Möchte kein zweites Kind

Ich habe meinem Partner gesagt dass ich kein zweites Kind will.
Ich bin nicht gerne Mutter, die Einschränkungen, die Verantwortung, ich hab keinen Spaß dran....im Gegenteil, unser Sohn nervt mich.
Ich finde es langweilig und Zeitverschwendung mit ihm was zu machen....
Das merkt natürlich auch mein Partner und er sagt er hätte nie gedacht, dass ich so wenig Gefallen an

der Mutterrrolle finde.
Vorher dachte auch ich, dass ich es lieben würde und es mir Freude machen würde, aber es ist anders gekommen.
Ich verstehe dass er enttäuscht ist, dass seine Vorstellung nicht realisierbar ist.
Vor allem dass ich nicht so bin, wie er es erwartet hätte und mein Kinderwunsch sich in Luft aufgelöst hat.
Vor unserem Sohn wollte ich unbedingt ein Kind.
Irgendwie sind wir am Ende und ich merke wie sich auch meine Gefühle verabschieden.
Es geht so nicht weiter.
Wir beide sind unzufrieden und enttäuscht.
Lösungsansätze?

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Beratungsstellen/Familienhilfe
Und eine sichere Verhütung...

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Sterilisation ist am Freitag.

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Abend
Das hört sich nicht gut an,
Da Blutet mein Herz was du schreiben tust😢😢
So viele Frauen wünschen sich Kinder und bekommen keins,
Ich wünsche dir von Herzen das du deine Meinung endern tust und das dein Kind dir wichtiger wird von Herzen,
Wie alt bist du denn?
LG

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Dein Sohn tut mir leid. Wie kann man so lieblos über sein Kind reden...

Wechselt die Rollen. Geh arbeiten und lass deinen Mann den kleinen übernehmen. Und such dir Hilfe. In der Mutterrolle nicht aufzugehen oder sein Kind als Zeitverschwendung anzusehen sind zwei sehr unterschiedliche Dinge.

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Wo steht denn, dass wir das klassische Modell leben und ich die Betreuung hauptsächlich übernehme?

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Du antwortest ganz schön patzig

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Traurig.

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Puh, ich versuche mal sachlich zu bleiben aber dein Kind tut mir schon leid.

Wie alt bist du denn und wie alt ist dein Sohn?
Hattest du vorher denn nie viel mit Kindern zutun? Wusstest du nicht worauf du dich einlässt?
Hattest du eine wochenbettdepression?
Vielleicht blieb diese aber auch unentdeckt und du hast diese einfach behalten.

Ich an deiner Stelle, würde mir Hilfe suchen.
Mal genervt vom Kind zu sein, ist total normal. Aber so wie du es schreibst, hast du ja überhaupt kein Bock auf ihn.

Tatsächlich fehlen mir grade die Worte.
Wenn mein Mann so wäre, wie du dich beschreibst, wäre ich mit meinem Kind schon längst über alle Berge.

Vielleicht fehlt mir aber auch Verständnis für die Situation, denn ich kann mir nicht vorstellen, wie es ist so von seinem Kind zu denken.

Bitte suche die Hilfe. Dein Kind kann NICHTS dafür, schließlich habt ihr es in die Welt gesetzt.

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Zieh aus,zahl Unterhalt und gib deinem Freund und deinem Sohn die Möglichkeit eine Frau in ihrem Leben zu finden die sie liebt.

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Ich liebe meinen Freund und er mich.
Er sagt, ich bin die Frau die er will.
Er rechnet mir meine Offenheit sehr an.
Warum soll ich ihn verlassen oder er mich?
Wir lieben uns...
Er liebt auch unser Kind.

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Sag Mal willst du mich veräppeln?
Mich hier fragen warum ihr euch trennen sollt und ein paar Antworten später hälst du eine räumliche Trennung für das beste für die 2?!

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Darf man fragen wie alt dein Sohn, du und dein Partner seid? Und wann hat es denn begonnen dass du eine solche Ansicht über das Mutter-Dasein hast? Vllt steckt ja auch eine Depression o.ä. dahinter? Betroffene merken das ja nicht so leicht und es kann sich einschleichen..
Gibt es denn auch etwas, das du daran schön findest? Dein Sohn bekommt das hoffentlich nicht zu spüren und du reißt dich bei ihm zammen! Aber irgendwie schwer vorstellbar so wie du schreibst. Hoffe er bekommt die Liebe die er braucht, ob von Dir oder deinem Mann, evtl. Großeltern o.ä.

