Der extreme Wunsch nach einem Geschlecht, aber nie nach einem Jungen? Wieso?

Hi
Wir haben 3 Kinder (Mädchen) und erwarten das 4 Kind. Lange sah es so aus, als ob es das 4 Mädchen wird. Jetzt wissen wir dass es ein Junge wird. Wir freuen uns nach wie vor sehr. Wir wünschten uns sehr ein weiteres Kind. Wunschgeschlecht gab es nie.
Wir sind neugierig auf unseren Buben und gespannt, was eintrifft. Oder nicht ;-) Man sagte uns schon mit einem Jungen werden wir uns umschauen und #bla
Wir wurden auch öfters gefragt, ob wir nicht traurig sind weil es dich kein Mädchen wird #schock
Mir ist schon klar dass sich viele etwas ausmalen und sich die Zukunft mit ihrem Mädchen vorstellen. Aber wieso können so viele scheinbar nicht zwischen Vorstellung und Realität, denn wer weiß den schon wie ein Kind wird, unterscheiden?
Unsere Mädchen kommen optisch und vom Charakter ganz nach dem Papa. Wir sind gespannt wie es diesmal wird!
Wie empfindet ihr das? Vielleicht auch aus der Situation bei der man schon mehrfach das gleiche Geschlecht hat. Wie waren eure Gedanken während der Schwangerschaft?

Liebe Grüße

Ehrlich gesagt, ich hab 2mädchen und bin gottfroh drum.
Mein Mann ebenso.

Viele sagen " und jetzt noch ein Junge!?"
Ne für mich nicht .
Wenn ich die jungs meiner Freundinnen sehe oder 90 % de jungs im Kindergarten bin ich froh,dass ich meine Mädchen hab #verliebt

Witzig, genau das gleiche denke ich mir mit meinen 2 Jungs umgekehrt, wenn wir die Mädchen auf dem Spielplatz und im Bekanntenkreis beobachten 🤷🏻‍♀️

Witzig, geht mir auch so #schwitz
Ist halt immer "fremd", weil man es nicht daheim hat, keine Ahnung woran das liegt ;-)

weitere 27 Kommentare laden

Hallo
Ich habe 5 sehr unterschiedliche Töchter. Das Klischee Mädchen durch und durch ist bisher noch nicht dabei und traurig aber wahr, für meine Bande würde ich auch schon bemitleidet #klatsch
Das Geschlecht war mir während dem Schwangerschaften ehrlich gesagt egal.
Der Gedanke wie ein Junge sich unter den gleichen Bedingungen hier entwickeln würde, kam mal auf. Mehr habe ich da aber auch nicht drüber nachgedacht. Irgendwie ist der Gedanke ja auch Quatsch. Ich denke nicht, dass das Geschlecht alleine den großen Unterschied macht. Geschwister sind in der Regel ohnehin nicht 1:1 Kopien von einander und selbst wenn ich einen Sohn hätte, würde ich ihn vorrangig als mein Kind sehen, nicht als Jungen, und wissen wie er drauf ist. Aber wohl weniger wie „ein Junge“ ist. Den gibt es nämlich nicht.
Was andere denken, ist dabei ja auch ein Thema für sich. Wir sind an dem Punkt, an dem von manchen ein Junge oder der Wunsch danach klar erwartet wird. Einfach aus Prinzip. Auf der anderen Seite habe ich aber auch schön gehört, dass wir zum Glück keinen Jungen haben. Bei so viel „Weiblichkeit“ daheim, wäre der ja sicher total untergegangen #kratz
Am besten ist es, man hält sich von solchen Personen fern.

LG

Hallo.

