Woher weiß man ob man Kinder will Seite: 2

        • (26) 17.05.19 - 08:13

          Von der Arbeit her wäre das bei mir kein Problem, da hatte ich richtig Glück bisher. Arbeite im öffentlichen Dienst mit flexiblen Arbeitszeiten mit guten Chancen auf Reduzierung der Stunden und all das.
          Hatte auch Glück , dass ich direkt ne Festeinstellung bekommen habe.

          Ich will ja auch nicht direkt jetzt Kinder haben, mir geht es nur darum herauszufinden woher ich weiß wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Aber so wie ich hier aus den Kommentaren herauslese werde ich wohl merken wenn es soweit ist.

          Beim Gyn habe ich das auch schon angesprochen bisher scheint alles okay zu sein, aber man weiß ja nie..

          Vllt. muss ich mir auch einfach mal weniger Gedanken machen.

          Danke für deine Antwort #winke #blume

      (27) 16.05.19 - 23:30

      Ich rate Dir, mal ganz schnell diesen Gedanken in eine Schublade zu stecken und in frühestens 5-10 Jahren wieder rauszuholen;) Wenn Du dann immer noch glücklich mit Deinem Freund bist und Eure Lebenssituationen einigermaßen dazu passt, wirst Du wahrscheinlich schon besser spüren, ob und wann Du Kinder möchtest.

      Meiner Erfahrung nach fängt Frau meist erst Anfang 30 an, konkreter darüber nachzudenken oder zu planen. Oder eben auch nicht. Ich lese hier bei urbia zwar öfter von sehr jungen Müttern, aber in meinem Freundeskreis zumindest (der recht erweitert ist auch auf mehrere Kulturen) ist das die totale Ausnahme. Die meisten bekommen mit Mitte Dreißig ihr erstes Kind.

      Solange musst Du ja nicht warten, aber bitte mach Dich jetzt nicht verrückt deswegen und genieß erstmal Dein junges selbstständiges Leben nach der Zeit im Elternhaus!

      (28) 17.05.19 - 06:21

      Ich habe mal einen guten Spruch gehört von einem Vater, als ich noch keine Kinder hatte:
      "den richtigen Zeitpunkt für Kinder gibt es nicht".

      Ich finde das trifft den Nagel auf den Kopf.

      • (29) 17.05.19 - 08:15

        Das kann gut sein :-D

        Mir gehts ja auch viel mehr um den Kinderwunsch, als um den richtigen Zeitpunkt. Ich denke wenn alle auf den richtigen Zeitpunkt warten würden, gäbe es wesentlich weniger Menschen auf der Welt.

        LG :-)

    (30) 17.05.19 - 08:14

    Als ich so alt war wie du, wollte ich auch Kinder bzw hab es nicht in Frage gestellt Mal ein Kind zu haben.
    Mit der Zeit änderte sich das.
    Als ich meinen ersten Mann kennen lernte, war das jahrelang kein Thema, ich wollte diese Zweisamkeit genießen und nicht durch ein Kind kaputt machen.
    Je länger wir zusammen waren um so mehr verschwand der Gedanke an ein Kind.
    Ich wollte genauso leben und nichts daran verändern.
    Nach 10 Jahren dann die Trennung, dann eine Zeitlang Single, das hab ich auch genossen und dann traf ich meinen jetzigen Partner.
    Ein Kinderwunsch kam auch hier nicht mehr auf.... wir beide verstanden und verstehen uns super, hatten viel Spaß und lieben uns sehr.
    Warum daran etwas ändern.
    Ich vermisse nichts, der Kinderwunsch ist mit den Jahren immer unwichtiger geworden.
    Ich hab erkannt dass ich die Zweisamkeit sehr schätze und ein Kind da nur stört

    • (31) 17.05.19 - 08:38

      Das kann bei mir natürlich auch noch passieren. Vielleicht möchte ich ja auch in 10 Jahren noch keine Kinder, dann ist es halt so.

      Nur ich finde es ja auch irgendwann wichtig dem Partner eine Konkrete Antwort geben zu können, falls bei ihm der Kinderwunsch aufkommen sollte.
      Falls er Kinder haben möchte, ich aber nicht, dann möchte ich ihn ja nicht unnötig an mir halten in der Hoffnung dass der Wunsch irgendwann kommt. Oder er macht sich falsche Hoffnungen, dass der Wunsch irgendwann kommt. Das will ich vermeiden.

