Schwiegermutter baut Druck auf.#aerger

    • (1) 13.05.19 - 12:35

      Guten Mittag,

      was wäre eine Woche ohne Schwiegermutter-Post im Familienforum?
      Dann leg ich mal los.;-)

      Unser Baby ist neun Monate alt und unser ganzer Stolz. Sie war am Anfang eher schwierig, hat viel gebrüllt, kommt immernoch mehrmals in der Nacht zum Stillen. Doch wir kennen es ja nicht anders und lieben sie sehr.

      Unsere Eltern lieben sie auch und werden regelmäßig mit Baby besucht.

      Meine Schwiegermutter (70J.) war von Anfang an sehr "besitzergreifend". Schon in der Schwangerschaft wurde immer wieder davon geschwärmt, dass das BABY dann ja sehr oft bei ihnen alleine übernachten wird.
      Mein Mann und ich hatten aber nie vor, unser Baby ohne Mama und Papa grundlos woanders übernachten zu lassen. Erst, wenn sie etwas älter ist und das haben wir durch die Blume auch so signalisiert. (Man möchte ja möglichst höflich bleiben.) Ist aber nicht angekommen.

      Irgendwann hat die Schwiegermutter dann gemerkt, dass ihre Vorstellung mit den frühen Übernachtungen wohl nicht umgesetzt wird. Ich hatte schließlich voll gestillt.

      Inzwischen bekommt die Kleine natürlich schon Brei und wird bei Bedarf zusätzlich gestillt. Seitdem merkt man Schwiegermutti die Ungeduld immer mehr an.

      Letztes WE hab ich meine SE zum Kaffee eingeladen, damit sie ihr Enkelchen mal wieder sehen. Und dann fing es an:
      Wir sollen das Baby doch nun auch mal allein bei ihnen lassen. Ich bedankte mich für das Angebot und sagte, dass wir es zur gegebenen Zeit gerne annehmen werden.
      Daraufhin fing sie an, wild zu argumentieren. Wir MÜSSEN das Baby jetzt mal alleine bei ihr lassen, sonst wird es später auch nicht klappen usw.

      Wieso MUSS ich mein Baby allein irgendwo lassen?? Das ist doch Quatsch!

      Man hat fast den Eindruck, als ginge sie davon aus, dass sie unser Kind später mal täglich betreuen wird, (wie es ihre Schwiegermutter auch mit ihren eigenen Kindern gemacht hat).
      Doch das ist nicht der Fall. Ich arbeite von zuhause aus und später kommt das Kind in die Kita. Also muss sich die Kleine auch nicht schon im Babyalter an Oma´s Betreuung gewöhnen.

      Mein Mann sieht das so wie ich (er ist sogar eher derjenige, der das noch zu früh findet) und hat seiner Mutter dann gesagt, sie solle sich doch bitte gedulden.

      Gründe, warum wir das noch nicht möchten, sind folgende:
      Die Oma ist ganz wild darauf, das Kind mit Süßigkeiten zu füttern, auch vor alkoholischen Getränken wird nicht Halt gemacht. Sie soll doch nur mal probieren usw... Wir hätte Angst, dass unser Baby mit Schokobons gefüttert wird und sich verschluckt o.Ä. Mein Mann und ich haben einfach kein Vertrauen.

      Habe ich richtig reagiert? Solle ich es beim nächsten Mal anders verpacken oder eher noch deutlicher werden?

      Es gab in der Vergangenheit immer mal wieder unangenehme Situationen mit der SM in der Richtung: Schreiendes Baby nicht mehr an Mama oder Papa zurückgeben, Kinderwagen ungefragt aus der Hand reißen, unpassende Kommentare etc. Doch da sind wir mittlerweile reingewachsen und haben uns arrangiert.

      Ich weiß, dass es meist ein typischen Schwiegermutter-Schwiegertochter-Thema ist, doch selbst mein Mann ist sichtlich genervt. (Ich nehme an, dass seine Mutter ihm schon öfter damit in den Ohren gelegen hat. Er wird es mir nicht jedes Mal erzählen.)