Ich habe einen Jungen und ein Mädchen. Und ich bin ganz ehrlich: Ich freue mich, dass es so ist, wie es ist. Hätte ich zwei Jungs, hätte ich mir noch ein Mädchen gewünscht. Hätte ich zwei Mädchen, dann hätte ich mir noch einen Jungen gewünscht.
Warum das so ist kann ich nicht sagen. Ist halt einfach so. ;-)

Hallo, ich finde ja oft da spricht viel Neid. Klar kann man sagen ich habe nur Mädchen Gott sei dank. Das gleiche würden die sagen wenn es ein Pärchen wäre oder eben 2 Jungs. Ich habe 3 Kinder. 1 Junge und 2 Mädels. Der Bursche ist und war viel pflegeleichter als zb die mittlere. Die mittlere ist dermaßen Mädchen ganz schlimm. Bei der freue ich mich schon auf die Pubertät. Ich habe zu meinem Mann gesagt das ich da wohl leider ausziehen werde. Die letzte ist wieder wunderbar unkompliziert. Am Ende kann man es zum Glück sowieso nicht aussuchen es kommt wie es kommt.

Wir haben 3 Söhne (9, 14 und 16) und bei den beiden ersten war mir das Geschlecht wirklich egal, ich musste mich damals 2 mal operieren lassen, um überhaupt schwanger werden zu können (verklebte EL, EL-SS) und war einfach nur glücklich, dass es klappt.
Wobei die Reaktion bei der 2. Schwangerschaft teilweise merkwürdig ausfiel und da wurde ich das erste Mal mit der "Traumfamilie" konfrontiert--Vater, Mutter, großer Bruder und kleine Schwester. Das war mir bis dahin nie bewusst.
Als Nr. 3 unterwegs war, wünschte ich mir ein Mädchen, einfach weil wir ja schon 2 Jungs hatten und ich gerne wissen wollte, wie eine Tochter wohl werden wird. Die Umgebung fieberte mit und ließ dann ihrer Entäuschung freien Lauf als es der 3.Junge wurde. Ich musste auch schlucken, das gebe ich zu.
Dafür sieht mir Nr. 3 sehr sehr ähnlich, er hat meinen Mund, meine Nase und meine Gesichtsform. Die anderen beiden kommen weder auf meinen Mann, noch auf mich. Witzigerweise sieht mein ältester Sohn aus wie meine erste große Liebe--dunkle Haare und strahlend blaue Augen #verliebt Mein Mann und ich haben braun-grüne Augen #hicks
Ich finde es spannend meine Kinder ein Stück weit zu begleiten, unabhängig vom Geschlecht. Zu sehen, was sich da für ein Mensch entwickelt...grade der Große, der seine eigene Meinung und Einstellung hat, so besonnen ist in vielen Situationen und ich auch oft gute Ratschläge von ihm bekomme.

Ich habe mir schon als kleines Mädchen nur Jungs gewünscht. Ich konnte mit gleichaltrigen Mädchen nie was anfangen, zu kompliziert, oft zickig und hinterhältig. Daher hatte ich überwiegend Jungs als Freunde, was auch heute noch so ist, mit typischen Frauenthemen kann ich oft nichts anfangen, obwohl ich ein sehr weiblicher Typ bin.

Bei den Schwangerschaften habe ich mir immer eingeredet, dass es egal wäre was kommt. Hauptsächlich im nicht enttäuscht zu sein, falls es ein Mädchen wird. Es wurden aber 4 Jungs.

Ein Traum! Geht mir genauso... ich wünsche mir 3 Jungs...(haben jetzt einen und üben für den zweiten 😂😉) natürlich würde ich mich auch über ein Mädchen freuen...aber die Tatsache, dass ich immer besser mit Jungen/ Männern klargekommen bin, lässt mich doch auf einen Jungen hoffen 😂😂😂 ( das beinhaltet sogar meine Eltern...war immer ein Papakind 😂😂😂)

Schade, wenn ein Klischee durch ein anderes ersetzt wird, statt Jungen und Mädchen als Kinder zu sehen mit ganz individuellen Eigenschaften, die sich je nach Erwartungshaltung der Eltern dann entfalten können - oder eben auch nicht.

