Wie soll ich mich nur entscheiden? Geld oder Zeit?

    • (1) 28.04.19 - 11:21

      Hallo in die Runde...
      Ich weiß nicht was ich mir erhoffe, jedoch finde ich keine Lösung!

      Kurz zur Vorgeschichte:
      Meine Tochter kam vor 6 Jahren auf die Welt (ungeplante Schwangerschaft)! Zu diesem Zeitpunkt war ich noch Azubi und mein Mann hat seinen Meister gemacht.... Wir lebten also 3 Jahre in Armut und waren froh das wir uns grade so Essen Trinken und Windeln leisten konnten. Unsere Beziehung hat sehr darunter gelitten und stand dem Ende nahe.

      Doch zum Glück hat bekanntlich alles ein Ende und so haben wir nach Beendigung der Aus-und Weiterbildungen richtig gut leben können! 2 Jahre lang sind wir gereist, letztes Jahr haben wir uns ein altes Haus gekauft und stecken im Ende der Umbauarbeiten... Und nun bin ich schwanger in der 28ten Woche 💙
      Wir freuen uns total auf den kleinen Mann und meine Tochter kann es auch kaum erwarten.

      Soweit so gut, alles scheint perfekt!

      Nun stehe ich jedoch vor der Entscheidung wie lange ich in Elternzeit gehe.
      1 Jahr oder 1,5 Jahre?
      Bei 1 Jahr müssen wir kaum Abstriche machen was unseren Lebensstil betrifft. Wir müssten nicht wie damals jeden Cent dreimal umdrehen, wir können sogar weiterhin in den Urlaub reisen wenn uns danach ist. Jedoch müsste mein Baby nach 1 Jahr direkt in die Kita! Das wäre dann im September 2020,kurz vor dem Winter wo er wahrscheinlich eine Krankheit nach der anderen nach Hause schleppt und ich wollte/muss mir bis dahin einen neuen Job suchen und kann schlecht in meiner Probezeit ständig ausfallen. Mein Mann ist Bauleiter und kann auch nicht jede Krankheit abfangen. Unsere Eltern gehen selbst alle Arbeiten.

      Würde ich 1,5 Jahre in Elternzeit gehen, würden uns im Gegensatz zu jetzt jeden Monat 900 Euro fehlen 😕 das ist schon krass! Somit müssen wir unseren Mut Mühe aufgebauten Lebensstandard komplett zurück Schrauben. Und ich habe Angst davor! Nicht weil ich verwöhnt bin, sondern weil ich weiß wie furchtbar das ist am Anfang des Monats pleite zu sein. Andererseits bin ich dann bis etwa April 2021 zu Hause, meine Tochter muss zu keinem Ferienspielen oder sonstiges, und der Kleine kann sich ganz in Ruhe in der Kita eingewöhnen und darf erstmal ordentlich krank werden.

      Wie würdet Ihr entscheiden?

      Liebe Grüße

      • Und wer sagt dir, dass die Krankheiten nur in den wintermonaten kommen? Bei uns um kiga hängt das ganze Jahr über ständig irgendeine ansteckende Krankheit.

        Ist ja auch gar nicht sicher das dein kind die Krankheit dann auch hat. Meine beiden waren weder im Kiga noch jetzt in der Schule mal länger krank. Und dann gibt es wieder Kinder die sind dauernd krank.

        Also diese Logik mit dem krank sein verstehe ich nicht.

        Das können wir hier gar nicht beurteilen. Bei manch einem sind 900€ weniger zu wenig um die Fixkosten zu decken. Die müssen dann nach einem Jahr ran und bei manch anderen ist es dann nur knapp, also wäre es ein Luxusproblem.

        Ein halbes Jahr den Gürtel enger zu schnallen würde ich nicht schlimm finden, wenn es wirklich nur Gürtel enger schnallen wäre, sprich einfach bloß kein Urlaub oder anderer Luxus nicht mehr möglich wäre. Wenn man aber am Anfang des Monats nicht weiß, wie man Brot kaufen soll, musst du nach nem Jahr wieder arbeiten.

