Ist das schon Kindeswohlgefährdung?was kann ich tun?

    • (1) 01.07.19 - 20:15
      Alpaka2345

      Hallo

      Folgende Situation....Patchwork Familie....Zwei Erwachsenene und ein Kind von 3 Jahren.Beide zu Hause und beziehen Hartz4.
      Ist eine Bekannte von mir.....heute werde ich gefragt ob ich ihr Geld leihen könnte.Es wäre alles an Zahlungen vom Konto abgegangen und jetzt wäre keine Geld mehr da.....Konnte ihr nichts geben weil ich selber schauen muss wie ich mit meinem Geld klar komme.Das war aber nicht das erste mal das sie gefragt hat wegen Geld....

      Ist das ein Fall fürs Jugendamt und/oder die Familienhilfe?Wegen Kindeswohlgefährdung?

      Ich möchte helfen....

      Weis jemand wo ich mich hin wenden könnte?

      LG Ella

      • Arm bzw. knapp bei Kasse sein ist an sich natürlich keine Kindeswohlgefährdung.
        Wenn sie dem Kind den Rest des Monats nichts zu essen kaufen können oder es auf andere Art und Weise vernachlässigen, sieht die Sache dann anders aus - aber darüber schreibst du nichts...

        (3) 01.07.19 - 20:38

        Was für Zahlungen?
        Sie leben dann wohl über ihre Verhältnisse.

        Hallo Ella,

        ich glaube fast nicht.
        Aber es gibt Stellen, die da weiter helfen können.
        Diakonie und Caritas zb.
        Die können der Familie helfen, ihr Chaos zu ordnen.
        Es gibt auch die Möglichkeit dort einen Ausweis für die Tafel zu bekommen.
        So bekommt man wenigstens Lebensmittel für kleines Geld.

        Viele Grüße
        Jenny

      • (5) 01.07.19 - 20:48

        In Anbetracht der Tatsache dass das ALG2 wohl spätestens heute erst auf dem Konto war (frühestens am Freitag) und Sie jetzt schon kein Geld mehr hat lebt die Familie definitiv weit über ihren Verhältnissen.

        Ich weiß aus eigener Erfahrung wie knapp das Geld im Alg2 bezug durchaus auch mal werden kann, dennoch sollte man mindestens etwas zu Essen im Haus haben, denn so wenig ist das Geld dann auch wiederum nicht und schon nach den ersten 3 Tagen kein Geld mehr zu haben spricht ja schon Bände....


        Was du machen kannst?
        Nichts, so leid mir das Kind auch tut.
        Ich wage zu bezweifeln dass das Jugendamt in so einem Fall Helfen kann.
        Es sei denn das Kind ist abgemagert und fast Verhungert....

        (6) 01.07.19 - 20:49

        Ehrlich gesagt bin ich bei sowas gnadenlos.
        Sie wissen, welche Zahlungen monatlich auf sie zukommen. Das muss man eben berücksichtigen und gucken, wo man sparen kann.
        Beim Essen eben schauen, ob es günstige Alternativen gibt.

        Ich kenne jetzt die Lebensumstände nicht. Arbeitslosigkeit oder Krankheit kann jeden treffen. Aber wenn beide daheim sind, kommt mir das schon komisch vor...

        • Ob man den Eltern jetzt mit Geld oder Naturalien helfen mag, ist ja jedem selbst überlassen aber hier zu betonen, man wäre "bei sowas" gnadenlos, wenn im beschriebenen Fall ein Kind mitbetroffen ist, finde ich schon erschreckend.

          • Ich meine damit, dass ich kein Geld leihen würde. Eher eben mit Sachgegenständen (in Form von Essen etc.).
            Dann weiß ich auch, dass das Kind wirklich etwas zu essen hat.
            Generell würde ich mich aber auch mit der Freundin zusammensetzen und nach einer Lösung suchen.