Ich würde mal den Kontakt zu einer Beratungsstelle probieren.

Man kann nur hoffen dass du wirklich Hilfe brauchst/suchst und das kein schlechter Scherz ist.. alles Gute

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Wenn ich sowas lese könnte ich heulen. Dein armes kind. Hoffe er merkt nicht wie du über ihn denkst. Wie alt ist er denn? Ein kind braucht liebe und wärme.
Wenn ich das so lese, dann nimmst du ihn bestimmt nicht in den arm und kuschelst oder? Sowas bricht mir das herz.

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Hallo,

ich würde mal deinen Hormonstatus testen lassen. Ich hatte nach der Geburt eine Depression entwickelt und fand alles einfach furchtbar; hab immer innerlich 10 Kreuze gemacht, wenn meine Tochter wieder geschlafen hat und ich mich nicht mehr kümmern musste. Ich hab gelitten wie Hund. Letztlich ergab ein Hormonstatus beim Frauenarzt, dass bei mir hormonell so ein wirklich extremes Ungleichgewicht entstanden ist, das meine Gedanken und Empfindungen KOMPLETT auf den Kopf gestellt hat. Ich habe das heute einen Tag im Monat wenn meine Periode ansteht für ein paar Stunden. Wenn ich das merke schaue ich dass meine Tochter länger in der Kita bleibt, der Papa den Nachmittag frei hat oder ich irgendwie anders frei habe: es sind so 4-5 Stunden in denen ich komplett abdrehe und regelrechten Hass für alles und allem voran meine Tochter empfinde. Ich fühle mich wie eine Außenstehende die von oben zuschaut und wenn dieser kurze Hormon-Overkill rum ist, heule ich vor Wut auf mich selbst und wie ich diese Gefühle nur fühlen kann.

Ich hatte anfangs Medikamente. Da es jetzt nur noch wenige stunden im Monat an einem einzigen Tag sind, steuere ich anders dagegen. In diesen Zeiten aber fühle ich es ähnlich wie du es beschreibst: meine Tochter ist dann für mich langweilig und ich hasse es dann regelrecht glühend Mutter zu sein. Aber es ist dann wieder nach 2 Stunden vorbei. Und in den übrigen Stunden des Monats liebe ich sie heiß und innig, freue mich auf meine Zeit mit ihr und genieße die Zeit.

Deswegen: lass mal einen Hormonstatus machen. Reflektiere mal, wann diese Phasen und Gedanken kommen. Sind sie dauerhaft? Tust du genug für dich? Hast du genug Ausgleich, Freizeit etc? Nicht jede Frau ist dafür gemacht 24/7 ums Kind zu kreisen und auch das kann einen verrückt machen. Jeder hat da seine individuelle Komfortzone. Wichtig ist, dass du an Dir arbeitest. Finde die Gründe heraus, warum du so empfindest, lass medizinisch alles abklären und ansonsten würde ich deinem Sohn zuliebe versuchen eure gemeinsame Zeit mit Dingen zu gestalten, die euch beiden Freude machen.

Thema zweites kind: hinten an stellen. Auch die Thematik mit deinem Mann. Ich würd an deiner Stelle erstmal aufarbeiten, was gerade bei dir los ist und dein Familienleben mit deinem Sohn auf ein schönes Level bringen. Und dann ergibt sich auch das Thema zweites Kind in welche Richtung auch immer...

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Danke. Das ist bisher der 1. respektvolle, hilfreiche Beitrag für die TE.

Leute, eure Anfeindungen und Verständnislosigkeit helfen weder der TE noch ihrer Familie irgendwie weiter!

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Hallo,
Auf jeden Fall solltest du ehrlich mit deinem Partner über deine Gefühle sprechen.

Hattest du vielleicht eine schwere traumatische Geburt?

Wenn dein Kind noch sehr jung ist, brauchst du vllt noch etwas Zeit um dich mit der neuen Situation zu arrangieren.
Bei manchen dauert es etwas länger bis sich das Gefühl von Liebe zum Kind einstellt.

