Nur noch super verdienende familien

Hallo,
Kommt euch das auch so vor? Irgendwie verdienen alle verdammt gut in meiner Umgebung (ob ihre Angaben stimmen weiß ich natürlich nicht) und auch wenn man hier auf urbia fragen nach Einkommen/Fixkosten/etc liest verdienen da manche Summen, die für mich utopisch sind.

Ich frag mich nun natürlich: was mach ich falsch? Ich hab 1.800€ netto, natürlich hab ich mit Jahresende auch wieder gehaltsverhabdlungen, aber dennoch.

Habt ihr das Gefühl auch? Das alle um euch herum verdammt viel Geld haben oder denkt ihr euch, wenn ihr das gerade liest „oh Gott wie kommt sie damit aus“

Ich freu mich auf eure antworten :)

Ich bin mir auch nicht sicher, ob bei Urbia einige ihr Brutto angeben, wenn man egtl über das Nettogehalt schreibt.
In meinem Umfeld sind wir die, die mit am meisten verdienen, hier bei Urbia fühl ich mich jedoch als Geringverdiener.

Im Endeffekt ist es aber egal, da man nicht weis, wie viel den einzelnen dann wirklich von dem Geld bleiben. Z.B. wer in teuren Gegenden wohnt, gibt da natürlich auch mehr für Miete etc aus. Es kann ja gut sein, dass du von deinen 1800€ mehr "übrig" hast, wenn die Fixkosten abgezogen sind, als jemand mit 2800€ der viel mehr Miete zahlt oder mehr Kinder zu versorgen hat.

Du hast recht, das manche eventuell bruttobeträge angeben, daran hab ich noch gar nicht gedacht.

Ich meine natürlich Nettobeträge!

Schön zu hören, das auch andere so denken..

Wobei ja echt ein großer Unterschied im brutto/netto liegen kann, je nach Steuerklasse. Daher würde ich schon sagen, in welcher Steuerklasse ich mich befinde.

1800 Euro bei steuerklasse 5 wäre doch schon recht gut, wobei, ach quatsch ich finde 1800 Euro auch in 1,2, oder 4 solide. Natürlich kommt es auch drauf an, ob du Vollzeit arbeitest oder nicht. Da gibt es Berufe, wo du viel weniger verdienen würdest.

Ich kann deinen Gedanken aber nachvollziehen, ich fühle mich hier auch manchmal arm 😁 dabei verdiene ich bei 19,5 Stunden etwas über 1400 Euro (für mich okay, Vollzeit wäre es natürlich mehr) und mein Mann verdient 2400.. Im Freundeskreis ist alles vertreten, wir haben mehrere Freundeskreise, in einem sind wir dort Besserverdiener in dem anderen Kreis der Durchschnitt und in wieder einem anderen Kreis die, die mit Abstand am wenigsten verdienen, dort sprechen wir aber auch von sehr hohen Gehältern wo wir über 6 stellige Beträge sprechen (Anfang 30)😵. Aber ich fühle mich dadurch überhaupt nicht schlecht, jeder hat seine Berechtigung und solange ich mit unserem Einkommen glücklich bin, ist alles paletti, auderdem muss man auch immer berücksichtigen, dass mehr Geld in der Regel auch mehr Verantwortung mit sich bringt. Klar, Verantwortung habe ich jetzt auch, muss aber keine Herzop durchführen 😂

Hallo,

das kommt ganz stark darauf an in welcher "Umgebung" du dich aufhälst.
Es ist klar, dass Löhne/Gehälter unterschiedlich ausfallen, je nach Bildungsweg und Karriere.

Um mehr zu verdienen muss man sich weiterbilden, evtl. studieren und Positionen anstreben, in denen man mehr Verantwortung zu tragen hat und nicht um 17 Uhr den Stift fallen lassen kann. ("Stift fallen lassen" meine ich nur als Redewendung.)

Was machst du denn beruflich? Vielleicht gibt es auch bei dir noch Luft nach oben.

Hinzu kommt, dass sicherlich einige Menschen ihr Gehalt etwas "nach oben korrigieren", wenn sie darüber sprechen. LG

Das frage ich mich manchmal, wenn Kollegen, die ja eigentlich dasselbe verdienen und von Beruf des Mannes her, keine Riesen Gehälter zu erwarten sind, Mega Urlaube machen und das mehrmals im Jahr während sie gleichzeitig Krippe/Kita x2 zahlen...ist mir ein Rätsel.....und dann habe ich neulich gelesen, dass knapp über 40% der deutschen sich für den Urlaub verschuldet!! 😱 tja, kein Wunder! So kann man natürlich nach Australien, Thailand & Schottland für jeweils 2 bis 3 Wochen im Jahr fahren.

Wir haben dafür keinerlei Schulden...

Ich hab beruflich mit Finanzierungen zu tun. Sehe also Gehaltsabrechnungen und die Einnahmen und Ausgaben im allgemeinen. Und ja, viele finanzieren sich echt alles. Vom
Urlaub über den Staubsauger...sogar Kochtöpfe. Und irgendwann kommt der große Knall.

Das ist ganz normal. Bei uns in der Firma sind auch solche.

Letztens hat so eine Mama gejammert, dass ihre Tochter eine neue Brille braucht. Ihre Augen sind schlechter geworden. Aber Geld für 5 Urlaube jeden Monat Friseur und und

Und ich glaube hier niemanden mit seinen Netto Angaben. Das passt einfach nicht zum Durchschnittlich Verdienst hier in Deutschland und das zufällig alle hier das 2-3 Fache vom Durchschnitt verdienen ist einfach übertrieben.
Da glaube ich eher den Familien die mit wenig aus kommen als den Spitzenverdiener 😀

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Also, ich habe mit Finanzierungen zu tun, sehe demnach viele viele Gehaltsabrechnungen. Und ich kann dir sagen, dass das was die Leute dir erzählen meistens nicht stimmt!