        Aber, wenn ich das richtig verstehe, hast du gar keinen Job?

        Hast du Anspruch auf Arbeitslosengeld nach der Elternzeit? Also hast du momentan einen Arbeitgeber?

        Könntest du nach einem Jahr in Teilzeit wieder einsteigen, z.B. 3 oder 4 Tage die Woche? Falls ja, könntest du diese Tage flexibel legen? Also z.B. wenn Kind ein paar Tage krank ist, bleibst du zu Hause und arbeitest die Tage an deinen "eigentlich freien" Tagen nach? Ab und zu wird sicher auch dein Mann zu Hause bleiben können, oder wenn du z.B. halbtags arbeitest, dann kann er ja auch mal am Vormittag die Versorgung des kranken Kindes übernehmen und danach auf die Baustelle fahren. Als Bauleiter hat er vermutlich recht flexible Arbeitszeiten. Könnte er die Arbeitszeiten eigentlich auch zeitweise reduzieren? Warum soll die Betreuung komplett an dir hängen bleiben?

      • Vergeben die Kitas bei euch im April überhaupt Plätze? Bei uns sind die letzten eingewöhnungen spätestens im Februar (Start im September).

        Hallo vivilotta,

        mein Kind ist mit einem Jahr in die Kita gekommen, ist mittlerweile 2,5 Jahre alt und war bisher kaum krank. Ich würde mich nicht darauf versteifen, dass das Kind krank wird, wenn es in die Kita geht :)
        Ich denke, es macht auch nicht den riesen Unterschied, ob dein Kind mit einem oder 1,5 Jahren in die Kita geht. Wir leben in einer Großstadt und hier kann sich kaum einer Elternteil von mehr als einem Jahr leisten. Die meisten Mütter gehen nach einem Jahr arbeiten und die Kinder in die Kita.
        Ich würde definitiv nach einem Jahr wieder arbeiten gehen, weil ich auch nicht jeden Cent zehnmal umdrehen wollen würde. Letztendlich musst du entscheiden, womit du besser leben kannst.

        Liebe Grüße
        Blausten

      • Ganz klar: Zeit!
        Ich bin kein Fan von U3-Fremdbetreuung, ich persönlich würde mich lieber sehr stark einschränken und mir z.B. für's Wochenende einen 450€-Job suchen, wenn mein Mann da ist.
        Alles Gute für euch 3 bzw. 4!

        Warum sollst du nach einem Jahr Elternzeit nicht arbeiten gehen. Mach es doch, dafür gibt es ja die Möglichkeit seit längerer Zeit. Diese Möglichkeit hatte ich nicht, da es vor 17 Jahren erst einen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz mit 3 Jahren gab. Krippenplätze waren knapp und waren hauptsächlich Alleinerziehenden vorbehalten.
        Ich fing bei meinen Großen an zu arbeiten, da war er 14 Monate alt, weil mir die Decke auf dem Kopf zu Hause flog. Das ging auch nur, weil ich einen Chef hatte, der mir erlaubte meine wenigen Stunden, die ich arbeitete, flexibel einzuteilen. Und mein Mann war Schichtgänger, so klappte das auch. Beim Jüngsten blieb ich 2,5 Jahre unfreiwillig zu Hause. Zwar war es damals schon so, dass einige Kindergärten Kinder ab zwei Jahre genommen hatten in die Elementargruppe. Da mein Kleiner aber schwerbehindert war, ging das nicht. Konnte froh sein, dass ich eine Tagesmutter gefunden hatte, die ihn überhaupt betreute für wenige Stunden in der Woche. Den Rest fing mein Mann auf. Und da gab es auch erst mit 3 Jahren einen Integrationsplatz im Regelkindergarten.

        Bei meinen Kinder gab es auch nur unter gewissen Voraussetzungen Erziehungsgeld.
        Für den Großen bekam ich ganze 4 Monate und beim Kleinen überhaupt nichts. Wir waren normalverdienend, nichts weltbewegendes. Und musste mit einem Gehalt auskommen, besonders beim Kleinen.

