Probleme mit Schwiegermutter seit Geburt

    • (1) 12.08.19 - 10:02

      Habe lange überlegt ob ich hier nach Meinungen und Rat diesbezüglich fragen soll, da ich aber keinen Rat mehr weiß mache ich es jetzt. Ist leider etwas viel geworden zu lesen.

      Es ist so das ich mich mit meiner Schwiegermutter immer schon gut verstanden habe. Seit der Geburt hat sich das allerdings geändert. Sie ist seitdem wie ausgewechselt, das sagt sogar mein Mann, das er sie so nicht kennt und ihm das furchtbar peinlich ist.
      Angefangen hat es das sie 3 Wochen im Wochenbett alle 2-3 Tage bei uns aufgetaucht ist, das hätte ich ja noch irgendwie akzeptiert aber jedesmal hat sie ihn angefasst während er schlief, einmal hat sie ihn dann von dem Sofa genommen und hat ihn rum getragen, er hat natürlich geschrien bis zum geht nicht mehr, der Vater meines Mannes meinte dann auch sie solle ihn doch wieder hinlegen zu mir das er das anscheinend nicht mag, natürlich hat sie ihn noch weiter 3 Minuten rum getragen hat aber nicht aufgehört und ihn dann mir wieder gegeben da war er dann ohne das ich was machen musste wieder leise. Dann beim Windeln wechseln war noch gar nicht richtig fertig hat sie ihn hoch gehoben. Naja hab mir nichts gedacht und wollte auch kein Drama machen.

      Vor 3 Wochen waren wir auf eine Feier bei ihnen eingeladen als ich wieder Windeln wechselte stand sie gleich daneben und hat zugesehen (hasse es sowieso wenn jemand die ganze Zeit einem zu schaut und sich aufdrängen - schon immer ) dann hat sie gefragt ob sie ihn rum tragen kann da es ja ihr Enkel ist. Habe dann gesagt das ich das jetzt noch nicht möchte (ja ich gebe ihn nicht sehr gerne her muss ich auch dazu sagen) da er auch an dem Tag noch nicht geschlafen hatte und mittlerweile am einschlafen war. Hat es eben akzeptiert. Vor 2 Wochen waren wir dann wieder da kurz spontan da war alles in Ordnung hat sich auch normal verhalten (muss dazu sagen das sie sonst immer am Maxi Cosi hing und andauernd rein gefasst hat) habe mich schon gefreut das sie sich wieder normaler benimmt, habe es auf die Freude auf den Enkel geschoben. Mein Mann sagte ihr auch schon das sie das lassen soll da uns das einfach zu viel ist das er andauern angefasst wird usw. Dann war mein Mann letzte Woche bei ihr da er ihr was helfen sollte als er wieder da war und mir erzählte was los war bin ich einfach nur ausgeflippt, er meinte - sie hätte geweint und gesagt das wir ihr den Enkel entziehen möchten da ich letztens zu ihr meinte sie darf ihn nicht rumtragen. Mein Mann hat ihr dann im Guten die Meinung gesagt das sie uns einfach etwas zeit geben soll und sich nicht andauernd aufdrängen da uns das zu viel ist und sie auch akzeptieren muss wenn wir etwas sagen, und sie ihn dann wenn er bald aktiver ist ihn dann natürlich mal tragen darf wenn ich dafür bereit bin. Gestern klingelt dann das Telefon, mein Mann geht ran, kurz und knapp gesagt : Wann wir diese Woche vorbei kommen (mein Mann musste sich für jeden Tag rechtfertigen warum wir nicht können(da wir wirklich jeden tag was vor haben) Das er ihr ein Bild schicken soll vom kleinen da sie ihn sooo lange schon nicht mehr gesehen hat (letzte Woche wohlgemerkt) .
      Versteht mich nicht falsch ich verstehe das sie sich freut über ihren Enkel aber mir ist das einfach zu viel. Wir entscheiden wann wir vorbei kommen möchten - ich will nicht gezwungen und verpflichtet sein zu kommen. Wir entscheiden wann, wie und wem wir ein Bild von ihm schicken, nicht sie. Bin stink sauer wegen der Unterstellung noch dazu weil sie die Bitten meines Mannes ignoriert und uns keinen Freiraum lässt.