      Naja ich werde wohl merken ob der Zeitpunkt noch kommt oder nicht.

      Danke für deine Perspektive :-)

(32) 17.05.19 - 08:29
bei mir war es so

Hallo,

ich wusste, dass ich Kinder wollte, nachdem ich mit 20 meinen Mann kennen gelernt habe #verliebt
Davor war ich in meiner Vorstellung immer die kinderlose "Tante" mit 2 Hunden; ich konnte Kindern nicht viel abgewinnen #schein

Mein Mann und ich haben nach 6 Jahren geheiratet und dann nach weiteren 2 Jahren entschieden, dass es nun "an der Zeit" wäre mal loszulegen.
Wir haben einen regelrechten Schlachtplan gemacht, wo wir besprochen haben, wie sich das jeder von uns vorstellt.
Also z.B. dass ich Zuhause bleibe bis zur Kindergartenzeit, dass ich aber auch früher arbeiten gehen würde, sollte es finanziell nicht funktionieren (das war bis dato die Sorge meines Mannes #rofl), usw.

Wir lieben unsere Tochter (11) abgöttisch, allerdings blieb es auch nur bei ihr.

Du bist "erst" 21, du hast noch alle Zeit der Welt :-)

  • (33) 17.05.19 - 08:46

    Das sind Sachen über die wir zwar auch schon gesprochen haben, aber ich denke es bringt nichts, dass jetzt alles zu Planen und am Ende kommt doch alles anders als gedacht. Außerdem bin ich ja nicht mal sicher ob ich überhaupt jemals an den Punkt komme wo ich sage, dass ich unbedingt Kinder möchte.

    Aber wie du schon sagst, rein biologisch habe ich wohl noch Zeit.

    Danke für deinen Beitrag :-)

    • (34) 17.05.19 - 08:59
      bei mir war es so

      Natürlich kann es anders kommen als man denkt, aber den richtigen Zeitpunkt für Kinder gibt es schon mal nicht.

      Oftmals spielen da auch Ängste oder Bedenken mit, wie eben die finanzielle Sache bei meinem Mann.
      E soll ja Frauen geben, die denken, sobald Kinder da sind, müssen sie nie wieder arbeiten gehen.

      Wir für unseren Teil haben uns durch unser Gespräch zumindest unsere Bedenken genommen.
      Meine war, dass ich Angst hatte, dass mein Mann dazu mutiert, dass er sich nicht kümmert, weil er meint, die Mutter ist für alles zuständig. Für ihn ist das aber selbstverständlich, schließlich ist er der Vater - und das hat er bis heute auch eingehalten #verliebt
      Es gibt einige Dinge, die man vorher klären sollte, an die man eigentlich so gar nicht denken würde.
      Denn wie einem hier ja fast täglich bestätigt wird: "mein Mann war früher nicht so ..." ;-)

(35) 17.05.19 - 09:27

Mit 21 ist man noch sehr jung und muss sich darüber auch noch keine Gedanken machen. Ich wollte als Kind auch immer Kinder, mit zwanzig hatte ich keine Ahnung ob ich wirklich mal Kinder will. Mein Mann war damals schon mein Partner und wollte mal vier Kinder- in ferner Zukunft..;-)

Mit 25 hatte ich so die grobe Vorstellung von einer Familie mit zwei Kindern und mit Ende zwanzig ist der Kinderwunsch erwacht. Das verpasst man nicht wirklich, da war ich plötzlich neidisch wenn jemand ein Baby bekommen hat und hab öfter daran gedacht, sobald die Periode etwas später kam fing ich an zu hoffen..

Mit dreißig passten bei uns die Rahmenbedingungen, wir hatten beide lange Studienzeiten. Mit 31 und 34 habe ich dann meine Kinder bekommen.

Keine Ahnung ob ich mit 21 Kinder gewollt hätte wenn ich schon erwerbstätig gewesen wäre, aber ich denke eher nicht. Definitiv wäre mein Mann mit 21 zu jung für die Vaterrolle gewesen und nicht bereit für die Verantwortung.

Ich würde dir sehr empfehlen noch mindestens fünf Jahre zu warten und deine Jugend zu genießen. Geht aus, vereist und habt Spaß. Haut euer Geld für überflüssiges auf den Kopf. Man ist nur einmal im Leben jung und sorglos, für Kinder ist auch später noch genug Zeit.