            Es bringt halt auch wenig, wenn man dauernd mit Geld aushilft. Das ist ja dann auch eine Endlosspirale. Da muss man das Problem einfach anders anpacken.
            Kam jetzt vom Text vlt extremer rüber, als ich eigentlich meinte😉

      Ich würde da wirklich auch bei der Caritas o.ä. nachfragen, was man da machen kann, immerhin ist ein Kind beteiligt. Wenn die zwei Erwachsenen ihr Leben nicht auf die Reihe kriegen, ihre Sache. Aber was isst das Kind den ganzen Monat???? LG Moni

      (10) 01.07.19 - 21:00

      Nein das ist KEINE Kindswohlgefärdung😅

      Nur weil man wenig Geld hat wird einem doch nicht sofort das Kind weggenommen!

      Bitte hör auf dich in andere Probleme einzumischen und Leben dein Leben👍🏻

      Manche Leute haben echt keine Hobby oder kein eigenes Leben um zu meinen anderen Leuten das Leben versauen zu müssen😂.

      • (11) 01.07.19 - 21:02

        Sie wurde doch nach Geld gefragt! Wo hat sie sich dann eingemischt???

        • (12) 01.07.19 - 21:05

          Naja dann sagt man halt man hat gerade kein Geld und fertig, aber sofort zum Jugendamt rennen, dass das arme Kind so schnell wie möglich aus der Familie rauskommt geht gar nicht. Klar haben manche Familien nicht viel Geld, aber dann gleich mit sowas kommen🤔?

          Hoffe die TE hat auch so eine "tolle" Bekannte die zum Jugendamt rennt, wenn sie mal ihren Job verliert...

          • (13) 01.07.19 - 21:08

            Ja, bei sowas kriegt man das kotzen...da könnte ich echt Wände hochgehen.
            Wir sind auch Patchwork , haben 3 Kinder und gehen beide Arbeiten. Können aber nicht jede Woche ins Kino, ist das auch Kindeswohlgefährdung, weil man dem Kind nicht jede Woche was bieten kann. Ey, da stellen sich mir echt alle Haare auf.

            Ich hoffe für jedes Kind in Deutschland, dessen Eltern am Monatsersten keinen Pfennig mehr haben, dass jemand sich "einmischt".

            Wir wissen jetzt nicht, ob die Eltern vielleicht pleite sind, weil sie für 4 Wochen hochwertigste Lebensmittel für das Kind gekauft haben, aber wenn ausrechend Lebensmittel im Haus WÄREN, würde ich keinen Grund dafür sehen, die Nachbarn anzubetteln...
            Besteht Anlass zur Vermutung, es wäre kein Geld für Lebensmittel für das Kind da, ist es eine verdammte Pflicht für jeden, der das mitbekommt, dem Kind zu helfen und dazu ist u. a. das Jugendamt da. Die nehmen auch nicht ohne Grund Kinder auf Familien, nur, weil diese wenig Einkommen haben.

            • (15) 02.07.19 - 13:27

              Wo hat die TE geschrieben dass ihre Bekannte kein Geld hat um ihre Kinder zu ernähren? Vielleicht muss sie Gas/Strom bezahlen? Fehlt Geld für Miete? Muss einen Kredit abbezahlen?

              Oder sie wäre theoretisch tot krank und würde von ihren Bekannten Geld leihen für eine Organtransplantation im Ausland?

              Wie kommt man drauf dass das Kind keine Nahrung hat? Das hat die TE doch nirgends geschrieben.

              Hört sich für mich eher an als ob die TE ein Problem mit ihrer Bekannten hat und sich auf diese Weise rächen will...

              • (16) 02.07.19 - 14:11

                Man kann in "es ist alles an Zahlungen vom Konto abgegangen und jetzt ist kein Geld mehr da" natürlich alles mögliche reininterpretieren. Auch eine Organtransplantation im Ausland. Ich würde aber erstmal davon ausgehen, dass

                alle Zahlungen vom Konto abgegangen sind

                und

                kein Geld mehr da ist.


                Und "kein Geld mehr" würde ich auch nicht interpretieren als "unser Monatsbudget für Lebensmittel und Drogerieartikel ist noch da, aber darüber hinaus haben wir kein Geld mehr auf dem Konto", sondern als "es ist kein Geld mehr da".

                (17) 02.07.19 - 19:29

                Ja, alle kommen hier mit dem essen, wo steht das denn...wir werden hier angekreidet für unsere Meinung und alles andere ist ok. Bei Urbia zu Diskutieren, ist sinnlos.

                Dir noch einen schönen Abend :-).

