Würdet ihr bürgen?

Hallo,

die beste Freundin (19) meiner einen Tochter (17) hat mich heute gefragt, ob ich eventuell bereit wäre bei ihrem Mietvertrag als Bürge zu unterschreiben. Sie ist in Ausbildung und bekommt Schülerbafög und ihr Kindergeld. Mit diesem Gesamteinkommen liegt sie knapp unter dem vorgeschriebenen Einkommen, welches sie benötigt um ohne Bürgen ihren Mietvertrag unterschreiben zu können.
Zum Hintergrund :
Das Mädchen stammt aus sehr schwierigen familiären Verhältnissen. Ihre Eltern sind weder in der Lage noch Willens ihre Tochter zu unterstützen. Die kann sie nicht fragen.
Wegen denen ist sie ja erst in diese Situation gekommen. Heißt : Sie wurde vor einigen Wochen von denen einfach vor die Tür gesetzt. Wäre sie nicht vorübergehend bei ihrem Freund untergekommen, könnte sie unter einer Brücke schlafen.
Mir tut sie einfach nur leid und ich kenne sie nur als nettes und auch zuverlässiges Mädchen. Eigentlich ist sie, wenn man ihre Familie betrachtet, völlig aus der Art geschlagen. Bei der Ausbildung gute Noten und auch mit Zielen für ihre spätere Zukunft. Sie möchte nach Abschluss der ersten Ausbildung auch noch aufsatteln und eine weitere Ausbildung machen. Mit dem Geld, was sie derzeit bekommt, könne sie gut auskommen und auch ihre Miete bezahlen. Um ohne Bürge unterschreiben zu können, müsste ihr Einkommen das dreifache der Miete betragen. Da seit August der Bafögsatz erhöht wurde, sind ihre sonstigen schon zugesagten Zuschüsse wieder gekanzelt worden, da sie nun damit über der Berechnungsgrenze liegt. Eventuell könnte sie noch Wohngeld beantragen. Aber das dauert ja auch wieder. Und sie braucht jetzt Hilfe.
Bei ihrem Freund kann sie auch nicht dauerhaft bleiben. Der wohnt noch zu Hause, ist erst 17, Mutter alleinerziehend und schwer krank!
Mein Gefühl sagt, klar unterschreibe ich. Aber ich möchte mich auch absichern. Für den Fall, daß sie später noch Wohngeld bekommt und meine Bürgschaft nicht mehr notwendig wäre, kann ich die Bürgschaft dann wieder im Mietvertrag streichen lassen?
Was würdet ihr tun?

LG
Cornichon

Egal unter welchen Umständen: niemals!!!!

Finde ich sehr schwierig.... normalerweise würde ich sagen, dass ich für niemanden bürgen würde ( meinen Partner und Kinder mal ausgeschlossen). Hier scheint die Situation ja ok zu sein. Du kennst das Mädchen als zuverlässig und ehrllich und vertrauenswürdeig? Ich glaube, ich würde es dann tun, um ihr den Start ins eigene Leben zu ermöglichen. Absichern wü+rde ich mich so, dass ich mit ihr vereinabren würe, dass sie sofort mit der sprechen muß, wenn sich an ihrer Situattion etwas ändert.... wenn sie z.B. die Ausbildungsstelle verliert oder ähnliches.

NEEEEIIIIIN

Never !!!

Wie hoch ist denn die Miete? Also schlimmstenfalls bist du ein paar Monatsmieten und Renovierungskosten los. Wenn sie die Wohnung jedoch nicht vollständig renoviert bekommt, muss sie auch beim Auszug gar nichts machen.

Das Risiko ist für dich überschaubar. Es wird sie sicher Überwindung gekostet haben, dich überhaupt zu fragen. Ich würde es machen. Höre auf dein Gefühl.

