Zwei unter Zwei? (LANG!)

Könnt ihr mir helfen mich ein bisschen zu ordnen?

Mein Mann und ich überlegen, ob wir nicht doch schon mit dem Üben für Kind Nr. 2 anfangen.
Unser Sohn ist jetzt 8 Monate alt und wir sind super eingespielt. Er war aber auch von Geburt an einfach nur lieb -> schläft schnell ein (auch schon im eigenen Zimmer), schläft durch, isst jeden Brei, spielt viel und ruhig alleine während man den Haushalt macht etc. Er ist insgesamt einfach immer am lachen und ausgeglichen. Ab Januar würde ich egtl. wieder arbeiten.
Für uns stand schon immer fest, das egtl ein Altersabstand von ca 2 Jahren super wäre! Nun ist es aber so, dass ich bei einer erneuten SS sofort wieder ins Beschäftigungsverbot (längere Geschichte!) müsste. D.h. ich wäre eh nur ein paar Wochen/Monate im Beruf und würde dann wieder raus müssen.
Zudem müsste ich meinen Kleinen mit 1 Jahr in die Kita geben und könnte dann aufgrund der begrenzten Kitazeit trotzdem nur stundenreduziert arbeiten.
Bei einer direkten SS könnte ich mich während des BV selber um ihn kümmern, muss nicht kurz rein in den Beruf um doch gleich wieder raus zu müssen und die beiden hätten wie von uns gewollte einen geringen Abstand.
Vor meinem Sohn hatte ich leider schon zwei Fehlgeburten, sodass wir dies nun leider auch als Möglichkeit betrachten müssen, die alles verschieben kann.
Da ich einen Kaiserschnitt hatte, habe ich aber auch etwas Angst, dass eine zu schnelle erneute SS mir Schäden könnte. Mein Frauenarzt sagt jedoch, es ist alles wieder bereit vor eine erneute SS und meinte lediglich, es wird grob empfohlen 1 Jahr zu warten.
Meint ihr es macht Sinn, direkt zu versuchen, direkt zum Ende der Elternzeit wieder schwanger zu werden?
Oder reden wir uns das vlt nur schön, da der Kinderwunsch da ist?

Ich glaube, abgesehen von den Basics, ist es eine Bauch - und Herzentscheidung. Wir haben Nummer zwei auch versucht zu Zeugen als unser Baby 8 Monate war, geklappt hat es erst etwas später, so dass der Abstand dann 22 Monate war. Ein kurzer Abstand ist anstrengend, aber machbar und für uns zum Beispiel die beste Entscheidung der Welt gewesen. Wir freuen uns immer wieder darüber. Unsere Kinder sind jetzt 2 und 4 und verstehen sich super, was aber auch Charakter Sache ist.
Ich denke man darf es nicht unterschätzen, aber wenn man es will, schafft man es auch.
LG

Hey
Ich kann mich meiner vorschreiberin nur anschließen, wir haben einen abstand von knapp 19 Monaten,heute sind sie 3 Jahre und 17 Monate alt.
Die große war eher ein kind zum abgewöhnen xD,stundenlanges getobe zum schlafen, alle 2-3 std wach (durchgeschlafen hat sie erst mit 18 Monaten)essen so lala,und mega aktiv..die kleine hingegen schläft von anfang an durch,isst gerne und ist ebenfalls aktiv..
Manchmal gerade zu babyzeiten war es mega anstrengend besonders wenn mein Partner arbeiten war (arbeitet in 3 schichten)aber für uns ist es so perfekt,heute spielen sie zusammen, eifersucht gibt es keine,sie lieben und streiten sich aber es war die beste Entscheidung!

Lg

Wir haben nach 9 Monaten wieder angefangen und der erste Schuss war direkt ein Treffer <3
Unsere beiden sind knapp 19 Monate auseinander und ein Herz und eine Seele. Unterschiedlicher könnten die beiden kaum sein, aber sie harmonieren einfach gut. Klar, es ist körperlich für mich extrem anstrengend, aber unendlich schön mit beiden.

Ich war zwischendurch übrigens genau ein Jahr arbeiten, weil mein Mann einen Teil der Elternzeit bein Großen übernommen hat. Für uns war und ist es perfekt.

