Jedes Spielzeug ist für alle da

Abend #winke
Vorab, ich habe mehrere Geschwister. Dennoch ist dieser Ansatz so für mich neu. Ich habe hier in Threads zum Thema Gegenstände teilen unter Geschwistern oft gelesen, dass es einfach nur Spielzeug für alle gibt. Evtl. mit kleinen Ausnahmen von besonderen Dingen.
Ich habe ab dem Herbst 3 Kinder mit relativ kleinem Abstand. Aktuell sind meine zwei 1 Jahr und 3 Jahre. Die beiden haben ganz unterschiedliche Spielverhalten und Interessen. Sie wissen genau wem was gehört (Lieblingskuscheltier, Lieblingspuppe,..) und nur wegen Bücher gibt es mal Krach. Außerdem haben sie jeweils ein eigenes Zimmer.
In einem der Threads habe ich gelesen, dass die oben genannte Lösung als gut empfunden wird, damit erst gar nicht Besitzansprüche entstehen. Das finde ich, als Mutter und Kind einer Großfamilie, irgendwie traurig. Ist es denn schlimm, wenn man eigene Gegenstände hat und über diese auch entscheiden mag? Muss man Geschwister weil sie Geschwister sind so gleich halten?
Wie seht ihr das? Bei wem läuft oder lief es so? Was mich insbesondere bei letzterem passiert, wie ging das weiter? Die Kinder werden ja älter, haben irgendwann Hobbys, werden auf Kindergeburtstage eingeladen und feiern Geburtstage,...?

Liebe Grüße

Hallo amistad,

als mein Großer damals 5 Jahre alt war und unser Kleiner geboren wurde, kam er mit seinem Teddy, seiner Kuscheldecke und Spieluhr. Da sagte er zu mir:" mein Teddy, meine Kuscheldecke und meine Spieluhr. Und ganz ehrlich fand ich das völlig legetim, dass er seine eigenen Sachen hatte.

Warum soll ein Kind nicht gewisses eigenes Spielzeug haben? Ich denke Teddies, Kuscheltiere, Puppen, da sollte jedes Kind ein eigenes Spielzeug haben. Wir hatten zu Hause Puzzles, Brettspiele, Kartenspiele etc., da konnte jedes Kind mit spielen.

LG Hinzwife

Hallo
Klar, auch wir haben Dinge die von Anfang an für alle gedacht sind. Das finde ich auch völlig normal und kenne keinen, bei dem es das überhaupt nicht gibt. Gesellschaftsspiele, einige Bücher (die auch im Wohnbereich stehen) und sowas.
Aber dieses alles gehört allen, ist mir doch neu.

Liebe Grüße

Geht es nicht eher um "Jeder kann mit allem spielen"? Wem es GEHÖRT, ist doch erstmal 2.rangig. Lieblingsschnuffeltuch, -tier usw. auagenommen.
Meine Ältesten sind 24 Mon. auseinander, solche Probleme mit "Besitz" hatten wir nie....

weitere 4 Kommentare laden

Hallo,
bei uns war in den ersten Jahren viel für beide Mädels gemeinsam da.
Da hat sich aber automatisch so ergeben, weil die beiden immer miteinander gespielt haben und selbst nicht unterschieden haben, wem was gehört.

Beispiel:
Als die Kleine 6 Monate alt war fing sie an, nach duplo zu greifen. Es gab Tiere und Bauklötze und wir haben der "Großen", 2 1/4 Jahre, erklärt, dass die Kleine Schwester auch mit dem duplo spielen darf.
Natürlich hätten wir noch eine Packung duplo kaufen können. Aaaaaber: die Kleine fand eh das am spannendsten, was die Große hatte. Die Große musste teilen lernen und hat auch gerne mit der Schwester gespielt. V.a. als sie klar hatte: die Puppe ist meine, Bauklötze und Puppenküche werden geteilt. Viel mehr hatten wir ja gar nicht an Spielzeug.

Beispiel: die Kleine hat zum 2.Geburtstag duplo-Puppenmöbel bekommen. Damit die Große a) nicht eifersüchtig wird b) mitspielen kann, hat sie auch ein paar Möbel bekommen. Gespielt wurde dann zusammen. Wenig später wusste kein Kind mehr, wem da was gehört. Und ich erst Recht nicht.