Wenn du mit Weiblichkeit derart negative Eigenschaften verbindest, obwohl du dich selbst als "sehr weiblichen Typ" siehst, liest sich das anbiedernd beim anderen Geschlecht.

weitere 3 Kommentare laden

Hallo,

mein Mann und ich haben uns tatsächlich immer Mädchen gewünscht. Warum? Klischeedenken. Jetzt haben wir zwei Jungen und sind glücklich.

Ich finde, dass sich hier viel verändert hat. Früher haben sich Eltern noch häufiger einen "Stammhalter" gewünscht. Auch Großeltern sind noch hier und da mächtig stolz, wenn der erste Enkel ein Junge ist.

Ich kenne Männer, die es nicht normal finden, dass Mann sich keinen Jungen wünscht und selbst Frauen, die das verwundert. In unserem Bekanntenkreis ist das aber sehr viel seltener der Fall als noch 10 Jahre zuvor als meine Schwester ihre Kinder bekommen hat.

LG

Huhu
Ich bin frisch mit dem fünften Kind schwanger. Beim Geschlecht lassen wir uns überraschen. Wir haben 2 Jungs und 2 Mädels. Da fängt es auch schon an ;-) Waaaas, noch ein Kind? Ihr habt doch schon beides doppelt? ist mein Lieblings Kommentar bisher #rofl
Bei uns sind die Rolle vertauscht, also geht man nach Klischees. Die Jungs sehr ruhig, vorsichtig, künstlerisch begabt und talentiert, interessiert an Mode und shoppen,... Die Mädels sind Wildfänge,laut, mutig,...Rosa, Glitzer, Haarschmuck,... #zitter? Das womit die Jungs nie spielten, ist genau das, was sie mögen,..
Ich könnte ewig weiter machen, aber ich denke es ist klar, was gemeint ist.
Genau das, total unterschiedliche Kinder, beobachte ich auch in meinem Umfeld. Das heiß ersehnte Mädchen (tatsächlich kenne ich nur eine Familie, wo es der heiß ersehnte Junge war) allerdings, hat es deutlich schwerer.

Grüße

Ich hab eine Tochter und einen Sohn (war das zweite Kind). Gedanken hatte ich auch und wenn ich mir so die Buben anschaue, bin ich echt „ängstlich“ gewesen. Jetzt ist er 4,5 Jahre alt und ein echter Traum. Er ist ganz anders als die anderen Buben, was für mich eindeutig zeigt, dass es doch auch an der Erziehung liegt. Er hat bis heute kein Interesse an Spiderman oder ähnlichem. Er stellt uns regelmäßig vor Herausforderungen 😂 zB Hausschuhe, nach langem suchen bestelle ich sie online in Frankreich. Was solls. Auch Sommerschuhe waren nicht im Geschäft zu finden, er mag nicht viel buntes und er hat auch seinen eigenen Still. Kleidung wie Papa, auch mal mit Hemd in den Kindergarten (ich hab eine Waschmaschine, alles kein Problem und da wir so und so alles bügeln, ist das auch egal). Jeans hat er bis heute kein, mag er nicht. Papa und Mama haben auch keine.
Du siehst, alles halb so schlimm. 😂
Herausforderung hat man bei Buben und bei Mädchen 😂😂😂

Ich empfinde dazu nix. Also was mein Umfeld angeht. Wir haben uns nur mal totgelacht weil alle Freunde meines Mannes Töchter bekommen haben. Ansonsten war das nie groß Thema.