Ich wünsche dir und deiner Familie alles Gute

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falls du kein Fake bist deine Einstellung ist zwar ungewöhnlich aber wenn es wirklich wahr ist wenigstens ehrlich zu dir selber . Immerhin erkennst du gut das dich die Mutterrolle offenbar wider Erwarten nicht glücklich macht und du besser keine weiteren Kinder bekommst . Ein Kind bedeutet lebenslange Verantwortung das erste Kind ist aber schon da dafür hast du jetzt die Verantwortung zu tragen wie auch immer es ist du schreibst nicht wie alt dein Kind ist ich wünsche vor allem deinem Kind aber auch dir und euch als Familie das ihr den passenden Weg findet . Normalerweise macht man sich bei einer geplanten Schwangerschaft vorher Gedanken was es bedeutet ein Kind zu bekommen und welche Einschränkungen es bedeutet ein Kind zu haben . Wie anstrengend es wirklich ist merkt man unter Umständen tatsächlich erst richtig wenn das Kind da ist normalerweise ,so sollte es jedenfalls sein, liebt man sein Kind aber so sehr das man diese Anstrengungen in Kauf nimmt es ist menschlich wenn du dein Kind gelegentlich gedanklich am liebsten auch mal auf den Mond schießen könntest aber ein (gewollt geplantes ) Kind zu bereuen ist davon sehr weit ab . Das hilft dir aber jetzt nicht weiter du solltest dir Hilfe suche damit du besser in deiner Rolle als Mutter zurechtkommst und eine bessere Bindung zu deinem Kind bekommst es gibt sicher irgendeinen Grund oder auch mehrere unterbewusste Gründe warum du so fühlst und denkst . Da kann vieles dahinter stecken Schwangerschaftsdepression , Geburtstrauma , schwerer Start, eigene traumatische Erfahrungen in deiner Kindheit ... . Tue euch den Gefallen und hol dir professionelle Hilfe darauf zu hoffen das es von alleine besser wird wenn dein Kind älter wird ist kein guter Weg vor allem so schade und wahrscheinlich ist das etwas was du irgendwann noch viel mehr bereuen wirst . Ich denke und glaube das du trotz deiner negativen Gefühle dein Kind trotzdem liebst sonst wärst du nicht enttäuscht ! Du musst nur noch deinen Weg finden

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Macht eine räumliche Beziehungspause und er behält das Kind. Das wäre die beste Lösung, fürs erste.

Fürs zweite, lass dich beim Arzt durchchecken, da du ja selber von dir überrascht bist. Wochenbettdepressionen zb. , können nicht behandelt euer Leben zur Hölle machen.

Als drittes, gehe zum Psychologen. Auch wenn du nicht krank bist, nicht dass dich deine Gefühle doch noch krank machen.

Und ansonsten wünsche ich euch allen dreien alles gute.

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Ich bin nicht psychisch krank.
Hormone, Blutbild auch alles bestens.
Ich bin ein positiver Mensch und habe keine Anzeichen einer Depression.
Bin weder antriebslos, noch emotional abgeflacht. Ich liebe meinen Freund, bin empathisch und voller Energie.
Ich empfinde nur gegenüber meinem Sohn keine Liebe.....
Ich habe deswegen kein schlechtes Gewissen und es geht auch nicht darum mich hier zu analysieren.
Gefühle sind wie sie sind.
Ich habe eine erwachsene Tochter, da empfinde ich anders....
Mein Sohn ist 6 und ich denke, dass eine räumliche Trennung wirklich Sinn macht.
Dann kann mein LG sich sortieren und zur Ruhe kommen und mein Sohn auch.

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Wolltest du vielleicht insgeheim lieber eine weitere Tochter als einen Sohn?

Ich habe im Bekanntenkreis eine Mutter von 3 Kindern, die zuerst 2 Jungs und als Nachzügler ein Mädchen bekam. Während sie die Tochter fast schon abgöttisch liebt, sie verhätschelt und ihr alles durchgehen lässt, hat sie für die Söhne seit jeher nur Schimpftiraden, Zorn und ungerechte Strafen übrig. Man sieht, wie die Söhne Jahr für Jahr mehr zerbrechen und an ihrem lieblosen und traurigen Leben ersticken - gerade der älteste Sohn hat nun mit 11 sein Lachen vollständig verloren.

