Schwiegereltern mit einspannen?

    • (1) 17.11.18 - 19:45

      Hallo zusammen.

      Uns beschäftigt grade die Frage in wie fern wir die Eltern/Schwiegereltern mit einbeziehen können.

      Und zwar bauen wir im Frühjahr unser Haus um.
      Wir wohnen mit meiner Mutter im Haus, wir tauschen die Etagen und in dem Zuge wird es einige bauliche Veränderungen geben.
      Während des ganzen Ablaufs müssen wir hier aber auch wohnen! Es kommt eine Baufirma die uns unterstützt.
      Und wir möchten teilweise Dinge in Eigenleistung erbringen.
      Natürlich am besten alles so schnell wie möglich, denn:
      Wir haben hier noch zwei kleine Kinder (dann 6 Monate und 3 Jahre-geht von 8-12h in den Kiga).
      So langsam habe ich echt großen Respekt vor der Aufgabe.
      In grob, um das Ausmaß einschätzen zu können:es wird ein neues Fenster eingebaut, eine Wand eingerissen, Haustüren erneuert, gesamten Türen innen erneuert, 2 Bäder neu gemacht, 1 Küche, in unserem Wohnbereich fast die kompletten Fußboden und Wände. Bei meiner Mutter nicht ganz so viel. Aber das sind schon mal einige große Baustellen.

      Meine Mutter (Rentnerin) und wir unterstützen uns natürlich wo es geht und sie wird uns die Kinder auch mal abnehmen können.
      Wobei sie natürlich auch helfen muss und möchte. Es geht ja auch um ihren Wohnbereich.

      So viel zu den Fakten.

      Nun möchte mein Mann (und ich auch gerne) seine Eltern (beides Renter) mit einspannen.
      Es ist aber so, dass sie sehr sehr viel in die Betreuung der anderen Enkel (3&fast 5) einbezogen sind. Sprich nach Krippe/Kiga (ab 15/16h) betreuen Sie diese 2x die Woche bis abends
      mit ins Bett bringen, die anderen 2 Tage begleiten Sie sie nach der Krippe/Kiga bei Ihren Hobbys, bis in die Abendstunden.
      Nun haben wir eben telefoniert und die Kinder waren auch den kompletten Tag wohl dort.
      Das sind sie auch öfter am WE.

      Nun habe ich meinen Mann gefragt wie er es sich vorstellt. Quasi "an welchen Tagen wir seine Eltern denn noch fragen können".
      Bzw.er und ich sehen, dass sie sehr viel in der Betreuung ihrer Enkel sind und fragen uns, kann man es ihnen dann noch zusätzlich zumuten, dass sie uns auch noch unterstützen?
      Sie fahren zudem eine Stunde zu uns.
      Und ich bin mir sehr sicher, dass Sie nicht "Nein" sagen werden, wenn wir sie fragen.
      Das können Sie bei den anderen auch eher schlecht.

      Aber ganz ehrlich, kann man ihnen das dann auch noch zumuten?
      Für uns wäre es natürlich eine große Hilfe und Unterstützung.

      Wenn ihr so den groben Wochenablauf wisst, was denkt ihr, könnte man ihnen maximal fragen?
      Also zum Beispiel, ob sie sich vorstellen können, in der Zeit Samstags auf die Kinder aufzupassen, damit wir was schaffen?
      Ich hoffe ihr versteht wie ich das meine.

      Oder würdet ihr es lassen und zusehen, dass wir es so geregelt bekommen?
      Grundsätzlich sind wir auch so eingestellt und organisieren den Alltag so. Wir haben natürlich das Glück die Oma im Haus zu haben, die wir bei Engpässen immer fragen könnten.
      Ich habe nur wirklich etwas Respekt vor dieser Aufgabe und möchte uns so gut es geht auf diese Zeit vorbereiten...

      Naja. Lasst doch mal euren Gedanken dazu freien Lauf.
      Und ja, ich weiß, es sind erwachsene Menschen, die selber entscheiden können :)

      Danke.
      Gruß Mery #winke

      • (2) 17.11.18 - 20:13

        Hallo

        Das hängt ja vor allem auch vom Alter und der allgemeinen Situation ab.
        Eine Stunde Fahrtzeit finde ich schon viel , da würde ich vielleicht eher ein Übernachtungsbesuch alle 4 Wochen oder so versuchen einzuplanen und sonst versuchen alles anderweitig zu regeln.