Übrigens wohnen unsere Mädels in einem gemeinsamen Zimmer - das spielt sicher eine Rolle, da natürlich Duplo, Eisenbahn etc auch gemeinsam aufbewahrt werden.

Mittlerweile sind die beiden 5 und 7 und seit mindestens einem Jahr wissen sie genau, wem welche Playmobil-Figur gehört.

Das hat sich ganz natürlich entwickelt: Da beide kurz nach Weihnachten Geburtstag haben kam irgendwann das erste Jahr, in dem sie sich gemerkt haben, wer was bekommen hat. Mit Playmobil fing es an.

Komischerweise gab es tatsächlich keine Phase, in der die Große Besitzansprüche hatte, die Kleine aber nicht. Eher umgekehrt.

Und schwierig war eine kurze Phase,in der es bereits Besitzansprüche gab, die Kinder sich aber selbst nicht dauerhaft merken konnten, wem was gehört... Da wurde dann immer Mal mit meiner Hilfe gerecht aufgeteilt.

Aber ja: außer den Puppen, Puppenkleidung und Puppenwagen gehörte alles "Kleinkind-Spielzeug" beiden gemeinsam. Also Puppenküche, Holzeisenbahn, Kugelbahn, Knete, Duplo, Holzbausteine.

Einzelbesitz kam später: Barbie, Playmobil, Schleich-Tiere.
Mittlerweile auch Puzzles, Bastelpackungen etc.

Traurig ist das nicht - im Gegenteil - die beiden haben immer toll zusammen gespielt und Besitztum war eine natürliche Entwicklung.

LG!

Hallo
Ich glaube, du verstehst das falsch. Du sagst bei euch hat sich das automatisch so ergeben und deine Kinder hatten/haben gerne mit den gleichen Dingen gespielt. Du schreibst auch, deine große Tochter hatte eine Puppe die die ihre war.
Für dich war das anscheinend auch ok.
Traurig finde ich es, wenn man alles daran setzt, das sowas nicht vorkommt. Also dass ja keine Besitzansprüche entstehen weil.... ???

Liebe Grüße

Das habe ich so jetzt noch nie gehört.

Vor ein paar Jahren hätte es bei uns allerdings evtl auch so geklungen, als ob wir Eltern die "Spielzeug für alle"-Methode durchsetzen:
Bis auf die Puppe (eine pro Kind!) gehörte das Spielzeug beiden.
Aber die Große hätte im Prinzip mit 2 Jahren schon ihr Spielzeug verteidigt. Allerdings hätte sie wohl auch Dinge verteidigt, die der Schwester "gehören" und mit denen sie eben gerade spielen wollte. Wir haben schlicht keine Alternative zum Teilen (und gemeinsam besitzen) gesehen. Erst rückblickend war das eben die Kleinkind-Zeit.

LG!

weitere 2 Kommentare laden

>>>Jedes Spielzeug ist für alle da<<<

Das habe ich noch nie bei urbia gelesen. Jedenfalls nicht im Familienforum.

Ich finde, jedes Kind sollte sein eigenes Spielzeug haben, gemeinsames Spielzeug sollte die Ausnahme sein.

Hallo
Stimmt, diese Art von Diskussion findet man eher im Kleinkind- und Kindergartenbereich. Ich dachte nur, meine allgemeine Frage dazu passt besser hier rein.