Natürlich liebt man jedes Kind anders. Aber überhaupt keine Liebe zu empfinden, ist für das Kind eine Höchststrafe. Warum hast du kein schlechtes Gewissen? Empfindest du gar nichts, wenn das Kind bei dir Zuneigung und Geborgenheit sucht? Oder denkst du, er spürt deine fehlenden Gefühle nicht? Wie willst du ihm für die Zukunft Werte und emotionale Reife vermitteln, wenn er in einer gefühlskalten Welt aufwächst? Wenn du schon kein schlechtes Gewissen hast, dann denkt wenigstens daran, was du diesem Menschen, der sein Leben vor sich hat, für sein zukünftiges Dasein als späterer Erwachsener antust!

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Stresst dich der Alltag und du bist abgelenkt, evtl. von zu viel Arbeit? Wie wäre es mit einem gemeinsamen entspannten Urlaub? Vielleicht entdeckst du da deine Gefühle für dein Kind?

Ansonsten wäre vielleicht eine Therapie das Richtige? Irgend einen Grund wird es schon haben, dass du dein Kind nicht liebst und den sollte man finden und angehen, damit sich alles für den Kleinen noch zum Guten wendet.

Ein zweites Kind würde ich unter diesen Voraussetzungen auch nicht bekommen. Dein Mann hat ja auch schon drei.

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Ich habe mich selbstverständlich auch untersuchen lassen....es gibt keinen Grund, das Gefühl ist nicht da...

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Ich habe mir grade alles durchgelesen.
Ja, ich stecke nicht in der Situation, aber wenn alles medizinisch gesehen okay ist und du dich auch psychisch total gut fühlst... ich kann es mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein geplantes/gewolltes Kind nicht geliebt wird.
Gut, dass der Junge zuverlässige Bindungspersonen hat, aber irgendwann kommt der Verstand und er fragt sich, warum grade die eigene Mutter ihn nicht lieben kann.
Das ist doch nicht normal.
Ich finde du solltest ausziehen, der Junge und der Papa in der gewohnten Umgebung bleiben.
So etwas Herzloses, Kaltes hört sich für mich einfach nicht medizinisch/psychisch normal an.
Egal was ihr macht, macht es im Sinne eures Sohnes.

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Hast du mal einige Zeit von ihm getrennt verbracht, um zu sehen, ob du ihn vermisst?

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Ja, ich war vor 2 Jahren 8 Wochen mit einer Freundin auf einer Asienrundreise.
Ich habe ihn nicht vermisst.

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Trennung. Er geht mit dem Kind und sucht sich eine Frau die Freude an der Mutterrolle hat. Sie bringt evtl. Selbst ein Kind mit oder Er bekommt mit der neuen Frau noch Kinder.

Du findest einen Partner der auch keine Kinder mag.

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Aber deinen Partner liebst du oder? Also Liebe an sich kannst du empfinden?
Also ehrlich gesagt glaube ich, dass du einfach nur Langeweile hast und ein Fake bist...aber falls nicht....
Glaubst du, dass du deinen sohn vielleicht lieben kannst, wenn er älter wird? Wenn du dich mit ihm unterhalten und austauschen kannst?
Ist in der Schwangerschaft oder Bei der Geburt irgendwas vorgefallen? Habt ihr ihn vielleicht fast verloren und du spaltest die Liebe ab aufgrund von Verlustängsten?

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Jede Entscheidung in seinem Leben kann man entweder rückgängig machen (Ehe, Hauskauf etc.) oder man darf es öffentlich bereuen. Beim Thema "Kinder" ist beides gesellschaftlich nicht erlaubt.

Man weiß einfach erst dann, ob einen das Mutterdasein erfüllt, wenn es zu "spät" ist.
Und ich kann auch gut nachvollziehen, dass es Mütter/Väter gibt, die erst dann feststellen, dass diese Rolle nichts für sie ist. Dann ist es nur schon zu spät.

Deswegen fühle dich nicht schlecht, wenn du kein zweites Kind möchtest. Du bist offen mit deinem Partner und das ist wichtig!

Wichtig ist, dass ihr mit eurem Sohn eine gute Lösung findet, denn er ist ein Mensch, er ist nun da und kann für deine Gefühlslage gar nichts.

Es gibt viele Möglichkeiten, je nachdem wie alt euer Sohn ist. Vielleicht findet ihr Aktivitäten, die euch beiden Spaß machen? Bei mir wurde das auch besser, je älter meine Tochter geworden ist, weil man mehr "mit ihr anfangen konnte".