      Davor (7 Jahre lang ) hat uns keiner einfach so eingeladen, während sein Bruder und seine Frau zu Ausflügen eingeladen wurden und wir fragten ob wir auch mal mit können war sie nicht begeistert und versuchte das Thema zu wechseln, kein einziger Besuch bei mir und meinem Mann ( wussten nicht mal wie das Haus aussieht von innen ) und jetzt weil der Enkel da ist denken man kann sich es rausnehmen das wir immer zeit haben.
      Ich fühle mich ehrlichgesagt dadurch bedrängt, unter druck gesetzt und eingeengt.
      Mein Mann ist ebenfalls richtig genervt und sauer. Es gab noch mehrere Situationen in der art. Mir kommt es so vor als ob sie ihn einfach für sich will. Mein Mann fühlt sich ebenfalls wie das mittel zum Zweck, sie meldet sich nur so oft bei ihm damit sie ihren Enkel sehen kann.

      Gibt es Leute die ähnliches erleben/erlebten?
      Ich weiß ehrlichgesagt nicht wie ich reagieren soll das nächste mal wenn ich sie sehe, ich möchte keinen Streit aber ich möchte mir auch nicht alles gefallen lassen, wir haben ein eigenes Leben es dreht sich.halt nicht alles um die Oma was sie möchte.
      Wie regiere ich? Soll ich Überhaupt was sagen zu dem Thema oder gar nichts? ich weis es einfach nicht.
      Bestimmt werden jetzt welche sagen ich soll mich nicht so anstellen aber mich belastet es einfach genauso wie meinen Mann und deswegen würde ich mich über hilfreiche antworten freuen.

      • ich hatte die situation selbst nicht.
        ich verstehe dich, dass du genervt bist 🙈
        Deine Schwiegermutter hat sich wahrscheindlich vornder geburt bereits X Mal vorgestellt wie es mit dem enkelkind sein wird und ist jetzt enttäuscht, dass es halt anderst ist.
        da ihr zuvor solch ein guter verhältnis hattet würde ich einen weg suchen um ihr klar zu machen um was es geht. ihr wollt ihr den enkel nicht entziehen, mit ihren aktionen stellt sie sich aber selbst ins aus.
        hast du mal mit ihr gesprochen über das ganze ausserhalb eines geschehens?
        ich würde mit ihr ein date abmachen und ihr klipp und klar sagen, dass sie omi ist, ihr sie liebt und wollt dass sie ein teil eurer familie ist. dass aber ihr den rahmen vorgebt und die entscheidungen trefft.
        die zeit wo sie mit dem kinderwagen spazieren gehen wird, wenn du mal einen termin hast oder so wird ja kommen aber einfach noch nicht jetzt.
        es ist schwierig solch ein gespräch zu führen aber unumgänglich 🤪

        • Ja ich denke ich werde mich mal mit ihr unterhalten in Hoffnung das sie mich danach nicht hasst. Mein Mann meinte schon das sie es nicht gewohnt ist das man ihr widerspricht bzw Kontra gibt und sie das aus der Bahn geworfen hat als ich Nein sagt zum Tragen allerdings finde ich das es kein Grund ist zu sagen wir würden den Umgang Verhindern wollen, denn wenn ich das wollte würde ich gar nicht erst vorbeikommen oder die Tür öffnen. :-( Bin traurig und sauer zugleich über die Unterstellung.

      Ich kann verstehen, dass du sauer bist. Aber ihr macht das genau richtig!

      Mein Schwiegervater war auch kurz so (die Eltern meines Mannes sind schon lange getrennt). Mit der Familie meiner Schwiegermutter haben wir einfach schon immer mehr zu tun. Mein Schwiegervater hat wenig Interesse gezeigt. Seit sie kleine da ist, kommen sie öfter und er meinte auch, wir würden sie ja immer ausschließen oO

      Zum Glück hat sich das gelegt 😅

      Einfach so nimmt NIEMAND mein Baby. Hat aber auch noch keiner versucht. Wer fragt, muss mit einem „Nein“ rechnen.

