Pysisch kranke Schwieger- Mutter/Oma

    • (1) 19.04.19 - 05:06

      Hallo, meine Ex-Schwiegermutter ist pysisch krank und benimmt sich seltsam, als ob mein Junior (5 Jahre) hier Kind wäre. Ich suche nach einer Lösung im Umgang mit ihr, zudem hat sie großen Einfluss auf meinen Ex-Mann, er ist wie ferngesteuert von seiner Mutter. Mein Ex möchte unbedingt das regelmäßiger Umgang bei der Oma stattfindet, weil sie so einen Druck auf ihn ausübt.

      Ich bin geschieden, weil mein Ex-Mann alkohol krank geworden ist oder rückfällig geworden ist wie ich im Nachhinein festgestellt habe. Seine Mutter hat sich auch permanent in unsere Ehe eingemischt und mich schlecht gemacht, zudem hat sie ihm den Entzug ausgerechnet. Ich meine er hat angefangen zu trinken, weil er Angst vor der Verantwortung hatte bald Vater zu werden, vielleicht war sein Vater nicht gut mit ihm in der Kindheit.

      Testweise hat der Umgang anfangs über meine Schwiegermutter stattgefunden, weil alle einen riesigen Druck auf mich ausgeübt haben. Ich kenne seine Eltern eigentlich kaum, da er anfangs keinen Kontakt zu ihnen hatte und dann sind wir umgezogen 800km weit weg. Da fing es dann an, das die Mutter dann zunehmend täglich ihn anrief, später hatte er dann einen Familienchat. Ich wohne seit der Scheidung wieder in der Nähe meiner Familie und auch leider in der Nähe der Schwiegermosters.

      Sie war dann laufend in der Kita von meinem Sohn, hat mich dort natürlich schlecht gemacht und ihren Sohn in den Himmel gehoben. Sie hetzt alle gegen mich auf mit irgendwelchen erfunden Dingen. Sie macht Termine Jugendamt und ähnlichen Stellen und mein Ex macht mich dann dort schlecht, er hätte kein Problem mit Alkohol und Oma hätte doch auch ein Recht darauf ihren Enkel zu sehen.

      Habe den Kontakt zu beiden abgebrochen, aber das Gericht will, dass mein Kind jedes zweite Wochenende beim Vater ist bzw. sind sie dann bei meiner Schwiegermutter. Sie erzählt meinem Kind er soll Mama verlassen und zu ihr ziehen und spricht auch sonst arg schlecht über mich vor ihm auch hässliche Schimpfwörter. Mein Kind meint sie würde auch trinken und der Papa helfe ihm in solchen Situationen nicht. Jetzt hat sie ihn ein Ordungsgeld gegen mich beantragen lassen, weil ich mein Kind nicht rausgebe. Der Kleine hatte eine Anhörung, ob er wirklich nicht zum Vater allein möchte, da meinte sie dann laut meinem Sohn, sie wäre die Richterin und bestimme jetzt über uns und er "dürfe" jetzt wieder zum Vater. Mein Kind war danach wie in Schockstarre und geweint und hat mir dann von der Situation erzählt bei Gericht, kann ihm nur versichern das er da nicht allein hin muss, für kein Ordungsgeld der Welt. 

      Tut mir leid für den langen Text, ich bin verzweifelt, da mir keiner Hilft und ich nicht weiß was ich tun soll.

      Viele Grüße!

       

      • Guten Morgen frauke35,

        ich rate Dir Hilfe bei einem Kinder- und Jugendpsychotherapeuten in Anspruch zu nehmen, um Deinen Sohn in dieser belastenden Zeit begleiten und auffangen zu können. Der Kinderarzt kann euch eine Überweisung ausstellen. Vielleicht besprichst Du auch mit ihm die gegenwärtige Situation, insbesondere die Verhaltensauffälligkeiten die Dein Kind nach den Umgängen zeigt. Der Therapeut könnte auch eine Stellungnahme für das Jugendamt verfassen, dass eine andere Lösung her muss, da die derzeitige Handhabung der Umgänge dem Jungen nicht gut tun.