Danke für deine Antwort
Mit den anderen Antworten "never" und "niemals" ohne weitere Begründung kann ich leider nicht viel anfangen.
Es ist nicht so, dass das Mädel nicht mit Geld umgehen kann. Die hat mehr Vernunft als ihre ganze Familie zusammen. Alle Behördengänge hat sie alles alleine gemacht. Mit ihrem damaligen Bafög, als sie noch daheim wohnte, hat sie komplett die Familie unterstützt, Behördenbriefe geöffnet, Schulden der Familie versucht abzuzahlen um das Schlimmste zu verhindern. Mit Geld kann sie sicher umgehen und wird auch mit dem Geld was sie bekommt, auskommen.
Die anfangs notwendige Mietkaution kann sie auch selbst zahlen. Im Zweifelsfall würde das für die Renovierung draufgehen und sie bekäme es dann nicht zurück.
Sie war zuhause sowieso für Putzen, Einkaufen etc. zuständig. Ich habe keine Sorge, das sie das nicht auch in ihrer Wohnung hinbekommt.
Die Einraumwohnung kostet 300 Euro warm. Sie müsste also 900 Euro Einkommen nachweisen für den Mietvertrag. Hat aber nur 850 Euro.
Den Ausbildungsvertrag wird sie sicher nicht verlieren. Es ist eine schulische kostenfreie Ausbildung. Danach möchte sie noch aufsatteln zur Erzieherin. Auch kostenfreie Ausbildung. Job kriegt sie damit auch. Die sind hier sehr gefragt zur Zeit. Meine Tochter lernt übrigens das Gleiche. Nur andere Schule.
Hab mir gedacht, daß sie für die Miete einen Dauervertrag macht und mir jeden Monat ein Bild vom entsprechenden Kontoauszug schickt. Also das sie die Miete immer pünktlich zahlt.
Weitere Frage von mir wäre, kann ich die Bürgschaft auch wieder rausnehmen lassen, falls sie selbst dann genug Geld aufbringen kann.. Eventuell wegen Bewilligung von Wohngeld.

Hallo,
ja ich war einfach nur geschockt von der Frage und habe den kurzen Post geschrieben.
Jeder Jurist würde dir von Bürgschaften abraten, erst recht wenn es nicht die Verwandtschaft betrifft.
Es ist einfach ein hohes Risiko und „nur ein paar Mieten im Rückstand“ oder Renovierungskosten... naja.
Die Situation an sich tut mir auch leid, aber nicht alle Vermieter möchten einen Bürgen haben.
Sie hat doch evtl ein paar Tage Zeit zum Suchen?
Was passiert, wenn sich euer Verhältnis doch mal ändert?
Es ist einfach das erste, was man bei Finanzen gelehrt bekommt: niemals bürgen!
Sie soll sich ein Zimmer suchen ohne Bürgschaft im Mietvertrag und dann könnt ihr ja Geld leihen oder was auch immer... eben auf anderem Wege etwas Gutes tun.

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Hallo, nein niemals. Wenn überhaupt im engsten Familienkreis.

Hallo,

also wenn die Miete überschaubar wäre und du ihr vertraust, würde ich es machen. Wie soll sie denn sonst auf die Beine kommen? Ich hoffe, diejenigen, die hier 'niemals' aufschreien, sind nie auf Hilfe und Wohlwollen anderer angewiesen.
An deiner Stelle würde ich mich allerdings rechtlich beraten lassen (evtl Mieterverein?). Und mir zb halbjährlich eine Bestätigung des Vermieters vorlegen lassen, dass keine Mietschulden bestehen. Oder von der Freundin der Tochter den regelmäßigen Nachweis über geleistete Mietzahlungen. Damit du da auf Laufenden bleibst.
Dann würde ich mich auch juristisch beraten lassen, wie du wieder aus der Bürgschaft raus kommst, sobald sie genug Einkommen hat. So wie ich das interpretiere, sollte sie ja in spätestens 2 Jahren mit der Ausbildung fertig sein und dann genug verdienen. Evtl den Mietvertrag (und damit deine Bürgschaft) auf 2 Jahre befristet?

Ich finde es richtig, dass du ihr helfen willst. Natürlich ist da immer ein Risiko dabei, darum sichere dich ab, damit der potenzielle Schaden überschaubar bleibt.

Alles gute, c

Danke auch für deine Antwort
Näheres zu dem Fall und den Kosten habe ich als Antwort auf einen weiteren Beitrag weiter oben beschrieben. Ich würde natürlich von ihr regelmäßige Belege für die Mietzahlung verlangen. Sie tut mir halt wirklich sehr leid. Kenne sie schon ein paar Jahre und habe das mit ihrer Familie auch mitbekommen...

"Wie soll sie denn sonst auf die Beine kommen?"