      Allerdings hab ich meine immer gut „abgeben“ können, solang ich dabei war. Aber wenn sie weint, kommt sie zu mir zurück :)

      • Ja ich habe auch gehofft das es sich wieder legt aber wir haben es ihr schon mehrmals gesagt aber irgendwie versteht sie es nicht so richtig.

        Es ist ja auch in Ordnung das sie sich für ihn interessieren aber ich finde es eben so wie sie es sich wünscht aufdringlich und habe auch langsam keine lust mehr vorbei zu kommen weil ich weiß das sie wieder genauso ist.

        • Da hilft meist nur die Holzhammermethode. Also klipp und klar sagen, was Sache ist. Was nicht geht.

          Dass sie gerne kommen darf, aber bitte vllt kurz ankündigen. Heutzutage geht das ja. Und ein Nein akzeptieren muss. Sonst müsst ihr Konsequenzen ziehen und kommt eben nicht mehr so häufig 🤷‍♀️

    Guten Morgen!
    Herzlichen willkommen im Club 🙄 haargenau wie du es beschreibst hat es bei uns auch begonnen! Die lieben SE wurden plötzlich nach der Geburt zu Schädlingen 🤔🙄😁

    Exakt so habe ich das erleben müssen. Begonnen vor 6 Jahren mit Geburt unserer Tochter. Ich habe mir das ganze 6 Monate angesehen und viel darüber nachgedacht wieso/weshalb/warum die Gute so drauf ist. Meine heult heute noch wenn Sie ihren Willen nicht bekommt 😅

    Ich würde dir gerne was anderes sagen, ABER es wird sich nicht ändern. Sei einfach froh das Du einen Mann hat der dir zur Seite steht und nicht seiner heulenden Mutter verfällt.

    Ich handhabe das jetzt nur noch wie folgt, da es keine andere Lösung gibt und ich zu solchen Mitteln greifen muss, damit ich in Frieden leben kann

    - unangemeldet bleiben die beiden vor der Tür stehen, gibt's nicht mehr
    - auf diverse sinnlose WhatsApp Nachrichten (etwa 2-10 Stück pro Tag) reagiere ich nicht mehr
    - fängt Sie an zu heulen bitte ich Sie raus zu gehen bis sie sich beruhigt hat
    - hat sie Probleme mit mir möge Sie mich damit in Ruhe lassen und sich woanders beschweren
    - Sie darf Ihre Enkelkinder 1-2 mal pro Woche sehen, aber nicht stundenlang hier rumsitzen und sich dabei noch bedienen lassen
    - Ihre Ratschläge sind unangebracht (manchmal frage ich mich wie Sie Ihren Sohn groß bekommen hat), dadurch bitte ich Sie jedes Mal mir die Dinge zu einfach überlassen
    - meine Tochter damals und mein Sohn heute (17 Tage alt) bekommt Sie auf den Arm wenn ich das für richtig halte! Ansonsten gilt das Motto "nur gucken nicht Anfassen", jedenfalls nicht im Gesicht! Und bei Küssen hört der Spaß auf.
    - Wenn die Kinder müde sind, überfordert sind oder schlafen hat Sie in dem Moment nichts bei meinen Kindern verloren.

    Du musst klar und deutlich mit ihr sprechen! Wenn dir etwas nicht passt dann sage ihr das direkt und bestimmt! Setze klare Regeln und lass dich nicht einlullen. Es hat einen Grund warum Sie die Oma und nicht die Mutter ist

    Und ja! Klingt hart wie ich mit ihr umgehe, aber sie wollte es nicht anders 😁🤷‍♀️

    • Das tut mir sehr leid das es dir ebenso geht. Ich verstehe einfach nicht wie es dazu kommen konnte das sie so ist wie sie im Moment ist und das es sich evtl. nicht mehr ändern wird macht. mir richtig angst um ehrlich zu sein.

      Danke für die Ratschläge ich denke ich werde ihr das auch klar machen und das ebenso handhaben.

      Wie reagiert deine SM darauf das du so mit ihr umgehst bzw. das so handhabst?