Huhu,

meine Kinder sind 11 Monate auseinander, somit hatte ich kurzzeitig sogar 2 Kinder unter 1 😂 Anfangs fand ich es echt heftig, da meine erste total lieb und ruhig war und die zweite wirklich in allem das komplette Gegenteil. Aber inzwischen finde ich es toll so wie es ist und würde mich immer wieder so entscheiden. Auf Grund des geringen Abstandes bekomme ich bei Nr. 2 das gleiche Elterngeld wie ich es bei Nr. 1 bekam zzgl Geschwisterbonus. Meine Elternzeit führe ich weiter fort und ich bin sozusagen dann nicht kurz wieder richtig im Job und dann wieder raus. Arbeite derzeit lediglich auf 450-Euro-Basis im Homeoffice, da ich Elterngeld Plus beziehe.

LG

Genau das war auch eine unserer Überlegungen. Mein Elterngeld wäre wesentlich höher, wenn ich während er Elternzeit direkt wieder schwanger werde und der Geschwisterbonus käme noch dazu.

Egtl wollten wir erst wieder "üben", wenn unser Sohn ein Jahr alt wird, aber dadurch würden wir während des BV und der Elternzeit wesentlich schlechter dastehen. (Ich bin die Hauptverdienern.)
Ich müsste meinen Sohn dann auch noch nicht mit einem Jahr in die Krippe geben!

Natürlich kann man das nicht nur aus finanziellen Gründen entscheiden, aber die paar Monate machen halt doch einen großen Unterschied.
Und gewünscht war ein zweites Kind mit einem Abstand von ca 2 Jahren schon von Anfang an! 😊 (Würde also nur etwas am egtl "geplanten" Abstand ändern.)

Wir stehen gerade irgendwie zwischen
"Planmäßig/finanziell perfekter Zeitpunkt plus Kinderwunsch"
und "Respekt weil der Abstand sehr klein ist".

Fuer uns waren 18monate toll. Meine Tochter ist aber auch sehr pflegeleicht und schlaeft praktisch schon immer durch, ganz anders leider ihr kleiner wilder Bruder. Die beiden sind jetzt bald 3 und bald 18monate und es Koennte besser nicht sein. Die ersten 6 Monate waren entspannt, da der kleine kaum schrie und ok schlief. Als er 7 Monate wurde und meine Tochter 2 begann eine anstrengende Phase, die ich aber rückblickend gerne in Kauf nehme. Ich finde es mit 2 Kindern entspannter, da sie sich auch mal zu zweit beschäftigen. Sogar als mein Sohn 7 Monate war und immer auf den Arm wollte war es entspannter mit meiner Tochter zu Hause da sie dann spannender war als ich. Wir versuchen uns auch jetzt an Nr. 3.

Alles Gute!

Unsere sind 3 Jahre auseinander und ich wollte bewusst keinen kleineren Abstand, weil ich das 1. Jahr mit 2 Kindern schon recht anstrengend finde. Es ist einfach wieder eine Neufindung für alle. Ich war auch meistens alleine mit beiden und hatte keine Unterstützung. Wenn man die Großeltern in der Nähe hat und die ab und zu den Großen nehmen ist dass natürlich wieder eine andere Geschichte. Es war super, dass meine Große in den Kindergarten kam, als der Kleine kam. Ihr wäre sonst so langweilig gewesen und sicher auch unzufrieden, weil ich mich ja doch überwiegend um das Baby kümmern musste. Außerdem hatte ich dann auch Vormittags Zeit mein Baby zu genießen und sprang nicht immer nur zwischen beiden hin und her. Ich finde es auch immer sehr schade, vor allem dem Erstgeborenen gegenüber, wenn man die Zeit nicht intensiv mit ihm genießt. Er ist ja gerade erst 8 Monate. Ich finde es schade, wenn die spannende Zeit mit Laufen und Sprechen lernen so halbherzig wahrgenommen wird, weil man sich eigentlich ja 100 Prozent um den Säugling kümmern muss. Zudem sind die Kleinen in dem Alter ja noch gar nicht verständig, können nicht warten... Ein Baby mitten in der Trotzphase deines Großen find ich auch eine ganz schöne Hausnummer. Klar ist dein Baby - wenn es kein Schreibaby ist - mit 8 Monaten ruhig. Aber warte mal ab bis er 14 Monate alt ist, nicht hört, kein „Nein“ kennt, immer wegläuft. Oder wenn er mit 2 Jahren mehrmals täglich einen Trotzanfall hat und sicher keine Rücksicht darauf nimmt, ob du dein Baby gerade stillen möchtest oder es schläft. Das kommt bei allen, egal wie brav sie als Baby waren. Du wirst dein Kind nicht wieder erkennen. Natürlich ist das nur meine Meinung und ihr macht es so, wie es für euch passt. Für mich wäre es nichts.