Wenn es gar nicht mehr geht, dann wäre eine räumliche Trennung vielleicht eine Lösung. Väter verlassen ihre Familien. Mütter dürfen das auch. Aber auch das ist gesellschaftlich geächtet...

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Huhu,
in deinen Zeilen steckt was Wahres, aber: für mich sind „in die Mutterrolle nicht hineinfinden“ und „das Kind nicht lieben“ zwei verschiedene paar Schuhe.
Ich zB mache auch gern mein eigenes Ding und arbeite auch gern, würde mich auch nicht als erfüllende kleinkindmama sehen. Momentan ist es echt stressig, Sohn noch keine 2, Tochter 3 Monate. Bin keine Mutter, die alle Kurse mitnehmen muss, da dort oft nur Mütter sind, die sich ausschließlich über volle Windeln, Beikost und wer kann schon dieses oder jenes oder eben auch nicht, unterhalten.
Ist nicht meins und ich bin froh, wenn die beiden zumindest so 4 Jahre alt sind. Dann sind richtige Gespräche möglich, man kann „richtige“ Spiele spielen und bereits andere Dinge basteln usw.
naja, ums abzukürzen: trotz dass ich die kleinkindphase als mega anstrengend und auch oft nervig empfinde, liebe ich meine Kinder über alles und freue mich über alles was sie dazulernen. Dass da jemand völlig empathielos ist , kann ich mir trotzdem nicht vorstellen.
Das hat schon etwas narzisstisches.
LG

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Ich habe früher auch immer gedacht, dass Mütter ihre Kinder bedingungslos lieben müssen. Aber es gibt leider sehr viele Mütter, die unfassbar grausam zu ihren Kindern sind und keine Liebe empfinden können.

Ich kann schon verstehen, dass, wenn man eigentlich ein anderes Leben leben möchte und es nicht kann, weil da ein Mensch dies "verhindert", man dann so eine Art Wut auf diesen Menschen entwickeln kann.

Deswegen verstehe ich (bzw. versuche ich zu verstehen), welche Gefühle die TE ihrem Kind gegenüber entwickelt und es ist für mich verständlich. Sie hat sich das so nicht vorgestellt. Sie würde, wenn sie könnte, es wahrscheinlich sofort rückgängig machen. Aber nun ist es zu spät. Sie muss mit diesen "Konsequenzen" leben und das geht ihr gegen den Strich und zermürbt sie. Ich kann das nachvollziehen.

Das "Problem" ist nur, dass es hier um ein unschuldiges Kind geht, das absolut nichts für die Gefühlslage kann. Es hat ja nicht drum gebettelt geboren zu werden.

Deswegen muss eine Lösung her! Ist schon schlimm genug für ihn, dass er diese Ablehnung spürt. Deswegen wäre hier eine Trennung vom Sohn vielleicht kein schlechter Ansatzpunkt.

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Hallo,

Das wäre dann in dieser Situation auch nicht ratsam.

Ich finde es bewundernswert, dass du das offen äusserst. In unserer Gesellschaft bekommt man sehr oft den Eindruck, dass die Sonne ums Kind auf-und abgeht. Dass das nicht bei jedem der Fall ist, dafür gibt es weniger Verständnis. In unserer Lynch-Gesellschaft kommt es meist auch gar nicht gut an wenn man sich als Frau derart äussert und nicht automatisch Liebe für ihr Kind empfindet.

Dass du dein Kind nicht liebst ist eine Sache. Aber würdest du es gerne wollen? So weit ich weiss gibt es dafür nämlich Therapieangebote, bindungsunterstützende Massnahmen. Stutzig macht es mich vor allem weil du bereits eine Tochter hast für die du anscheinend sehr wohl etwas empfindest. War das bei deinem Sohn von Anfang an so, oder hat sich das im Laufe der Zeit verändert?

Wenn du das Gefühl hast dein Partner und du seid am Ende, dann würde ich eine zumindest vorübergehende Trennung durchaus in Erwähgung ziehen. Vor allem aber rate ich dir zur Kommunikation: Was denkt dein Partner darüber? Wie fühlt es sich für ihn an? Ist er noch glücklich in der Beziehung? Seid ihr enttäuscht voneinander, oder enttäuscht über deine fehlenden Gefühle deinem Sohn gegenüber? Im Endeffekt könnt ihr nur dann gemeinsame Lösungswege finden, in welche Richtung es auch immer weitergehen mag.