      • Verstehen kann ich das auch nicht.
        Bei meinem SE ist es jedoch so das die eifersüchtig auf alles und jeden sind 🧐😳 übrigens grundlos.... 😉 Und das die nichts haben außer ihre Arbeit und ihr Haus. Die sind generell recht schwierig und haben keine Freunde oder Bekannte, und in der Familie gibt's auch ständig Ärger, daher haben die halt nur ihren Sohn. Und jetzt gibt es mich, genauso wie dich, und wir haben quasi die Herrschaft an uns genommen! Die eigenen Kinder brauchen keine Hilfe mehr und können selbst entscheiden, die Frau (wir) kümmert sich um Haushalt Mann und Kinder, also was bleibt? Nichts.... Und das ist für die SE schwer zu akzeptieren! Aber nicht mein Problem 😉 und nun wird sich erhofft das man jede freie Sekunde mit denen verbringt. Aber dass das einseitig gewollt ist wird leider übersehen!

        Ja, was sagt Sie dazu? Nichts, da Ihr keine Wahl bleibt. Ab und an versucht Sie mir zu widersprechen, steht da und heult vor mir damit ich Ihre Meinung annehme und das tue was Sie möchte. Da ich aber nicht nachgebe kommt sie damit nicht durch. Und das ärgert sie halt noch mehr 😅🤷‍♀️ ich sage es mal so - wir akzeptieren uns. Nicht mehr und nicht weniger. Mal verstehen wir uns besser, mal schlechter. Damit kann ich aber gut leben.

        PS. In den schlechteren Zeiten sieht man die Herrschaften nicht so oft wie in den guten Zeiten 🤪

        • Als ich schwanger wurde wohnte noch meine Mutter bei uns (ist dann ausgezogen da wir einfach komplett andere Lebensstile hatten) da hies es schon das meine Mutter ihn ja viel öfter sehen wird, was aber nicht stimmt da meine Mutter ihn nicht jede Woche sieht und einfach glücklich ist wenn wir von uns aus kommen oder sie einladen.#augen

          Ja nur das komische ist ja das mein Mann davor irgendwie immer de Sohn war (sie hat 2 Söhne) der irgendwie immer benachteiligt war vielleicht weil er einfach immer schon machte machte was er wollte und ihren Rat nie angenommen hat, hätte sie davor schon so an ihm gehangen würde ich es ja noch rigendwie akzeptieren das sie halt einsam ist dadurch das er nicht mehr so viel zeit hat aber so war es ja nicht ganz im Gegenteil.
          Für mich fühlt es sich eher so an als ob sie unser Kind als Ersatz möchte weil mein Mann eben nie so das Verhältnis zu ihr hatte.

          Meine Mutter war auch 2 Wochen total anderes wie die SW jetzt ist habe ihr dann aber klipp und klar meine Meinung gesagt (bei ihr kann ich das da meine Mama mich kennt und weis das ich wenn ich mal sauer bin auch es etwas ernstes sein muss ) seitdem ist sie wieder normal aber die Mutter meines Mannes versteht es einfach nicht.

          Ich habe nur angst das sie mich dann vielleicht hasst wenn ich ihr immer widerspreche und meine Meinung klar vertrete. Ich möchte sie ja auch nicht verletzen aber aber sie ist einfach "nur die Oma" sie kann da sein wann wir möchten aber sie ist derzeit nicht das wichtigste es muss sich halt gerade alles darum drehen das sie die Oma ist aber das ich die Mutter bin wird völlig ignoriert. Wie sie immer sagt : Sie ist ja die Oma. Da könnte ich immer ausflippen. Bei dem Gespräch was mein Mann letztens mit ihr alleine führte sagte sie auch es ist ja wie das eigne Kind für sie. Da war ich echt baff und schockiert da mich das darin bestätigt hat das sie ihn für sich halt will. Weiß nicht was ich davon halten soll .