        Ich kann dich gut verstehen. Wenn ich zwanzig Jahre jünger wäre und in der heutigen Zeit meine Kinder kriegen würde, dann würde ich auf jedenfall einen Krippenplatz nehmen und anfangen zu arbeiten, wenn die Kinder ein Jahr alt sind.

        LG Hinzwife

        (9) 28.04.19 - 13:45

        Es geht um eine Summe von 5400 Euro, abzüglich der Kita und Fahrtkosten - wie viel Geld ist das für euch? Das ist ja wirklich völlig unterschiedlich. Ich kenne Familien die geben das für einen Urlaub aus oder verprassen das übers Jahr für unnötigen Luxus wie falsche Wimpern, Nägel und teure Handtaschen. Da kann man sicher mal überlegen wie man das Geld einspart und sich einfach etwas einschränken. Eingespart sind 5400 Euro eigentlich schnell, da kauft man die Erstausstattung gebraucht, ersetzt eine Flugreise mit ner Woche Ostsee und hat es schon fast wieder raus.

        Falls ihr aber eher bescheiden lebt und nicht großartig dazu kommt zu sparen würde ich früher arbeiten gehen.

        Eine Bekannte von mir jammert gerne das sie wieder arbeiten gehen musste als das Kind ein Jahr alt war, sie wäre gerne noch ein Jahr länger zuhause geblieben. Sie verdient auch 900 Euro netto. Sie fährt täglich 40 km zur Arbeit mit dem Auto und zahlt 200 Euro für die Betreuung. Letztes Jahr hat sich die Familie einen Swimmingpool in den Garten gebaut, einen richtigen. Der dürfte insgesamt mehr gekostet haben als sie das zweite Jahr Elternzeit gekostet hätte. Alles eine Frage der Prioritäten. ;-)

        • (10) 29.04.19 - 08:42

          Ja, eine Frage der Prioritäten, das ist richtig. Aber ich spreche von fast 11.000 Euro. Die spart man nicht eben mal ein 😳

          • (11) 29.04.19 - 13:40

            Dann habe ich dich falsch verstanden, ich dachte du verdienst 900 Euro und willst 18 statt 6 Monate zuhause bleiben? #kratz

            Wenn man ein Haus hat schießt man sehr schnell 11000 Euro in eigentlich überflüssige Dinge. Wir machen gerade unseren Garten, was man da ausgeben kann..#schock

            • (12) 29.04.19 - 13:41

              18 statt.12, also sechs Monate länger.

              (13) 29.04.19 - 14:07

              Nein. Ich verdiene deutlich mehr. Bei 18 Monaten Elternzeit bekäme ich die ersten 6 Monate voll ausgezahlt und die restlichen 12 Monate dann die Hälfte, und das sind 900 Euro netto weniger als jetzt.

              Jupp, das ist wohl wahr. Wir würden auch den Baustop einlegen in der Zeit. Aber trotzdem ist das dann knapp gerechnet. Meine Heizung oder mein Auto oder irgendwas anderes darf in der ganzen Zeit nicht kaputt gehen, ansonsten müsste ich zum Beispiel meiner Tochter die Hobbys streichen um etwas besser Leben zu können.

          (14) 29.04.19 - 16:54

          Das kommt auf den Verdienst an...für den einen ist das ein Halbjahresgehalt, für den anderen nur ein extra Bonus zum Jahresende!

    Ich würde ein Jahr Elternzeit nehmen und den Lebensstil beibehalten.

