Work-Kind-Life-Balance vs. Rabenmutter

    • (1) 23.08.19 - 13:47

      Ich möchte in die Runde fragen, wie ihr als Eltern eure Zeit aufteilt und gestaltet. Mein Mann und ich machen alles (locker, ohne strikte Aufgabengebiete) 50:50, er ist von Anfang an gleichermaßen Bezugsperson für unseren 2-jährigen Sohn (Zitat meines Mannes "Ich würde auch stillen, wenn ich Brüste hätte" - mein Mann ist in vielen Aspekten femininer als ich...). Wir haben einen eher flexiblen Tagesablauf, weil wir Vertrauensarbeitszeit/Home-Office haben und das Kind bisher keine Abläufe einzufordern scheint (und aller paar Wochen einen anderen Rhythmus hat). Nun habe ich aber den Eindruck, dass uns das Gesamtkonzept nicht so gut tut - bzw. vor allem mir. In der Welt meines Mann muss jeder jede freie Sekunde mit dem Kind verbringen, um nichts zu verpassen und es nicht zu vernachlässigen. Klar, es ist kostbare Zeit, die man nicht verdaddeln muss. Aber müssen beide Eltern immer dabei sein und zugucken/spielen? Ich habe Null Freizeit und mir wird ständig schlechtes Gewissen gemacht. (V.a. von der Schwiegermutter, die sowieso der Meinung ist, ich wäre karrieregeil, würde meinen Mann im Haushalt alles machen lassen und nur mit Handy neben dem Kind sitzen, aber das nur am Rande) Wir arbeiten beide 30h, ich bin tagsüber zu Hause mit dem Kleinen, während des Mittagsschlafes arbeite ich, wenn mein Mann dann zuhause ist, muss ich schon kämpfen, mich entfernen zu dürfen um Haushalt zu machen. Bis 22 Uhr dann Kinderprogramm, danach schlaf ich entweder gleich mit (schlafe aus diversen Gründen max 2-3x je 2h am Stück) oder kämpfe bis 24 Uhr gegen die Müdigkeit, um entweder wieder zu arbeiten, Formalitäten zu klären oder aufzuräumen. An meinen 2 Bürotagen muss ich dann noch die Agressionen der auf den Kleinen aufpassenden Oma ertragen, wenn ich mal nach 17 Uhr komme (siehe Rabenmutterklischee oben). Wochenende steht 100% im Zeichen des Kindes. Bin ich zu faul? (Immerhin ist unser Arbeitszeitmodell sehr privilegiert....) Haben Eltern einfach keine Freizeit und Selbstbestimmung mehr? (Ich habe weder Freunde noch Hobbies außer Fotografie und Lesen, brauche auch keine "Me-Time" beim Wellness oder sowas) Ist die Einstellung meines Mannes zu krass? Ich weiß es nicht. Wie macht ihr das?

      • Nachtrag : ich könnte die Zeit mit dem Kleinen auch definitiv mehr genießen, wenn ich mal zwischendurch Freiräume hätte (selbst im Büro zu sein ist ein Genuss!).

        (3) 23.08.19 - 14:45

        Ich finde das klingt sehr stressig bei euch! Und ja, die Einstellung deines Mannes finde ich krass.
        Ich bin dann wohl eine Rabenmutter. Sitze gerade draußen, trinke Kaffee und schreibe diesen Text, während Töchterchen (17 Monate alt) Steine in ihre Schubkarre wirft und von A nach B bringt. Ich spiele gern mit ihr, aber wenn sie gerade gut allein beschäftigt ist und mich nicht braucht, sehe ich nicht ein, warum ich ihr hinterher laufen sollte.

        (4) 23.08.19 - 15:12

        Dann gehöre ich auch zur Kategorie Rabenmutter.

        Ich beschäftige mich gerne mit meinem kleinen Mann, aber ich lasse ihn auch alleine spielen bzw. sich zurückziehen.

        Das machen wir Erwachsene ja auch. Mein Freund und ich gehen 40h arbeiten und nehmen uns abends dann auch mal Zeit für uns, während der kleine alleine spielt.