        Aber ja, ihr werdet es nur herausfinden wenn ihr mit ihnen sprecht.

        #winke

        • (3) 17.11.18 - 20:19

          Danke für deine Meinung!

          Ja. Unser Problem ist halt, dass wir sie nicht zusätzlich belasten wollen.
          Die beiden sind noch sehr fit. Beide 60.
          Wir sehen uns ansonsten meist 2x im Monat und ihnen macht das Auto fahren prinzipiell nix aus.
          Also daran sollte es nicht scheitern.

          Es stimmt schon. Wenn wir nicht fragen, werden wir es nicht wissen.
          Ich würde gerne vorher einfach mal ein paar Gedanken dazu hören WAS man ihnen denn überhaupt zumuten kann.
          Mit den anderen Enkeln ist das immer schon nicht wenig und sie können so schlecht nein sagen. Und das werden sie bei uns vermutlich auch nicht.
          Aber noch weniger bringen mir dann genervt und gestresste Großeltern etwas... So dass wir ein schlechtes Gewissen haben müssen...

          Dann frag ich lieber nicht #rofl

          Ps:Übernachtungsbesuch klappt glaube ich nicht mal mit der Großen #rofl obwohl sie die beiden total gern hat.
          Aber vielleicht versuchen wir es einfach mal. Danke.
          Der Kleine wird ja noch voll gestillt. Gut. Ab dann fangen wir mit Beikost an. Aber das wird uns wohl weniger bringen...

          • (4) 17.11.18 - 21:30

            Ich glaube, ich würde bei den zwei Malen, die ihr euch normalerweise im Monat seht, ansetzen. So dass ihr den Schwiegereltern nichts zusätzliches aufbürdet, sondern diese zwei Male, die ihr euch seht, während der Zeit einfach anders gestaltet. Z.B. dass sie während dieser Zeit zu euch kommen, nur kurz mit euch gemeinsam essen/Kaffee trinken und dann mit den Kindern weggehen/wegfahren, entweder zu sich nach Hause oder ins Schwimmbad, auf den Spielplatz, zum Indoorspielplatz etc. Das gibt euch nicht wahnsinnig viel Zeit, aber in 2 Stunden schafft man ja auch schon was.

            • (5) 18.11.18 - 00:03

              Danke dir!
              Ich habe unten noch eine Idee aufgeschnappt. Und vielleicht würden uns die 2xdann schon etwas weiter bringen.

              Das ist das schöne an diesem Forum. Viele Menschen, viele Ideen.

              Das unschöne lasse ich mal aus...

          (6) 18.11.18 - 10:23

          Setzt euch alle zusammen und ihr sagt,dass ihr schon langsam planen wollt, wie die Kinder betreut werden.und fragt die Großleltern dann direkt, ob sie sich einbringen können/wollen. dann werden sie sicher etwas sagen.

          Habt ihr denn nicht noch andere Großeltern, wo wenigstens der Große hin kann; für nen Wochenende oder auch mal ne Woche?.Und denkt doch mal über nen Babysitter nach der der auch am Tag betreuen kann.

          • (7) 18.11.18 - 11:01

            Meine Mutter wohnt ja mit uns in dem Haus, welches wir Umbauen. Mein Vater ist vor wenigen Monaten verstorben.
            Da gibt es dann halt "nur noch" die Schwiegereltern.
            Ich habe noch meinen Bruder und Schwägerin. Aber mein Bruder soll uns ein wenig bei den handwerklichen Dingen unterstützen. Daher fallen die beiden was die Betreuung anbelangt zumindest teilweise raus. Aber.,dass schrieb ich hier woanders schon... Ich habe noch 11 jährige Nichten. Die können sich zumindest zeitweise mit den beiden in der Nähe beschäftigen. Ist halt besser, als nix. Und sie tun es auch gerne. Aber sie sollen natürlich auch nicht ihre ganze Freizeit mit der Betreuung verbringen. Meine Schwägerin (von meinem Bruder) arbeitet oft am WE.

            Die "Große" ist ja erst 3. Sie kann bei meiner Mutter schlafen. Bei den anderen Großeltern war sie nie lange alleine. Weil es sich ja auf die Entfernung nie ergeben hat.
            Ich denke, dass das keine Lösung ist.

        (8) 18.11.18 - 10:27

        Übernachtungbesuch kann man jetzt ja schon "üben". Wenn die Kinder sich wohlfühlen und es kennen, sind gern bei den Großeltern. Meine Beiden haben immer schon gefragt.