      So, dann sagt mal, was ihr denkt, was ihr machen würdet und welche Erfahrungen ihr schon gesammelt habt. Es ist eher ein Silopo, aber tut gut mal darüber zu schreiben.:-)

      PS: Ich bin sehr dankbar, für das Angebot einer Betreuung und weiß, dass viele eltern sich alle Finger danach lecken würden, das Kind abgeben zu können.
      Aber bitte nicht unter Druck und mit Schokolade und Alkohol.#zitter

      LG, Fritzalie

      • Ihr müsst gar nichts - es ist euer Kind!

        Ihr macht es doch gut und richtig - ihr teilt der Schwiegermutter höflich mit, dass es derzeit keine Übernachtungsbesuche geben wird und derzeit das Baby auch nicht alleine bei ihnen bleiben soll / wird. Eventuell müsst ihr noch etwas deutlicher werden und einmal ganz klar und ohne "Schongang" klarstellen, dass es erst dann Übernachtungsbesuche und Kinderbetreuung im Alleingang geben wird, wenn ihr das wünscht.

        Aus bestimmten Gründen hat unser Kind auch erst mit über zwei Jahren bei den Großeltern übernachtet. Dass sowas dann nicht klappen kann, ist Unfug.

      (4) 13.05.19 - 12:46

      Hallo 😊
      Ich habe gelernt höflich, aber meine Meinung direkt unverschönt ins Gesicht zu sagen und fahre sehr gut damit.

      Erst kürzlich hat mich meine SM gefragt, wann der kleine (2 Jahre) bei ihr übernachten wird. Ich habe ihr direkt gesagt, wenn er es selber wünscht. Damit konnte sie was anfangen.
      Er darf natürlich immer zu ihr tagsüber, das darf er auch schon länger. Habe damit angefangen, als er 8 Monate war. Sie weiß auch,dass sie ihn jederzeit nehmen darf mit Absprache, falls wir was vorhaben. Aber ich muss sagen, dass sie sich an Absprachen usw hält und ich ihr wirklich vertraue, auch wenn es mal Meinungsverschiedenheiten gibt.
      Wünsche dir alles gute!

      • (5) 13.05.19 - 15:19

        Danke Milena, ich bin im Grunde auch immer für höflich und direkt. Beim nächsten Mal werde ich vielleicht noch etwas direkter antworten.;-)

    (6) 13.05.19 - 12:50

    Wow grosser Gott, das ist sowas von frech und übergriffig! Die Schokolade und den Alkohol kann sie DIR geben :-p Baby bleibt bei euch, solange ihr das wollt und für richtig haltet.

    Wenn ihr noch deutlicher (nicht mehr Schongang) werdet, dann wird wohl ein Streit vom Zaun brechen. Ich persönlich würde halt einfach den Umgang etwas reduzieren. Wenn sie vom Thema anfängt würde ich ablenke, bis sie selbst sichtlich genervt ist dass sie nicht weiter kommt und es dann direkt anspricht "willst du nicht dass...?" - "ja genau, wir möchten das nicht und wir melden uns zum entsprechenden Zeitpunkt" Vielleicht funktioniert es ja dann so ohne Streit..

    • (7) 13.05.19 - 15:23

      Ja genau, ich könnte das eine oder andere Mal schon ein Schlückchen vertagen....;-)#fest#glas

      Den Umgang möchte ich eigentlich nicht reduzieren, sie lieben ihre Enkeltochter und sollen sie auch sehen können. Nur alleine mitgeben, möchten wir sie ihnen noch nicht, da müssen sie durch.

(8) 13.05.19 - 13:05

Hi,

mein Sohn ist mittlerweile 16, aber deine Erzählung erinnert mich sehr an meine Schwiegermutter...

Sie war auch der Meinung, dass sie unseren Sohn bereits im Babyalter regelmäßig alleine betreuen kann - trotz Vollzeitjob und einem 11jährigen Kind Zuhause. "Fachlich" und "sachlich" hätte das sicher gestimmt, immerhin hat sie zwei Kinder groß gezogen (gut, mein Mann wurde eher bei der Oma groß - die war mehr Mutter für ihn als Schwiegermutter), aber ich wollte das nicht. Konnte das nicht einmal vernünftig erklären, aber mir ging das total gegen den Strich.