Darf ich so als Neugier fragen, was so der Durchschnitt hat? Also hast du da öfters jemanden dabei der unter 2000€ als jemand der 3-4000€ und höher verdient?

Interessant, vor allem auch, weil du ja direkten Einblick hast. Es ist wirklich manchmal schwierig da einschätzen zu können und irgendwann kommt man sich nur komisch vor

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Ja... Das denke ich hier auch oft und in meinem Umfeld Frage ich mich, wie sich manche all das leisten können, was sie sich leisten.

Ich habe auch 1800 netto, Vollzeit plus firmenwagen 1% Regelung. Es ist ok, ich komme meist damit aus, könnte mir du j über die Jahre ein paar Rücklagen bilden. Aber die Urlaub und andere Dinge, die sich bekannte so leisten... geht bei mir nicht in dem Sinn. Aber es ist okay, bin zufrieden, fühle mich nicht arm, habe durch die Mitarbeit in der Firma meines Mannes such Vorteile.

Ich kann deine Empfindung verstehen. Auf urbia scheinen sehr viele Frauen zu sein, die selbst oder deren Männer Besserverdienende sind.

Firmenwagen, siehst du?? Davon können mein Mann und ich nur träumen. In Bekanntenkreis hat gefühlt jeder 2. einen Firmenwagen....da fragen wir uns oft, wie das geht??

Dafür verdienen wir mehr als du. Mein Berufsanfänger Gehalt war 2 Jahren wie deins und ich fühlte mich damals auch nicht arm. Gut, wir gehen mehr essen heutzutage, habe wie uns mal neuen Möbeln (erneuert) geleistet und können sparen und überlegen etwa weniger über Preise, aber gefühlt im Alltag/Unser Leben ist das kein Riesen Unterschied: immer noch die selbe Wohnung, kein Auto, keine Riesen Urlaube.

Ein Firmenwagen ist doch heutzutage nichts "besonderes" mehr. Zudem ist er kein Muss. Außerdem darf man nicht vergessen, dass man ihn mit der 1%Regeleung selbst versteuern muss und dieser Betrag abgezogen wird. Das kann, je nach Auto viel Geld sein.

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Es ist doch überall der Durchschnitt der Gesellschaft. Je nach Branche, Arbeitgeber, Firmenzugehörigkeit, Wohnort und Lebensumständen ist es mal mehr, mal weniger.

Ich kenne es übrigens nur von urbia, dass alle ihr Gehalt kund tun. Im Bekanntenkreis wird nicht drüber gesprochen. Auch wenn man weiß, wer mehr und wer weniger hat.

Wichtig ist doch, was man daraus macht.
Geld macht einen nicht zu einem besseren Menschen. Wenn man selbst klarkommt, sich nicht überschuldet und zufrieden ist, alles richtig gemacht.

Furchtbar finde ich allerdings, wenn jemand sein Gehalt zur Selbstdarstellung nutzt, sich besser vorkommt als andere, oder bei überdurchschnittlichem Gehalt anfängt zu jammern, wenn es z.B. in Elternzeit etwas weniger ist.

Je nachdem, wie alt du bist, finde ich 1.800,- € netto jetzt sooo wenig nicht. Ich habe dieser Tage festgestellt, dass ich inzwischen rund 1.000,- € mehr netto habe als noch vor ca. acht Jahren. Das hat sich aber mit der Zeit entwickelt, Weiterbildung, Führungsaufgaben übernommen, tariflich turnusmäßig weiter aufgerückt (Erfahrungsstufen - öffentlicher Dienst)...

Je nach Branche, Berufserfahrung und Ausbildung ist 1.800,- € netto doch völlig ok. Das hat man im Öffentlichen Dienst bei einer mittelschweren Sachbearbeitertätigkeit (EG 8) ungefähr als Einstiegsgehalt.

Wenn man bedenkt, dass ein Bruttogehalt bei Mindestlohn in Deutschland bei einer 40-Stunden-Woche ca. 1.600,- € BRUTTO sind und es viele Menschen gibt, die kaum eine andere Chance haben, als über dieses Gehalt erst mal (wieder) in den Job einzusteigen - weil sie zum Beispiel wegen Kindererziehung pausieren mussten, gesundheitlich angeschlagen sind, ihre Ausbildung veraltet etc. - dann sind 1.800,- € netto wirlich nicht wenig. Ich habe beruflich mit arbeitslosen Menschen zu tun und viele würden was drum geben für diesen Verdienst.

Vom Jahresbrutto her zählen mein Mann und ich inzwischen auch zu den Besserverdienern, rein statistisch. Das war auch mal anders. Und ja, ich hab auch immer mal zu anderen geschielt und gedacht Wunder was die wohl verdienen. Aber die hatten teils auch andere Startbedingungen als wir. Schlimm finde ich jedoch, wenn vermeintlich gut verdienende meinen, sie müssten sich über andere erheben oder auf sie herabblicken. So tun, als seien sie selbst Schuld daran.