Danke für die Antwort, das ist auch ein Denkansatz. Aber bei uns ist die Situation anders.

Wenn ich bis zum Ende der Elternzeit nicht schwanger bin, muss mein Sohn mit etwas über einen Jahr in die Krippe. Wenn ich schwanger wäre, würde ich automatisch ins BV kommen und hätte dann die komplette Schwangerschaft noch Zeit für ihn alleine. Dann würde er mit zwei in die Krippe kommen, sodass ich noch Zeit mit dem Kleinen habe, der müsste dann jedoch wiederum mit 1 Jahr in die Krippe.
Also eher ein Nachteil für den Zweitgeborenen.

Wenn ich das zweite Kind aber mit größerem Abstand bekomme, müssten beide mit einem 1 Jahr in die Krippe.

Nach dem was du schreibst würde ich es wagen. Die KS-Narbe selber ist nach 6 Wochen voll belastbar. Es geht eher darum dem Körper Zeit zu geben sich wieder zu normalisieren.
Aber wenn bei euch alles passt und im Fliss ist... Why not?

Wir habe ähnliche Überlegungen hinter uns mit anderer Ausgangsbasis. Unser Grosser hatte einen schwierigen Start. Schläft mittlerweile doch besser aber noch nicht gut. Dafür läuft er schon. Wir haben im ersten Schuss einen Treffer gesetzt und wenn alles gut geht sind die beiden 21 Monate auseinander. Anstrengend wird es am Anfang sicherlich aber nach allem was ich im Umfeld sehe zahlt sich das aus sobald sie ein bisschen älter sind.

Hey,

erstmal vorweg, du schreibst dein Elterngeld wäre so höher, plus Geschwisterbonus. Ist das korrekt berechnet? Das Elterngeld bleibt gleich hoch, wenn das zweite Kind innerhalb der ersten 14 Monate nach Geburt deines ersten Kindes kommt. Danach würde ja der eine oder andere Monat mi 0 berechnet werden. Kommst du am Ende, je nachdem wann es klappt, wann dein Baby kommt, trotzdem über den Mindestsatz?


Nun zu uns. Wir haben zwei unter zwei gehabt. Meine ersten beiden Kinder sind 12,5 Monate auseinander, ich durfte wieder positiv testen, als unser "Großer" 4,5 Monate alt war. Er war auch ein schön pflegeleichtes Baby (sein Bruder dann das komplette Gegenteil), anstrengend wurde es im Kleinkindalter. #schwitz

Finanziell betrachtet hätten wir nur draufgezahlt, wenn ich arbeiten gegangen wäre nach eine Jahr. So hatten wir das gleichbleibende Elterngeld, da der Abstand so gering war. Aber das war natürlich nicht der Hauptgrund. Ich fands schon schön, dass unser Großer so 2 Jahre daheim bleibe konnte. Es war zwar irre anstrengend alles, aber man wächst da rein.

Leider kann man sowas ja nicht zu 100% planen. Vielleicht lässt das zweite Kind auf sich warten oder die Schwangerschaft nimmt ein trauriges Ende. Was wäre in solchen Fällen? Das sollte natürlich auch berücksichtigt werden. Nur für den Notfall, es soll natürlich nicht so kommen.

Meine Mädchen sind übrigens 22 Monate auseinander. Das war schon einfacher als 12,5 Monate und ist auch total schön.

Schaut am besten, was finanziell machbar ist und lasst das Herz sprechen. Es gibt immer Kritiker, wie es letztenendlich läuft (anstrengendes Baby, anstrengendes Kleinkind, pflegeleicht,...) weiß man nicht und jeder Abstand bringt Vor- und Nachteile mit sich. :-)

LG erdbeerchen mit 4 Kindern an der Hand, #stern fest im Herzen und Ü-Ei (38+5)

Hab das blöd formuliert. Das Elterngeld wäre genauso hoch wie jetzt (bekomme den gedeckelten Höchstsatz). Wenn ich jedoch nach den 14 Monaten anfange stundenreduziert zu arbeiten, wäre das Elterngeld bei Kind 2 um einiges weniger als bei Kind 1, vor dem ich voll gearbeitet habe.

Wenn ich während der Elternzeit wieder schwanger werden würde, würde ich während des anschliesenden BV mein Vollzeit-Gehalt weiter bekommen und daher auch bei Kind 2 wieder das hohe Elterngeld.