Natürlich gab es so im Nachhinein Gründe: sie rauchte Zuhause sehr stark (mein Mann Zuhause anfangs in der Küche bei offenem Fenster), ich habe meinen Sohn erst eine Woche nach der Geburt so richtig kennengelernt (lag auf Intensivstation) und ging schnell Vollzeit arbeiten. Aber trotzdem kann ich es auch heute nicht bewusst erklären - es war eben ein Gefühl - es fühlte sich einfach falsch an.

Nun bin ich jemand, der sehr deutlich und klar formuliert und vor allem ohne Scheu, wenn ich etwas nicht will und nette Hinweise nicht ankommen. Ist mir aber egal. Wenn es nett und angedeutet nicht geht, dann eben klar und deutlich.

Und genau so habe ich es damals auch gemacht. Mein Mann stand hinter mir -er hätte es aber, weil er da oftmals anders tickt - nicht so direkt formuliert. Unser Sohn blieb das erste Mal mit gut einem Jahr einen ganzen Abend (so ab 10 Monate immer mal für 1-2h) alleine bei meiner Schwiegermutter - und das auch nur, weil mein Mann notoperiert wurde und ich im Krankenhaus bleiben wollte. Hätte sie abgelehnt, dann hätte ich das allerdings auch akzeptiert und verstanden und wäre eben nicht im Krankenhaus geblieben.

Ich rate dir und deinem Mann ebenfalls, es klar und deutlich zu formulieren und ihr auch ganz klar zu sagen, dass es auch damit zusammen hängt, dass sie gerne Süßes verteilt und kein Problem damit hat, Babys/Kleinkinder am Alkohol nippen zu lassen - das gab es früher tatsächlich oft, aber heute weiß man es eben besser. vielleicht kannst du ihr anbieten, dass sie mal alleine spazieren gehen oder bei euch Zuhause auf euer Kind aufpassen etc.

Gruß
Kim

  • (9) 13.05.19 - 15:29

    Danke Kim!:-)
    Dass sie erst mal bei uns Zuhause auf die Kleine aufpassen könnten, hatte ich gestern meinem Mann auch vorgeschlagen.:-D
    Er findet die Idee gut, weil sie so in ihrer gewohnten Umgebung bleiben kann.

    Allerdings möchte ich da trotzdem noch etwas warten, wegen der Gefahr, dass sie das Baby mit ungeeigneten Sachen füttert, an denen man sich verschlucken kann.#zitter

    Man kann ihr da leider überhauptnicht trauen...:-( Selbst ihre Tochter (Schwester meines Mannes) sagte mir, dass ich diesbezüglich sehr aufpassen muss.

    Liebe grüße

(10) 13.05.19 - 13:09

Was sie will der Schokolade mit Alk geben? Alter bei der ist aber was falsch gelaufen. Oder ist dass Realsatire. ?????
Ich finde du untertreibst etwas. Soll heißen deine Schwiegermutter braucht einen Riesen Einlauf und ne klare Ansage. Die müsste von meiner Tochter, immer eine Armlänge Abstand halten.
Dein Baby muss nirgendwo anders schlafen. Erst recht nicht mit 9 Monaten. Unsere Maus hat mit 2 1/2 Jahren dass erste mal bei Ihren Omas geschlafen. Und dass auch nur weil sie, Interesse angemeldet hat.

  • (11) 13.05.19 - 15:40

    Ja, stimmt leider.
    Mag sein dass es früher üblich war, das Baby (zur allgemeinen Belustigung?) mal vom Bier probieren zu lassen etc. aber ich möchte das nicht.

    Ich weiß, dass nichts passiert, wenn ein Baby mal von Bier/Sekt etc. nippt. Aber warum sollte ich das zulassen? Wer hat denn da was davon? Das Baby? -Sicher nicht!