Wenn man dann mal sieht, was Erzieher, Pfleger, Polizisten so verdienen, kann einem ganz anders werden. Die verdienen nämlich viel. Bekommen aber wenig. Gehalt. Wenn man bedenkt, mit wie wenig Einstiegsgehalt - nämlich so um deinem Dreh herum - ein Polizist im mittleren Dienst einsteigt... naja.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/164047/umfrage/jahresarbeitslohn-in-deutschland-seit-1960/

Nach dieser Statistik läge man mit dem Einstiegsgehalt bei der von mir beschriebenen Tätigkeit im ÖD (ca. 1.770,- netto) knapp unter dem Jahresbruttodurchschnittseinkommen Deutschlands.

Mit einer guten Ausbildung und entsprechendem Fleiß sollten aber Steigerungen drin sein.

Hey,

woher kommst du?
In NRW werden seit ein paar Jahren keine Polizisten im mittleren Dienst mehr ausgebildet. Wenn man sich das Grundgehalt ansieht, kann man denken, das wäre wenig. Dazu kommen verschiedene Zulagen, die das Geht wirklich aufpumpen und ein krisenfester Arbeitsplatz. Dazu kommt, dass keine Sozialversicherungen bezahlt werden, das macht echt einen großen Unterschied. Die Studenten hier, verdienen außerdem schon während des Studiums Geld (1300 Euro ca.).
Wenn man das so zusammenfasst, haben es Polizisten garnicht so schlecht. Im Grunde muss man das gesamte Bild betrachten und nicht nur das Grundgehalt.


Bei Pflegern, Erziehern etc stimme ich dir voll zu. Wenig Gehalt und befristete Verträge für eine sehr hohe Arbeitsbelastung, das ist ein Schlag ins Gesicht!

Ich weiß jetzt gar nicht wie hoch das Einkommen eines Polizisten ist, was ich sagen wollte : Achtung wenn es um Zulagen geht. Hier verdienen sich in meinem Bekanntenkreis so einige als Schichtarbeiter ne goldene Nase, gemessen im Vergleich zur Qualifikation und den zum Teil niedrigen Anforderungen. Was aber leider viele nicht beachten, dass die ganzen Zulagen sich nicht auf die spätere Rente auswirken. Das ist schon ein Nachteil wie ich finde..

Huhu,
ganz ehrlich...das interessiert mich gar nicht und da gebe ich auch nichts drauf.
Die Leute erzählen sehr viel wenn der Tag lang ist😉

lg

Manche verdienen gar nicht so üppig im Vergleich zu ihren immensen Konsumausgaben.

Hier im Speckgürtel einer Großstadt haben die Neubau-Häuser im Wohngebiet zwischen 800 Tsd bis 1,5 Mio gekostet (Bauträger-Immobilienanzeigen des gleichen Anbieters) und sind wie warme Semmeln abverkauft worden.

Und wenn ich mich jetzt so umschaue, wer hier so wohnt und was die Leute beruflich machen, da gibt es doch einige, die den Kaufpreis
einmalig (!) aus Ersparnissen, Erbschaften, Schenkungen oder sonstigen Quellen finanziert haben, aber jetzt bei wiederkehrenden laufenden Kosten wegen 200 Euro Erhöhungen im Jahr herumjammern und stöhnen.

Ich habe hier bei Urbia eher immer das Gefühl, dass alle anderen viel besser mit ihrem Geld haushalten und mit viel weniger auskommen, als wir... Das macht mich immer stutzig und ich frage mich, wie das funktioniert. Wir verdienen beide gut, d.h. durchschnittlich 2500€ Netto jeder. Er etwas weniger, ich etwas mehr. Obwohl wir keinen Luxus leben, können / wollen wir uns eine lange Elternzeit nicht leisten. Nur von einem Gehalt leben hieße, dass wirklich nichts übrig bleiben würde, da allein die Miete 1000€ (warm) beträgt und da wohnen wir hier wirklich normal und nicht gehoben. Dazu kommen weitere Fixkosten, Essen, Kiga-Beitrag (fast 300€ + 100€ Essen) und aufs Auto sind wir auch angewiesen. Da bleibt nur ein geringer Betrag, der dann für Kleidung, Geschenke, Ausflüge usw. draufgeht...

Auch wenn meine Gedanken in eine andere Richtung gehen, denke ich, dass hier allgemein sehr angepasst geschrieben wird, wenn es um die Finanzen geht. D.h. je nachdem, wie es gerade für die Argumentation nutzt, wird etwas auf- oder abgerundet, Dinge verschwiegen (Besitz, Schenkungen, Erbe,...) oder dazu gedichtet...

Wenn ich übrigens in meiner Realität schaue, dann sind 1800€ kein schlechter Verdienst. Wir liegen nach meinem Empfinden eher im oberen Mittelfeld, wobei die, die mehr verdienenen, dann meist auch gleich viel, viel mehr verdienen...

Hey, wir kommen mit deutlich weniger aus, zählen auch 900 € Miete warm inkl. Strom und 170€ Kita. Wir haben 3500 zusammen, legen derzeit aber 1000 € im Monat zur Seite.
Wir fahren beide alte Autos, die günstig Inder Versicherung und Steuern sind. Mein Mann repariert alles selbst und kauft Gebrauchtteile sehr günstig. Wir kaufen selbst Klamotten nur Second Hand, meine Tochter auch oder Lidl/Aldi/h&m. Spielzeug etc alles gebraucht. Möbel sind auch alle alt und von uns restauriert. Wir nutzen Coupons, mehrfachpunkte, Payback und co und kaufen nach angeboten und Saison.
Wir unternehmen aber auch viel, nehmen aber oft unser Proviant mit. Essen gehen machen wir selten.
Aber wir fahren oft in den Urlaub. Außerhalb der Saison und meist schauen wir nicht nach denn genauen Ort, sondern nach einem guten Preis Leistungs Verhältnis.
Und macht das allerdings auch Spaß so wie wir leben. Wir lieben alte Möbel und gehen absolut nicht gerne shoppen.
Ich gehe 2 mal im Jahr zum Friseur und Kosmetik nutze ich auch nur 3 mal im Jahr
Daher passt unser Lebensstil so für uns, aber bei weitem nicht zu jedem

