissen aber auch hier: auf meine Eltern war IMMER Verlass. Ich konnte auch mal spontan die Kinder für 1-2 Stunden dort lassen weil ich noch was wichtiges erarbeiten musste.
                            Für sie ist diese Hilfe selbstverständlich. Und genauso selbstverständlich will ich meine Kinder mal unterstützen. DAS ist für mich Familie.
                            Und hier wird oft geschrieben „mach dich doch nicht abhängig von den Großeltern, du selbst bist für die Versorgung der Kinder zuständig, dann suche dir einen Babysitter den du auch bezahlst usw usf“ aber sowas kommt bei uns eben überhaupt nicht in frage, weil meine Eltern das GERNE machen. Daher ist es für mich auch eine Lebensaufgabe und keine die nur 18 Jahre dauert.

                Ich hab jetzt nicht alles gelesen, wollt nur sagen: Lass dir nichts einreden, ich glaube du bist völlig normal und das was andere als schon "krankhaft starken Kinderwunsch" sehen, ist einfach biologisch und evolutionär sinnvoll ;-)
                Mir gehts auch so.
                Kann mir aber vorstellen, dass die Hormone da mit 40 nochmal umschwenken. Wenn man eh nicht mehr fruchtbar ist, kann man aber ja trotzdem noch seinen Beitrag für die Gesellschaft leisten und eben auch für die Kinder, ob nun eigene oder die von anderen.

                • Da hast du völlig recht. Ein paar hier haben mich aufm Kicker und drehen mir manchmal jedes Wort um oder legen alles was meine Meinung ist als angebliches wissen aus oder persönliche Erfahrungen als Nabel der Welt der auf jeden zutrifft. Was völliger Blödsinn ist. Für mich war schon früh klar das ich auf jeden Fall Kinder möchte. Natürlich entwickeln sich Einstellungen weiter. Aber bemessen an meiner psychischen Labilität allem gegenüber worüber ich keine Kontrolle hab... weiß ich auch das so starke schicksalschläge wie kinderlosigkeit vermutlich bis sicher mein verderben gewesen wären. Weil ich zwar die Kraft hab mich aus Dreck zu ziehen wo am Horizont noch Hoffnung ist. Aber ich konnt mir selbst nie vorstellen was einen solchen Wunsch anderweitig kompensieren könnte ohne das ich verbittert bis Suizidgefährdet würde. Jeder Charakter hat aber andere Stärken mit sowas klar zu kommen... und nicht jeder definiert seine Lebensziele gleich. Ich find ungewollte kinderlosigkeit eines der schlimmsten persönlichen elendserfahrungen die ich nicht mal meinem schlimmsten Feind wünschen würde.

                  Ich bin da wahnsinnig dankbar von verschont geblieben zu sein! Und seh das als Segen an.

                  Deswegen appelier ich hier auch eher an die TE das zu tun was sie möchte und was ihr wichtig ist gerade mit der Krankheit die das Thema erschwert und ich wünsch ihr keinen langen Lebensweg mit Niederschlägen. Und es gibt nur wenig was man mit Kindern nicht machen kann als ohne. Es ist mit Kindern schwerer ja aber gerade ältere Generationen tun manchmal so. Als würde mit einem Kind das normale Leben aufhören und nix mehr möglich sein. Meine größte Reise in meinem Leben hab ich dieses Jahr mit Kind gemacht. Und gibt viele die noch nicht schulpflichtige Kinder auf Weltreise mitnehmen.

          "war für mich so attraktiv wie ne Folienkartoffel! Selbst wenn derjenige aussah wie ein chippendale Tänzer!"

          #rofl You made my day #rofl #pro

          • Bitte!^^

            Ne ist einfach so... ich fand schon immer Männer unattraktiv (egal wie der erste Eindruck war) wenn sich rausgestellt hat das das Kerle waren die ohne Plan durchs Leben gehen... nur Party machen... feiern... null Eigenverantwortung haben und noch weniger bereit wären fremde zu übernehmen (wie für ein Kind)... sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser halten und schon in jungen Jahren weit über ihren Verhältnissen Leben. Die mehr wert auf Status setzen als alles andere und ihr Auto als ihr "Baby" behandeln.

            Natürlich sieht man als erstes das Aussehen und nicht das was im Menschen steckt. Aber bei mir musste immer beides Stimmen... Was zugegeben extrem viele Männer bei mir abblitzen ließ... weil ich auf larifari und erst erwachsen werden müssen nie Bock hatte. Ich wollt nie die Katze im Sack kaufen sondern wissen was ich bekomm. Nachdem ich mit der Taktik... Männer auf mich zukommen lassen kläglich gescheitert bin... hab ich das Thema selbst in die Hand genommen und aktiv gesucht. Bei uns hab ich mein Mann gefunden und nicht umgedreht... bin dabei völlig unromantisch vorgegangen und.. Mein Mann... der fand das toll...endlich mal ne Frau die weiß was sie will.^^ gesucht gefunden... eingetütet... mit heim genommen und nimmer weggelassen ^^

    (39) 13.11.18 - 19:29

    Warum erst wenn du schwanger bist. Ich kann dir nur raten heirate erst und dann werde schwanger.. So kannst du in vollen Zügen deine Hochzeit und Flitterwochen genießen. Danach das schwanger sein und alles was noch kommt.