        Ich wünsche euch frohe Ostern und eine schnelle Klärung des Problems

        • Einen Therapeuten für meinen Junior zu organisieren ist sicher nicht die schlechteste Idee. Ich lerne dort eventuell mit der Krankheit von der Schwiegermutter und Ex-Mann besser umzugehen oder überhaupt wie ich auf sie reagieren soll, da kann man sicher viel falsch machen durch Unwissenheit. Am Wochenende wurde mein Pkw zerkratzt und meine Vermutung ist, dass es die Schwiegermutter selbst war um mich einzuschüchtern. Habe es jetzt anzeigen müssen, da ich vermute sie wird sich noch öfters an meinem Auto zu schaffen machen, da sie ihren Willen nicht bekommt. Mein Ex war in einem anderem Bundesland, den kann ich ausschließen. Ich soll mich laut der Polizei nochmals an das JA wenden, auch wenn meine Schwiegermutter und mein Ex dort ständig gegen mich hetzen und alle manipulieren und soll versuchen die Sache klarstellen.

          Danke für die Ostergrüsse
          und deinen Rat! VG

          • Hallo frauke35,

            vielleicht wäre es sinnvoll wenn Du Dich unabhängig von Deinem Sohn ebenfalls psychologisch betreuen lässt. Sollten die Sachbeschädigung oder andere Belästigungen nicht aufhören, musst Du alles unter Angabe von Datum, Uhrzeit und möglichen Zeugen protokollieren und wirklich jedesmal anzeigen. Wenn Dein Sohn nach den Umgängen Verhaltensauffälligkeiten wie Schlafstörungen, Wutanfälle, Einnässen oder selbstverletzendes Verhalten (Haare ausreißen, Kopf auf den Boden schlagen, etc.) zeigt, so empfiehlt es sich auch diesen Umstand für das Jugendamt per Bericht, Foto- und Videoaufnahmen zu dokumentieren. Zudem würde ich etwaige Selbstverletzungen vom Kinderarzt bestätigen lassen.

            Ich hoffe, dass Dir diese Ideen weiterhelfen.

            Viele Grüße zurück

            • Danke, für deine Antwort. Mein Sohn zeigt diese Auffälligkeiten, selbst verletzen tut er sich zum Glück nicht. Ich fühle mich schrecklich, als ob das Gericht ihm noch bestätigt, Frauen zu schlagen ist ok, hier haben Sie ihr Kind zum Umgang, dass haben sie ja noch nicht geschlagen. Laut der Gerichtsbeiständin kommt es darauf an, was er verträgt an Alkohol und ob er sich dennoch in den Zustand um sein Kind kümmern kann und wenn er nicht vorm Kind trinkt steht einem normalen Umgang nichts im Weg. Laut der Gerichtsbeiständin bin ich auch schuld daran, dass mein Kind seit Geburt einnässt, es gab eine kleine Pause von 2 Monaten, da habe ich ihm gesagt: Jetzt wird alles gut, da wir einen neuen Anwalt haben und er müsse jetzt sicher nicht mehr zur Oma und dass er den Papa nicht mehr allein treffen muss (bringt ihn zur Oma) und ich oder jemand anderes dabei ist und der Papa nicht einfach so Treffen absagt. Er nässt seit einem Umgangtreffen wieder ein, da der KV in einem Moment wo ich kurz nicht da war zu ihm meinte, wenn er nicht zur Oma ginge gibt's eine... Und sie meint zu mir ich würde mein Kind nicht genug positiv bestärken und deshalb nässe er noch ein. Testweise war er ja bei der Oma, und wo wieder bei mir war, war er aggressiv und kaum zu bändigen, nach fast zwei Wochen kam er dann so langsam zur Ruhe, aber da stand schon der nächste Umgang an bei Oma inkl. KV. Der Opa ist sehr frauenfeindlich und mein Kind hatte das Benehmen und Wortwahl schon eingenommen und über mich wurde sehr derb gesprochen vorm Kind und er übermittelte mir Nachrichten von ihnen, wo unter der Gürtellinie sind. Am Tisch konnte er sich gar nicht mehr benehmen, offensichtlich sollte er sich bei mir so benehmen, dass er dann geschimpftes bekommt, interessiert sie gar nicht. Meine Familie lehnte er regelrecht ab, da sie wo ausschließlich schlecht vor ihm reden. Ich verstehe den Sinn der Sache bei dem ganzen Verfahren nicht mehr. Ich habe keine Kraft mehr mich zu wehren und schütze nur noch mein Kind indem ich ihn nicht rausgebe....

      (6) 23.04.19 - 10:12

      Ich glaube, dass ich das Jugendamt hinzuziehen würde. Die Situation schildern, einen Kinderpsychologen hinzuziehen und ein Gutachten erstellen lassen und dann den ganzen rechtlichen Weg gehen würde.

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