Als mein Mann und ich über Kinder gesprochen haben wir imaginäre immer von einem jungen gesprochen und ich habe keine Ahnung warum.
Es wurde ein Mädchen. In der Schwangerschaft dachte ich immer noch es wird ein Junge. Nicht aus einem Wunsch heraus. Es war so mein Gefühl. Hat nicht gestimmt.
Mittlerweile haben wir zwei Mädchen. Ich denke mit Jungs wären wir ebenso glücklich gewesen.
Vielleicht hatte ich schon mal den Gedanken wie ein Junge aufwachsen würde. Ich hatte eine Schwester und lauter Cousinen. Es hätte mich schlicht interessiert einen jungen beim groß werden zu sehen.
Das kann ich jetzt trotzdem weil meine Schwägerinnen und Freundinnen fleißig Jungs produzieren. 😂

Ich habe beides. 1 Mädchen und 2 Jungs.
Bei uns sind die Jungs die Mama-Kinder und das
Mädchen das Papa-Kind. Meine Söhne sind und waren eher die Kuschelkinder und sind viel empfindsamer als so manches Mädchen. Insgesamt empfand ich sie im
Baby und kleinkindalter viel einfacher als unsere Tochter. Kindergeburtstage beim
Mädchen sind echt was für starke Nerven. Bei Jungs brauch man nur Ohrstöpsel (da es wirklich lauter von statten geht) ansonsten muss man da kaum intervenieren. Da gibt es kein gezicke und keine Grüppchenbildung.

Mal gucken was noch kommt. Aber wenn man nicht unbedingt zur heli-Mama mutiert und später den Jungs auch genug Freiraum bietet, bleibt auch bei den Späteren Männern eine enge Bindung zur Mama. Wobei ich hoffe nie zum Schwiegermonster zu mutieren 🤣.

Ich bin dankbar dafür beide Geschlechter haben zu dürfen. Es ist auch absolut schön die drei als Geschwister erleben zu dürfen. Bei drei Töchtern wäre ich sicherlich schon reif für die Insel 😜.

Ich fand während der Schwangerschaft die Frage "Was wünscht du dir denn?" Ganz furchtbar! Ich habe mir zwar einen Jungen gewünscht aber habe immer gedacht, wenn ich jetzt sage dass ich mir einen Jungen wünsche und es wird ein Mädchen, werde ich dann bemitleidet!
Es ist dann tatsächlich ein Mädchen geworden und im Nachhinein finde ich den Wunsch nach einem bestimmten Geschlecht bescheuert, und weiß gar nicht mehr genau, warum ich überhaupt so einen starken Wunsch hatte. Meine Tochter schläft grade neben mir und ich könnte mir gar nichts Schöneres Vorstellen!
LG

Hallo,

ich habe mir immer drei Kinder gewünscht. Über das Geschlecht habe ich mir nie Gedanken gemacht. Wir bekamen mit dem Abstand von 17 Monaten zuerst ein Mädchen und dann einen Jungen.
Perfekt für viele. Aber wir waren für die erste Schwangerschaft über 2 Jahre am Üben.....unser Sohn ist dann ganz ungeplant einfach so passiert. Das Geschlecht war uns beiden egal.

Unser drittes Kind, wieder ein Mädchen, wurde still geboren wegen einer Trisomie18. Nach langer Kinderwunschbehandlung haben wir dann doch noch unser 3. Erdenkind bekommen, wieder ein Mädel.

Unsere Mädels sind keine typischen Mädels. Hier macht sich niemand die Haare. Haarspangen braucht bei uns keiner. Die Große macht Judo und spielt TT. Die Kleine liebt Autos und will mal Feuerwehrfrau werden.....ein kleiner Wildfang, unsere Räubertochter.
Aber meine Mädels können auch seeeeehhhhr anstrengend sein. Launisch und zickisch.....
Der Sohn ist sehr gefühlsbetont.....und der offenste von den Drein. Er weint mit Abstand am Meisten.

Übrigens:
Als ich mit dem dritten schwanger war, haben mich viele Leute gefragt, warum ich schwanger bin, wir hätten ja schon ein Pärchen. Wir wollten eben drei Kinder, dass konnten einige nicht verstehen.

Bei uns im Umfeld haben sich auch viele werdende Eltern Jungs gewünscht. Ich verstehe auch nicht, warum so viele gerne lieber eine Tochter hätten. Aber global betrachtet finde ich die Entwicklung sehr schön. In vielen Ländern der Welt, werden Mädchen nicht gewollt, abgetrieben oder sogar nach der Geburt "entsorgt".