Liebe Grüße

Hallo,
Ich gehöre zu den „alles gehört allen“-Mamas. Mein ältester wird bald 6 und ich denke dass diese Zeit nun bald vorbei sein wird, in der alles geteilt wird denn: bisher hatten wir ein großes spielezimmer. Mittlerweile kristallisiert sich ein „das ist mein- und das ist dein Zimmer“ raus. Und natürlich müsste dann „aufgeteilt“ werden. Allerdings denke ich dass wir da immer mal durchmischen werden.
Ich empfinde es so dass es bis etwa 3 keine besonderen Vorlieben gibt, die über Monate kontinuierlich bestehen, da wird alles noch ausprobiert: die holzeisenbahn, Autos, Duplo, usw. ich habe schon meinem großen Sohn gerne was „außer der Reihe“ gekauft denn in jungem Alter ändern sich die Interessen so schnell und die wollte ich immer direkt angemessen bedienen, zb wenn plötzlich das Interesse nach Puzzles bestand hab ich einige besorgt. Oder Gesellschaftsspiele. Aber auch Zubehör für die holzeisenbahn.
Mein 2.sohn durfte dann selbstverständlich auch mit diesen Sachen spielen. Wenn ich jetzt aufteilen würde, hätte ein Sohn die Hälfte der Schienen und ein paar Gebäude und der andere den Rest. Tja und mein 3.sohn hat dann ein Problem wenn er älter wird weil er bisher nichts geschenkt bekommen hat und dann kaufe ich alles neu weil die 2 anderen nichts hergeben wollen?
Also kurz: bis etwa 5 möchte ich dass meine Kinder die Spielsachen teilen. Danach sind sie alt genug konkrete wünsche zu äußern und das gehört auch Ihnen und sie dürfen dadrüber bestimmen. Trotzdem wäre es nett wenn sie es mal verleihen.
Mein großer Sohn backt zb super gerne, und selbstverständlich darf er auch meine neue Form benutzen die ich mir gekauft habe. Ich finde so richtig pauschalisieren kann man das nicht. Es kommt halt auch auf die Kinder an wie die das mitmachen. Bei uns hat es bisher geklappt.
Ich sehe eben keinen Sinn darin zu unterscheiden wer jetzt den Bauernhof geschenkt gekriegt hat. Denn man spielt damit ja nicht 24h und dann kann auch mal der Bruder damit spielen.

Meine Kinder sind 2 und 4 und wir wissen genau wem welche Puppe gehört. Meistens wird geteilt, aber seine eigene Puppe muss man nicht teilen, wenn man nicht will. Die Puppenküche, der Kaufladen, das Duplo gehört allen (gab es dann z.b. auch für beide vom Christkind) aber wenn sie zum Geburtstag/Weihnachten eigene Sachen bekommen gehört es auch demjenigen. Aber trotzdem wird hier freiwillig geteilt und zusammen gespielt.
LG

Hallo,

Mein erstes Kind (6,5jahre) bekam auch alles und viel zwischendurch geschenkt.

Seine kleine Schwester (2Jahre) findet alles toll was der große spielt. Sie darf bis auf klein-lego, Stifte und Schere alles nehmen.
Aber umgekehrt ist es doch such so: mein großer findet die Puppen etc auch toll und spielt damit.... ich finde dass alle sich alles teilen. Besonders der ganz kleine (9monate) kann sich über die tollen Spielsachen freuen.... wir haben einfach schon alles 🙈

Aber alle meine Kinder haben ihr Kuscheltier.... das wird nicht geteilt.

Nicht teilen ist schwierig bei so kleinen Kindern.... sie verstehen es einfach nicht....

Wenn sie größer sind wird es anders....

Lg Costa mit 3 Kids

Hallo
Aber es geht mir bei meiner Frage ja nicht ums teilen oder nicht teilen. Meine Kinder teilen auch, wenn auch nur wenig mangels Interesse, und haben ebenfalls Dinge, die generell für die Familie angeschafft wurden.
Es geht mir bei meiner Frage um den Ansatz, dass ohnehin alles jedem gehört. Wenn das so gehandhabt wird, sieht teilen ja etwas anders aus.

Liebe Grüße

Hallo


Wir haben auch 3 Kinder. Bei uns ist Spielzeug für alle da.

Es gibt einige persönliche Dinge wie die "besonderen" kuscheltier, personalisierte Geschenke und Dinge die sie sich vom Taschengeld kaufen.


Grade weil sie älter werden und die Interessen sich ändern kaufe ich nicht alles doppelt und dreifach.

Die große ist 6 die kleinste 1.5j ich kaufe doch nicht ein 2. Minilaufrad nur weil es Kind 1 zum Geburtstag bekam aber inzwischen garnicht mehr damit fahren kann wegen der Körpergröße.

Ich kaufe auch nicht Kind 2 ein 20 Zoll Fahrrad obwohl es dies noch nicht benötigt.