      • (5) 23.08.19 - 15:14

        Was wünscht du dir denn konkret? Was soll sich ändern? Du bist mit der momentanen Situation unzufrieden aber widersprichst dir etwas, indem du bemängelst dass du keine Freizeit hast weil ja dein Mann und deine Schwiegermutter erwarten dass jede freie Minute mit Kind verbracht wird, aber am Ende schreibst du "Ich habe weder Freunde noch Hobbies außer Fotografie und Lesen, brauche auch keine "Me-Time" beim Wellness oder sowas"

        Ich habe eine Arbeitskollegin die Vollzeit arbeitet während ihr Mann zu Hause bei den Kindern ist. Dein Mann ist ja anscheinend derjenige der Angst hat etwas zu verpassen wenn er nicht jede freie Sekunde mit Kind verbringt?!

        LG

        (6) 23.08.19 - 15:58

        Ganz ehrlich für mich ist, wenn es sowas überhaupt gibt, der/diejenige Rabenelternteil, die sehenden Auges "für das Kind" etwas durchzieht, was sie ganz individuell auf Dauer nicht leisten kann. ICH könnte es niemals leisten, nur noch zu Hause mich um Kind und Haushalt zu kümmern... MIR ist für MICH arbeiten wichtig... Mein Kind würde leiden, weil ich sehr leiden würde, wenn ich nur noch daheim bin. Wenn DU unter der jetzigen Situation "leidest", dann ändere sie. Dein Kind wird Deinen Frust sonst irgendwann spüren und das ist doch schlecht... Wenn Du mehr IchZeit brauchst als Dein Mann, tja dann ist das eben so und Eure Familie muss da einen Weg finden... Es gibt Menschen die regenerieren nach nem Marathon binnen 24h und andere brauchen eine Woche... Da würde jetzt auch keiner von letzterem verlangen auf Dauer sich aber nur 24h Zeit zunehmen... Wieso soll das bei Alltagssstress anders sein. Wenn Dein Mann so glücklich ist, ist das super... Aber Du darfst individuelle Bedürfnisse haben und dann muss eben eine Lösung her... Ohne Lösung droht nur Frust, Überforderung und in letzter Konsequenz vielleicht sogar Burnout und Beziehungsunzufriedenheit... Das ist doch viel schlimmer als etwas weniger Zeit, dafür vielleicht intensiver mit dem Kind zu verbringen. Alles andere ist doch Quatsch... Wenn Deine Schwiegermutter andere Wünsche hat, kann sie ja selbst nochmal ihre Familie erweitern und sich dort ausleben... Jede Familie ist anders, jede Familie macht sich ihre Regeln selbst. Niemand ist schuld. Alle wollen das Beste für die Familie. Basta!

        Viele liebe Grüße
        Sidney

        • (7) 23.08.19 - 16:03

          Ich arbeite übrigens vollzeit und mein Mann macht derzeit Elternzeit. Mein Sohn ist 1 Jahr 3 Monate. Ab September wird er mit viel Liebe und Zeit zum GanztagskitaKind eingewöhnt. Ich freue mich darauf richtig, weil es für unsere Familie genau die richtige Entscheidung ist:Mein Sohn braucht spannende Unternehmungen mit anderen Kindern.. Da blüht er auf, auch wenn Eifersucht und Gezanke unter den Kindern auch mal anstrengend sind und ich und mein Mann lieben unsere Jobs. Basta! Ich fühle mich trotzdem als tolle Mutter und habe nicht die kleinste Angst Rabenmutter zu sein. Ich liebe meinen Sohn über alles und das ist UNSER Weg.

      Liebe TE,

      was ich da lese finde ich schon absolut gruselig. Auch wenn ihr ein priviligiertes Arbeitszeitmodell habt, was ist denn das bei euch für ein Alltag. Man muss nicht jede freie Minute mit dem Kind verbringen. Kein Wunder, dass man da kaum etwas auf die Reihe bekommt. Und überhaupt nicht alltagstauglich. Da hätte ich schon längst gestreikt."Me-Time ist für jeden von euch Eltern wichtig, sowohl für dich aus auch deinem Mann.