Wenn ihr 3500€ habt und 1000€ zur Seite legt, dann gebt ihr ja scheinbar auch ca. 2500€ aus. Das entspricht ja etwa meiner Rechnung, bei der ich von einem unserer Gehälter ausgegangen bin (bei verlängerter Elternzeit)...
2500€ reichen uns im Prinzip völlig zum Leben, aber es würde eben absolut nichts übrig bleiben und da wir auf ein Haus sparen, wäre eine verlängerte Elternzeit nicht drin.

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Immer diese über Geld reden. Die meisten die hier schreiben legen ihr Geld doch eh zusammen.
Wir haben zusammen 4900 Euro raus. Wir haben fix Kosten von 1200 Euro da ist schon ein kleiner Kredit drin von 250 Euro. Wir haben also 2700 Euro zur Verfügung. Wenn ich Einkauf etc runter rechne könnten wir jeden Monat 1700 Euro sparen.

Rechne doch Mal das Gehalt deines Mannes mit dann ist das doch auch nicht wenig.

Und trotzdem rede ich nicht gerne drüber schong garnicht mit Leuten wo ich weiß, die haben weniger
Bei einer Freundin die wirklich wenig hat und die mich fragt schraub ich das Geld immer runter. Damit sie sich nicht blöd fühlt.

Ehrlich? Dann fühlt man sich ja noch blöder, wenn man dann als Freundin ein geringeres Gehalt hört und sieht, was dafür so alles angeschafft wird. 🤔

Die Frage ist doch irgendwo, warum schaut man überhaupt, was sich jemand anderer anschafft?
Jeder sollte sich auf das konzentrieren, was er kann und was er hat und sich leisten kann und weniger, was der Nachbar oder die beste Freundin alles hat und kaufen kann. Was juckt es mich, was jemand anderer hat? Der eine macht teuren Urlaub, spart aber am Essen. Ein anderer kauft nur Feinkost, spart aber am Urlaub. Jeder hat so seine Prioritäten!
Ich z.b kann es überhaupt nicht leiden, wenn ich ständig gefragt werde, ob die Handtasche bei ist ob die Schuhe neu sind und wieviel was gekostet hat. Über Geld sprechen wir nicht gern. Schon gar nicht, wenn es um direkte vergleiche geht. Nicht darum, ob man einen Tipp hat Betrag x irgendwo zu investieren (anderes Feld)... von Leuten, die ständig gucken, was ich habe, was neu ist und die auch noch googeln, was etwas kostet, um mir dann zu sagen, läuft ja bei dir, wenn du xyz kaufen kannst, habe ich schon vor langer Zeit Abstand genommen. Wir sind nicht reich. Verdienen aber anständig. Da wird auch mal Geld beiseite gelegt, wenn man sich etwas gönnen will. Ich kaufe lieber alle 6 Monate ein zwei Teile, die was kosten, als monatlich für 200 Euro Ramsch bei prim**** z.b zu verpulvern.
Ich kann es nicht leiden, wenn man jammert, was sich der andere alles gekauft hat und hinter seinem Rücken spekuliert, dass er alles bestimmt nur auf Pump kauft, dabei jede Woche ins Kino geht, essen geht, feiern geht etc. Wofür jemand anderer sein Geld ausgibt, geht uns doch nichts an. Gibt Menschen die verdienen sehr wenig bei Vollzeit, stimmt und in meinen Augen muss das dringend geändert werden. Ich habe auch lange sehr wenig verdient und weiß, wie es ist, wenn man auf sein Geld schauen muss! Aber dadurch hab ich nicht auf das geschaut, was andere haben oder woher sie das Geld dazu hatten.

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Na wer gibt schon gerne zu dass er nicht der Großverdiener ist.
Und nachdem jeder gefühlt Abi und ein mordsstudium hinlegt und keiner mehr Klempner lernt werden wir eine Gesellschaft werden die zwar sehr gescheit ist aber dumm aus der Wäsche guckt wenn mal das Klo verstopft oder jemand das bad fliesen soll.

