Hillfe reagiere ich über?!?!?

    • (1) 16.12.18 - 00:51

      Hallo ihr Lieben,

      Also ich bin 25 und mit meinem Freund seit 2 1/2 Jahren zusammen. Er wohnte zu Anfang unserer Beziehung bei seiner Mutter. Diese ist sehr überfürsorglich und behandelt uns beide wie kleine Kinder. Ich weiß noch zu Anfang sagte sie meinem Freund noch das es doch schlafenszeit sei und das obwohl ich da war... Wirklich sehr peinlich wie ich finde.
      Nunja wir wohnen jetzt seit 2 Jahren zusammen in einer gemeinsamen Wohnung ca eine halbe Stunde Autofahrt von seiner Mutter entfernt. Gott sei dank denn ich denke sie wäre ansonsten öfters da.
      Wir haben auch einen Sohn der 21 Monate alt ist. Unser Kind war kein Wunschkind aber dennoch entschieden wir uns dafür. Ich muss aber leider sagen das ich so gut wie alleinerziehend trotz Freund bin. Er arbeitet sehr viel aber auch wenn er da ist und er den Kleinen füttern, baden oder wickeln könnte heißt es immer nur das er ja arbeiten geht und sich auch vor den Ausscheidungen ekelt. Und das seit fast zwei Jahren. Ich mache wirklich so gut wie alles alleine. Wenn er mal was macht dann sehr ungern und nur wenn ich ihn öfters darum bitte.
      Vor einer Woche meinte er das er wieder zu seiner Mutter ziehen will und das er den Dachboden ausbauen will damit wir alle dort leben können. Ich will das aber auf keinen Fall weil ich weiß das es nicht gut ausgeht. Seine Antwort darauf war das ich dann Pech habe und das er sie auch pflegen würde wenn sie Hilfe bräuchte. Da war ich wirklich sehr schockiert weil er mir doch seit fast zwei Jahren erzählt wie sehr er sich doch ekelt vor den Ausscheidungen aber dann die Mutter pflegen wollen. Und als ich dann zu ihm sagte das er so wie es aussieht seine Mutter mehr liebt als unseren Sohn kam von ihm nur als Antwort das er ja schließlich aus ihr raus kam.
      Ich bin wirklich sehr verletzt und kann es nicht glauben das er das gesagt hat. Was sagt ihr dazu?? Reagiere ich über oder ist es wirklich mies von ihm??? Ich bin auch seitdem eifersüchtig auf die Mutter was vorher nie der Fall war. Aber jetzt habe ich das Gefühl das er uns verlassen würde wenn es drauf ankäme.
      Er sagt jetzt im Nachhinein natürlich das er bei uns bleibt aber die Sorge bleibt dennoch.
      Bitte helft mir. Habt ihr ein paar Tipps wie ich damit umgehen kann?

      Lg

      • Hallo,

        <<<<Aber jetzt habe ich das Gefühl das er uns verlassen würde wenn es drauf ankäme. <<<<

        Möchtest du eine ehrliche Antwort? Ich denke, dass er nur mit dir zusammen ist, weil ihr ein Kind zusammen habt. Das Kind war ungeplant. Er kann sich wohl bis heute nicht damit "anfreunden". Sonst würde er sich ja mehr kümmern.

        Ihr seid kurz vor der Entbindung zusammen gezogen. Wegen dem Baby wahrscheinlich?

        Ich vermute mal, er ist nur mit dir zusammen gezogen, weil man das so macht, wenn man Vater wird. Wärst du nicht schwanger geworden, würde er womöglich immer noch bei seiner Mutter wohnen. EIn Paar wärt ihr vielleicht auch nicht mehr. Durch die ungeplante Schwangerschaft wurde er in eine Rolle gedrängt, die so nicht sein Plan war.

        Und ja, ich denke, er wird euch irgendwann verlassen. Ein liebender Mann und Vater handelt anders.