Z.B. indem sie die fehlenden 50 (!!!) Euro im Monat (!!) durch einen klitzekleinen festen Job dazuverdient! 1 Samstagvormittag im Monat beim Bäcker (oder für Luxus/Extraausgaben eben 2 oder mehr) und fertig!

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Nein. Würde ich nicht machen

Guten Abend,

schweres Leben für so ein junges Mädchen! Sie tut mir richtig leid. So etwas wünscht man keinem!

Die Bürgschaft solltest du aber sein lassen. Eine Bürgschaft birgt zu viel gefahren.

Und außerdem haben die Eltern für ihr Kind eine Unterhaltspflicht bis die 1.Ausbildung abgeschlossen ist. Somit sollte sich die Geldfrage erledigt haben.

Gruss
KSC.2015

Die Eltern leben selbst von Hartz IV und haben Schulden. Es war eher so, daß die Tochter noch mit ihrem Bafög versucht hat die Schulden der Eltern abzufedern. Die sind ihr gegenüber sogar handgreiflich geworden. Die Tochter hätte sie anzeigen können!
Ihre Pflichten sind denen schnurz. Hilft dem Mädel überhaupt nicht weiter.

Was Mir noch wichtig wäre. Das Mädchen muss aufhören sich um die Angelegenheiten der Eltern zu kümmern. Sie soll ihr Geld für dich behalten. Evtl. Könnte Sie ja auch dir monatlich 50 Euro geben, bis du 900 Euro von ihr hast, dann wäre das ja der Betrag, für den du Bürgen würdest. Wenn Sie auszieht bekommt sie dann die 900 und die 900 von dir und und hat dann sich gleich startkapital und Kaution für eine grössere Wohnung.

„Den Bürgen tut man Würgen!“ - uralter Spruch.

Wenn Du die Bürgschaft unterschreibst, dann haftest Du mit deinem gesamten Vermögen (!!!!) für Mietschulden und bei Beschädigungen auch für Schadensersatzansprüche des Vermieters gegen die junge Dame sowie für Renovierungskosten bei Auszug.


Ansonsten:
Eine Mindestverdienstgrenze gibt es rechtlich gar nicht.

Das hat sich der Vermieter oder die Immobiliengesellschaft zu Vereinfachungszwecken als „interne Vergaberwgel“ so festgelegt und kann nach eigenem Ermessen auch Ausnahmen zulassen.


Wenn Du dem Mädchen behilflich sein willst, dann kannst Du die Kaution ganz oder teilweise übernehmen.

Das ist eine festgelegte Summe und wenn sie verbraucht ist, weil sie die Miete nicht ordentlich zahlt, dann ist „nur“ diese Summe weg.
Dein sonstiges Vermögen bleibt unangetastet, was mir persönlich extrem wichtig wäre.

Das Geld für die Kaution hat sie selbst. Geldnot ist auch nicht das Problem. Sie braucht nur einen Bürgen, weil ihr Einkommen 50 Euro unter dem liegt, was sie laut Mietvertrag monatlich haben müsste.

Könntest du da eine Klausel einfügen lassen, dass du bespw. 50 Euro pro Monat dazu gibst, für x Monate? Dann wäre ihr Einkommen um 50 Euro mehr.

Voraussetzungen
- ihr Bafög wird dadurch nciht gekürzt, wegen höherem Einkommen
- der Vermieter steigt dir deswegen nicht aufs Dach. Wenn er mehr will oder Gesamtbürgschaft, dann würde ich Abstand nehmen, von diesem Vermieter!

Die 50 Euro würde ich nur dazugeben, wenn ich es mir leisten kann. Wenn sie es nicht braucht, kann sie es dir ja wieder zurückgeben.


Wenn sie in der Ausbildung ist, würde ihr Einkommen ja mit dem nächsten Lehrjahr steigen? Also die Ausbildungsvergütung. Dann könnte man das mit den 50 Euro auf diese Zeit begrenzen. Ab dem darauffolgenden Lehrjahr wäre es ja dann mehr.