    (40) 13.11.18 - 19:46

    Du willst schwanger heiraten#schock?

(41) 13.11.18 - 21:00

Vor allem ist das Kind im August 4 Monate alt. Schreibt TE in den anderen Faden🤔

(42) 13.11.18 - 19:57

Hallo
Meine Tochter ist etwa 1,5 Jahre älter als du und hat dieses Jahr geheiratet. Die Ausgangslage ist eine andere als bei dir. Im ersten Augenblick war ich auch etwas schockiert (übertrieben gesagt). Allerdings kenne ich die Gründe und es macht schon Sinn.
Du bist erwachsen, aber doch noch sehr jung. Das merkt man auch an deinem Text. Dass sich deine Familie um dich sorgt, ist erst einmal völlig normal. Ich denke, beide Seiten müssen bei euch noch etwas „los lassen“ lernen. Vielleicht auch, wie man seine Gedanken besser ausdrücken kann. Du musst lernen, dein Leben zu leben. Es ist dein Leben, nicht das der anderen. Aber es schadet natürlich nicht, sich Gedanken zu machen und generell zu akzeptieren, dass andere eben ein anderes Lebensmodell erstrebenswert finden.
Setz dich doch mal mit deiner Mutter in Ruhe zusammen. Wann ist sie Mutter geworden? Vielleicht ist sie unglücklich mit ihrer Vergangenheit und wünscht sich, dass es dir anders ergeht.
LG

(43) 13.11.18 - 19:57

Hi,

ich bin 43 und habe 3 Kinder. Meinen Mann lernte ich nach dem Studium mit 23 kennen. Wir zogen recht schnell zusammen, ich arbeitete in meinem Beruf und wir sind sehr viel gereist (Fernreisen, Städtetripps etc.). Mit 25 habe ich ihn geheiratet und wir haben es richtig krachen lassen, große Hochzeit, Traumreise usw. Wir waren Doppelverdiener und konnten uns auch viel leisten.
Mit 27 wurde ich dann zum 1. Mal Mutter, mit 29 zum 2. Mal und mit 34 zum 3. Mal.
Mit 28 kauften wir unser Haus.
All das, die ganzen Reisen, die Berufsjahre, das Geld, die große Hochzeit, wäre wohl mit Kind ins Wasser gefallen. Von daher bin ich froh, dass wir erst Kinder bekommen haben, nachdem wir uns "ausgetobt" haben.
Andererseits war mit 35 mein Leben zu Ende und ich fing quasi ein neues Leben an...in diesem neuen Leben hätte ich keine Kinder mehr bekommen können.
Ist schwierig, aber ich bin auch eher auf der Seite deiner Mutter #sorry

  • Wie witzig. Mein 1. Kind kam auch mit 27.. mein zweites kommt jetzt mit 29 und ein etwaig 3. Ist für 34 "geplant"... musste gerade anhand der parallelen voll schmunzeln... und ja mein Mann und ich hatten vorher genug Zeit gehabt Dummquatsch und Larifari zu machen.

    Aber man darf auch nicht ausblenden. Das sie eine Krankheit hat mit der es generell schwer ist schwanger zu werden selbst mit ärztlicher Hilfe. Daher ist es etwas russisch roulett zu sagen "leb erstmal bevor du Kinder bekommst" denn Reisen kann man noch mit Kindern (sofern man deswegen nicht zum hausmuttchen wird und generell nur noch einer arbeiten geht) .... wir waren im März in Kuba und das ist ne Reise die ich mir vor meinem Kind nicht hätte leisten können. Da sich unsere finanzielle Situation eigentlich erst so gut verbessert hat seit ich nach der Elternzeit wieder zum arbeiten begonnen hab und wir beide seither mehr verdienen als davor. Und selbst wenn... Reisen kann man in jedem Alter und ne Hochzeit mit viel Tamtam ist eher selten ihr Geld wirklich wert... und war mir nie wichtig. Mir ging es immer nur um dem familienstatus nicht um die Feier. Schwanger werden kann man hingegen nur ein begrenztes Zeitfenster und mit Hindernissen können manche Fenster auch kaum bis gar nicht aufgehen.

(45) 13.11.18 - 20:30

Hallo.

Ich bin 23 Jahre alt und habe eine 2 jährige Tochter. Bei uns war es damals auch eine bewusste Entscheidung und bislang bereue ich sie nicht. Ich habe schon viel gesehen und viel erlebt und nicht das Gefühl ich würde mit Kind jetzt etwas verpassen.