    (16) 28.04.19 - 13:56

    Huhu...ich würde da auf meinen Bauch hören.
    Wenn wir das Geld zum „Überleben“ brauchen würden, würde ich auch nicht überlegen und arbeiten gehen.
    Ich möchte auch einen gewissen Standard haben und unseren Kindern auch nicht jeden Wunsch abschlagen müssen und möchte, dass es ihnen an nichts (Existentiellem) fehlt. Mir persönlich war da aber Zeit wichtiger als Geld und ich habe meine Elternteil verlängert und verzichte in der Zeit auf kompletten Luxus für mich und spare das ein, was ich ansonsten im Monat für mich ausgegeben habe. Und ich habe nicht das Gefühl, dass mir etwas fehlt. Mir ist die Zeit mit den Kindern wichtiger. Mein Mann verdient „normal“ und so können wir auch eine längere Elternzeit gut überbrücken. Aber wie gesagt - wir müssten auf nichts Existentielles verzichten, der Kühlschrank ist voll, die Fixkosten gedeckt und einmal im Jahr sitzt ein kleiner Urlaub drin (natürlich keine Malediven 😉). Das reicht uns aber völlig. Es ist ja nur eine begrenzte Zeit und sie wachsen sooo schnell.
    Liebe Grüße

    (17) 28.04.19 - 13:57

    Die Krankheiten schleppt das Kind zum Kitastart auch in den Sommermonaten mit nach Hause. Es geht ja darum, dass das Immunsystem sich erstmal an die vielen Bakterien und Viren gewöhnen muss, das hat mit Winter und Sommer wenig zu tun.
    Ich würde nach 1 Jahr wieder arbeiten (so habe ich es auch gemacht). Ist unseren Erzieherinnen in der Kita läuft die Eingewöhnung erfahrungsgemäß mit 1 Jahr besser als mit 1,5-2 Jahren, weil da langsam die Fremdelphase einsetzt und es öfter Probleme gibt, sich von der Mama zu lösen. Und schließlich wären mir 900€ pro Monat schlicht zu viel Geld.

    (18) 28.04.19 - 14:13

    Was habt ihr für ne Ausgangslage?
    Wenn man 5500 Eur netto hat, die Fixkosten um 2000€ liegen, ist es völlig egal, wenn da mal ne Zeit nur 4600€ reinkommen...

    Wenn man 3500€ hat und dann plötzlich nur noch 2600... Dann sieht's ganz anders aus!

    Hallo.

    Ich finde frühe Frendbetreuung auch furchtbar. Meine Kinder gingen mit 3 bzw 2,5 Jahren in den Kindergarten. Und ja, sie waren und sind teilweise immernoch sehr viel krank im Winter.

    Allerdings finde ich die Frage ob Fremdbetreuung mit 1 oder 1.5 Jahren nun relativ belanglos. Es ist eh total früh, daher würde ich es eher mit 1 Jahr machen und somit nicht 1,5 Jahre finanziell sehr knapp leben müssen. In unserer Situation würde ich dann allerdings mein Kind lieber zu einer Tagesmutter geben, weil dort ja deutlich weniger Kinder sind und somit die Chance auf permanente Ansteckungen ggf geringer ist.

    LG

    Vielen Dank für die vielen Antworten und Meinungen.

    Ich befinde mich in einem Arbeitsverhältnis, jedoch möchte ich keineswegs diese Firma noch einmal betreten müssen, daher der Satz das ich mir einen neuen Job suchen MUSS.
    Ich habe auch drüber nachgedacht mein Kind mit 1 Jahr für 6 Std am Tag in die Kita zu geben, 1,5 Jahre Elternzeit zu nehmen und das halbe Jahr auf Minijob Basis arbeiten zu gehen, aber da bleibt ja dann auch nicht viel von übrig.
    Mein Mann hat auch keine flexiblen Arbeitszeiten und ich wie oben beschrieben aufgrund des Jobwechsels dann vorerst auch nicht.

    Bei 1, 5 Jahren Elternzeit bekäme ich die ersten 6 Monate die 67% vom jetzigen Lohn und die anderen 12 Monate davon die Hälfte. Und dann reden wir 1 Jahr lang von 900 Euro netto weniger im Monat...

    Mit den Krankheiten gebe ich euch Recht, egal ob 1 Jahr oder 1,5 Jahre... Es wird mich trotzdem treffen, oder eben auch nicht.