        • Ich habe leider auch das Gefühl. Aber andererseits zeigt er mir das er mich liebt. Er macht wirklich viel für mich. Deswegen weiß ich auch nicht was ich denken soll. Aber das er vor einer Woche so etwas sagt mit der Pflege der Mutter und das er ja eigentlich bejaht hat das er sie mehr liebt als unser Kind ist sehr verletzend.

      (4) 16.12.18 - 01:32

      Wird ihm halt zu unbequem bei dir...mit den ganzen Pflichten und der Verantwortung die du ihm Aufdrücken willst. Also wenn er aus Bequemheit wieder in der Pension Mutti leben will, soll er doch. Machst doch eh zuhause alles alleine.
      Fällt doch gar nicht auf wenn er nicht da ist.
      Hättet ihr kein Kind bekommen wäre er eh nie mit dir
      zusammengezogen und würde immer noch sein Hintern gepampert kriegen.
      Seine Mutter würde er im übrigen auch nicht pflegen im Krankheitsfall, dass würde er auf dich abwälzen. ;)
      Ich würde mich ja freuen würd so ein "Mann" freiwillig gehen.

      • Stimmt das denke ich mittlerweile auch. Er wäre auch nicht zu Hause ausgezogen. Seine Mutter hat ja auch noch nicht los gelassen. Immer wenn wir vorbei kommen sagt sie ihm das er doch endlich zum Zahnarzt gehen soll damit er seinen Stempel fürs Bonusheft bekommt. Das ist auch so etwas was mich stört. Er ist doch erwachsen. Wenn ich was sage heißt es nur das mich das nichts angeht...

        • Dein Freund ist noch lange nicht erwachsen, das zeigt er doch täglich. Er hängt jetztzwischen zwei Müttern, habe ich das Gefühl und beide versuchen, ihn in ihre Wunschrichtung zu ziehen.

    (7) 16.12.18 - 07:25

    Guten Morgen :)
    Du sagst er übernimmt nicht z.B. Wickeln, Baden, Füttern. Wie sieht es denn mit Spielen aus? Schnappt er sich den Kleinen mal, wenn er von der Arbeit Heim kommt? Ist er dabei, wenn du mit dem Kleinen zum Spielplatz gehst oder bei anderen Unternehmungen? Und wie sieht es aus mit dem Haushalt?
    Ist seine Mutter krank, weil er bereits an das Pflegen denkt? Macht er sich Sorgen über seine Mutter? Einen Vater gibt es nicht oder?
    Ich würde jetzt erstmal nicht gleich über eine Trennung nachdenken. Vielleicht könnt ihr mal einen Abend zu zweit verbringen, wo du dieses Thema nochmal ansprichst? Dass du nicht bei seiner Mutter einziehen möchtest, verstehe ich, würde ich auch nicht wollen trotz wunderbarer Beziehung zu meiner Schwiegermutter. Sieht deine Schwiegermutter öfters den Kleinen? Auch wenn du vielleicht nicht so gut klar kommst mit ihr, so ist eine Beziehung zum Kleinen schon sehr wichtig.