Reicht das dem Vermieter nicht aus - auch dann nicht, wenn sie dann aus eigenem Einkommen heraus darüber liegt, würde ich ebenfalls vom Vermieter Abstand nehmen.


nicht, dass dieser die Situation ausnutzt und dich als Bürgen schröpft.
Rechtsstreit, unzulässige Reparaturen etc. Goldesel zahlt ja

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Ich könnte für mich diese Frage nicht mit einem pauschalen Nein beantworten.
Ob du aus der Bürgschaft wieder herauskommt wäre für mich ein wichtiger Punkt. Außerdem wäre es für mich wichtig ob ich es mir im Fall der Fälle leisten kann.
Ich würde mich da beraten lassen, und auf mein Herz hören.
Wenn sie so selbstverantwortlich ist, könnt ihr ja gewisse Dinge vereinbaren die dir wichtig erscheinen um Bürge zu sein ( Einsicht in die Finanzen, Schulnoten, Einsicht in die Wohnung über regelmäßige Besuche).
Ich könnte mir nicht verzeihen es nicht zu tun, wenn ich die Mittel hätte und das Mädchen wirklich mag, und Angst um ihre Zukunft hätte.

Alles Gute

Bürgen muss man würgen, habe ich im Studium gelernt.

Bürgen ist eigentlich nie eine gute Idee. Das sollte man nur tun, wenn man tatsächlich bereit und in der Lage ist, das Geld auch tatsächlich zu bezahlen.

Im Normalfall würde ich sagen: bürgen: nie.

In diesem speziellen Fall würde ich darüber nachdenken.

Gibt es auch die Möglichkeit "auf bestimmte Zeit" zu bürgen?
Wobei da der Vermieter dann auch ablehnen würde....

Kann sie denn die Miete sicher aufbringen? Nur reicht es nicht für die Grenze? Dann vllt.
Wenn es mit dem Geld knapp wird oder zu Ausfällen kommen könnte, würde ich Abstand davon nehmen.

Wie ist das mit dem Wohngeld?
Kann sie das noch beantragen?
Könntest du dann als Bürge raus, wenn es genehmigt würde?

Wie wahrscheinlich ist die Genehmigung für Wohngeld?
Wäre es ein Ablehnungsgrund, wenn du bürgst? Nach dem Motto: Wohngeld braucht sie ja nicht, im Zweifel zahlt der Bürge?

Da solche Anträge ja länger dauern......
- gibt es die Möglichkeit zum Eilantrag?
- wo könnte sie hin, bis der Antrag sicher durch wäre?
- ist die Wohnung eigentlich sicher, schon gefunden etc.? und würde die Chance verlieren, wenn sie weder genehmigten Antrag, noch Bürge hat?
- könntest du als Bürge aus dem Vertrag raus, wenn der Wohngeldantrag genehmigt würde?

Könntest du dir den Bürge-Betrag leisten? Also falls was schief laufen würde? Wie lange könntest du als Bürge herangezogen werden (wohnen auf deine Kosten)?

Wäre die Gesamtsumme überschaubar: bspw. x Mieten müsstest du bürgen, dann könnte der Vermieter sie kündigen.... dann würde ich es machen.

Wäre es aber so, dass der Vermieter sie dauerhaft wohnen lassen könnte (du zahlst ja zuverlässig) und sie müsste für nichts tun, dann wäre ich bei allem Vertrauen, vorsichtiger.


Im Zweifel würde ich mich bei div. Ämtern, Anwalt, Bank etc. erkundigen. Stellen, die sich damit auskennen, wie du dich absichern könntest.

Auch würde ich mich informieren, ob du dich aus der Bürgschaft wieder herausnehmen kannst und was die Folgen wären (Kündigung der Wohnung)?
Oder ob es z.B. möglich wäre, dich da rauszunehmen, wenn andere Voraussetzungen, genehmigte Anträge vorliegen?

Das könnte ihr Zeit verschaffen und dir eine gewisse Sicherheit.


Eigentlich würde ich eher anbieten, einzuspringen, wenn es mal eng wird. So, dass sie die Miete sicher zahlen kann; sie nicht hunger müsste und da dann zum Essen kommen dürfte. Aber das ist wohl nicht der Punkt. Der Vermieter will es eher umgekehrt. Absicherung durch Bürgschaft an ihn.

Gibt es günstigere Wohnungen? (ich weiß, in manchen Gegenden nicht möglich).
Gibt es die Chance auf WG oder Ausbildungsunterkünfte? (nicht überall und manchmal teuer).