Im Grunde bekommt die große vieles neu und muss es vererben. Sie braucht eben als erstes das 20 zoll Rad. Sie hat als erstes Bücher benötigt und auch mit bauklötzen gespielt.
Sie hat zum 1. Geb eine Schaukel mit rutsche und Sandkasten bekommen, das darf Kind 2 und 3 ebenso bespielen.


Wenn alle Kinder auch einem Spielzeug raus sind dann wird es, sofern der Zustand das erlaubt verkauft und für alle was neues davon gekauft oder das Geld geteilt wenn sie persönliche wünsche haben.

Verbrauchs Gegenstände wie Stifte, kleber, bastelpappe etc hat jedes Kind ausreichen aber ist ein Kleber leer nimmt das Kind das einen benötigt halt einen der Schwester...

Ich seh da null Problem


Ja die Kinder entwickeln Hobbies, und?

Ich versteh das "problem" nicht🤔

Alle 3 Kinder turnen im Verein. Allerdings in 3 verschiedenen. Bzw Kind 2 und 3 in dem selben. Und Kind 1 trainiert auf leiszungsebene in 2 Vereinen parallel.

Kind 2 möchte immernoch in einen Chor ist für die Altersklasse hier aber schwierig. Also hat sie sich nun dazu entschlossen nach dem seepferdchen weiterhin zum DLRG zu wollen.

Kind 1 möchte ebenfalls wieder zum DLRG weil sie ab August (schulbeginn) es nicht mehr zum einen Turnverein schafft, also reduzieren wir dann ihr Training auf 5 Std die Woche + 1.5 Std schwimmen. Sie macht nämlich im September den seeräuberkurs und bleibt dann im DLRG.

Kind 3 geht weiterhin turnen bis sie andere wünsche äußert.


Das alle 3 turnen und 2 von 3 Kindern zum DLRG gehen ist Zufall und nicht weil ich als Mama sage "ihr müsst euch gemeinsam was aussuchen"
Kind 2 hat bis vor kurzem Karate gemacht. Da hatte die große nie Interesse dran. Beide haben einen selbstverteidigungkurs gemacht. Kind 1 hatte Spaß wollte aber nichts in Richtung Kampfsport machen.
Kind 2 fand das suoer und ging im Anschluss zum Karate.


Kindergeburtstage, ja da sind meine beiden großen relativ "regelmäßig", ich versteh aber auch Da nicht den Zusammenhang zum gemeinsamen Spielzeug.
Nur weil sie das Spielzeug alle bespielen kann doch jeder einen separaten Freundeskreis haben?! Entsprechend auf unterschiedlichen Geburtstagen sein.

Und von mir aus darf auch jede andere Hobbies haben. Die kleine hab ich ins turnen gesteckt weil's für die Altersklasse hier sonst keine Angebote gibt. Die großen suchen sich ihre Hobbies selbst aus. Das ist praktisch das beide in die selbe Richtung möchten, aber das ist ihre freie Entscheidung.


Kind 2 und 3 teilen sich übrigens eins Zimmer auf eigenen Wunsch hin. Sie haben nur eine Kommode mit puzzeln und spielen für ihre Altersklasse in Zimmer.

Das gesamte andere Spielzeug ist im flur/ kizi der kleinsten.


LG

Hallo
Ich will darauf hinaus, dass auch Kinder die grundsätzlich die gleichen Interessen haben älter werden und vermehrt eigene Wege gehen. Auch dass dann eben vermehrt Dinge dazu kommen, die von außen kommen. Wenn es bis dato nichts bis wenig gab, dass nur einem gehören durfte, frage ich mich wie das wird. Eben zum Beispiel wenn das älteste Kind von einem Geburtstag heim kommt, dort ein Spielzeug gebastelt hat und das nicht generell für die Allgemeinheit freigeben möchte.
In einem anderen Forum las ich von einer Familie, bei der jedes Kind einen "Schatzschukarton" hatte. Was dort rein passte, war Eigentum vom jeweiligen Kind. Alles andere gehörte allen Kindern. Finde ich einfach..naja #kratz