Jedes Kind ist ein Geschenkt, ganz egal welches Geschlecht. Wir wollten einfach ein lebendiges Kind mit nach Hause nehmen. Alles andere war uns egal.

Herzlichen Gruß,

jesmila

Ich kenne eher die "Sehnsucht" beide Geschlechter haben zu wollen. Einfach weil man halt beides kennenlernen möchte. Und auch wenn man sämtliche Klischees ausblendet, gibt es nun mal Unterschiede zwischen Mädchen / Junge und später Mann / Frau.
Ich hätte mich daher sehr über einen Jungen gefreut - mittlerweile ist dieser Wunsch aber überwunden (wir erwarten unser 2.Mädchen).
Ich muss auch sagen, dass ich in meinem Umkreis eher die Tendenz sehe, sich Jungs zu wünschen - aber vielleicht hab ich da eine verschobene Wahrnehmung...

Hallo

Also ich muss ehrlich sagen, ich habe schon immer Mädchen gewünscht.
Das Klischee denken, ist in meinem Bekanntenkreis kein "Klischee ".
Jeder den ich kenne (der beides hat) sagt das ihre Mädchen viel ruhiger und pflegeleichter sind.
Auch bei meiner guten Freundin. (Hat beides)
Ihren Sohn finde ich total anstrengend.
Laut, ständig am heulen wegen jedem mist etc.
Bei meiner Schwester genau das gleiche.
Natürlich sind nicht alle gleich aber ich erlebe es so.
Darüber hinaus habe ich mir Mädchen gewünscht weil ich mich einfach als totale "Mädchen Mama " fühle.
Das volle "klischee" halt.
Glitzer,Pferde, Kleidchen usw.
Mit jungen hatte ich nie etwas am Hut.
Weder als Kind noch als teenie.
Ein Wunder das ich mich mit meinem Mann verstehe 😅

Schlimmer finde ich eher das man sowas nicht sagen darf.
Da bekommt man sofort zu hören, und wenn es ein junge wird? Willst den dann nicht?🙄
Doch! Dann bekommt er eben das Kleid an 😅

Lg

"Da bekommt man sofort zu hören, und wenn es ein junge wird? Willst den dann nicht?🙄
Doch! Dann bekommt er eben das Kleid an 😅"



Ich habe mein "Drehkleid" noch in Gr. 104....habe ich behalten für meine Tochter. Es wurden aber 3 Jungs...räusper...alle 3 hatten eine kleine Fotosession, der Jüngste mit seinen damals langen blonden Löckchen und seinem Knutschmund geht total als Mädchen durch auf dem Bild #hicks
Aber die Bilder bleiben unter Verschluss, musste ich meinem Mann versprechen #schwitz

Mir war es wirklich egal. Ich musste viele Jahre auf mein Kind warten, war schon ziemlich alt, und es war eigentlich ein Wunder, dass es doch noch auf natürlichem Weg geklappt hat. Ich wollte einfach nur ein Kind.

Aber, als sich herausstellte, dass es ein Junge wird, hat mir das gut gepasst. Ich kann gut mit kleinen Jungs. Ich war selbst ein eher wildes Kind, bin heute gerne draußen und kann mit "Mädchenthemen" wenig anfangen. Ich unterhalte mich lieber über Dinosaurier und Superhelden, als über Pferde und Prinzessinnen.

Mein Sohn ist natürlich das tollste Kind der Welt, wild, phantasievoll, sensibel, lustig...

Die meisten meiner Freundinnen haben Mädchen. Und die sind alle auch ganz tolle Kinder, aber Jungs finde ich einfacher. Die sind meist sehr direkt, das liegt mir einfach.