        (9) 18.11.18 - 15:07

        Ich würde mich an die Eltern der anderen Enkel wenden und diese bitte, während der Umbauphase den Schwiegereltern nur das nögtigste aufzulegen, weil Ihr sie dann mal braucht.

(11) 17.11.18 - 20:14

Wenn es ohne Streit und Stress funktionieren soll, wird Dein Mann nicht umhinkommen, auch die Schwiegerfamilie mit den anderen Enkeln einzubeziehen und die „Kapazitäten“ der Schwiegereltern etwas zu verteilen.

Bei so viel Betreuung wird wahrscheinlich eine Absprache der Großeltern mit der Schwiegerfamilie vorliegen, zB dass die Eltern dort Vollzeit arbeiten gehen können.

Einfach von heute auf morgen ohne Betreuung dazustehen, ist ein Unding. An deren Stelle würde ich schon verlangen, dass das vorher kommuniziert wird, damit man sich zeitweilig andere Betreuung organisieren kann. Der Umbau fällt ja nicht vom Himmel, ist ja alles planbar.

Einfach bis zur letzten Minute abwarten und dann Betreuung verlangen, wird entweder Stress geben oder Überforderung der Großeltern.

  • (12) 17.11.18 - 20:31

    Danke auch dir.

    Ja. Es soll ohne Stress und Streit von statten gehen. Lieber verzichte ich drauf, als dass es böses Blut gibt.

    Der Mann arbeitet Vollzeit. Sie zwei volle Tage und einen Halben. Daher bringen sie die Kinder auch zu Bett.
    Warum sie bei den Hobbys bei sein müssen... Kein Plan.
    Aber das ist eben auch deren Sache und Absprache.
    Klar. Wir hätten sie gerne hier. Aber ich weiß eben nicht in wie weit meine Schwägerin/Schwager sich da die Betreuungskraft "nehmen lassen"...
    Meine Schwiegereltern würden das auch nicht einfach so absagen. Also sie würden sie nicht im Stich lassen.
    Deshalb machen wir uns ja jetzt schon Gedanken.
    Die Betreuung zu verlegen ist da glaube ich eher schwierig.
    Wir hatten den Fall schon mal.
    Als mein Vater starb und seine Beerdigung auf einen dieser Betreuungstage fiel. Das war ein Hin und Her wie es funktionieren kann.
    Da haben sie wohl mit Mühe und Not dann jemanden finden können (Freundin meiner Schwiemu).


    #winke

    • (13) 18.11.18 - 10:46

      Echt? Selbst da gab es Probleme? Da würde ich glaube ich nicht fragen. Was tut die Familie, wenn die Schwiegereltern mal ausfallen?

      • (14) 18.11.18 - 11:08

        Hmm. Sie sind ja bisher nie ausgefallen.
        Wenn die Schwiegereltern in den Urlaub wollen wird es vorher abgesprochen und dann müssen Schwägerin und Schwager eben Urlaub nehmen.

        Naja. Was heißt Probleme.
        Da sind wir vermutlich nicht ganz unschuldig dran.
        Schwägerin und Schwager wollten eben einen (Schwiegermutter) von beiden für die Betreuung ihrer Kinder an dem Tag. Der andere sollte zu uns kommen. Und mein Schwiegervater wollte zuerst alleine kommen und beide Kinder mit in die Kapelle nehmen...sprich dort betreuen.
        Das wollte mein Mann jedoch nicht. Die Kinder sollten nicht mit, damit ich "Ruhe" habe und mich von meinem Vater verabschieden kann.
        Aber... Mein Kleiner war grade 4 Wochen alt. Wurde auch voll gestillt. Mein Mann und ich fanden es in der Situation einfach doof einen meiner Schwiegereltern hier alleine mit beiden Kindern (4 Woche und 2 1/2 Jahre) zu lassen. Zumal sie unser Baby ja vorher auch nur 1-2x gesehen hatten. Und sie mussten dann ja noch die Flasche geben.
        Mag sein, dass wir uns da angestellt haben... Aber wir fanden es in der Ausnahmesituation eben einfach angebracht beide hier zu haben.

        • (15) 18.11.18 - 12:35

          Also, ich finde es schon komisch. Und hätte mich wohl sogar geärgert. Deine Schwägerin erscheint mir da recht egoistisch. Man kann doch das berufliche Leben nicht komplett über die Großeltern organisieren.