      Sicher muss man sich um sein Kind gut kümmern (sonst brauch man über eigenen Nachwuchs nicht nachdenken). Soll dein Kind in einem verdreckten Haus oder Wohnung spielen, keine sauberen Klamotten zum anziehen haben, nichts zu Essen bekommen, nur weil 18 Stunden nonstopp Kinderzeit ist. Und wenn sich euer Kind eine Weile selber beschäftigen kann, warum soll man sich dann nicht anderen Sachen widmen.

      Nein, das was ich hier lese ist nicht normal. Kümmert euch Kind, vergesst euch bitte nicht. Geh mit deinem Kind zum Turnen oder auf dem Spielplatz und lerne andere Mütter kennen. Keine Freunde zu haben finde ich schlimm. Sucht euch Hobbies.
      Ein vernünftiges Umfeld wäre für euch und das Kind wichtig. Und an euer Stelle würde ich mir eine Tagesmutter- oder einen Krippenplatz suchen. Ihr braucht keine aggressive Oma. Da würde ich das Kind auch nicht zur Betreuung lassen, wenn ihr arbeitet, wenn dann noch nachgetreten wird.

      LG Hinzwife

      • (10) 23.08.19 - 17:16

        Nachtrag: jo ich war auch eine Rabenmutter. Die kümmerte sich noch um andere Belange der Kinder, wie Hobbies und Therapien. Da blieb das Spielen und Beobachtung auf dem Teppich häufiger mal auf der Strecke. Ach ja, ich kümmere mich noch um meine Mutter, die alt und unterstützungsbedürftig ist. Und treffe mich noch mit Freunden und habe Hobbies.

    (11) 23.08.19 - 20:21

    Also, sicherlich hat man als Eltern weniger Zeit für sich, das ist leider so. Aber umso wichtiger ist es, dass man sich Freiräume für sich selbst schafft, sonst geht man irgendwann ein. Davon abgesehen tut es einem Kind auch nicht gut, rund um die Uhr bespaßt zu werden, es ist wichtig dass es lernt sich allein zu beschäftigen.
    Daher musst du dich nicht schuldig fühlen, nimm dir Zeit für dich und such dir nette Freunde mit Kindern, mit denen du dich austauschen kannst. Und eine Betreuungsalternative zur Schwiegermutter.

    (12) 23.08.19 - 21:05

    Wir teilen uns auch die Aufgaben 50:50, aktuell gehe ich arbeiten und mein Mann hat Vollzeit-Elternzeit und macht die Kita-Eingewöhnung. Nachmittags gibt es Phasen in denen wir zu dritt spielen und auch ganz viele Phasen in denen wir uns abwechseln und der jeweils andere etwas macht, dass ihm Spaß macht (Daddeln, Backen, Fotos kleben,...). Natürlich ist man dann nicht ganz "weg", aber es ist abgesprochen und klar, wer in dem Moment die Kind-Verantwortung hat (Kotze wegmachen, Windeln wechseln, bespaßen, aufpassen, dass keiner stirbt ;-) Ich finde das super wichtig und würde anders durchdrehen!

    Wir versuchen zudem uns auch gegenseitig richtig "freie Nachmittage" zu schaffen. Ich verabrede mich z.B. mit Kind und Freunden und mein Mann darf allein zu Hause bleiben und Serien schauen oder wischt in der Zeit auch schnell mal ungestört durch. Oder er geht mit ihr allein zu einem Facharzttermin und ich in der Zeit shoppen.

    Morgens wechseln wir uns täglich ab: Einer geht mit dem Kind ins Bad (sie liebt es uns aus der Wippe beim Duschen zuzugucken), zieht das Kind um und frühstückt dann mit ihr, der andere darf noch 30-60 min länger liegen bleiben. Klappt super!

    Ist doch normal! Das Kind hat immer mind. einen Elternteil um sich und ist happy. So ist man ausgeglichen, aber absolut keine Rabenmutter!

    • Wir haben übrigens einen relativ festen Rhytmus und es tut uns allen gut, denn gerade in diesem "festen Zeitplan" hat dann auch jeder seine Freifenster. Bis 22 Uhr Kinderprogramm ist auf jeden Fall undenkbar!