Hallo,
Ich habe ein super enges Verhältnis zu meiner Mutter. Daher hätte ich auch gerne eine Tochter gehabt um die Möglichkeit zu haben so ein tolles Verhältnis aufzubauen. (Mir ist schon klar dass es dafür keine Garantie gibt)
Wenn ein Sohn ein enges Verhältnis zu seiner Mutter hat wird er oft als Muttersöhnchen bezeichnet, der sich nicht von seinem Elternhaus lösen kann.

Früher wollte ich nur Jungs haben, einfach vom Gefühl her...
Beim ersten Kind war ich deshalb sehr glücklich. Aber dann kam die zweite Schwangerschaft und die Sehnsucht nach einem Mädchen. Es ist wieder ein Junge. Ein weiteres Kind gibt es nicht, da die Schwangerschaften die Hölle waren und mit dem 2. Ist auch das erste Jahr schwierig.
Ich liebe meine beiden Knallbären abgöttisch, aber die Sehnsucht nach einer Tochter wird nie ganz verschwinden.
Mein Mann hätte sich beim ersten Kind schon ein Mädchen gewünscht, weil oft die Väter-Tochter Beziehung sehr innig und besonders ist, sehen wir immer wieder. Jetzt hat er drei Söhne. Auch er liebt alle 3 abgöttisch, aber auch bei ihm wird die Sehnsucht vermutlich bleiben.

Die ersten beiden bei uns waren Mädchen.
Als ich mit Nummer drei schwanger war, hab ich mir wieder ein Mädchen gewünscht.
Einfach aus dem Grund, dass die wirklich nervigen Kinder, die ich kenne, männlich sind.
Und ich kann mit deren Hobbys nichts anfangen.. Sie mögen Ritter, Drachen und Co, alles, was mit Kämpfen zu tun hat.. Und ich muss zugeben, ich kann mit Krieg, Schwertern, Waffen nichts anfangen. Finde richtige Kämpfe fürchterlich und das aus Spaß nachzuspielen, empfinde ich persönlich als blanken Hohn denen gegenüber, die damit im wahren Leben konfrontiert wurden oder werden.

Dann lieber heile Einhorn - Fee - Glitzerwelt (, obwohl ich damit nicht viel anfangen kann.).ist zwar nicht realistisch.. Wäre aber schön, wenn es eher in Richtung Frieden auf dieser Welt gehen würde.

Also, ja, als ich das Geschlecht erfahren habe, dass Nummer drei ein Junge wird, musste ich erstmal schlucken.
Ich hatte mich offiziell der Meinung der anderen angeschlossen, dass nun ein Junge dran sei. So bekam ich von keinem Mitleid 😅
Inoffiziell musste ich mich mit dem Geschlecht erstmal anfreunden.

Dann durfte es nicht mein absoluter Lieblingsname werden.. Den Namen, den mein Mann okay fand, fand ich nicht so toll...

Zum Glück habe ich mich fünf Wochen vor der Geburt doch noch durchgesetzt 😁 und ab dem Zeitpunkt war alles tiptop 🤗


Und der Kleine ist bald 19 wochen alt.. Anstrengend, wie schon Nummer eins.
Und ansonsten meine große Liebe. Wie auch die anderen beiden ❤️❤️❤️
Und ich hoffe, wir als Familie haben etwas Einfluss auf seine Interessen und dass es eben nicht Krieg und Kämpfen sein wird. Raufen, Toben, rennen, flitzen.. Ich hoffe, das geht auch ohne Gewalt 😅

Man hat halt so seine Klischees.
Dadurch, dass ich nun einen Sohn habe, muss ich mich meinen Klischees stellen, sie hinterfragen, kann gucken, was stimmt, was nicht usw. Es ermöglicht mir eine weitergehende Sicht und ich bin total gespannt auf die Zukunft mit meiner Familie.
Auf die Pubertät jedes einzelnen Kindes von mir.
Nummer eins und ich können jetzt schon so sehr aneinander geraten, da kann die Pubertät nur heiter werden 😂
Tatsächlich ist mein Bruder ein totales Mutter - und Omasöhnchen..
Wer weiß, vielleicht wird mein Sohn auch irgendwann das einzige Kind von mir sein, zu dem ich noch engen Kontakt haben werde.. Und dann freue ich mich, dass mein Wunsch nach einem weiteren Mädchen nicht in Erfüllung ging 😬