Jetzt hab ich doch unter dem richtigen Namen geschrieben...Naja, jetzt auch egal. 😅

weiteren Kommentar laden

Hallo
Meine jüngsten haben einen sehr kleinen Abstand. Die ältere ist absolut pflegeleicht und eigentlich immer glücklich. Kleiner Abstand ist generell nicht mein Fall, also fällt meine Antwort wohl dennoch nicht so positiv aus :-p
Was einem klar sind muss: das andere Kind kann das komplette Gegenteil werden und egal wie pflegeleicht das ältere Kind ist, es ist selbst noch klein. Da es dann ja das „große“ Kind ist, ist es leicht es zu überschätzen und unrealistische Erwartungen zu haben.
Geplant wäre das für mich nichts.

LG

Ach ja, die Schwangerschaft mit den jüngsten war sehr anstrengend. Ich musste lange liegen und da war das Alter der damals jüngsten natürlich ein riesiger Nachteil.

Hey also wir werde sogar 3 Kinder mit gerade mal einem Altersunterschied von 27 Monaten zwischen 1. Und 3. Kind haben..

Die große ist Ende Juli 2017, der 2. August 2018 und jetzt im Oktober kommt das 3.

Und es ist sooo toll!!!

Die 3. Schwangerschaft jetzt geht es mir am besten, da die 2 mich ganz gut auf Trab halten und so bleib ich auch fit, hab viel mehr Freiräume und manchmal kommt es mir ein wenig vor als wäre ich wieder mit dem ersten schwanger 🙈

ABER die 2. SS war sehr anstrengend weil die kleine ja noch viel von meiner Zeit gebraucht hat, und das obwohl sie mit 9 Monaten gelaufen ist!
Und auch die Anfangszeit war nicht leicht, es war gut das mein Mann 2 Monate Elternzeit ebenfalls genommen hat...

ABER unsere groß ist und war schon sehr früh sehr selbstständig, sie hilft mir inzwischen schon beim wickeln (bringt Windel und Feuchttücher) bringt Müll in den Mülleimer und das schon seid dem sie etwa 17 Monate ist... Das hat nochmal mega viel erleichtert... Habe sie aber nie zu etwas gezwungen,sie wollte es immer und ihr lieblingswort war "selber" 😅🙈

Und bei dir klingt es ebenfalls so das dein Sohn eher ein selbstständiger ist!
Daher gibt es ja eigentlich bei euch eher Pro's als Contra!!

Und aber am allerwichtigsten ist es darauf zu hören was das Herz sagt, denn wenn man mit dem Herzen entscheidet dann kann man so auch mal schwierigere Zeiten überwinden weil man weiß warum man es tut 😊

Ich würde es einzig und alleine vom Wunsch und Gefühl abhängig machen.

VOR der Geburt meines 1.Kindes wollte ich gerne einen geringen Abstand.
Das hat sich schnell zerschlagen, sie war ein spätes Frühchen, ich lag vor der Geburt im KH, sie noch danach 10 Tage auf der Neo.
Die ersten Wochen waren die Nächte easy, sie schlief viel und durch. Dafür hat es fast 3 Monate gedauert bis ich Vollstillen konnte, ich habe noch nebenbei immer abgepumpt. Das Schlauch ganz schön. Als das lief würden die Nächte zur Katastrophe.
Das dauerte 1 1/2 Jahre und ich wusste die ganze Zeit, dass ich JETZT nicht bereit für ein 2.Kind wäre.
Das hört sich bei euch aber alles anders an. Und der Wunsch scheint da zu sein.
Ich verstehe die Aspekte mit dem Beruf auch und mache mir um sowas auch immer Gedanken.
Dennoch glaube ich, dass einzig und alleine wichtig ist, dass IHR es wollt und wann IHR bereit seid.
Alles andere wird sich fügen und alles wird seine Vor-und Nachteile haben.

Wir haben 2 1/2 Jahre Unterschied. Für uns jst es perfekt.
Der Kleine ist nun ein Jahr alt und wir überlegen wegen einem 3.Kind #rofl

Alles Gute für euren Weg #winke

Moin,

ich halte eigentlich gar nichts von kleinen Altersabständen (unter 3 Jahren), kenne auch fast nur Familien, wo es überhaupt nicht entspannt ist und vor allem die Mutter im Alltag kaum Freude an den Kindern hat, weil der Stressfaktor hoch ist. Und "dann hat man es in einem Abwasch hinter sich", was man manchmal so hört, wäre für mich auch kein Argument, ich bekomme ja nicht Kinder, um sie "hinter mich zu bringen" #schwitz;-)

Wir werden jetzt beim 4. Kind allerdings leider auch einen kleinen Abstand von zirka 21 Monaten haben, wollten aus Altersgründen (ich bin 40) nicht mehr so lange warten, nicht dass es dann nicht mehr klappt. Toll finde ich es nicht, aber ich hoffe einfach drauf, dass es halbwegs entspannt wird. Zumindest schläft meine Dritte seit einiger Zeit durch und es gibt große Geschwister, die gern einige Aufgaben übernehmen.