(14) 23.08.19 - 22:24

Mmm. Natuerlich solltest du freiraeume haben. Warum betreut die Oma den Kleinen waehrend du im Buero bist? Ich wuerde krippe o.ae. suchen. Damit du unaebhaengig bist. Oma kann den Kleinen doxh sehen wenn du frei hast. So kann sie ihn sehen muss aber nichr. So nach Dem Motto ich muss ja. Rabennuttwr ist ja nicht da.

(15) 23.08.19 - 23:53

Ich Reihe mich dann mal auch unter die Rabenmütter 😂

Es ist sogar ähnlich wie bei euch, mein Mann möchte jede freie Minute mit dem Kind verbringen, allerdings arbeitet er in drei Schichten, da kann ich das noch irgendwo nachvollziehen.

An deiner Stelle allerdings würde ich einen Rhythmus/eine Struktur einführen, einfach für die Zukunft und den Kurzen bei einer professionellen Betreuung abgeben (Tagesmutter/Krippe/wasauchimmer) und die Oma dann eher für Oma-Spaßtage nehmen, so dass du dir auch mal andere Zeiten für dich selbst freiräumen kannst und deinen Mann, wenn möglich mit einzubeziehen, einfach dass ihr auch mal Paarzeit habt.

Wenn wir im Garten sind, sitze ich auch gerne mal auf dem Gartenstuhl und beobachte ihn, lese mein Buch, trinke einen Tee/eine Limo oder schau mal hier rein. Wenn er darum bittet, gehen wir mit dem Rad durch die Straße oder auf den Spielplatz, dass ist dann so in den Abendstunden zwischen 16-18 Uhr.

Wenn schlechtes Wetter ist liege ich je nach Gemütslage auf dem Sofa oder auf dem Boden und lese oder oder oder. Und er nimmt seinen Spielzeugschrank auseinander. Oder er hilft mir beim aufräumen oder kochen oder spielt dann halt für sich während ich Hausarbeit mache.

Meine Pekipleiterin hat uns mal eindringlich ermahnt die Kinder auch mal sich selbst zu überlassen, da nur durch Langeweile Phantasie entstehen kann.

Mein Mann tut sich da allerdings schwer, meist sitzt er direkt bei unserem Sohn, um ihm ggf direkt weiter zu bespaßen, wobei er auch mal in krassen Momenten (10 Tag hintereinander Schicht) während er beim Kurzen ist, einfach einschläft 🙈 unser Sohn kennt das inzwischen und weckt ihn, wenn er wieder etwas möchte, ansonsten spielt er neben ihm ruhig (alleine) weiter. Meistens tingel ich dann im Keller bei der Wäsche herum.

Setz dich mit deinem Mann zusammen und besprich es noch einmal mit ihm. Es ist ausbaufähig weil auf Dauer wird es nicht einfacher.

(16) 24.08.19 - 15:07

Ich bin der Typ Vollblutmutter.

Eigentlich wollte ich nach 8 Wochen wieder arbeiten gehen, habe dann aber spontan gekündigt.
Ich sehe keinen Sinn in Erwerbsarbeit für mich, obwohl ich sie immer gerne gemacht habe, fühlt sich das für mich leer an.

Meine Freundinnen kenne ich über die Kinder und es macht mir großen Spaß mich selbst hinten anzustellen, ist ja nur für ein paar Jahre.

Trotzdem halte ich dich nicht für eine Rabenmutter. Jeder setzt seine Priorität anders und das ist völlig okay.

Genauso könnte man mir ja auch sonst was unterstellen, weil ich es anders mache als du.

Jeder so, wie er am besten für seine Familie sorgen kann.

(17) 24.08.19 - 19:50

Wir haben ich 20h/Mann gut 40h.
Ich bin ständig für alles zuständig und ja, ich find das auch sehr ermüdend. Beim ersten Kind hab ich mich noch echt reingestresst mit Spielen und Bespaßen. Beim zweiten und mit dem größeren Kind bin ich mittlerweile entspannter. Ich nehme mir pro Kind bewusst einmal Zeit am Tag für was Gemeinsames (Vorlesen oder ein Brettspiel oder Basteln oder oder). Ansonsten dürfen sich die Kinder nach ihren Wünschen selbst beschäftigen und auch alleine spielen. Ich sage auch, wenn ich nun mal Kaffee trinke und was lesen will.