    Hier geht es nur um den eigenen Egoismus, weil Oma gerne sehen möchte, was das Baby für eine lustige Schnute ziehen wird.
    Ich gebe zu, das ist meine Interpretation, aber ich wüsste sonst keinen Grund.

(12) 13.05.19 - 13:10

Huhu #winke,
ich wollte Dir kurz von unserer Erfahrung "ein paar Jahre weiter" berichten.Unsere Tochter war immer ein echtes Anhängsel und (in diesem Fall glücklicherweise) wohnen meine Schwiegis weiter weg.
Aber seit sie klein ist, wird unserer Tochter eingeredet, sie "müsse doch mal mit Oma und Opa in Urlaub fahren". Mir wurde nahegelegt, ich solle das Kind doch einfach bei ihnen abgeben und für ein Wellness-Wochenende verschwinden, das werde schon alles klappen, sie müsse sich schließlich daran gewöhnen, da dürfe man nicht so zimperlich sein und ich sei eine richtige Glucke etc. pp. #augen
Meine Tochter ist dann immer direkt auf meinen Schoß geflohen #rofl
Nun war ich über Ostern mit der Kleinen (mittlerweile 4) bei ihnen und auf einmal sagte unsere Tochter: "Wenn ich 5 bin, übernachte ich bei Oma und Opa!" #freu
Das finde ich super, und wenn sie das möchte, kann sie das dann gerne tun. Von daher fand ich den Vorschlag einer Vorschreiberin super - laßt Euer Kind das entscheiden.
Mehr können die Schwiegis wohl nicht verlangen....viel Spaß mit dem Knirps #winke

  • (13) 13.05.19 - 16:01

    Oh ja, das fände ich schön, wenn die Kleine sich irgendwann selbst dazu entschließt bei Oma und Opa zu schlafen.😄

    In diesem Fall könnte ich meine "Kinder-Freizeit" auch genießen.😁 Danke!

(14) 13.05.19 - 13:10

Nochwas:

meine Eltern / Schwiegermutter und vor allem auch meine Mutter sind oft der Meinung, alles besser zu wissen und uns vorschreiben zu können, wie wir was bei unserem Sohn zu tun haben, was wir erlauben oder nicht (z.B. Mofa/Roller etc.).

Unsere klare Aussage dazu:
Ihr dürft eure Meinung haben, wir hören sie an, aber die Entscheidung treffen wir - ihr hattet eure Chance bei uns, jetzt sitzt ihr in der zweiten Reihe und habt zu akzeptieren, wenn wir einen anderen Weg wählen..

Weiterhin vertrösten auf später mal, jedenfalls nicht jetzt und heute und vom Thema ablenken.
An sich abprallen lassen.😉

Ihr seid die Eltern und bestimmt was mit dem Kind passiert. Wenn kein Vertrauen da ist, macht es keinen Sinn.

Irgendwann wird das Kind sprechen können und eventuell den Wunsch äußern, bei Oma zu übernachten. Dann ist es immer noch früh genug.

  • Hallo,

    dieses "Vertrösten"-Spielchen machen wir jetzt ja schon eine Weile und es macht langsam mürbe...😥

    Deshalb denke ich jetzt auch eher über klare Worte nach. Denn bis die Kleine von sich aus bei Oma und Opa bleiben möchte, wird es ja noch etwas dauern.

    Und erstmal geht es ja auch um den Punkt, dass sie ihr Enkelchen tagsüber alleine haben wollen.

    Danke dir!😊

(17) 13.05.19 - 13:46

Ich würde da gar nicht durch die Blume sprechen und einfach deutlich "Nein danke" sagen, "wir mlchten das noch nicht", ohne Begründung oder Rechtfertigung. Ich würde auch nicht auf später vertrösten (wenn sie 2 ist, wenn sie durchschläft, wenn .....), das ergibt sich dann irgendwann.
Druck kann nur aufgebaut werden, solange ihr das zulasst! Nehmt euch da einfach raus und gut.
VG

  • (18) 13.05.19 - 16:13

    Da hast du Recht. Ich sollte es lockerer nehmen...