Alles Gute,

Dragonflies #klee

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Gibt es etwas das du an deinem Sohn als positiv empfindest? Bist du z.B. stolz auf ihn?
Es gibt nichts, was es nicht gibt. Warum also auch nicht eine Mutter, die keine Liebe für ihr Kind empfindet.
Ich stell mir euer Zusammenleben ungemein schwierig vor. Vielleicht magst du uns davon berichten. Kannst du ihm trotzdem die Nähe geben, die er braucht indem du ihn in den Arm nimmst, wenn er traurig ist?
Empfindest du Mitgefühl für ihn?

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Hallo

Natürlich geht nicht jeder in der mutterrolle auf und nicht jeder liebt es mehr als ein kind zu haben ....Aber wenn einem das eigene kind nervt bzw Unternehmungen mit ihm als Zeitverschwendung empgindet....Sollte man bereit und im stande sein, sich Hilfe zu holen und diese annehmen wollen.

Man sollte sein eigenes Kind bedingungslos lieben und die Zeit mit ihm genießen ....Auch wenn das Kind gewisse Einschränkungen bedeutet. Das ist ja letztlich auch nur kurzweilig und es gibt nannys und co wen man hin und wieder "raus" will. Wie ist das Verhältnis vom papa zum kind?

Alles Gute

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- Hausarzt/Hebamme: falls eine Wochenbettdepression vorliegt
Hebamme ging früher auch bis zum ersten Geburtstag! Und depressionen können sich auch später einstellen.

- in dich gehen:
was vermisst du, was fehlt dir?
Was brauchst du für dich

mit dem Partner reden
Beratungsstelle
Ideen, um Balance zu finden
Rollentausch: er übernimmt die Hauptaufgabe Kind und du andere Aufgaben (mengenmäßig jeweils mehr)

Wochenende alleine/Woche alleine, für dich.
Mit Abstand spüren, was dir gut tut


Erst mal herausfinden, wie es dir geht und ob es "nur" am Kind liegt oder etwas insgesamt ist....

Bei bestehendem kein zweites Kind mehr wollen:
- mit dem Partner sprechen
- sichere Verhütung nutzen
- Plan B besprechen, falls unerwartet sich doch noch eines einschleicht (kann auch bei sicherer Verhütung passieren)
- wie schlimm wäre das dann wirklich? (Sterilisation oder reicht es auf sichere Verhütung zu setzen und bei es passiert trotzdem, findet sich ein Weg)

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Der Junge ist 6

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Hey,

du schreibst, dass du auch eine große Tochter hast. Warst du auch damals mit der Mutterrolle nicht glücklich? Dann hättest du ja eigentlich kein 2. Kind bekommen dürfen.

Was erwartest du denn eigentlich von diesem Gefühl Liebe? Die Liebe deinem Sohn gegenüber ist natürlich anders als deinem Partner gegenüber und wohl auch zwischen den Kindern soll es unterschiedlich sein. Da ich nur 1 hab, weiß ich es nicht.

Du machst dir Gedanken um die Situation, also ist es dir nicht egal. Das ist doch auch schon mal was. Fühlst du denn auch mal stolz, wenn er etwas erreicht hat? Kannst du auch mal mit ihm lachen?

Vielleicht hast du auch einfach nur genug vom Mutter sein? Erst die Tochter groß ziehen und jetzt wieder alles von vorne (ich hab gelesen, er ist 6, da dauert es ja noch eine Weile bis zur Selbstständigkeit, dazu bist du schon über 40.) Ist das vielleicht das Problem? Dass du einfach mal wieder dein Leben haben willst? Du warst Anfang 20, als du deine Tochter bekommen hast? Da bin ich noch bis früh morgens auf Partys herumgehüpft.

Lösungsansätze hab ich nicht. Dein Sohn ist nunmal da ... aber er wird älter, selbstständiger, will auch mal alleine in den Urlaub. Da du deinen Partnwr liebst, bleibt wohl nur die Situation anzunehmen und das beste draus zu machen.

LG K4ssio

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Liebe Community,

wir haben diesen Thread stillgelegt, da wir begründete Zweifel an dem Wahrheitsgehalt dieses Posts haben.

Viele Grüße,
Cleo vom URBIA-Team

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