Ich würde es machen, wenn noch dafür gesorgt ist dass das Mädel eine anständige Haftplicht- sowie Hausratversicherung hat. Es geht ja schlimmstenfalls um 3 Monatsmieten und die Kaution. Sie will ja keine Luxusvilla kaufen.

Oder die Bude brennt aus irgendeinem Grund ab oder es wird ein großer Schaden verursacht und die Versicherung übernimmt nicht alles....

Unter den von dir geschilderten Umständen würde ich es machen! Das Mädchen hat sonst ja anscheinend niemanden!

Hallo
Rein vom Gefühl her würde ich es in dieser Situation machen.
Ich würde versuchen mit dem Vermieter zu sprechen, dass die Bürgschaft auf das eine Jahr begrenzt wird, bis sich das Ausbildungs Gehalt erhöht. Dann müsste sie ja über der Grenze liegen. Und natürlich absprechen das die Bürgschaft gelöscht wird wenn sie Wohngeld bekommt.
Ich denke die meisten Vermieter würden sich darauf einlassen wenn sie sehen dass eine Erwachsene Person im Hintergrund steht und das Mädel nicht ganz allein auf der großen Welt ist.

Ich wünsche dem Mädel alles Gute für ihre Zukunft. Sie scheint ja wirklich sehr reif zu sein und ihre Pläne zu verfolgen. Es wäre ja schade wenn es daran scheitert.

LG Andrea

Hallo,
Zu den rechtlichen Dingen kann ich dir leider nichts sagen. Ich würde mich, was das Streichen der Bürgschaft angeht, vielleicht nochmal anwaltlich beraten lassen. Hast du vielleicht eine Rechtsschutzversicherung? Die stellen oftmals Anwälte für eine telefonische Beratung.
Ansonsten würde ich in diesem Fall wahrscheinlich bürgen. Das Mädchen hatte es bereits schwer genug, da will man nicht noch zusätzlich Steine in den Weg legen. Sie will ja keine Bürgschaft für einen Kredit, um eine sinnlose Anschaffung zu tätigen, das wäre meiner Meinung nach was anderes.
Viele Grüße

Niemals bürgen, für niemanden.

Nein, ganz sicher nicht!!!
Mit 19 kann sie sich einen Job suchen und ihr Einkommen aufbessern, ganz einfach, das geht auch Samstag/Sonntag beim Bäcker, im Bistro oder beim Pizzalieferanten oder McDonald's.
Etwas extra tun ist nicht ihr's? Dann muss sie eben warten, bis sie sich eine Wohnung leisten kann, wie jeder andere auch.
Wenn sie ihre Miete nicht zahlt, bist du persönlich dran. Never!

Auf keinen Fall!!! Was ist wenn die doch auf die schiefe Bahn kommt und nicht mehr zahlen kann? Ich weiß nicht wie es rechtlich ist, aber du zahlst und sie bleibt in der Wohnung

Ich würde mich bei einem Anwalt beraten lassen und dann vielleicht mit dem Mädchen bei dem Anwalt einen "Vertrag" abschließen für so viele Eventualitäten wie eben möglich ist. Ich habe mich schön öfter nur beim Anwalt beraten lassen und nie mehr als 50 Euro bezahlt. Einige haben es auch umsonst gemacht.

Wenn ich mein persönliches Risiko so gering wie möglich halten kann und die Sache zeitlich begrenzt ist, dann kann ich mir das vorstellen.

Vielleicht geht ihr auch mal zusammen zum Amt, um vor dem Vertag ausrechnen zu lassen, ob es Wohngeld gibt?

Nein, niemals.

Maximal eine Höchstbetragsbürgschaft über eine Summe, die Dir nicht wehtun würde im Falle der Fälligkeit.

Hallo,
Unter diesen Umständen würde ich es wohl machen. Aber noch irgendwie doch absichern wollen.

Kannst du sie nicht für 50 Euro im Monat auf Papier beschäftigen? Dann hätte sie den nötigen Einkommen. Das wäre wohl das beste.
Oder du sprichst mit dem Vermieter, dass ihr vertraglich regelt, dass du 50 Euro ihr zahlst monatlich?
Ich drück dem Mädel die Daumen, dass es irgendwie klappt.