            (18) 02.07.19 - 13:29

            Nachtrag:

            Wenn das Kind nicht gerade abgemagert und krank aussieht kann es ja nicht sein dass sie kein Geld für Essen haben.

            Ich sehe im Post der TE nicht dass das der Fall ist.

        Hast Du schlechte Erfahrungen gemacht oder warum verbindest Du jeglichen Kontakt zum Jugendamt gleich mit einer Herausnahme des Kindes?

        DAS ist das äußerste Mittel, wenn nichts anderes möglich ist.

        • (20) 02.07.19 - 16:54

          Nein ich hatte zum Glück mit dem Jugendamt nix zu tun, weil ich solche "tollen" Bekannten wie die TE nicht habe.

          Wärst du den froh wenn man sowas bei dir abziehen würde? Wahrscheinlich würdest du dann auf solche Bekannte verzichten oder?

(21) 01.07.19 - 21:06

Ganz deiner Meinung!!!
Verstehe so ne Leute auch nicht, ist den langweilig oder was wollen die damit bezwecken, ich hasse Menschen, die sich in andere leben einmischen.

Glaube auch nicht, dass die Freundin das so pralle findet, wenn sie beim Jugendamt angeschissen wird, nur weil sie mal nach Geld fragt.

Leben und leben lassen.

  • (22) 01.07.19 - 21:35

    Naja.
    Kann man das so pauschal sagen? Manchmal kann man Leben retten, indem man sich einmischt. Das hat nichts mit Langeweile zu run. Zivilcourage ist da auch ein Stichwort.

    In diesem Fall wäre Jugendamt übertrieben, aber die Freundin kann man durchaus an weitere Stellen weiterleiten. Caritas etc.
    Würde nichts hinter dem Rücken der Freundin machen.
    Man kann sich doch zusammenhocken und über Möglichkeiten reden. Sei es nur sie zu motivieren, dass sie sich einen Termin zur Beratung machen soll.
    Aber Eigeninitiative der Freundin wäre auch angebracht. Am Anfang des Monats schon kein Geld haben ist hart. Scheint ja öfters vorzukommen.

    • (23) 01.07.19 - 22:05

      JA, das kann man auf jeden Fall machen !!!! Es klang aber so, als würde sie einen Alleingang machen wollen um ihre Freundin anzupissen.

      Mit der Freundin zur Caritas gehen etc, ist ja vollkommen ok aber ich persönlich finde schon, dass man sich da ein wenig zu viel einmischt.

      Helfen ist super aber nicht anschwärzen irgendwo, die Familie hat es wahrscheinlich schon so sehr schwer, wenn das Geld gleich weg ist.

      Ich würde mich ,wenn es meine Freundin wäre, mit ihr zusammensetzen und alles bereden aber nicht irgendwo alleine hinstampfen um was zu unternehmen

Sie hat sich nicht eingemischt, sondern wurde angepumpt - am 01. des Monats und die Vermutung, dass auch Lebensmittel knapp sind, liegt nah. Davon wäre dann auch das Kind betroffen.
Da kann doch kein halbwegs normaler Mensch weggucken unter dem Vorwand, sich nicht einzumischen. Mir fällt in dem Zusammenhang immer wieder das kleine Mädchen ein, das vor einigen Jahren praktisch vor den Augen der Nachbarn verhungert und zum Schluss völlig entkräftet im Hausflur herumgekrochen ist. Das hat einfach niemanden interessiert.

Hallo? Wenn mich jemand anpumpt mit der Begründung, schon am Anfang des Monats kein Geld mehr zu haben, dann würde ich die Dame sehr deutlich fragen, warum und ob das Kind was zu essen hat. Beide hängen zuhause rum und meinen, mit schnorren weiterzukommen? Niemand schrieb was vom Kind wegnehmen aber wegschauen ist auch keine Lösung. Das hat wenig mit einmischen zu tun.
Ich weiß sehr gut, wie es ist, weniger als wenig zu haben, aber angeschnorrt habe ich niemanden, lieber gesehen, wo man eben was günstig oder umsonst bekommt...z.B. am Ende des Markts nach verbilligtem Gemüse/Obst fragen usw.
Schnorren ist natürlich bequemer.
LG

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