LG, Nele
mit Junge (12) und 3 Mädchen (8, 19 Monate und 33. SSW)

Also es klingt alles, als wäre die Entscheidung in dir schon gefallen. Lediglich mit dem Jahr warten bevor du erneut schwanger wirst, hätte mich etwas abgehalten, aber sonst..
Meine Kleine hat uns die Entscheidung, wann 2.Kind abgenommen und hat sich einafch auf den Weg gemacht. Die Beiden haben 19 Monate Abstand.. Das erste gemeinsame Jahr war nicht einfach, ich habe oft geweint, weil ich fix und fertig war. Danach wurde es immer besser und mittlerweile einfach super, weil sie sich gut verstehen und viel miteinander beschäftigen.

Würde ich ehrlich gesagt niemals bewusst so planen. Ihr habt jetzt Glück mit einem so pflegeleichten Kind.
Mein erstes Kind war und ist sehr anspruchsvoll und anstrengend, ich war absolut fertig und habe viel geweint. Erst so um den 2. Geburtstag habe ich überhaupt über ein 2. Kind nachgedacht und war noch sehr unsicher. Es hat direkt geklappt, unsere beiden sind also 2 Jahre und 9 Monate auseinander. Ich hätte auch gegen 3 Jahre oder mehr nichts gehabt aber zum Glück ist Kind 2 ganz anders und viel einfacher.
Aber wenn ich mir vorstelle, ich hätte ein 1,5-Jähriges plus ein Neugeborenes von dem Kaliber meines 1. Kindes....😰 da würde ich echt Panik kriegen. Man weiß halt nicht, wie sich das liebe Baby als Kleinkind verhält und plötzlich trotzt oder wie das 2. Baby drauf sein wird. Ich persönlich würde da lieber auf Nummer sicher gehen und etwas mehr Zeit einplanen.
Kenne auch einige Familie, die nach dem ersten easy-peasy Baby direkt wieder schwanger geworden sind und dann mit dem viel anstrengenderem 2. Baby nach so kurzer Zeit ziemlich auf die Nase gefallen sind.

Allerdings wenn der Wunsch groß ist und eure Belastungsgrenze hoch und die Risikobereitschaft auch, dann kann man es natürlich wagen. Sicher sein kann man sich ja eh nie, dass alles so läuft wie gewünscht.

Alles Gute!

Du musst entscheiden. Alles ist machbar. Mein Sohn ist 21 Monate, die Kleine 2 Monate. die Umstellung war schon heftig, aber machbar.
2. Schwangerschaft ist natürlich nicht so entspannt wie die erste, wenn ein Kleinkind da rumflitzt, topfit ist und es Dir mal nicht gut geht.
Und nach der 2. Geburt das Wochenbett - auch nicht so entspannt wie beim ersten.
Du kannst wirklich nur für dich selbst alle Vor- und Nachteile abwägen.
Den jetzigen „Zustand“ mit deinem Kind kannst du jedoch nicht unbedingt als Maßstab nehmen, das Ess- und Schlafverhalten kann sich immer noch ändern und es wird auch Tage geben, an denen nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen herrschen...

LG

Hallo, ich wollte es genauso machen wie du.Ich hatte auch einen KS. Und auch ein BV. Und wollte auch mehr Zeit mit Nr1. Und hatte die besten Voraussetzungen habe mir das sogar zugetraut.

Tja, nur das Leben kam dazwischen... Ich mache jetzt seit knapp 2 Jahren mit dem zweiten rum. Letzten Monat hatte es endlich geklappt, leider eine FG...
Also probiert es einfach. Denn wenn du Pech hast, klappt es bei dir auch nicht. Ich bin mittlerweile einfach nur noch verzweifelt und auch in Therapie.
Viel Erfolg

Also ich kann nur dazu raten… Wir haben zwischen Kind eins und Kind 2 Minuten und zwischen Kind zwei und Kind drei 22 Monate… Es ist absolut herrlich. Jackpot.

Viel Spaß beim üben und viel Erfolg!

Ich hatte bis Freitag zwei unter zwei, der kleine ist im Mai geboren, der große gestern Samstag zwei geworden- bei uns klappt es bis jetzt problemlos.

Ach ja, auch beides Mal ein Kaiserschnitt..