Wundert es dich denn, dass solche Berufe keine mehr lernen oder ausüben möchte? Wenn man hier im Forum nämlich anmerkt, dass man selbst in Elternzeit ist, weil der Partner mehr verdient und es wirtschaftlich unklug wäre, wenn er zuhause bleiben würde, weil man vom eigenem Gehalt eine dreiköpfige Familie nicht sonderlich gut versorgen könnte, heißt es, selber schuld, hättest ja was andres lernen können. Da wird man noch blöd runtergeputzt, weil man eben „nur“ Krankenschwester ist und selber schuld ist, dass man so wenig verdient.
Da werden eben einige später mal Pech haben, wenn sie keinen Klempner finden und es nicht genügend Krankenschwestern gibt oder Hebammen, Frisöre ... dann haben wir es ja alle richtig gemacht und verdienen genug, dass auch alle Männer locker zuhause bleiben können, welche anderen Probleme wir uns dadurch jedoch machen, sei mal dahin gestellt. Wenn das nach den wertlosen Meinungen einiger geht, wendet sich der Spieß irgendwann, weil es einen dermaßen Mangel an Berufsgruppen geben wird, dass dann diesen Berufen mehr angeboten wird, als den akademischen, da es dann ja zu viele Akademiker gibt und jeder weis was passiert, wenn etwas zum Überfluss vorhanden ist und wie teuer Mangelware ist... aber das haben einige Akademiker eben nicht auf dem Zettel... sind eben nur in ihrem Fachgebiet akademisch, wenn es darum geht mal links und rechts zu schauen, endet das kluge Köpfchen schnell wieder.
Sieht man ja in der ganzen Politik... alles top ausgebildete Leute, die sich einen Schwachsinn nach dem nächsten einfallen lassen... wie e-Roller... was eine tolle Idee, So würde man ja viele Autos einsparen können und es wäre so ökologisch, da kein Benzin etc. Das die Dinger nun aber nicht sonderlich lange halten, dadurch noch mehr Müll produziert und entsorgt werden müssen, die Herstellung nun auch Geld kostet und dadurch absolut nichts verbessert wird, von dem Unfallrisiko mal ganz zu schweigen, wie diese Dinger überall Kreuz und quer im Einsatz sind und überall liegen gelassen werden, müssen wir gar nicht erst anfangen. Aber alles kluge Köpfe... jeder Klempner hätte aber von Anfang an gesagt, was das für eine bekloppte Idee ist. Da redet die ganze Welt davon, das die Menschen immer dicker werden, sich immer weniger bewegen, sich zu ungesund ernähren. Die Gesundheitsminister, meckern und jammern, dass wir was ändern müssen und dann sitzen diese klugen Köpfe zusammen und keiner kommt auf die Idee, dass es absolut dumm ist, dass man solche Beförderungsmittel produziert, womit der Mensch sich überhaupt nicht mehr bewegen muss? Als würde ein Fahrrad nicht genauso seinen Dienst tun... sorry, ich wollte überhaupt nicht soweit ausholen, aber die Beitrag hat wirklich einen Punkt getroffen! Du hast vollkommen recht, wir werden alle mal dumm aus der Wäsche gucken. Noch dümmer, als jetzt schon (wenn wir mal 4-6 Monate) auf einen Termin beim Facharzt warten oder nur zwei Krankenschwestern pro Etage zur Verfügung stehen und immer mehr Fehler passieren... aber das werden wir diesen klugen Köpfen zu verdanken haben, die jedem einreden, diese Jobs wären sch*** und sie hätten selber schuld, wenn sie so ein schlecht bezahlten Job ausüben... das wir auf dieser Welt jeden brauchen und alle wichtig sind (auch Klempner, Frisöre, Gebäudereiniger, Glaser...) werden diese Menschen auch begreifen. Das sind nämlich die meisten, die jammern, wenn sie einen Klempner aus eigener Tasche bezahlen müssen, wenn er mal anrückt... was die für Geld haben wollen... die spinnen ja... tja, lass die Nachfrage mal höher werden. Dann bezahlt man beim Frisör bald mal eben 180 Euro für färben und schneiden, anstatt 80. Why not... der Mangel entscheidet die Preise! Würd ich gern sehen, wie später Ärzte Menschen Haare schneiden, anstatt den Blinddarm entfernen, weil sie dadurch mehr verdienen... blöde Kommentare gibt es auf der Welt! Aber vielleicht bin ich auch nur zu blöd, dass Prinzip richtig zu verstehen, bin ja auch kein Akademiker, nur eine dumme Krankenschwester, die gerade von einer Doppelschicht nach Hause gekommen ist...

Lg

>>>aber das haben einige Akademiker eben nicht auf dem Zettel... sind eben nur in ihrem Fachgebiet akademisch, wenn es darum geht mal links und rechts zu schauen, endet das kluge Köpfchen schnell wieder.<<<

Wieso hackst du jetzt dumm auf Akademikern rum? Geht es dir dadurch besser?

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Mich beschäftigt das Thema auch immer mal wieder und komme dabei zu den unterschiedlichsten Schlüssen 😁:

Zum einen glaube ich tatsächlich, dass viele hier im Inet lügen. Klar - an sich gibt's keinen Grund dafür. Man kennt sich nicht, ist anonym....
ABER: gerade dann kann man mal wer anders sein? 😉

Zum anderen: verdienen glaube ich einige wirklich ungerechtfertigt viel Geld.
Denn ich habe tatsächlich selber gar nicht das Gefühl, soooo wenig zu verdienen. Aber habe durchaus das Gefühl, dass andere zu viel verdienen 😁😁😁

Und da komme ich dann auch zu dem Punkt, der mich dann tatsächlich ärgert.... wie wenig Demut / Dankbarkeit für ein entsprechendes Gehalt gezeigt wird.
Ich kenne einige z.B. aus der Pharma-Branche.
Unstudiert verdienen die mehr als ich, bekommen Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, ein 13. Monatsgehalt uswusf.... und sehen das als völlig selbstverständlich und v.a. auch als verdient an.
Es ist aber einfach NICHT selbstverständlich und ich kann nicht verstehen, wie man sich dann trotz allem unzufrieden zeigen kann.

Und mich ärgert diese Arroganz, mit der auch hier im Thread ja gerade netto Gehälter wie deins schlecht gemacht werden.

Hallo,

Du schreibst :
Unstudiert verdienen die mehr als ich, bekommen Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, ein 13. Monatsgehalt uswusf.... und sehen das als völlig selbstverständlich und v.a. auch als verdient an.

Kannst du mir bitte diesen Satz erklären?
Ist es nur verdient, viel zu verdienen, wenn man studiert hat?