          • (16) 18.11.18 - 13:21

            Ich gebe zu, meinen Mann und mich hat es in diesem Moment auch sehr geärgert.
            Einfach, weil wir da ganz andere Dinge im Kopf hatten und uns drauf verlassen haben, dass alles problemlos klappt. Und wir uns dann noch damit auseinander setzen mussten.

            Ich mag meine Schwiegerfamilie sehr.
            Auch meine Schwägerin ist eine ganz Liebe.
            Aber sie ruhen sich sicherlich auch gerne auf den Schwiegereltern aus. Geben gefühlt gerne die Verantwortung für die Kinder ab. Die beiden sind halt "auch echt nicht ohne" - sehr laut und wild und können nicht miteinander, aber auch nicht ohne :).
            Was nicht schlimm ist. Ich denke halt manchmal, dass sie es sich anders vorgestellt haben und vielleicht auch etwas überfordert sind. Aber das ist nur meine eigene Interpretation davon.

            Gut heißen kann ich diese Dauerbetreuung nicht. Denn es gab schon Überforderungen seitens des Schwiegervaters.
            Schwiegermutter macht das alles brav so mit. Ich glaube sie meint es einfach nur gut.
            Letzten Endes ist es eben deren Entscheidung was sie machen. Ich möchte mich da gar nicht so weit mit beschäftigen bzw.einmischen.

            Wir haben für uns entschieden, dass wir es alleine schaffen wollen.
            Meine Mutter ist da. Klar. Aber feste Betreuungszeiten gibt's hier nicht. Sie nimmt mir lediglich den Kleinen die 10min am Tag ab, während ich die Große in die Krippe bringe und hole.
            Aber wenn sie etwas vor hat oder es, wie aktuell, einfach nicht schafft, dann nehme ich ihn eben mit und gut ist.
            Trotzdem genießen wir das gemeinsame Wohnen. Die Kinder können zu ihr wenn es ihr passt. Genauso kann sie sagen, "Heute mal nicht".
            Aber dennoch ist es eben schön, dass alle zusammen wohnen können und man im Fall Der Fälle jemanden hier hat, der einen unterstützen kann. Genauso unterstützen wir aber auch meine Mutter,die uns aktuell einfach auch braucht...

            Und wie gesagt, wie es die Schwiegerfamilie macht... Müssen sie letzten Endes entscheiden. Wir sind da wohl einfach sehr gegensätzlich in unseren Meinungen und Auffassungen.
            Aber trotzdessen verstehen wir uns.

            • (17) 18.11.18 - 14:43

              Das hört sich echt entspannt an bei euch. :-)

              Ich verstehe dich. Bei uns ist der Schwiegervater vor 2 Monaten verstorben. Da muss jetzt auch alles neu organisiert werden. Und wir sind leider nicht vor Ort.

    (18) 18.11.18 - 12:03

    Die Mutter arbeitet dort 2,5 Tage und die Kinder sind dort 3 und 5 Jahre alt und zum Zeitpunkt eures Umbaus wohl noch mal ein halbes Jahr älter.
    Macht 5,5 Tage pro Woche übrig, an denen die Schwiegereltern den einen oder anderen Tag Betreuung mal Euch anbieten könnten - natürlich nur wenn sie es wollen.

    Dein Mann sollte das offen ansprechen, ob sie euch für eine begrenzte Zeit von x Wochen unterstützen können und ggf bereit sind, die Einsätze bei der anderen Familie aus das wirklich nötige zu limitieren, um nicht selbst überfordert zu sein.
    Man kann Ihnen ja eine Überlegungszeit geben und wenn sie bis dahin sich nicht einig sind, dann heißt das übersetzt NEIN , so dass Ihr euch anderen Betreuung organisieren müsstet.

    • (19) 18.11.18 - 13:27

      Das Alter ist schon hoch gerechnet:)
      Aber da sist ja nicht das Ausschlaggebende.

      Ich denke, wenn wir das Ganze ins Rollen bringen müssen, sollten wir vorher mit meiner Schwägerin sprechen. Wegen deren Betreuung.
      Einfach, weil meine Schwiegereltern sonst sowieso ja sagen zu uns und dann noch mehr "an der Backe" haben.
      Nach den vielen Beiträgen hier denke ich mittlerweile, dass wir sie nur fragen würden, wenn sie die Betreuung der anderen Enkel etwas einschränken. Also die 2 Tage der Hobbys bzw.einen Hobbytag z. B. lassen und uns geben.
      Hört sich blöd an irgendwie...