Liebe Grüße

Was ist da dran "naja"?
Sobald es die ersten kleinen Besitztümer gibt, müssen die auch an einem besonderen Platz aufgehoben werden. Schon, damit alle wissen, dass diese Sache xy gehört.
Vorher ist ein eigenes Schrankfach/eine eigene Kiste schlicht nicht nötig - die Puppe schläft mit im Bett ;-)
Und wenn dann Playmobil dazu kommt, reicht eine Kiste plötzlich nicht mehr ;-)

weitere 4 Kommentare laden

Hiho, bei uns ist es so, daß Bücher und Gesellschaftsspiele für alle sind. Ebenso wie Duplo usw. Aber jeder hat auch seine eigenen Dinge, die der andere nur bedingt oder gar nicht haben darf.
Ich habe ja auch Dinge die nur mir gehören,warum sollen die Kinder nicht auch ein Recht auf eigene Dinge haben, sie teilen sich eh das meiste.

Hallo.

Meine Mädels sind 7(ab morgen) und 9. Die beiden hatten als sie kleiner waren, ein gemeinsames Zimmer und das, was dort war, war auch für beide gedacht. Sie bekamen viel gemeinsam geschenkt. Z.b das große Barbiehaus, Barbies, Lego Duplo. Als sie dann ihre eigenen Zimmer bekamen, bekam jeder das ins Zimmer, was ihm auch gehörte. Was sie geschenkt bekamen. Z.b bei der Großen die Monster High Schule oder bei der Kleinen eine Spielküche.

Mittlerweile ist es so, dass jeder von ihnen eine eigene Etage gehört und jeder sein eigenes Spielzeug hat. Alles,was sie in ihren Zimmern haben, gehört ihnen und sie können selbst darüber entscheiden. Gleiches gilt für das Betreten des Zimmers. Wenn einer seiner Ruhe möchte, muss es akzeptiert werden.

Sie teilen sich Brettspiele, Bücher und ein Bastelzimmer (das haben wir aus der ehemaligen Küche der oberen Wohnung gestaltet).

Wir hatten nicht viel Spielzeug.jeder hatte seine Puppe und Teddy die Puppenstube und der Kaufladen war für alle da.
Es gab um diese beiden Dinge nur Streitereien hin bis zu Prügelei , die beiden Dinge gab es nur im Dezember zum spielen und wollte eine Spielen wollen alle nur nicht zusammen spielen.

Meine 3 Kinder hatten jeder seins, da standen eben 3 Puppenhäuser , 3 Kaufläden oder 3 Puppenwagen rum,mir war es egal.Auch wenn die Große schon 12 und die Kleinste 4 war beide sind zusammen mit ihren Puppenwagen im Garten rum gefahren.
Sie haben auch gegenseitig die Spielzeuge getauscht es gab nie Streitereien um Spielzeug.Auch Bücher , Barbies , Lego , Playmobil hatte jede Ihres aber jede durfte mit allen spielen, wenn die Besitzerin gefragt wurde.

Hey!
Ich habe zwei Jungs (4 und 6) und sie haben beide ein eigenes Schlafzimmer und ein gemeinsames Spielzimmer. Sie haben bisher sehr ähnliche Interessen und daher ihr Spielzeug im Spielzimmer zusammen getan. Lego Duplo gab es z.B. schon immer viel (aus meiner eigener Kindheit und auch gebraucht geschenkt bekommen) und da haben sie einfach nie Besitzanprüche gestellt. #gruebel Bei uns ist es also irgendwie ungeplant alles ihr Spielzeug bzw. behandeln sie es so. In ganz seltenen Fällen, nimmt mal einer eins seiner Spielzeuge mit ins eigene Zimmer, aber es macht eben auch mehr Spaß, wenn Playmobil Feuerwehr mit der Polizei spielt. Ich würde aber nie als Erwachsene bestimmen, dass eigene Geschenke oder vom Taschengeld gekauftes geteilt werden muss. Es muss dann nur ins eigene Zimmer gestellt werden.
#winke