Gruss Irene

Ja, genau so ist es. Wer nicht studiert hat, sollte weder Auto, noch sonstige Luxusgüter besitzen, da nicht studiert... wehe dem, der nicht studiert hat und mehr verdient, als jemand der studiert hat. Das gibt es hier nicht, sowas macht man nicht, das gehört sich nicht!
Ironie off. Sorry, konnte nicht Wiedersehen 😜

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In meinem Umfeld wird nicht über Gehälter gesprochen. Wenn ich wissen will, wie teuer ein Haus, Urlaub, Auto war, "wissen" sie es nicht mehr oder weichen aus. Ich frage mich oft, wie sich die Leute ihre riesigen, modernen Häuse, zwei tolle Autos, entsprechendes Freizeitverhalten und die Urlaube leisten können, wenn die Frau Teilzeit oder gar nicht arbeitet, zwei, drei Kinder im Spiel sind und ich schätze, was der Mann in etwa verdient, da zum Beispiel der Vater Beamter in A11 ist und man da ja in die Tabelle schauen kann (plus minus zwei drei Dienstaltersstufen).

eben, ich weiss ja bei der einen oder anderen ganz genau, wie viel sie verdienen ( beamter, öffentlicher dienst oder einfach erzählt.). In meinen Alter und Berufserfahrung verdienen (selbst erzählt) einige dasselbe als ich, plus/minus.

Und mann muss sich über die Ausgaben immer wieder wundern...daher tippe ich sehr sehr stark auf Verschuldung. Bei einen oder anderen Fall ist mir bekannt, dass sie zB geerbt haben bzw. Schenkung der Eltern gab. Die einzigen, die ich in meinen Alter mit Eigenheim kenne, trifft beides zu. Ich kenne viele, wo zB die Großeltern die teuren Bugaboo KiWA gekauft haben oder zB die Musikschule der Kinder zahlen oder die teuere Sportart. Ein anderes Paar hat zB den Fahrradanhänger geschenkt bekommen. Oder bei vielen schenken die Großeltern gerne die Winterjacke & Schuhe der Kinder. Das habe ich zu hauf gehört: wir müssen keine Klamotten kaufen, das übernimmt die Oma usw.

Einmal ein paar von Kindergarten, beide arbeiten, Akademiker, aber sicherlich keine Riesen Gehälter, haben mir von der tollen Musikschule erzählt, wo man so schnell ein Platz bekommt. Damals warteten wir auf einen Platz in der öffentlichen (die wir später bekommen haben) und dann am Ende nebenbei gesagt, die wäre echt teuer und zum Glück bezahlen die Großeltern das. Tja, das kommt öfters vor als man denkt!

Hier auf urbia lese ich in den Threads immer nur von Hausfrauen, die mit Männern in "leitender Position" verheiratet sind und die ein "Fünffaches" des früheren Gehaltes der Frau verdienen, als sie noch berufstätig war. ;-) Das repräsentiert bestimmt nicht die Mehrheit. ;-)

Im echten Leben kenne ich tatsächlich genau ein so ein ex-Paar. Er hat seine 10 000 im Monat nach Hause gebracht, sie war zu Hause. Eigentlich ein schönes Paar, aber er hat sie vor ein paar Jahren verlassen und sie musste aus der schönen Charlottenburger Altbau-Wohnung ausziehen. :-( Sie war danach auch lange in Behandlung wegen ihrer Depressionen und tat mir sehr leid. Für sie und die Kinder ist wirklich eine Welt zusammen gebrochen.

Die anderen "reichen" Leute die ich kenne, werden grosszügig von ihrer Familie unterstützt (zum Beispiel bei langer Elternzeit) oder haben geerbt. Ist hakt ein bisschen wie ein Lotto Gewinn. ;-)

Mein Mann und ich verdienen zusammen momentan +/- 5500 Euro monatlich, ich arbeite jedoch sehr reduziert. Würde ich voll arbeiten, wären es nochmal 1000 mehr, aber das sehe ich noch nicht kommen in den nächsten Jahren, die Kids sind noch in der Grundschule und gehen nur bis 13:00 in die Betreuung.

Statt toller Fernreisen haben wir halt einen grossen Wohnwagen und einen teuren Dauercamping Platz auf dem Pony- und Erlebnishof und fahren viel meine Eltern besuchen, die weit weg wohnen.

Wir sind glaube ich absolute Mittelklasse. Wir leben vergleichbar mit meinem ganzen Kollegen und vielen Leuten aus unserem Dorf, auch wenn manche das Geld eher für anderes ausgeben, z.B. neue Autos.

Hallo :)

Denkst du wirklich, dass durchschnittlich 3.000 netto bei Vollzeit (weil würdest du Vollzeit arbeiten würdet ihr ja 6.500 netto haben) normal ist??
Ich finde das ehrlich gesagt verdammt viel :/

Für einen akademischen Beamten-Job mit 40+ ist das glaube ich recht normal, oder täusche ich mich?

Manchmal bin ich mir unsicher.