(36) 17.05.19 - 09:42

Ich wollte auch immer Kinder haben, das stand für mich auch schon in der Jugend fest.
Mit dem passenden Partner war mir klar, so mit 25-26 soll es losgehen. Leider kam dann meine zweite Ausbildung dazwischen. Während dieser zwei Jahre war es schon regelrecht ätzend, schwangere zu sehen, denn ich habe jedes mal einen kleinen Stich im Herzen gehabt. Das ist, rückblickend für mich, das beste Zeichen dafür gewesen, das ich bereit für Kinder war. Zudem hab ich parallel mich mit so vielen Infos rund ums Kind eingedeckt, z.b. stoffwindeln. Als ich dann endlich schwanger war, wussten wir ganz genau, was wir wollten und was wir noch so brauchten. Es war perfekt :)

(37) 17.05.19 - 11:07

Hallo,

Ehrlich? Es gibt keinen richtigen Zeitpunkt, wenn du einen Kinderwunsch bekommst merkst du das bestimmt, bei dem einen passiert das mit 15, bei dem anderen mit 40 Jahren. Ob, wann und wie viele Kinder du bekommst bleibt nur dir überlassen und mit wie vielen Jahren das passiert auch.

Ich habe mit 17 Jahren meinen Mann kennengelernt. Einen Kinderwunsch hatte ich schon früher. Wir wollten beide 2 Kinder, Junge und Mädchen. Als ich 18 Jahre alt war, haben wir geheiratet und ich bin geplant schwanger geworden. Jetzt bin 22 und habe 2 Kinder (Sohn und Tochter wie geplant 🙂) und bin mit meinem dritten Kind schwanger, ein drittes war zwar nicht geplant aber wir freuen uns trotzdem. Mein Wunsch war es bis 25 Jahren die Familienplanung angeschlossen zu haben, ich wollte nie spät Mutter werden! Das dritte bleibt auch definitiv unser letztes Kind.

Also glaub mir wenn du einen Kinderwunsch verspürst merkst du das. Viele in meinem Umfeld bekommen erst mit 30+ ihr erstes Kind. Du hast ja noch paar Jahre Zeit um zu schauen ob du Kinder möchtest oder nicht, zur heutigen Zeit wo das Durchschnittsalter beim ersten Kind bei 30 Jahren liegt, wäre es also eher ungewöhnlich wenn du jetzt dein erstes Kind bekommst, als wenn du in 10 Jahren dein erstens Kind bekommst.

So wie ich das lese kommt mir so rüber als ob du jetzt noch kein Kind wolltest, dann würde ich es auch nicht machen. Was sagt dein Partner dazu? Möchte er Kinder?

Selbst wenn du keinen Kinderwunsch entwickelst, es gibt genug Frauen die keine Kinder wollen und auch sie leben Glücklich!

Baldmama1997

(38) 17.05.19 - 12:46

Bei mir kam dieser intensive kinderwunsch erst nachdem ich die Pille abgesetzt hatte.
Davor auch eher immer rational überlegt und irgendwann eher so gedacht jetzt wäre eigentlich ein guter Zeitpunkt.
Dann Pille abgesetzt und dann war der kinderwunsch riesig und ich konnte es nicht abwarten schwanger zu sein.

(39) 17.05.19 - 14:07

Hallo,
Ich finde deine Frage und deine Gedanken äußerst vernünftig.

Wie sich der Kinderwunsch anfühlt... ja, das ist definitiv schwierig zu beantworten.
Ich wollte wie du immer früh Mutter werden und entgegen vieler Kommentare hier, finde ich nicht, dass es normal ist erst ab 30 Jahren mit der Kinderplanung zu starten.
Ich selbst bin 28 und habe einen 1-jährigen Sohn. Hätte Mutternatur das anders gewollt, dann hätte ich sicherlich schon mehr Kinder oder wäre etwas früher Mutter geworden.
Einen übermässig gefühlten Kinderwunsch hatte ich nie. Ich wusste nur schon immer, dass ich definitiv Kinder haben will.
Das Schicksal wollte es allerdings so, dass ich bis Mitte 20 auf meinen jetzigen Mann als Partner warten musste. Dass er der Vater meiner Kinder werden soll, war mir sofort klar und hätte ich nicht erst noch mein Studium beenden müssen, hätte die aktive Kinderplanung wohl schon eher angefangen.
So musste ich allerdings noch 3 Jahre warten. Mein Mann war sich auch, als wir versucht haben ein Kind zu bekommen, noch nicht ganz sicher, ob das für ihn der richtige Zeitpunkt ist. Er hatte einfach Angst dem Kind nicht gerecht werden zu können.
Leider habe ich unseren Krümmel in der 12.SSW verloren.
Mein Leidensdruck war enorm und ich hatte solche Angst kinderlos zu bleiben. Auch mein Mann ab da klar, dass er mit mir zusammen alles meistern kann und unbedingt Vater sein möchte.
Dank medizinischer Hilfe sind wir, wie schon geschrieben, nun Eltern. Ich liebe es Mutter zu sein.
Also ein übermassiger Kinderwunsch war bei uns beiden nicht da, aber wir wussten, dass wir perfekt zusammenpassen, die äußeren Umstände passen und wir definitiv iwann Eltern sein wollen. Das hat uns gereicht zu entscheiden, dass wir es einfach mal versuchen.