    • (8) 16.12.18 - 11:36

      Also wenn er von der Arbeit heim kommt sieht es oft so aus das wir Essen und er danach am Pc sitzt. Und wenn er das nicht macht hängt er am Handy. Er schnappt sich den Kleinen selten zum spielen. Er geht mal mit uns spazieren wenn ich ihn darum bitte aber es kam auch schon vor das er zu Hause am Pc geblieben ist und ich alleine gehen musste.
      Haushalt hilft er mir ungerne. Geschirr spülen oder sonstige Dinge macht er ganz selten weil es ja meine Aufgabe ist. Ich gehe schließlich nicht arbeiten. Aber wenn ich ihn frage ob sich das ändert wenn ich nächstes Jahr auch wieder arbeiten gehe bejaht er es.Ob es wirklich stimmt sehe ich ja dann. Seine Mutter ist nicht krank. Sein Vater verstarb vor 4 Jahren.
      Ich verstehe mich eigentlich gut mit seiner Mutter. Sie ist auch liebevoll zu unserm Sohn. Aber nerven tut sie mich trotzdem, weil sie uns wie kleine Kinder behandelt und alles wissen muss. Neulich hatte sie Angst das wir uns mit einem scharfen Messer in den Finger schneiden. Egal was mein Freund tut sie fummelt ständig mittendrin rum. Er sagt dann ja auch immer das sie es lassen soll. Deswegen verstehe ich gar nicht wieso er überhaupt zurück will. An seiner Stelle wäre ich so genervt davon. Wenn wir dort mal alle zwei Monate übernachten und ausgehen lässt sie sogar ihre Schlafzimmertür auf um zu hören wann wir heim kommen. Er verteidigt das ganze natürlich wieder wenn ich sage das ich das nicht normal finde. Naja diese Problematik kann man ja zum Glück vorbeugen indem man dort nicht einzieht. Alle zwei Monate mal für zwei Tage kann ich noch irgendwie darüber weg sehen.
      Ich war auch nie eifersüchtig erst seit er bejahte das er sie mehr liebt als unseren Sohn.
      Das regt mich wirklich sehr auf. Weiß nicht wie ich damit umgehen soll, weil ich dachte er hätte sich in den zwei Jahren angenabelt. Aber dem scheint ja nicht so.

      • Ehrliche Antwort?

        Wenn ein Mensch behauptet, dass er seine Mutter mehr liebt als sein eigenes kind, ist er entweder ein riesen Arsch oder hat aufgrund mangelnder Reife garnicht verstanden, dass er nun selbst Elternteil ist.

        Dein Freund kommt mir, noch sehr kindlich und verspielt vor.
        Er hat sich a in seiner erwachsenen Rolle nicht gefunden und b in seiner Vaterrolle nicht.

        Er ist komplett unselbständig und benimmt sich wie ein Teenie.

Wenn für dich klar ist, dass du nicht mit ihm zu seiner Mutter ziehst (was ich gut verstehen kann), dann spiele mal den Gedanken durch, wie dein Leben wäre, wenn du alleinerziehend wärst.
Was würde sich ändern? Wo wärst du besser, wo schlechter dran? Evtl nach einiger Zeit ein Partner, der dir wirklich einer ist und auch für dein Kind ein toller Stiefpapa wäre. Nur als Gedankenspiel.
Und lass deinem Freund diese Kommentare nicht durchgehen. Er will zurück zu Mama? Ok, aber du gehst nicht mit. Er liebt seine Mutter mehr als seinen Sohn? Ok, ich denke über Trennung nach, wenn du so sprichst.
Lass ihn genau wissen, was in dir vorgeht. Entweder er reagiert darauf, oder nicht, aber dann weisst du Bescheid und kannst vorwärts gehen.

(11) 16.12.18 - 09:11

Welche Aufgaben wären denn ok für ihn?

Die Frage stelle ich, weil nicht jeder gleich tickt.

Ich kenne Familien, da klappt es sehr gut, wenn jeder von ALLEM etwas macht. Hälfte putzen, Hälfte Wickeln usw.

Und ich kenne Familien, da klappt es sehr viel besser, wenn jeder seine Aufgaben hat. Im Notfall! würde es auch vorübergehend klappen, wenn einer mal ausfällt. Für den Alltag ist es jedoch einfacher, wenn jeder seine Aufgaben übernimmt.

Ich selbst habe einen Ekelfaktor und das würde ich einem Partner auch zugestehen.
In einer längeren Beziehung ohne Kind war es z.B. so, dass er den Part übernimmt, wo Fleisch gekocht wurde. Damals ekelte ich mich vor rohem Fleisch. Das ist heute besser, aber noch nicht weg. Da es keine Notwendigkeit im Alltag ist, kann ich es umgehen. Entweder essen wir Fleisch außerhalb, ich kaufe es vorgart beim Metzger oder habe mich an manche Arten inzwischen gewöhnt.

Dafür habe ich in der Beziehung andere Aufgaben übernommen, die mein damaliger Partner nur mit Würgen schaffte.

Warum sollen sich beide mit etwas abmühen, wenn es der andere schneller/einfacher kann? Voraussetzung ist: jeder macht etwas!