Wohl Typ Rabenmutter?

(18) 29.08.19 - 10:09

Kurz gesagt:

ich bin alleinerziehend und habe meinem Kind früh vorgelebt (nicht beigebracht, sondern vorgelebt/miterlebt), dass

- ich ein eigenständiger Mensch bin! (mit eigenen Interessen)
- liebende Mutter bin
- Person im Freundeskreis bin

mein Kind
- ein eigenständiger Mensch ist
- Teil der Familie ist
- hinzugekommend: Freundin in ihrem Freundeskreis ist



Im Klartext/Organisation heißt das:

ich achte bei Ausflügen und co auf ein Gleichgewicht
- meine Interessen KindGERECHT umgesetzt (Museum 10-15 Minuten, statt stundenlang; später 40 Minuten statt stundenlang)

- Kinderinteressen AUCH umgesetzt werden (ich bin erwachsen, ich kann mich schon selbst beschäftigen)

- gemeinsame Zeit: Aktivitäten, die wir beide gerne mögen

- "Bestechung" : ich mache das, was mir gut tut und Spaß macht (kindgerecht angepasst) und davor und danach bekommt Kind etwas, das ihr Spaß macht.

Ein zufriedenes Kind, hält im Museum länger durch, als eines, das schon den ganzen Tag zurückgesteckt hat.
Die Zuverlässigkeit bei Versprechen, hinterher noch auf den Spielplatz zu gehen, ergab weitere Minuten für mich, die ich mich meinen Interessen widmen konnte...

Ok, die Auswahl der Museen ging dann in der Kleinkindzeit auch eher in
- Kurzbesuche
- Ausstellungen zum Anfassen
- Kindermuseen, für Kinder gemacht/aber mein Interessensgebiet #schein


Jetzt ist mein Kind in der Pubertät und das Modell hat sich bewährt.
Sie weiß es zu schätzen, dass ich ihr nicht immer am A**** klebe.
Sie genießt Familienzeiten, weil diese noch stattfinden und weil sie Zeiten ohne die manchmal lästig gewordene Aufsichtsmutti hat ;-)

Und ich ebenso. Ich schätze die Familienzeiten, weil diese weniger geworden sind. Ich schätze es, dass wir diese noch gemeinsam haben.


Wichtig war mir/ist mir:
gemeinsame Zeit findet statt
Notwendigkeit vor Genuss (Kind krank hat Priorität vor, ich will mal Ruhe. Ich will mal Ruhe hat aber auch (mal) Vorrang zu: Kind will Bespaßung)

Je nach Altersstufe fand ich wichtig, dass sie keiner Gefahr ausgesetzt ist. Die Organisation lag/liegt in meiner Verantwortung!
- Aufsicht
- Bezugspersonen
- meine aktivitäten, zu denen sie mitkommt, müssen sie nicht interessieren; sind aber so, dass sie ihr nicht schaden! Kurze Langeweile ist auszuhalten/langes durchhalten müssen ohne Zeitgefühl ist too much.

im Teeniealter: dass ich weiß wo sie ist (ohne sie zu überwachen), nachts noch nicht alleine ist, Ansprechpersonen/Bezugspersonen griffbereit hat für Notfälle, Aktivitäten altersgerecht sind.

Mit einem guten Gleichgewicht fühlen wir uns beide wohl. Sowohl als Familienteil, als auch als eigenständige Person. ;-)

(19) 29.08.19 - 10:12

P.S. ja, ich stelle mich bis zu einem gewissen Grad hinten an. Altersentsprechend/situationsentsprechend.

Aber ich habe mich nicht als Person ausgeknockt.
Heute macht es mein Kind (Pubertier) auch so. Sie stellt sich auch mal für die Familie zurück, aber sie besteht nicht nur aus Familie.

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