Letztendlich haben wir alle Vorstellungen, Erfahrungen, Wünsche usw. Gerade bei Babys ist es so, dass wir wirklich gar keinen richtigen Einfluss darauf haben... Und die meisten trotzdem ihr Baby über alles lieben :)
Von daher.. Es ist, wie es ist.

Würde jemand die Zeit zurück drehen und mir ein Mädchen statt meines Sohnes anbieten, würde ich dankend ablehnen. Meinen Schreihals in Arm nehmen, ihm einen Kuss geben und mich zum tausendsten mal in sein Lachen verlieben ❤️

Ich bin da ganz bei Dir und kann solche Gedanken auch nur schwer nachvollziehen. Ich glaube bei vielen ist dieses Mädchen-Junge-Ding gedanklich doch sehr klischeehaft besetzt. Das Beste Beispiel ist wohl meine angeheirate Cousine, die nach 2 Jungs als langersehntes Mädchen zur Welt kam. Und was soll ich sagen...sie ist typenhafter als beinah jeder Mann, den ich kenne! 😂 Nix mit Schminki, schminki und Kleidchen und Zöpfchen...von klein auf an nicht. Sie selbst hat inzwischen einen Jungen und ein Mädchen und auch bei ihren Kindern ist es ähnlich untypisch. Der Junge immer schon sehr zart beseidet, während die kleine Schwester jeden Jungen auf dem Schulhof gnadenlos in die Tasche steckt! 😉
Ich glaube viele sollten sich frei machen von ihrer Vorstellung und einfach nur glücklich sein, mit dem was sie haben oder bekommen werden! 🥰

Bei meinem Großen habe ich mir tatsächlich einen Jungen gewünscht,weil ich mich nicht als "Mädchenmama" gesehen habe.

Er war/ist ein ruhiges,witziges,selbstbewusstes Kind.
Die ganzen "wilden" Dinge wie Fußball,raufen usw.waren nie sein Ding,eher lesen,Lego usw.

Bei der zweiten Schwangerschaft war es mir dann egal was es wird da ich dann wusste das es kein "typisch Junge/Mädchen" gibt und ich durch die Töchter(eine wild,eine ruhig) einer Freundin auch meine "Mädchenmama" Seite an mir entdeckt habe.

Es ist dann ein Mädchen geworden und sie ist wild,laut,spielt gerne mit den Jungs Fußball,rauft,springt,klettert gerne,fährt gerne mit ihrem Motorrad(so ein Puky-Wutsch ähnliches Teil) durch die Gegend,singt und tanzt gerne wild und laut und ich finde beide absolut wunderbar so wie sie sind,denn so sind sie perfekt.

Hallo,

wir haben eine Tochter (12) und einen Sohn (9), kennen also beide Seiten schon eine ganze Weile.

Und ich muss auch sagen, dass Jungs im Durchschnitt anstrengender sind, als Mädchen, jedenfalls bis zur Pubertät.

Im Kindergarten sind die Kinder, die über Tische und Bänke gehen, meistens Jungs.
Nicht wenige davon sind alleine ganz friedliche und freundliche Vertreter, aber sobald andere Jungs dazu kommen, geht es ab. #schwitz

Kindergeburtstage lagern wir gerne aus. Bei den Mädchen geht es notfalls auch hier. Die sind zwar auch ausgelassen, aber nichts gegen eine Horde Jungs!
Die Geburtstage unseres Sohnes finden immer wo statt, wo die Kinder ausgiebig toben können.