In einigen Familien klappt das sehr gut.

Bei Freunden ist es so, dass der Vater das Kind häufiger wickelte und Elternzeit genommen hat. Sie geht arbeiten, übernimmt bügeln und Kinderbespaßung wenn sie zu Hause ist. Wickeln macht er, weil er sich längst daran gewöhnt hat und sich freut, dass seine Frau Zeit mit den Kindern verbringt, ohne sich überwinden zu müssen. Er freut sich dafür, dass er nicht stundenlang zu einer Arbeit fahren muss, die er zwar des Geldes wegen machen würde, aber eigentlich so gar nicht mag.


Wie stellt ihr euch die Aufgabenteilung vor?
Wo sind seine Stärken?
Was ist dir wichtig, dass er übernimmt?


Mit seiner Mutter:
pflegen heißt nicht automatisch auch Ausscheidungen wegmachen. Wir haben unsere Eltern über viele Jahre gepflegt. Waschen und Ausscheidungen war Thema des mobilen Pflegedienstes.
Kochen, stützen, Medikamente im Blick behalten, Treppen, Arzttermine uvm. war der größere Teil.

Zu ihr ziehen würde ich zur aktuellen Zeit auch nicht. Dazu seid ihr zu sehr in der Schwebe und für ihn scheint es eine Art Flucht zu sein. Zurück in Mutters Schoß im Sinne von Geborgenheit, Bekanntes, Wohlfühlzone, keine Anfeindungen.


Nervig fände ich es an deiner Stelle auch.
Fordern, hoffen, wollen, bringt euch aber erst mal nicht weiter.


Was passiert, wenn du ihn ernst nimmst?
Wenn ihr euch gemeinsam überlegt, wer welchen Teil übernehmen kann?
Auch er braucht Zeit in die Vaterrolle hineinzuwachsen.

Diese Zeit habe ich anfangs auch gebraucht als Mutter. Das eigene Kind konnte ich problemlos wickeln. Andere Säuglinge könnte ich bis heute nicht wickeln.
Eine Freundin ist Krankenschwester, die macht das mal ruckzuck. Dafür hatte sie sich erst daran gewöhnen müssen, ihr Kind mit Brei zu füttern. Das fand sie unangenehm.

Welche Aufgaben stellt er sich vor, die er übernehmen könnte?
Welches sind deine NoGo Punkte? Aufgaben bei denen du froh bist, dass er sie macht?
Gibt es da welche? Wenn ja, prima.
Wenn nein und du machst wirklich alles alleine, dann würde ich anders reagieren.

Bsp. ich kenne einige Frauen Ende 20/Mitte 30, die gleichberechtigt arbeiten gehen, beide putzen, beide kochen .... aber sobald es an den Wechsel einer Glühbirne geht oder etwas im Haus zu reparieren ist, soll es der Mann machen, ist ja schließlich Männeraufgabe!
Alles andere muss 50/50 geteilt werden, weil es keine Männer/Frauenaufgaben gibt. #kratz ... Sie könnten, wenn sie müssten, aber vorher rufen sie Papi oder den Bruder des Mannes an.

Hallo!

Ihr seid extrem früh Eltern geworden, und dein Freund bemüht sich ja wenigstens abseits der Babypflege. Was klappt denn gut mit eurem Kind? Spielen, schmusen, toben? Das würde ja mit zunehmendem Alter sowieso wichtiger als das wickeln, das fällt ja in ca. einem Jahr schon weg.

Zu seiner Mutter ziehen würde ich auch nicht wollen, da bin ich komplett auf deiner Seite. Aber warum geht es bei euch schon um eine eventuelle Pflege? Wenn seine Mutter jetzt zwischen 50 und 60 Jahre alt ist, dann liegt das ja noch in sehr weiter Ferne. Das sind doch alles ungelegte Eier, und sowieso werden nur etwa 5-10% der alten Menschen überhaupt in größerem Ausmaß pflegebedürftig.

Willst Du wirklich wegen einer jahrzehntealten Bindung ein Fass aufmachen? Wünschst Du dir nicht, dass dein eigenes Kind dich bedingungslos liebt, immer?