          Fühle mich wie in einem schlechten Film wenn ich darüber nachdenke was zurzeit los ist bei uns :-( #schmoll

    Ist bei uns mittlerweile genauso. Jedoch bin ich durch solche Ansagen die respektlose Schwiegertochter. Geht bei meinem Mann und mir aber nur noch rein und raus 😅

Hallo, also ich denke dein baby ist noch ziemlich jung und es ist normal das man es anfangs am liebsten die ganze zeit bei sich hat und es schwer ist es "abzugeben". Aber du musst deine Schwiegermutter auch verstehen es ist nunmal ihr enkel und sie möchte einfach Zeit mit ihm verbringen. Meine Mama sieht meinen Sohn seit Geburt (10 Monate) fast täglich! Sie kommt oft nach Der arbeit mal für ne halbe Stunde vorbei und nimmt den kleinen am Wochenende auch mal 2-3 Stunden zu sich. Meine Schwiegermutter hat Montag und Dienstag immer frei und kommt an den beiden Tagen vormittags fast immer vorbei und geht mit dem kleinen spazieren oder spielt mal ne Stunde mit ihn. So kann ich duschen gehen und in Ruhe frühstücken oder den Haushalt machen. Ich muss dazu sagen bevor wir unseren Sohn hatten gaben wir sie SM auch nur alle 2-3 Wochen gesehen. Wir waren beide arbeiten und am Wochenende waren wir dann unterwegs. Ich denke bei dir spielen vielleicht auch noch etwas die hormone verrückt was die Westen Wochen und Monate ganz normal ist :) mir fiel es anfangs auch sehr schwer ihn in andere Hände zu geben und er hat quasi auf mir gelebt. Aber irgendwann wirst du froh sein wenn dir deinen Sohn mal jemand für ne Stunde abnimmt die kleinen schlafen nicht immer so viel wie am anfang 😅 und es ist doch schön wenn dein Sohn von seiner Oma geliebt wird und ein gutes Verhältnis zu ihr auf arm kann. Ich und mein Schwester haben als Kinder selber viel Zeit bei den verbracht und haben es geliebt 😁

  • Natürlich verstehe ich das sie ihn sehen möchte, das möchte ich ja nicht unterbinden aber finde 1x die Woche oder alle 2 Wochen reichen. Ich habe nur 1 Oma die habe ich erst mit 1,5 Jahren kennengelernt da meine Mutter und Oma zerstritten waren, sie hat mich ein mal im Monat gesehen und nie rumgetragen oder so und ich liebe meine Oma trotzdem, deswegen verstehe ich nicht wieso das anscheinend so sein "sollte".


    Ich muss auch ehrlich sagen das ich bestimmt mal froh bin wenn sie ihn nimmt, der Tag kommt bestimmt mal, aber ich möchte selbst entscheiden wann diese Tag ist im Moment bin ich einfach Glücklich wenn er bei mir ist, andauernd diese gefrage wann sie ihn haben kann zum tragen und das sie auch auf ihn aufpassen kann ist Lieb gemeint aber es nervt mich ich biete es an wenn ich so weit bin und möchte nich gedrängt werden etwas zu tun und das haben wir ihr auch schon bestimmt 6 mal gesagt.

    Es gibt Leute die geben ihr Kind eben früher mal her und Leute die das nicht wollen ich gehöre zu den letzteren wenn andere das könne ist es schön aber ich fühle mich dabei einfach NOCH NICH wohl.

Hallo,

ich würde um ein klärendes Gespräch bitten, wo du ihr sachlich erklärst, was dich nervt. Wenn sie danach beleidigt ist oder bockig ist, hat sie ein Problem, nicht du.

Hart gesagt: Es ist dein Kind, sie ist nur die Oma, und das muss sie akzeptieren, egal, ob es ihr passt oder nicht.

Liebe Grüße

(15) 12.08.19 - 12:21

Guten Morgen,

Zunächst einmal tut es mir leid, dass Du da durch musst. Fühl Dich gedrückt, ich hab auch so ein Exemplar an Schwiegermutter.

Ich finde Du hast alles richtig gemacht und super von Deinem Mann, dass er so hinter Dir steht und ihr euch einig seid, das war bei uns nicht immer so.

Hab mich auch total bedrängt gefühlt, schon paar Wochen bevor der kleine kam wurde mir das Verhalten angedroht... Als er dann kam war sie 20 min nach Geburt da und ab da hörte es nicht mehr auf. Was soll ich sagen ich hab leider keine Lösung. Es ist weniger geworden aber es ended jedes Mal mit Streit und schlechter Laune... Einfach nur nervig.... Bald wird mein Sohn ein Jahr alt und sie plant jetzt schon wie eine Verrückte... Nervt mich tierisch weil UNSER Kind Geburtstag hat, nicht ihres.