    Wenn ich sage: "Es ist noch zu früh.", kommt von Oma halt immer gleich ein Argument nach dem anderen, um uns umzustimmen.
    Es ist schwierig, da nicht in eine Diskussion zu geraten. #schwitz

    Meist bete ich dann einfach den Satz: "Alles zu seiner Zeit." runter, bis sie endlich aufhört.

(19) 13.05.19 - 14:30

Ich hoffe du meinst die Großeltern trinken Alkohol und nicht, dass dein Baby das probieren soll.
Ansonsten würde ich ihr gerade aus sagen, dass eine Übernachtung bei ihnen nicht notwendig ist und eben erst stattfindet, wenn das Kind es ausdrücklich will... Also in ein paar Jahren😂

Sie ist direkt zu euch, also seid ihr es andersrum zu ihr auch.

Ich lese hier generell oft von direkten Schwiegermüttern,die keine Samthandschuhe tragen. Also müssen es die Schwiegertöchter auch nicht😜

  • "Sie ist direkt zu euch, also seid ihr es andersrum zu ihr auch."
    Ein toller Satz!#pro

    Du hast vollkommen Recht, sie ist direkt zu uns, wieso machen wir dann immer so einen Eiertanz?

    Thema Alkohol:
    Schwiegermutter sagte bei einer Familienfeier zu mir, dass ein anderes Baby (aus der Familie) im Alter unserer Tochter schon längst mal vom Bier hätte trinken dürfen.
    Da war ich baff.#kratz

    Meine Schwägerin (ihre Tochter) kam mir dann aber gleich zu Hilfe und sagte ihr, dass das doch gar nicht stimmen würde.
    (SM sah das aber anders und beide diskutierten noch eine Weile...)

(21) 13.05.19 - 15:46

Hallo,

Du musst dein 9 Monate altes Baby ganz sicher nicht wo anders lassen! Sage ihr dass dein Kind erst woanders bleibt wenn es das selber möchte!

Mein Sohn wird im August 3 und meine kleine ist 1 Jahr, beide waren nie in Fremdbetreuung und das wird auch erst passieren wenn sie es selber möchten. Bsw Kindergarten natürlich ausgenommen.

Ich könnte meine Kinder auch nicht bei meiner Schwiegermutter lassen. Wenn es wirklich nicht anders ginge, würde ich mir einen Babysitter suchen wo ich sicher bin dass meine Kinder kein Fernseher schauen dürfen und nix Süßes bekommen. Aber weder meine Mutter noch meine Schwiegermutter werden meine Kinder bekommen.

Also ich kann dich total verstehen so einer Oma würde ich mein Kind auch nicht anvertrauten...

Baldmama1997

(23) 13.05.19 - 16:28

Hi,

ist doch völlig in Ordnung, so wie ihr es macht.

Schokolade wäre für mich jetzt kein Problem, da würde ich dann einfach sagen, ihr dürft ihr gerne dies und das geben, aber Schokobons nicht, da verschluckt sie sich.
Aber alleine der Gedanke, einem Kind in dem Alter Alkohol zu geben, das ist so bescheuert, dass mein Kind da erst übernachten würde sobald es in der Lage ist, zu wissen, dass es keinen Alkohol trinken darf. Oder Süßigkeiten damit essen darf.

Mein Großer hat gerade vor 2 Wochen das erste Mal bei Oma und Opa übernachtet. Mit 4 Jahren. Vorher hat er sich nicht getraut.
Es war auch nie nötig. Zum einen haben wir bis vor 2 Jahren bei den Schwiegereltern im Haus gewohnt, da wurde er in sein Bett gelegt, wenn wir mal Abends weg waren und das Babyphone kam mit hoch. Und jetzt haben wir das Haus nebenan gekauft, also kommen sie zu uns rüber und halten da die Stellung.
Er hat sich auch ohne vorherige Übernachtung immer wunderbar von Oma und Opa betreuen lassen, es gab nie Probleme. Auch die Kleine, sie wird jetzt 1 Jahr alt, ist gerne bei Oma und Opa und hat noch nie dort übernachtet. Da ich sie nachts noch stille ginge das gar nicht. Am Samstag waren wir abends nicht da, sie wurde dann von Opa in den Schlaf getragen. Hat auch gut geklappt.