  • Das wir zu früh Eltern wurden stimmt wohl.
    Schmusen, toben und spielen tut er selten mit unserm Sohn. Schmusen eigentlich gar nicht.
    Er fing halt damit an das er mit uns zu ihr ziehen will und das er das Gefühl hat sie im Stich zu lassen. Und das er sie eben pflegen will. Klar es muss ja nicht soweit kommen aber dennoch frage ich mich natürlich ob er weg wäre falls morgen etwas sein sollte.

    • Mal doch nicht gleich den Teufel an die Wand. Seine Mutter steht noch mitten im Berufsleben, nicht mit einem Bein im Grab.

      Sie ist Witwe und dein Freund hat wohl ein Stück weit die Rolle des Partners übernommen, oder? Das ist aber nicht seine Rolle, er ist der Sohn und kein Ersatz. Seine Mutter ist jung genug, sich einen neuen Partner zu suchen, falls sie sich einsam fühlt.

      Binde ihn mehr ein mit dem Kind. Wie wäre es mit 1x pro Woche Sport, so dass er 2-3 Stunden alleine mit dem Kleinen ist? Da bekommt er mehr Routine und muss sich kümmern. Und dir tut es auch gut.

      • Ich denke sie war schon immer so zu ihm. Sein Vater starb ein Jahr bevor ich ihn kennen lernte. Und so wie sie ihn behandelt kann das nicht in einem Jahr entstanden sein. Und ja gebe dir Recht es ist nicht seine Aufgabe für sie da zu sein. Einen neuen Mann sucht sie sich nicht. Kann ich mir wirklich nicht vorstellen. Sie hat ja nicht einmal Bekannte/ Freunde die sie in der Freizeit treffen kann. Das einzige das sie hat in ihrem Leben ist ihre Arbeitsstelle. Finde ich persönlich auch sehr merkwürdig.

        Ja stimmt das werde ich aufjedenfall machen. Denke das es beiden gut tun wird.

        • Rede vernünftig mit ihm. Besuchen könnt ihr seine Mutter gerne, aber zusammen wohnen nicht.

          Die Beziehung zwischen ihm und seiner Mutter ist sehr eng, womöglich wäre er ohne Kind nicht ausgezogen. Aber offenbar liebt er dich ja auch. Das ist doch schon Mal wichtig.

          Schau wirklich, dass du mehr rauskommst, mit der Übung klappt dann auch der Umgang mit Kleinkind besser. Er hatte sonst nie Kontakt mit so kleinen Kindern, oder? Er ist Einzelkind, seine Eltern hatten kaum Freunde mit kleineren Kindern und er hat keine Ahnung. Und im Moment bist du immer da und übernimmst alles. Ist ja viel einfacher als sich selbst herantrauen.

          Und wegen eventueller Pflege das ist doch alles Unsinn. Ein Thema wird das in Jahrzehnten, und dann müsst ihr erst Mal schauen, wie die gesetzlichen Rahmenbedingungen sind, ob da überhaupt jemand zu Hause pflegen kann. Das weiß heute noch keiner.

(17) 16.12.18 - 11:19

Ich glaube er ist sich deiner zu sicher. Vielleicht merkt er ja, dass du ihn wirklich sehr gerne hast. Und ich habe das Gefühl du liebst ihn mehr als er dich.
Er liebt seine Mutter mehr, weil er aus ihr raus kam? Brrr... Er kann sich gar nicht mehr daran erinnern. Mal ab davon, dass es eine komische Antwort ist. Er liebt sie nicht, weil sie sich offensichtlich sehr im ihn kümmert? So, so..
Ich weiss nicht wie klein das Kind von euch ist, aber dadurch dass du für ihn zuhause bleibst, und nicht arbeitest verlierst du Geld. Ich würde es nicht als selbstverständlich ansehen, beruflich für ihn zurück zu stecken und dann so ignorant von ihm behandelt zu werden. Vor allem würde es mich stören, dass er sich nicht um den Kleinen kümmert. Vielleicht kannst du ja Detektiv spielen und seine Stunden auf der Arbeit mit denen abgleichen, wann er nach Hause kommt. Ich wurde oft betrogen. Oder er hat einfach keine Lust nach Hause zu kommen und trinkt noch ein Bierchen. Mein Exmann meinte auch als er mir nie im Haushalt geholfen hatte und ich kurze Zeit arbeitslos war, er ginge doch arbeiten. Aber als ich 12 Stunden arbeiten war und er arbeitslos war, konnte ich am Wochenende die verdeckte Bude putzen, essen war abends nach der Arbeit nicht gemacht (hab ich jeden Tag für ihn) und ein Kind mit einer anderen hatte er auch nach einiger Zeit.
Also halte ich das Gedankenspiel, dass du hinterher seine Mutter pflegen kannst, weil er sich jetzt schon vor den Ausscheidungen des Kleinen ekelt gar nicht für soo abwegig.