Sie hat auch nach der Geburt ungefähr dasselbe rumerzählt... Ich enthalte ihren enkel vor, hat den kontakt abgebrochen (die schönsten Wochen) und anderen erzählt, ich will keinen Besuch mit der Folge dass Menschen die wir gerne gesehen hätten, sich weder gemeldet noch blicken lassen haben, was ich auch erst nach 10! Monaten erfahren habe... Wir haben uns noch nie super verstanden und ich finde auch nur weil das Kind jetzt da ist hat sie kein Recht hier rein und raus zu gehen wie es ihr passt, zumal der kleine jedesmal brüllt wie am Spieß weil er nicht bei ihr sein will...

Wie du siehst geht es leider anderen Mamas auch so... Ich hoffe, dass du die Nerven behälst und immer für dein Kind und dich einstehen wirst. Ich wünsche euch alles Gute ❤

  • (16) 12.08.19 - 12:48

    Danke. Ist echt traurig das es anscheinend viele gibt die solche Erfahrungen machen müssen. Ja ich bin froh das mein Mann zu mir hält und von sich aus sagt das er das nicht normal Findet und sie total besitzergreifend ist (kann man das so nennen?)
    Sie wollte uns unbedingt was für ihn schenken, ich wollte dies aber nicht da ich erstens selbst viel auf der Seite hatte um mir die dinge zu kaufen die ich wollte und mir nicht anhören wollte aber wir haben das gekauft usw. dann meinte sie sie kauf die Windeln weil die ja doch auf Dauer teurer sind und sie uns wenigstens das schenken möchte, anfangs dachte ich mir nix dabei aber das letzte mal als mein Mann da war um die Windeln zu holen sagte sie wo der kleine den sei immerhin möchte sie ihn dafür sehen deswegen macht sie das ja. Mein Mann meinte noch das wäre ein scherz 1 Woche danach war eben das wo sie weinte und meinte er wird ihr entzogen. Wusste nicht das ein Geschenk das ich nicht wollte jetzt eine Pflicht darstellt. Das war genau das was ich eben nicht wollte.

    Was auch traurig ist.das mit allem drang versucht wird das Enkelkind zu nehmen ohne das es das eben will z.b. zu schreien anfängt bei ihr und nicht akzeptieren will das es das nicht mag und sich über das wohl des Kindes hinwegsetzt. Da kann man einfach nicht vertrauen finde ich.

    Das mit dem Geburtstag planen ist auch ganz schön dreist einfach zu planen ohne euch zu fragen. #aerger

Ich verstehe Dich total, meine Mutter war auch ziemlich uneinsichtig und klebte wie eine hypnotisierte Katze vor der Metzgerei an ihrer Enkelin, egal ob beim Wickeln, Schlafen oder wenn sie weinte, sie war so fasziniert von der Kleinen, dass ich das Gefühl hatte die Faszination ist lauter als jeder Schrei der Kleinen und wir leben in 2verschiedenen Welten. Umso mehr ich die Kleine abgeschottet habe, desto öfter war sie beim Wickeln dabei, hat uns dann auch gesagt wir würden sie ihr entziehen. Mein Mann hat mich dann zur Seite gezogen und gemeint, solange sie nicht weint gib sie ihr, sie hat Dich großgezogen und fallenlassen wird sie sie ja wohl auch nicht (zumindest absichtlich), vertrau ihr, wenn es meine Mama wäre würde ich sie ihr auch ohne Zögern geben. Naja, es entspannte sich langsam zw. meiner Mutter und mir aber dafür langfristig; die Kleine hat auch ihre eigene, sehr positive, Beziehung zu ihr und beide geniessen es ohne mich, die übervorsichtige, gemeinsam Spass zu haben. Was mir enorm geholfen hat war der Gedanke, dass auch unsere Eltern sich in der SS in Vorfreude schon 1.000mal vorgestellt und ausgemalt haben was sie mit den Kleinen machen und wie es sein wird, gerade auch in dieser ersten, zarten, magischen Zeit; und wer wenn nicht sie wissen wie schnell die Zeit unwiderruflich vergeht. Im Nachhinein tut es mir schon leid so verkrampft gewesen zu sein, und die Sturheit meiner Mutter immer wieder aufzutauchen lag auch darin begründet, dass sie ihr Verhältnis zu meiner Tochter unabhängig von dem zu mir betrachtete, ansonsten hätte sie sich total zurückgezogen so verletzend und direkt wie ich anfangs war.