    Meine Tochter musste damals auch mit 1 Jahr in die Kita... Es gibt schlimmeres. Klar ist es schöner wenn man es sich leisten kann 2-3 Jahre zu Hause zu bleiben, aber ich kann das nicht.

    (21) 28.04.19 - 18:47

    Hallo, ich habe 3 Kinder und war bei dem ersten Kind 4 Monate daheim und bin wieder arbeiten aus finanziellen Gründen, damals gab es nur 300 Euro Elterngeld und ich war alleinerziehend. Bei der mittleren bin ich nach 4 Monaten wieder arbeiten und der Papa war in Elternzeit. Dann kam die Kita und ich hatte jeden Monat ein krankes Kind daheim. Es war die Härte. Zusammen mit Oma,Türklinke in die Hand geben mit meinem Mann und ich nur 7 Stunden arbeiten, haben wir es hinbekommen. Jetzt bin ich mit der jüngsten Tochter 18 Monate in Elternzeit. Sie geht vormittags in die Kita. Mittlerweile ist sie dort ganz gut angekommen ausser das sie das Essen verweigert. Gut das ich noch daheim bin. Zum Glück können wir es uns finanziell gut leisten. Ich hätte aber zur Not auch auf einiges verzichtet. Wir genießen die Zeit. Es habe alle was davon. Die Kinder und auch unsere Beziehung. Es ist deutlich entspannter als bei der mittleren.

    (22) 28.04.19 - 21:16

    Wie viele hier schon schrieben, müsst ihr das für eure Situation selbst entscheiden. Für jeden ist das eine oder das andere eine Härte.

    Wir haben uns für Zeit entschieden und werden uns zwei Jahre finanziell einschränken. Dazu habe ich auch schon vorher ein paar unnötige Ausgaben gekündigt, wir haben ein bisschen was gespart für größere Katastrophen wie kaputtes Auto, und werden eben sparsam leben, um uns zwei Jahre Elternzeit leisten zu können. Ich denke, mit so kleinen Kind, ohne Ausgaben für Schule oder Hobby, ist das auch einfacher als später.

    Alles Gute für euch!

    Muriel 🐇

Hallo,

Meine Kinder sind alle mit 1 Jahr in die Kita und gehen sehr gerne!

Du bekommst auf jeden Fall im September einfacher einen Platz als im April!

Ich seh kein Problem.... auch mein 3. Kind geht mit 1 Jahr in die Kita....

Lg

Ich würde mich für die elternzeit entscheiden. Das Krankheits-Argument wäre für mich zweitrangig, ich würde einfach die Zeit mit Kind genießen wollen. Dafür würde ich finanziell auch zurück stecken, es sei denn es geht wirklich um die Frage ob man mit 900 Euro weniger überleben kann. Natürlich ist es erschreckend wenn man denkt dass man auf 11.000 Euro verzichtet, aber diese Denkweise finde ich gefährlich. Ohne Kind konnte ich Vollzeit plus Nebenjob arbeiten, da rechne ich gar nicht aus, auf wie viel Geld ich verzichte wenn ich meine Stunden nach der Elternzeit reduziere.
Aber das ist eine sehr persönliche Entscheidung, ich kenne viele denen es wichtig ist, den Lebensstil (im Sinne von Restaurant, Einkaufen im Supermarkt anstatt Discounter etc) beizubehalten. Mir ist die gemeinsame Zeit mehr wert. Die 11.000 Euro kann ich auch noch im Laufe meines Lebens zusätzlich erwirtschaften.

Muss dazu sagen dass ich sehr ländlich lebe und es hier schon die absolute Ausnahme ist, ein Kind mit 2 in die Kita zu bringen. Einjährige sieht man hier höchstens durch die Großeltern betreut. Das mag mein Bild mit geprägt haben.
Ich habe 2 Jahre Elternzeit, werde im 2. Jahr 6 Std die Woche arbeiten. Abends oder am Wochenende, sodass mein Mann Zuhause sein wird. Nach 2 Jahren will ich halbtags arbeiten.

Top Diskussionen anzeigen