Also du siehst, es geht auch so. ;-)

(40) 17.05.19 - 15:52

Bis etwa 25 wollte ich definitiv keine Kinder. Danach gab es den Vielleicht-Gedanken, allerdings nur in Kombination mit der perfekten Situation bzw. Partner.
War irgendwie nie so ganz der Fall.
Aber ich denke, mein Kinderwunsch war auch nie wirklich "echt", sonst hätte ich bzw. wir das schon anständig umsetzen können.
Inzwischen bin ich 43, mit meinem jetzigen Partner seit sieben Jahren zusammen. Wir haben anfangs auch nochmals kurz ernsthaft darüber nachgedacht, sind aber zu dem Schluss gekommen, dass wir so wie es ist sehr zufrieden sind!
Wir lieben unser unabhängiges Leben und der Gedanke, +/- 20 Jahre für einen anderen Menschen verantwortlich zu sein behagt mir nicht.
Das war vermutlich auch immer der Grund für mein Zögern.

Du hast noch so viel zeit, überstürze nichts! In den 20ern verändert man sich meist noch sehr und oft ist der Partner dieser frühen Jahre auch nicht der, der bleibt.

Du wirst es schon wissen, wenn es richtig ist für Dich.

LG, katzz

(41) 17.05.19 - 17:52

Ich habe mit 30 und mit dem "Mann fürs Leben" an der Seite gedacht: Lieber ab jetzt ein Kind, als vielleicht nie. Zusätzlich passten die Rahmenbedingungen und dann hat es auch schnell geklappt. Es war aber noch kein richtiger Wunch. Mehr ein Vorhaben. #schein Beim Zweiten war es ähnlich. Wir wollten ungern ein Einzelkind und ab dem Moment, ab dem ich nicht mehr bei dem Gedanken ans Zweite in Schockstarre verfallen bin (das war so nach gut 14/ 15 Monaten) haben wir wieder die Verhütung weg gelassen. Nach Nr. 2 war ich lange durch mit der Familienplanung und erst nach gut 3 Jahren kam das erste mal ein echter KinderWUNSCH. Im Grunde als beide Jungs im Kindergartenalter waren. Da fühlte ich, dass ich gerne noch ein Menschlein an unserem Esstisch sitzen haben würde und habe es mir richtig gewünscht. Nun bekomme ich in 8 Wochen Nr. 3.#verliebt
#winke

(42) 17.05.19 - 19:38

Mein Kinderwunsch kam mit 22 Jahren als ich meine neugeborene Nichte im Arm hielt. Ich wusste sofort „Das will ich auch! Jetzt!“

Ich habe dann aber noch meine Ausbildung zu Ende gemacht. Mit 25 habe ich meinen langjährigen Partner geheiratet. Kurz zuvor wurde jemand im engsten Familienkreis schwanger. Ich war so neidisch und habe das fast nicht ertragen. Da wusste ich, dass der Zeitpunkt jetzt gekommen ist. Diesen echten unerfüllten Kinderwunsch kann man meiner Meinung nicht verpassen. 😉

Mit 26 bin ich dann Mutter geworden. Trotz großem Kinderwunsch hat es lange gedauert bis ich richtig in der Mutterrolle angekommen bin. Die Umstellung war immens.
Und doch weiß ich jetzt, ich stand einfach an einer Abzweigung: entweder dem Kinderwunsch nachgeben und sich ins Chaos stürzen oder abwarten und mit großer Wahrscheinlichkeit eine Depression aufgrund des unerfüllten Kinderwunsches entwickeln.