Wenn sie euch weiter auf die Nerven geht würde ich ihr klipp und klar sagen, dass die Kleine erst bei ihnen bleibt, wenn sie sich an eure Regeln halten und ihr Vertrauen habt, dass kein Alkohol gegeben wird (verstehe immer noch nicht, wie man überhaupt auf die Idee bei einem Baby kommt 🙈 )
Ansonsten hat sie Pech.
Wenn sie dann beleidigt ist, auch ok. Ist ihr Problem. Lass das deinen Mann erklären und sprecht euch vorher ab, was euch wirklich wichtig ist und wo ihr denkt, ok, sind halt Oma und Opa, die dürfen verwöhnen.

  • (24) 13.05.19 - 17:33

    Hallo Thalsch,

    die Schokolade ist für mich deshalb ein Problem, weil es etwas "Festes" ist.
    Grundsätzlich darf die Oma natürlich verwöhnen und auch Süßes geben - aber nicht im Babyalter.

    Unser Baby bekommt bisher nur Brei. Ab und zu gibt es seeehr weiches Fingerfood (Kiwi, Banane, Avocado usw.) und auch da sterbe ich schon 1000 Tode, wenn sie zu große Stücke abreißt und wieder hervor würgt.

    Wenn ich dann daran denke, dass Oma sie heimlich an nem Stückchen Schockolade lutschen lässt und ihr das dann im Hals stecken bleibt, wird mir ganz anders.

    Wenn meine Schwiegermutter mit der Kleinen spricht sagt sie manchmal: "Wenn du mal allein bei Oma bist, bekommst du ganz viel Süßes!" Dann sage ich: "Aber erst, wenn sie groß genug ist." Sie wieder zum Baby: "Das müssen wir der Mama ja nicht sagen!"#augen

    Ich verstehe einfach micht, warum sie sowas sagt. Kann sie sich nicht denken, dass wir ihr die Kleine dann eben nicht geben werden??

    Meinen Mann spreche ich natürlich auch nicht gerne auf das Thema an, schließlich ist es seine Mutter. (Sie hat ja auch viele gute Seiten und wir haben uns immer gut verstanden.)
    Letztens kam er aber von sich aus auf mich zu, um mir zu sagen, dass er sich noch nicht wohl dabei fühlen würde, die Kleine seinen Eltern zu überlassen.

    Trotzdem finde ich, dass er manchmal, in solchen Gesprächen mit seinen Eltern, schneller reagieren könnte. Meist werde ICH von seinen Eltern bezüglich des Babys angesprochen und mein Mann lässt mich reden und sagt nur am Schluss kurz was dazu.
    Aber da es seine Mutter ist, könnte er von mir aus auch gerne mal das Wort ergreifen, bei solchen Themen. Ich komm mir nämlich oft vor, wie die schwierige, gluckige Schwiegertochter, obwohl mein Mann doch ähnlich denkt...#augen

(25) 13.05.19 - 18:37

Unser Kindnhat bis ins Schulalter kein einziges Mal bei den Großeltern geschlafen. Wozu auch?
Dieses Gequatsche mit "das Kind muss sich dran gewöhnen" habe ich in einer befreundeten Familie mitbekommen der Gedanke ist wohl, wenn ein Kind von möglichst klein auf mit der Situation und der Umgebung vertraut ist, macht es später "keinen Aufstand", wenn es bei Oma und Opa bleiben soll.

Ich finde, wenn die äuseren Umstände nicht zu einem frühen Üvernachten zwingen, dann kann man warten bis das Kind selbst den Wunsch äußert.
Wenn es einen großen Notfall gibt, können die Großeltern in der Regel im Haus der Kindeseltern übernachten und man muss das Kind nicht auswärts schlafen lassen.



Und auch sonst hat keine Oma ein Recht auf den Enkel. Völlig grotesk. Ist doch kein Spielzeug und auch keine Trophäe.
Eltern entscheiden, was sie für das Kind angemessen finden. Punkt

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