Gut ich will den Teufel nicht an die Wand malen. Aber ich würde vielleicht mal ohne ihn ausgehen mit Freundinnen, ihn den Kleinen geben und schauen, wie er reagiert. Du bist ja schließlich nicht seine Gefangene. Zur Not eine Nanny oder seine Mama.

  • (18) 16.12.18 - 12:01

    Ich finde diese Antwort auch sehr merkwürdig. Ich würde solch eine Antwort niemals geben. Auch wenn er von ihr spricht sagt er immer meine Mama. Ich sage meine Mutter weil ich finde das es erwachsen klingt.
    Ob er sich seiner zu sicher ist kann ich nicht beurteilen da er immer sagt ich würde ihm nicht genug Liebe geben. Aber wenn ich zu ihm komme und es ihm in dem Moment zeige ist er abweisend und nimmt es nicht an. Denke einfach er hat viel zu hohe Ansprüche, da seine Mutter alles für ihn tut. Finde das wirklich schlimm und nicht normal. Werde das mit meinem Sohn definitiv nicht so machen. Er muss ja nicht mal Kartoffeln schälen. Ich hab ihn das letzte mal dazu gerufen das er helfen soll und da meinte sie nur ach quatsch das muss er doch nicht machen. Aber mich bat sie ihr dabei zu helfen. Nur so als Beispiel. Also länger als zwei Tage ertrage ich diese Frau wirklich nicht.
    Unser Kind ist jetzt 21 Monate alt. Ich bin eigentlich zu hause geblieben für mein Kind. Weil Krippe wäre für mich nicht in Frage gekommen. Zumindest nicht zu früh.

    Das er mich betrügt denke ich bei ihm wirklich nicht das er aber freiwillig viel arbeitet aufjedenfall. Hauptsache er hat mehr Geld. Kommt auch mal vor das er am Wochenende geht. Freiwillig.

    Seine Mutter werde ich nicht pflegen habe ich ihm gestern gesagt. Hab ihn auch gefragt wieso ich es tun sollte wenn er mir nicht hiflt. Dazu konnte er nichts mehr sagen.

(19) 16.12.18 - 12:00

Lass ihn ziehen und beim nächsten Mal gehst du eine Beziehung mit einem MANN ein.

Alles Gute!

LG

  • (20) 16.12.18 - 12:03

    Stimmt wenn er zurück gehen will soll er gehen. Er ist ein Muttersöhnchen. Was mir leider jetzt erst nach zwei Jahren bewusst wird.

    • (21) 16.12.18 - 12:09

      Sieht leider so aus.

      Dein Vorteil an der Situation: du musst nur nein sagen. Wenn er aktiv wird und dort ausbaut, einzieht, etc., dann kannst du ihn nicht daran hindern. Und du kannst bleiben wo du bist.

      Er sollte in seiner Planung nur berücksichtigen, dass er eurem Kind und bis zu dessen 3. Geburtstag auch dir Unterhalt schuldet. Aber wenn er bei Mutti unterkriecht, sollte das ja kein Problem darstellen.