Hallo,

wir sind aktuell in einer ähnlichen Situation. Ich bin eigentlich immer super mit meiner SM ausgekommen, es gab nie Streit und sie hat in mir die Tochter gesehen, die sie nie hatte. Nach 9 Jahren Beziehung kam dann unser Krümel (für sie der 2. leibliche Enkel). Wir hatten im Vorfeld schon gesagt, dass wir in der Wochenbettzeit keinen unangekündigten Besuch möchten und uns selbst melden, wenn wir bereit dafür sind. Nach der Geburt wollten wir sie dann für einen Tag später ins Krankenhaus einladen. Sie hatten keine Zeit, da sie lieber mit ihren Freunden eine Pullerparty machen wollten - ohne ihren Enkel überhaupt zuvor gesehen zu haben. Mein Mann war davon richtig getroffen, so traurig habe ich ihn bisher nur nach dem Tod seiner Oma gesehen. Er hat ihnen dann eine Ansage gemacht, nach der sie dann doch ins Krankenhaus gekommen sind.

Unser Krümel ist jetzt 16 Wochen alt, er ist noch sehr schnell reizüberflutet und muss in neuen Situationen erstmal ankommen. Die Großeltern meines Mannes wohnen im gleichen Haus wie seine Eltern, es sind also jedes Mal gleich vier Personen, die unser Baby begrüßen und bespaßen wollen. Jedes Mal wenn wir sie besuchen, stürzt meine SM sich direkt auf ihn, grabbelt im Maxicosi rum und überfordert ihn sofort. Der Opa macht irgendwelche Geräusche usw. Es ist also sofort Aktion. Um ihn etwas aus der Situation zu nehmen, geben wir ihn dann extra nicht gleich rum sondern behalten ihn selbst auf dem Arm. Wir haben auch schon mehrmals darum gebeten, dass sie ihn doch erstmal ankommen lassen sollen und sich nicht direkt auf ihn zu stürzen. Diese Bitte wird aber jedes Mal wieder ignoriert.

Beim letzten Besuch fragte meine SE meinen Mann ob sie ihn denn jetzt auch mal halten darf. Da sie kurz zuvor geraucht hat, hat er sie gebeten zuerst die Hände zu waschen. Da ist sie regelrecht ausgerastet. Wir würden ihn total überbehüten, man darf ihn nicht anfassen und nicht auf den Arm nehmen usw. Wir haben ihr dann nochmal erklärt, dass die uns die Bedürfnisse unseres Kindes an erster Stelle stehen und nicht ihre. Ich glaube sie hat es noch immer nicht verstanden. Mein Mann und ich wollen unserem Sohn die Großeltern nicht vorenthalten und anders rum genau so wenig. Aber aktuell haben wir wenig Lust dahin zu fahren, da seine Bedürfnisse komplett ignoriert werden..

Du siehst also, du bist nicht alleine. Haltet durch.

Liebe Grüße

PS: Ganz schlimm finde ich es auch, dass wir nicht mal mehr begrüßt werden. Es heißt immer nur noch "Oh, Benjamin ist zu Besuch" und wir als Eltern stehen unbeachtet daneben. Auch normale Gespräche sind nicht bewegt möglich, da sie lieber das Baby bespaßt und uns ins Wort fällt.

Hallo,

wir haben uns damals auf feste Besuchszeiten geeinigt, immer Dienstag und Freitag zum Kaffee, kein Abendbrot. Das ist heute noch so und meine Kinder sind inzwischen längst in der Schule.

Das erspart ganz viele Diskussionen und das Wochenende bleibt auch frei. Als es soweit war, haben sie die Kinder an diesen Tagen aus der Kita abgeholt. Meine Termine kann ich lange im voraus planen und muss nicht immer extra fragen.

Vielleicht wäre das was für dich?