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Hi,
ja, zum Teil schon. Liegt allerdings daran, dass wir hier im Dunstkreis eines großen IT-Konzerns wohnen, da fahren viele Geschäftswagen und die sind groß und neu und das ist schonmal der Eindruck nach außen, der nach Geld aussieht. Wie die Geldbeutel der Familien wirklich aussehen, weiß ich nicht. Ich weiß, dass die Grundstückspreise hier mittlerweile enorm sind, das ist ein weiterer Eindruck. Außerdem ist das noch die Generation, die von ihren Eltern erben kann, teilweise passiert das ja dann schon zu Lebzeiten, d.h. die Familien können gut unterstützt Immobilien erwerben.
Wenn dann beide gut ausgebildet sind und arbeiten, kommt da schon was zusammen.
Der andere Teil ist „alter Dorfadel“, da leben die Familien schon seit Generationen hier, entsprechend sind Grundstücke oder Immobilien im Besitz der Familien.
Wir leben hier aber auch in einem Speckgürtel Deutschlands, mit guter Bildung gibt es hier gute Jobs.

vlg tina

Kann dich beruhigen, ich verdiene genauso viel... Mein Mann 200~300 Euro mehr, und damit ging es uns echt gut.

Jetzt bekommt ich elterngeld, da sieht es dann anders aus, 🥴😂aber dafür bleib ich auch 2 Jahre zuhause. MUSS irgendwie gehen

Hallo,

mein Mann verdient mehr als 2.500netto (Ausgezahlt) er hat auch eine leitende Position und muss oft arbeiten, wenn die Kinder schlafen. Ich verdiene viel weniger, habe mich aber auch für meinen Traumjob entschieden anstatt zu studieren. Im Bekanntenkreis die das Geld aus dem Fenster werfen und welche die auf das Geld achten müssen. Urbia ist eine andere Welt😀

Guten Morgen,

ich arbeite in der Vermögensberatung eines Kreditinstituts und meine Kunden sind Lehrer, sonstige Beamte, Abteilungsleiter oder Angestellte mit speziellen Weiterbildungen.

In der Regel haben Alleinstehende ab 2500 netto. Je nach Alter und Berufserfahrungen.

Das ist die Untergrenze. Bei Beamten müssen noch die Krankenkassenbeiträge berücksichtigt werden.

Ich habe auch Kunden mit weniger Nettoeinkommen, die haben allerdings ein bestimmtes Geldvermögen.

Im Bekanntenkreis weiß doch niemand genau, wer wie von den Eltern unterstützt wird. Gerade beim Thema Hausbau.

Ich sehe schon so manche Unterstützungshöhe und auch monatliches Taschengeld der Pensionäre an ihre erwachsenen berufstätigen Kindern.

Von daher ist es mühsam zu vergleichen.

1800 Euro netto mit Steuerklasse 1 ist bestimmt nicht schlecht. Soviel habe ich mit Mitte dreißig Vollzeit verdient. Kommt halt auf deinen Wohnort und die eigenen Ansprüche an. Mir hat es, ohne jegliche Unterstützung, gereicht.

Und hier bei Urbia glaube ich auch nicht alles. Normale Angestellte und Arbeiter verdienen sicher um 1500 bis 2000 netto Steuerklasse 1.

Ich musste übrigens meine erste Wohnungseinrichtung (mit 21 Jahren) mit einem Kleinkredit finanzieren. Meine Eltern haben mich finanziell nie unterstützt und daher urteile ich nicht über andere, die sich etwas finanzieren.

Ich habe vorm BV Teilzeit 20 Std/Woche in der ambulanten Pflege gearbeitet, hab noch meinen "großen" Sohn. Und verdiene netto sage und schreibe 538 Euro. Traurig oder ? Ein Hoch auf Pflegeberufe.

Mein Mann in der Industrie verdient netto um die 2500-3000 Euro. In unserem Freundeskreis haben alle mehr Geld und dennoch fehlt es uns an nichts. Was wir möchten, können wir uns leisten. Vllt nicht sofort , aber irgendwann. Wir wohnen in einer Eigentumswohnung und jeder fährt sein eigenes Auto. Wenn ich meinen Mann allerdings nicht hätte und Alleinerziehend wäre, dann hätt ich wohl in der Pflege auf Vollzeit arbeiten und noch einen Nebenjob haben müssen um den derzeitigen Lebensstandard leben zu können.

Ist das ein privater Pflegedienst?
Ich bekomme bei einer 30% Stelle, mit Steuerklasse 5, meist um die 800€ raus.

Gruß chantalele

Ja, privater Pflegedienst

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Bei Urbia wird gelogen, dass sich die Balken biegen, davon kannst Du ausgehen #rofl

Manche einzelne haben hier so eine asiziale Art zu schreiben, da steckt garantiert keine Großverdiener-Geschäftsfamilie dahinter, sondern eher die typischen RTL2 und Love Island Gucker, die ab dem 20. die Minuten zählen, bis der Monat rum ist.

Du hast aber erstaunlich viel Ahnung, was diese Menschen alles so schauen! Ich musste tatsächlich erstmal schauen, was dieses Love Island ist. Hast aber ordentlich recherchiert für deine These... 🤭

Moin,

also ich gehöre zu denen, die ihr Gehalt höchstens in schwarz angeben, wenn dann aber korrekt. Sonst eben gar nicht.

Ich glaube, zum einen haben sich die Gehälter zumindest der Mittelschicht tatsächlich in den letzten Jahrzehnten nach oben entwickelt. Zum anderen wird aber auch viel schöngerechnet und geschummelt.

Ich vermute:

- Manch einer rechnet das Familieneinkommen oder das Kindergeld dazu, wenn nach dem Gehalt gefragt wird
- Es wird ein ordentliches Netto verdient, aber man hat auch horrende Fixkosten, Konsumkredite etc und hat daher auch nicht mehr als du (aber Kredite etc. werden hier selten "zugegeben". Angeblich zahlen alle immer bar vom Konto)
- Es wird großzügig aufgerundet, also du würdest demnach "ich hab ja über 2000 und bin damit zufrieden" schreiben o.ä.
- diejenigen mit eher kleinerem Gehalt meiden diese Threads oder nennen keine Zahlen. Man kann ja immer schreiben "ich verdiene gut / ausreichend"

So entsteht glaube ich ein Zerrbild, denn das deutsche Durchschnittseinkommen ist unter den Zahlen, die bei Urbia immer genannt werden.