Witzig, dass du das schreibst. Genau das Gleiche habe ich hier letztens auch gedacht.
Ich habe eine Schwester, wir hatten schon ähnliche Spielinteressen, vor allem hatten wir beide Lego. Und wir hatten jede ein eigenes Zimmer. Wir wussten immer genau, wem was gehört und das wurde so akzeptiert. Klar haben wir viel zusammengespielt, mit ihren Sachen und auch mit meinen. Wenn allerdings einer mal nicht wollte, dann musste das auch so vom anderen akzeptiert werden. Für uns war das vollkommen okay und so sehe ich das auch heute noch. Dagegen finde ich es nicht okay, wenn ein Kind beispielsweise ein Legoset, das es sich gewünscht hat, zum Geburtstag bekommt und von den Eltern dann festgelegt wird: „Das gehört euch beiden. Ihr dürft beide damit spielen.“ Natürlich bin ich dafür, die Kinder dazu zu ermuntern, Spielzeug zu teilen und zusammen zu spielen, aber ich finde es auch in Ordnung, wenn jeder sein Eigentum hat und darüber verfügen darf. Und wenn man eben mal einen Tag nicht möchte und absolut nicht will, dass die kleine Schwester mit der eigenen Eisenbahn spielt, dann sollte das okay sein.

Ich habe in dem Post geantwortet.
Bei uns ist es so das der Großteil gemeinsam benutzt wird eben mit den Ausnahmen. Es gibt ein gemeinsames spielzimmer. Die Mädchen sind 15 Monate auseinander und derzeit 4 und fast drei.

Das hat sich hier so eingebürgert. Einfach so. Ich möchte keine zwei puppenhäuser und keine zwei spielküchen kaufen. Ich wüsste gar nicht wohin damit und legosteine trenne ich auch nicht in zwei Kisten. 😜

Also darum geht es hier. Aber du hast vollkommen recht wenn du sagst das es wichtig ist einen Besitz für dich zu haben. Das ist mir auch wichtig. Den Kindern nur bedingt im Moment.
Beispiel: Kind 1 bekommt zum Geburtstag ein playmobil Auto. Kind 1 sagt ganz klar das ist eins das soll Kind zwei nicht benutzen weil ich es bekommen habe dann wird das so von mir akzeptiert.
Meist landet es aber eben doch im gemeinschaftsspielkorb "playmobil" und fertig.

Und sie haben jeder Dinge sie sie als ihr Eigentum betiteln und das wird so auch gewahrt. Es ist nur gar nicht so wahnsinnig viel.

Bei uns gibt es Sachen die beiden gehören ( Kiste mit gemischten Duplo, Kiste mit wahllosen Lego etc.) Aber die Feuerwache von Lego gehört dem Kleinen, die Polizeistation dem Großen. Kuscheltiere hat auch jeder seine, sie tauschen zwar mal, aber trotzdem wissen sie welches wem gehört.
Ich finde das irgendwie blöd wenn die Kinder kein eigenes Spielzeug haben, das sie mit niemand teilen MÜSSEN.

Hallo.

Ich finde es wichtig, dass auch ein Kind seine eigenen Sachen wie Lieblingspuppe oder Stofftier hat. Gehört dazu und ist auch wichtig. Um so seine Grenzen zu zeigen und auch die von anderen, die z. B. selbst ein Lieblingsstofftier o. ä. haben, zu respektieren und akzeptieren. Um auch ein sich abgrenzen zu lernen. Bei uns gilt, dass alles im Wohnbereich an Spielzeug befindliche Dinge für alle zugänglich und nutzbar sind. Möchte ein Kind allein sein oder sich zurückziehen mit Spielsachen, dann kann es gern auf sein Zimmer gehen. Denn hier gibt es dann schon mal Gekloppe um dies und jenes, wobei es auch dem anderen gehören mag. Da wird auch versucht zu vermittelt, dass der andere gefragt wird oder eine gemeinsame für alle verträgliche Lösung gefunden wird. Wir versuchen so wenig wie möglich da einzugreifen. Es sei denn es fließen Tränen oder es wird handgreiflich.

VG

Hi,

bei uns gibt es das nicht!

Jedes Kind bekommt Spielzeug etc. für sich (ausgenommen z. B. der Swimmingpool o. ä., der ist für alle da). Das Geschwisterkind kann, wenn es damit spielen will, ja schließlich fragen, ob es das Spiel/Buch/CD/Plüschtier etc., mal haben darf. Mein Mann und ich achten darauf, dass es gerecht verteilt ist (jeder bekommt mal ne CD oder ein Buch etc.).

VG
Gael