      Naja. Wir schauen mal.
      Ansonsten habe ich ja schon gute Ideen bekommen. Und zur Not müssen wir eben in den sauren Apfel beißen und alles abgeben.

      Danke #winke

(20) 17.11.18 - 21:19

Ich würde das Ganze auf mich zukommen lassen und dann mal schauen.
Ich glaube ich würde aus Rücksichtnahme nur im Notfall fragen und dann eventuell mit den Kindern zu ihnen fahren.

(21) 17.11.18 - 21:46

Hallo,

meine Schwiegereltern sind, ähnlich wie bei euch, in die Betreuung der anderen Enkelkinder sehr eingespannt und wohnen circa 45 Minuten von uns entfernt.
Am Wochenende werden die anderen Kinder auch regelmäßig von Ihnen betreut, liegt auch eben daran, dass man direkt nebeneinander wohnt.

Wir haben hier keine familiäre Unterstützung, meine Eltern wohnen etwa eine Stunde von uns entfernt.

Nie im Leben käme ich auf die Idee, meine Schwiegereltern zu bitten unsere Kinder noch zusätzlich zu betreuen.

... denn ganz egal wie ich zu meinem Schwiegereltern stehe, ich sehe durchaus das sie mit der Betreuung der anderen Enkelkinder völlig ausgelastet und teilweise auch überfordert sind


Ganz ehrlich, ich verstehe nun gar nicht an welcher Stelle ihr Hilfe braucht. Du scheinst noch in Elternzeit zu sein, und deine Mutter steht euch auch zur Verfügung.

Ich habe eher das Gefühl, dass du aufrechnest, und nun euren Teil forderst. Du erläuterst genau wann und wie in welchem Umfang deine Schwiegereltern deinem Schwager und deiner Schwägerin die Kinder betreuen, und fragst dann ganz scheinheilig, ob du auch mal fragen dürftest und welcher Tag überhaupt noch möglich ist.

Werdet erwachsen, ihr schafft es nich mal das eigene Elternhaus zu verlassen, alles muss bequem sein, Oma hat sich um die Kinder zu kümmern.
Nicht zu glauben, es soll Leute geben, die wenn sie erwachsen sind, bei den Eltern ausziehen, sich was aufbauen, ein Haus kaufen oder bauen und das alles auch ohne Hilfe schaffen .... und auch noch arbeite gehen #augen

  • (22) 17.11.18 - 23:52

    Traurig, dass du für deine herablassende Antwort auch noch Bestätigung bekommst.

    Willst du die Wahrheit wissen? Sie sieht nämlich ganz anders aus als du dir vorstellen kannst.

    Wir lassen meine Mutter nach dem Tod meines Vaters vor 4 Monaten hier nicht alleine.
    Sehr unselbstständig von uns und total egoistischvon uns. Ist alles sehr bequem hier (Achtung!!! Ironie!!!).

    Wir hätten es uns auch einfach machen können. Ein kleines Haus bauen auf einem kleinen Grundstück und meine Mutter einfach links liegen lassen mit einem 220qm großem Haus und 2300qm großen Grundstück und der dazugehörigen Arbeit. Ja. Arbeit. Denn ich weiß nicht, ob du dir das Ausmaß an Arbeit hier ausdenken kannst?!
    Nicht alleine meine Mutter unterstützt uns. Sondern wir helfen uns gegenseitig. Das macht man in einer Familie so.

    Scheinbar kannst du dir auch nicht vorstellen was es heißt auf einer Baustelle zu wohnen mit Baby und Kleinkind.
    Was es heißt wenn man etwas im Haus in Eigenleistung erbringt MIT Kindern nebenbei. Nein. Das wird alles ein Spaziergang werden. Die Kinder werden einfach in den Laufstall gesperrt und geben den ganzen Tag keinen Mucks.

    Deine Arroganz macht mich einfach nur wütend und traurig.
    Wenn man von den Umständen keine Ahnung hat, sollte man vielleicht solche wagen Behauptungen nicht in den Raum werfen.

    Und nein. Ich wiege nicht auf. Ich habe meine Meinung zu der Betreuungsgeschichte. Und ich finde das ist auch legitim.
    Aber das ist einzig und alleine die Sache meiner Schwiegerfamilie. Deshalb muss ich hier nix aufwiegen...
    Ob du es mir glaubst oder nicht, ich wollte einfach nur wissen, ob man es meinen Schwiegereltern zumuten kann. Weil ich weiß, dass sie sich für uns ebenso "aufopfern" werden.