In der Grundschule machen vor allem Jungs Probleme.
Bei den Mädchen ist man in, wenn man gute Noten und ein gutes Verhältnis zur Lehrerin hat.
Bei den Jungs sind die in, die am witzigsten und waghalsigsten den Unterricht stören. Wer gute Noten hat, ist ein blöder Streber.
Es können mehr Jungs schlecht still sitzen, als Mädchen, und mehr Jungs sind unmotiviert, was den Schulstoff angeht.
Letzteres liegt aber auch an den Lehrmethoden, die der Art der Mädchen deutlich mehr entgegen kommen.
Wenn Mädchen unter- oder überfordert sind, merkt das häufig keiner, weil die eher still vor sich hin leiden.
Jungs, die unter- oder überfordert sind, lassen ihren Frust eher raus, bocken und stören den Unterricht.
Viele Lehrerinnen kommen auch mit der Art der Jungs nicht so gut zurecht. Ich weiß nicht, ob das besser würde, wenn es mehr Lehrer gäbe.

In der Grundschule sind 80% der Kinder mit schlechtem Benehmen Jungs.
Ich habe bei beiden Kindern in der Grundschulzeit ganze vier Mädchen erlebt, die sich auffallend schlecht benommen haben, aber mindestens dreimal so viele Jungs.

Damit stimmt es leider häufig, dass man mit einem Jungen Probleme bekommt, sobald der in der Schule ist.
Bei uns war das auch so.

Es ist nicht so, dass ich Jungs weniger mag.
Jungs sind meistens offener und ehrlicher. Mädchen agieren häufig hinterhältig. Auch unsere Tochter kann ganz schön fies zu ihrem Bruder werden.

Ich fühle mich unserem Sohn sogar teilweise näher, weil er mir vom Charakter her ähnlicher ist. Er ist ein ganz, ganz süßer Kerl, den ich niemals gegen ein Mädchen tauschen wollen würde. #verliebt

Aber irgendwie ist bei ihm immer etwas, worum man sich kümmern muss, während es bei unserer Tochter meistens einfach läuft. #schwitz

LG

Heike

Immer wieder liest man hier von Geschlechterwünschen - besonders vom Mädchenwunsch. Ich weiß nicht, ich kann das nicht so richtig nachvollziehen.

Wir haben eine künstliche Befruchtung machen müssen, um unsere Tochter zu bekommen. Ich gebe zu, ich habe mich sehr gefreut, dass sie ein Mädchen wurde. Völlig naiv. Wir wünschten uns lange ein Geschwisterchen. Nach vier negativen künstlichen Versuchen war ich plötzlich natürlich schwanger, und mein Sohn ist in der 13SSW gestorben. Danach haben wir noch einen Versuch gemacht, Fehlgeburt in der 8SSW.

Das alles hat mich so weit gebracht, zu denken: Wir wünschten uns so sehr noch ein KIND. Aber wir haben es jetzt aufgegeben.

Warum man sich mit Banalitäten wie dem Geschlecht aufhält, kann ich nicht mehr nachvollziehen.

Interessant auf urbia finde ich immer dieses "eine richtige Mädchenmama" sein oder "lieber Jungsmama" sein.

Ich mit meinem Junge/Mädchen Paar bin dann wohl eine typische "Kindermama". ;-)

Ich finde keinen großen Unterschied zwischen Jungs und Mädchen, zumindest was die Hobbys angeht. Beide sind gern draussen, sind sportlich und aktiv, malen und nähen/basteln gern, gehen zusammen zum Reiten und zu den Pfadfindern, lesen gern....

Ich als Mama muss vielseitig sein und beim Mütter gegen Kinder Fussballspiel im Verein genauso mitkicken wie ich ein Stofftier nähen, ein Lagerfeuer anzünden, eine Tanzroutine einüben und vom 3 Meter Turm springen muss.

Ich kenne alle Sauriersorten und ihre Lebensgewohnheiten und ich bastel mich einmal quer durch die Prinzessin Lillifee Zeitschrift durch.

Ich finde, vielseitig zu sein hält frisch und offen. ;-)