      LG

Hey,

ich war 24 als ich das erste mal Mama wurde. Bei uns war es ein absolutes Wunschkind. Der Papa von ihm hat auch nie etwas übernommen, selten auch im Haushalt. Es hieß immer, dass er mit einem Baby nichts anfangen kann. Ende von Lied ist, dass ich mich getrennt habe, da alles an mir hängen blieb (Haushalt, Kind und Hund) und ich bin Vollzeit arbeiten gegangen, wie er. Trotz Wunschkind war der Papa einfach scheinbar nicht soweit und beschäftigte sich auch lieber mit Pc, Habdy und er hängt bis heute an seinen Eltern. Keine Ahnung, ob es daran liegt, weil er Einzelkind ist. Aber seine Mutter ist auch so über fürsorglich.

Spreche mit ihm offen, ob er einfach nichts mit ihm anfangen kann, weil er so klein ist und sich noch nicht so gut ihm gegenüber äußern kann. Ansonsten wenn er einfach kein Interesse hat, würde ich mich trennen....scheinbar seit ihr beide sonst nicht sas wuchtigste für ihn.

Mein jetziger Partner übernimmt so viel wie er kann, gibt aber offen zu, dass er lieber mit ihm spielt, wenn er größer ist und er sich mit ihm unterhalten kann.
Auch hier hängt sehr viel an mir, aber es ist offen kommuniziert und damit kann ich umgehen.
Ansonsten was ich im Haushalt nicht schaffe, bleibt liegen. Wenn es meinen Partner stört, kann er ja helfen.

Alles gute für euch.

Hallo.

Der Tipp (Verhütung!) kommt jetzt ja zu spät......
Du bist ja scheinbar sofort schwanger geworden, ohne den Burschen und seine Familienverhältnisse näher kennen zu lernen.....#zitter

Du hast dir da ja ein tolles Mama-Söhnchen geangelt.....#schwitz

Es klingt hart. Aber stell dich schon mal drauf ein, dass (sofern zu nicht mitziehst) er dir seiner Mutter vorzieht.

Hast du dich schon um einen Kiga-Platz für Sohnemann bemüht? Wenn nicht, mach das umgehend, damit du bald wieder auf eigenen finanziellen Beinen stehen kannst.

Alles Gute!

  • Ja für Verhütung ist es zu spät 😂
    Kindergartenplatz habe ich auch. Nächstes Jahr im Oktober geht's wieder zurück ins Arbeitsleben. Gott sei dank dann habe ich auch wieder Abwechslung im Alltag.
    Ja ich rechne jetzt auch damit das er irgendwann zurück zieht auch wenn er jetzt sagt das er es nicht tut. Dran glauben kann ich nicht nach diesen Aussagen. Ich lasse mich einfach überraschen.

(25) 16.12.18 - 14:58

Also...
Mein mann versuchte die taktik mit:"das stinkt und ich will das nicht" auch.
Ich hab ihm nen eimer hingestellt falls er brechen muss. Seitdem geht's super auch ohne würgen;-)
Frag ihn doch mal ob du ihn beim nächsten toilettengang begleiten sollst. Also nur da er sich vor ausscheidungen ja sooooo ekelt. Dann muss er ja täglich mehrmals durch die hölle der arme.

Zieh nicht zu seiner mutter. Da wäre für mich bei euch ärger definitiv vorprogrammiert.

Du beschreibst ihn eher wie einen trotzigen jungen. Ich würde die Aussage mit dem pflegen jetzt nicht auf die goldwaage legen. Ich denke er hat sich da nur ne antwort zusammengelegt, die sich für ihn erstmal gut anhörte.
Aber du solltest langsam schauen mit welchen macken du leben kannst und womit nicht. Dann arbeite dran das durchzusetzen, was sich für dich ändern muss. Aber das kann ihm auch gegen den strich gehen und er zieht dann zu seiner mutter. Du musst wissen ob du dieses risiko eingehst, oder so weiter machst wie bisher.

Zum thema spielen. Vielleicht gehört er zu der sorte die nachher mit ihren kids ganz toll lego bauen, aber mit kleinkindern nix anfangen können. Das kannst du besser einschätzen als wir.

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