Ich bin jetzt 29 und erwarte das zweite Kind. Ich wollte einfach unbedingt meine Kinder kennen lernen, wissen, was aus dem Wunsch wächst. Aber danach ist auch Schluss. Mit 30 wollte ich mit dem Kinderkriegen durch sein und mich ab Mitte 30 dann wieder mehr um mich und andere Dinge kümmern wenn die Kinder größer sind.

Ich denke also auch wie viele andere hier, dass du noch Zeit hast. Und du wirst es merken wenn der Wunsch zu stark wird.

(43) 17.05.19 - 20:23

Mit 21 habe ich noch nicht an Kinder gedacht. Da war ich zwar schon 5 Jahre mit meinem Mann zusammen, aber da wollten wir noch die Welt bereisen, ausgehen und was erleben. Fast 10 Jahre später, ich hatte meine Ausbildung und mein Examen in der Tasche, wir wohnten seit 5 Jahren zusammen, der lang ersehnte Heiratsantrag kam und die Flitterwochen standen bevor. Da schlug mein Mann vor, dass wir das Verhüten doch jetzt mal sein lassen könnten. Ich war alt genug für ein Kind ;) (30) und willigte ein. Wir hatten so viel miteinander erlebt, gefeiert, bereist.... jetzt war es Zeit für eine neue Lebensphase... Mit 31 kam das erste Kind und mit 34 das Zweite. Rückblickend hatte ich nie einen besonders großen Kinderwunsch, aber ich wusste immer dass ich mal 2 Kinder haben möchte. Es hat einfach in dem Moment wunderbar gepasst.

  • Ich würde jedem raten (neben den Rahmenbedingungen fester Partner, Beruf, Wohnung, Geld) erstmal ganz egoistisch sein Leben jahrelang in vollen Zügen zu genießen. So lange, bis man „satt“ davon ist und nach etwas Neuem sucht. Dann bist du bereit für ein Kind. Ein Kind verändert einfach ALLES! Du bist nicht mehr du. Du wirst unwichtig. Jeglicher Egoismus verschwindet und muss auch verschwinden. Du bist komplett fremdbestimmt. Dieses Ausmaß an Fremdbestimmung und Verantwortung für jemanden anderes kannst du ohne Kinder nicht mal erahnen.

Ich wollte immer Kinder und als ich den Partner dafür hatte, fanden sich 100 Gründe zu warten. Und er nur "worauf? Passen tuen Kinder nie ins Leben und andere schaffen das auch, selbst Leute die viel schlechter als wir dastehen." Das hat die Zweifel ausgeräumt. Dann bin ich nach 5 Monaten mit unseren 1. Sohn schwanger geworden und bekam nach der ersten Freude, erstmal kalte Füße und Panik. Schaffen wir das, war das zu überstürzt, werde ich ne schlechte Mutter werden? Glaub mir, viele haben solche Gedanken. Auch bei Wunschkindern. Beim 2. Ist das einfacher. Weil man hat 1. Erfahrungen gesammelt und 2. Ist man durch das 1. Kind eh schon eingeschränkt im Job und Alltag, da macht eins mehr das Kraut nicht fett.^^ jetzt liegt ich zwischen meinen Jungs von 3 Jahren und 3 Monaten die friedlich schlafen und mir rechts und links die Ohren vollatmen. Und ich würde immer wieder so handeln. Schwanger sein fand ich nur immer ätzend in der Realität. Aber ich wollte immer Kinder. Bin mit 27 das 1. Mal und mit 29 das 2. Mal Mama geworden, bin jetzt 30 und ob es noch ein 3. Geben wird. Würfeln wir in 4-5 Jahren aus.^^ vielleicht wird das 3. Kind aber doch nur bellend auf 4 Pfoten laufen und ähnlich viel sabbern wie mein kleiner Wasserhahn in Windeln.

  • Ps. Ich wollte immer erst ab 25 Mutter werden. Idealerweise von 3 Kindern und mit spätestens 35 das Thema Familienplanung abgerockt haben. Was das betrifft lieg ich voll im Plan.

    Ich wollte immer Mutter werden, eher sterben als diese Erfahrung nicht zu machen. Auch wenn das krass klingt. Kinderlos war niemals eine Alternative in meinem Leben. Aber ich wollte nie "zu" jung oder "zu" alt Mutter werden. Weder für sie Schwester noch die Oma gehalten werden.

Top Diskussionen anzeigen