VG

Ich würde die Besuche reduzieren, wenn es dir zu viel ist. Allerdings würde ich es meiner Schwiegermutter nicht verbieten, mein Baby herum zu tragen, wenn es wach ist. Das finde ich in der Tat falsch und da kann ich deine Schwiegermutter auch verstehen, dass sie darüber traurig ist. Guck doch einfach wenn es passt, dass du ihr das Baby auf den Arm gibst, dann gibt es kein Gefrage zu unmöglichen Zeiten.

  • Versteh mich bitte nicht falsch aber ich verstehe nicht wieso sie das Baby rum tragen muss? Man kann ein Baby auch lieb haben ohne es tragen zu müssen. Auch meiner Mama trägt ihn nicht rum und kann sich trotzdem mit ihm „beschäftigen“.
    Ich würde als Kind nie von Oma getragen und liebe sie trotzdem. Mein Mann will ihr ebenfalls ihn zur Zeit nicht geben zum tragen da sie sich so benimmt. Außerdem wenn ein Baby schreit auf dem Arm dann merkt man doch das es das nicht will ihr war es egal als sie ihn getragen hat.

    • Ich verstehe das schon. Herumtragen bedeutet Körperkontakt. Wenn man jemanden mag oder liebt nimmt man ihn einfach gerne in den Arm. Ein Anschauen ist da nicht das Gleiche. Warum verbietet ihr ihr das? Ich verstehe es ja, wenn das Kind schläft oder schlecht gelaunt ist oder Angst hat, aber wenn das Kind wach und gut gelaunt ist, warum dann nicht. Das Kind hat nichts dagegen und die Oma freut sich. Ist doch schön. Je rarer ihr euer Kind macht umso interessanter wird es. Außerdem ist es doch seltsam, das Baby der Oma nicht geben zu wollen. Es ist doch die Oma.
      Dass Dir die Besuche zu viel sind kann ich nachvollziehen. Würde ich auch charmant und konsequent kommunizieren.

      • Ja klar aber ich finde ein Baby muss nicht von Oma und Opa gleich getragen werden Mama und Papa sind viel wichtiger. Wir verbieten es nicht aber wenn man unsere Regeln und Grenzen nicht akzeptiert wieso sollen wir ihn dann ihr geben das hat auch was mit Respekt zu tun. Wenn sie nicht drängen würde würde ich mich auch dafür öffnen. Noch dazu kommt als sie ihn immer getragen hat hat er angefangen zu schreien als sie ihn nahm und aufgehört als ich ihn wieder hatte das zeigt das er das nicht will. Außerdem wollten mich als ich 3 (und davor wahrscheinlich ) war auch immer alle bis auf meine Großeltern anfassen und knuddeln. Fand das furchtbar und verstehe bis heute nicht das meine Mama das zugelassen hat bloß weil man das halt so macht mit einem Baby /Kind, deswegen möchte ich da Grenzen wenn er älter ist und von Oma geknuddelt werden will kann er das machen aber solange er nicht entscheiden kann und Oma ihn schreien lässt weil sie ihn nicht wieder hergeben möchte, anscheinend, finde ich das nicht in Ordnung.
        Ja mag sein das sie die Oma ist aber auch die müssen Grenzen kennenlernen und verstehen das es noch andere Dinge gibt außer ihren Willen durchzusetzen.
        Charmant hat mein Mann schon mehrmals versucht aber das ist ihr egal. Mich hat sie nicht drauf gesprochen was ich ebenso gemein finde.

        • (24) 12.08.19 - 19:57

          Ich finde Eltern wie dich ganz schlimm. Hoffentlich bleibt mir das mal erspart.

          Das man einschreitet wenn sich das Kind nicht wohl fühlt ist in Ordnung. Aber man kann es echt übertreiben! Ich weiß gar nicht wann es in Mode gekommen ist, Kinder als persönlichen Besitz zu sehen.

          • (25) 12.08.19 - 21:13

            Jepp - sehe das genau so wie du!
            Das sind dann die Eltern, die sich in ein paar Monaten drüber beschweren, weil die Großeltern zu den anderen Enkeln/Schwiegertöchtern nen besseren Draht haben oder weil die Omis später IHRE Regeln geltend machen i. S. Babysitter spielen. ;-)

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