LG, Nele

Ich habe während meiner Dienstzeit mal ein paar Monate die Sozialberaterin unterstützt, die auch sehr viel Schuldenberatung machte....machen musste. Da fragte man sich, warum zum Geier muss der Kerl ein solches Auto fahren und auf den Malediven urlauben, wenn er alles finanzieren muss? Dazu häuften sich die unbezahlten Rechnungen von Versandhäusern usw. - bis alles zusammenkrachte und nur noch die Privatinsolvenz "half".
Sehr oft hörten wir das saublöde Argument "ich muss doch meiner Familie was bieten" oder auch "wie stehe ich denn vor meinen Freunden da, wenn ich nur Urlaub im Allgäu mache?"
Glaub mir, da ist sehr viel "mehr Schein als Sein" !!
Mir war es immer wichtiger, keine Schulden zu haben und frei über mein Geld verfügen zu können, ohne zu denken, oh Gott, die Raten fressen mich noch auf. Mein Mann war genauso, lieber Urlaub in Deutschland - und kein Nervenzusammenbruch, wenn die Waschmaschine kaputtgeht. Deinen Nettolohn haben viele, die ich kenne - 5.000 im Monat hat durchaus nicht die Mehrzahl der Bevölkerung, das hatten mein Mann und ich nicht mal zu zweit, trotz zusätzlichen Nebengewerbes mit viel Arbeit.
LG Moni

Dieses 'Ich muss meiner Familie was bieten' finde ich ab einem gewissen Grad echt kritisch. Man kann doch so viel tolles machen was kaum Geld kostet. Und Kinder lernen bei einem uneingeschränkten Konsum, meiner Meinung nach, (Andere mögen sicher anders denken) einen zu sorglosen Umgang mit Geld, und sogar mit Krediten. (Bekannte von uns, Kind (8) sagte letztens: Wenn das zu viel Geld kostet, geht Papa zur Bank und fragt nach mehr.)

Wir gehen viel mit unseren Kids wandern. Kostet, bis auf ab und an Parkgebühren, nichts. Klamotten werden fast nur Second Hand gekauft, meine große Tochter hat sich inzwischen schon zu einem richtigen Schnäppchenjäger entwickelt. Mein Mann bekommt beruflich oft Eintrittskarten zu Events und Ausstellungen, die nehmen wir natürlich auch gerne mal mit.

Große Geschenke und Ausflüge die eigentlich nicht nötig wären (z.B. hat meine Große letztes Jahr ein Fußballcamp besucht, 300 Euro für 5 Tage) wünscht man sich anteilig von Tanten, Onkels, Oma und Opa.

Sehe ich ja ganz genauso. Selbst als ich nach meiner Scheidung 1977 wirklich weniger als nichts hatte (damals musste ich nach altem Recht die Schulden meines Mannes übernehmen, wäre sonst nicht rechtzeitig geschieden worden vor Inkrafttreten des neuen Gesetzes) habe ich meinen Kindern "was geboten". Mit ein bisschen Phantasie geht so vieles. Was haben wir nicht alles in den Wäldern rund um unseren Ort gemacht, kleine Seen besucht, Enten gefüttert, auf einen Aussichtsberg gewandert und geraten, was man wohl alles sieht, öffentliche Feste besucht, die nicht zu teuer waren - vieles mehr. Damals gab es noch die Volksmärsche, wir wanderten mit - da war immer was los und Snacks und Getränke gab's umsonst.
Meine Tochterfamilie macht auch "nur" in Deutschland Urlaub - warum auch nicht, Deutschland ist so vielfältig und schön. Sie kämen nie auf die Idee, sich wegen eines Urlaubs zu verschulden - und genauso lernt es ihre Tochter auch.
Sie weiß auch, dass vor einem Kauf das Sparen kommt ;-) egal, wie man quengelt und nölt, hilft nix, Vorschuss gibt es nicht. #cool
Uralter Spruch "Vorgegessenes Brot ist schwer abzuarbeiten" - heisst, Geld auszugeben, bevor man es hat, ist schwer wieder reinzuholen.
Meine Enkelin und ich sitzen gerne am PC und stöbern bei ebay, wenn Klamotten gebraucht werden - neu ist keine Bedingung. Markenwahn kennt sie Gottseidank nicht.
Ich weiß nicht, was aus den jungen Leuten werden soll, die von den Eltern sehen, dass man mehrere Handyverträge "braucht" und alles auf Pump kauft. Irgendwann fliegen sie eben richtig auf die Schnauze - und dann ist das Geheule groß.
LG Moni

Okay, lieber mal Schwarz, fühl mich bei diesem Thread irgendwie schlecht xD

Also mein Mann verdient 2000 Euro netto (1998 irgendwas. Hab mal aufgerundet ;)) und das als Juniorchef einer Werkstatt.

ich verdiene gerade, da ich noch einmal eine Ausbildung mache, 630 Euro netto (Steuerklasse 5 whoo)

Dazu 2 x Kindergeld.

Wir zahlen alleine schon 1200 Euro Warmmiete. Wohnen im Einzugsgebiet von München. 2 Autos. (1 Abbezahlt, 1 finanziert, da das andere überraschend den Geist aufgegeben hat)