    Und by the way. Ich bin wahnsinnig dankbar, dass ich das Glück haben darf 2 Jahre in Elternzeit zu Hause bleiben zu können.
    Das haben wir uns gegönnt. Dafür machen wir vielleicht woanders Abstriche, die andere nicht machen wollen.
    Und unglaublich aber wahr, danach werde ich wie schon 12 Jahre zuvor einer ehrlichen guten Arbeit nachgehen, unsere Kinder aufziehen, mich um unser Haus und Grundstück und meine Mutter kümmern.

    Keine Ahnung warum dich mein Thema hier so aufbrausen lässt.
    In Zukunft verzichte ich dankend auf solcherlei Mutmaßungen von dir.

    • (23) 18.11.18 - 01:14

      Ärger dich nicht!

      Wir haben ein Haus gebaut und sehr, sehr viel Eigenleistung erbracht. Unsere Kinder waren da aber auch "schon" 7 und 9 Jahre alt. Wir hatten leider niemanden der uns mit den Kindern helfen konnte. So waren sie eben viel mit bei und es war eine tolle Zeit.
      Bei dir sind es ja noch so kleine Kinder und es ist mir wirklich unverständlich wie dich jemand als egoistisch bezeichnet nur weil du innerhalb deiner Familie um Hilfe fragen möchtest.
      Familie ist ein geben und nehmen, in guten Zeiten und auch in schlechten Zeiten oder aber einfach nur in umständlichen Zeiten.

      Vielleicht könnt ihr ja auch zusätzlich nach Babysittern suchen, jemand der auf die Kleinen aufpasst während ihr am Umbau seid. Ihr seid ja dann greifbar.

      Wie auch immer, viel Spaß beim Umbau und schön dass ihr euch um die Mama kümmert nach dem Verlust des Mannes. Das ist nicht selbstverständlich!

      Alles Gute
      Mona

      • (24) 18.11.18 - 07:07

        Vielen Dank auch für deine Meinung.
        Ein Haus bauen ist schon wahnsinnig anstrengend. Mit zwei Kindern ohne Betreuung dann noch Eigenleustung zu bringen... Wahnsinn.
        Ich kann es mir ja auch nur vorstellen und weiß es von meinen Eltern aus Erzählungen wie es für sie damals war auf einer Baustelle mit nur einem Kind zu wohnen.
        Vielelicht habe ich deshalb auch so großen Respekt davor.

        Ich war gestern Abend echt angefressen nach so einer Nachricht hier.
        Schade, dass einem gleich wieder Übles unterstellt wird.
        Und sich keiner in unsere derzeitige Lage versetzen kann.
        Natürlich gehören zu dem ganzen Umfeld aktuell die Trauer und der Verlust meines Vaters dazu. Das Baby was weit weit entfernt ist vom Durchschlafen und eben meine Mutter "wieder aufzupäppeln".
        Wenn man dann noch als egoistisch bezeichnet wird... Da war es eben vorbei.

        Dennoch musste ich nachdenken. Und deine Idee mit dem Babysitter ist nichts abwägig.
        Bzw.haben wir das Glück noch meine Nichten (11 Jahre) zu fragen. Die lieben die Kinder. Und wenn wir abrufbar sind, dann kann man ihnen die Kinder auch gut überlassen.
        An die beiden hatte ich noch nicht so recht gedacht #augen
        Manchmal sieht man eben vor lauter Wald die Bäume nicht.

        Aber es hilft mir hier eure Ideen zu lesen und ich denke wir kommen gedanklich voran.

        Danke sehr.
        Schönen Sonntag!

        • (25) 18.11.18 - 11:59

          Hallo
          ohne jetzt alle Antworten gelesen zu haben:

          Ich würde die Schwiegereltern einfach direkt ansprechen. Mehr als nein sagen können die nicht ...
          Bei eurer Entfernung ist eine Betreuung unter der Woche wahrscheinlich schwierig zumal da die anderen Enkel betreut werden
          Aber vielleicht können sie sich die Samstage einrichten?
          Es ist ja nicht für immer sondern nur für eine absehbare Zeit, da haben bestimmt auch Schwager und Schwägerin Verständnis.
          Ansonsten würde ich einen Plan B schmieden: Freunde Paten Babysitter?
          Alles gute und viel Erfolg

Top Diskussionen anzeigen