Eins sollte euch allerdings klar sein: Auch wenn es gewünscht ist kann ein Kind eine Beziehung ganz ordentlich durcheinander würfeln. Deshalb solltet ihr in eurer Beziehung zueinander gu gefestigt sein und auch beide voll hinter dem Wunsch stehen. Eltern zu werden bedeutet sich selbst und auch einander in einer Beziehung nochmal neu zu finden und zu sortieren.
Wir hatten ein recht turbulentes erstes Jahr. Haben uns definitiv häufiger als zuvor gestritten usw. Aber ich glaube das kann unabhängig vom Alter und von der Dauer der Beziehung vorher vorkommen. Mancher ist 2 Jahre zusammen und versteht sich blind, andere kennen ihren Partner auch nach 10 Jahren Ehe nicht wirklich.

Zu dem Thema was andere sagen: Natürlich werdet ihr euch vermutlich ein paar blöde Kommentare anhören müssen. Wie bei so ziemlich jedem Thema was Kinder betrifft glaubt plötzlich jeder seinen Senf dazu geben zu müssen. Still ja oder nein und wenn ja wie lange. Tragen ja unbedingt, nein bloß nicht usw. Da weiß plötzlich jeder wie es richtig ist und muss diese Meinung auch konsequent jedem erzählen, der sie nicht hören will.

Es ist euer Leben. Eure Entscheidung. Letztlich müsst ihr zwei mit den Konsequenzen leben und niemand anderes. Allerdings solltet ihr dann auch bereit sein das zu tun. Im Zweifelsfall ohne eure Familien. Wir haben überwiegend positive Erfahrungen gemacht. Lediglich die Beziehung zu meiner Oma hat nachhaltig gelitten, weil ich ihr die Dinge, die sie in der Schwangerschaft zu mir gesagt hat einfach nicht verzeihen kann.

Tut das was ihr für richtig haltet und lasst euch da von niemandem reinreden.
Alles Gute für euch
Liebe Grüße

(46) 13.11.18 - 20:57

Also in das hochzeitsforum schreibst Du über den ganzen Details, über eine bevorstehende Traufe. Also Trauung und Taufe. In den Faden schreibst Du das eure Feier in August stattfinden sollte, wenn eure Kind 4 Monate alt ist???? Das ihr schon Paten ausgesucht habt etc. Wie hängt das ganze zusammen? Du bist ja noch gar nicht schwanger aber Du gehst davon aus das eure zukünftiges Kind im August 4 Monate alt sein wird🤔🤔

(48) 13.11.18 - 21:16

Hallo,
ich bin selbst sehr jung Mutter geworden und dachte im ersten Moment, dass eure Voraussetzungen gar nicht schlecht klingen.

Nun habe ich aber auch etwas quer gelesen im Hochzeitsforum und muss einer Userin über mir zustimmen- du solltest erst einmal erwachsen werden. Deine patzigen Antworten, was Patenschaften in der Schweiz betrifft, haben dies noch deutlich unterstrichen. Man gibt "Pate Schweiz" in die größte Suchmaschine ein und bekommt zu lesen, dass die Userin, über deren Meinung du dich derart echauffiert hast, wohl doch nicht Unrecht hat. Aber das soll hier nicht Thema sein.
Ein kleiner "Aha!- Moment", der meine ersten Gedanken direkt zunichte gemacht hat.

Wie kann man eine Hochzeit/"Traufe" für August planen, wenn man nicht schwanger ist?
Oder bist du bereits schwanger und merkst jetzt, dass deine Familie nicht begeistert ist?
Solltest du bereits schwanger sein, wird sich deine Familie vermutlich mit Hochzeit + Kind arrangieren.
Wenn du noch nicht schwanger bist: lass es erstmal bleiben, ansonsten wirst du wohl sehr unsanft auf dem Boden der Tatsachen landen.

  • Dem Stimme ich voll und ganz zu.

    So wie ich es verstehe, ist sie noch nicht schwanger. Ihre Familie weiß, so wie ich es herauslese, noch nichts von irgendwelchen Kinderplänen/Schwangerschaft. Und wenn das Kind im August 4 Monate wäre, würde es im April kommen. Heißt, sie müsste jetzt schon ca. die Hälfte der Schwangerschaft erreicht haben..
    Wir erwarten Ende April unser 2. Wunder und ich bin jetzt in der 17. Woche..
    Also irgendwie ziemlich komisch das alles.

(50) 13.11.18 - 21:18

Ich würde ihre Meinung als Denkanstoß nehmen, nochmals darüber nachdenken ob es wirklich das richtige für euch ist. Aber nicht die Entscheidung deshalb ändern.
Und mich fragen was wäre wenn meine Mutter es wirklich nicht versteht und sich abwendet? Kannst du damit umgehen? Oder ist sie eine die jetzt vorher rum grummelt und dann sich aber doch freut.

Ein Kind verändert viel, gerade mit kinderlosen Freunden wird der Kontakt oft anders/weniger/... wenn du die einzige im Freundeskreis mit Kind bist, bist du evt schnell außen vor, weil du eben nicht mehr jede Party mit machst, müde bist und dich babythemen sehr beschäftigen.

Aber an sich kann und darf man auch jung Mutter werden. Hat auch Vorteile. Zumindest hab ich mit Anfang 20 Schlafmangel viel besser weggesteckt als jetzt mit Mitte 30.

Top Diskussionen anzeigen