Falsche Erwartung Schwiegermutter? - Geburt

Hallo, ich wollte mal fragen, wie ihr die Situation seht.

Wir erwarten unser 2. Kind, ET 04.05., und brauchen natürlich eine Betreuung für unser 1. Kind. Ich habe eine Beleghebamme und möchte ambulant entbinden. Kind 1 ist noch zu klein, um es mitzunehmen und es ist auch nicht erlaubt.

Wir hatten für die Betreuung ganz fest mit meiner Schwiegermutter gerechnet, weil sie für Kind Nr. 1 eine feste Bezugsperson ist und auch in der Nähe wohnt. Nun hat sich am WE herausgestellt, dass sie vom 30.04.-03.05. vereist ist #schwitz Diese Tatsache bringt uns in echte Schwierigkeiten für diesen Zeitraum. Irgendwie sind wir total enttäuscht darüber und auch sauer. Ist das gerechtfertigt? Haben wir zu viel von ihr erwartet? Für uns war eigentlich klar, dass sie 2 Wochen vor und nach ET "Bereitschaft" hat. Mein Mann hatte es auch so mal mit ihr kommuniziert. Nur ist ihr Verhältnis miteinander etwas schwierig und sie haben mal wieder aneinander vorbei geredet. Es ist eigentlich der jährliche Kumpelurlaub vom Lebensgefährten, der kann doch für sie und ihr Enkelkind mal ausfallen?! Mich ärgert das momentan total..

Von meiner Familie kenne ich das ganz anders. Da wäre das unausgesprochen selbstverständlich. Leider ist meine Mutter schwerkrank, somit fällt ebenfalls mein Vater weg. Ansonsten würden sie ohne zu "murren" sich dieses Zeitfenster freihalten und sogar 150 km 24/7 in Kauf nehmen, sobald es losgeht. Tja die Schwiegermutter "tickt" da leider anders und stellt uns vor ein großes Problem. Eine Geburt ohne meinem Mann kommt nicht infrage, das könnte ich ihr nie verzeihen. Freunde könnten schwierig werden, da sie 1. keinen so festen Bezug zu unserem Kind haben und 2. es natürlich ein beliebtes Datum für einen Kurztrip ist..

Haben wir Grund sauer und enttäuscht zu sein?

Da sie es euch scheinbar fast ein halbes Jahr vorher gesagt hat, habt ihr eigentlich wenig Grund sauer zu sein. Es ist noch mehr als ausreichend Zeit, um einen Ersatz für die Zeit zu finden.
Ich finde, dein Text ist sehr fordernd formuliert. Ihr habt ja die Schwangerschaft sicher auch nicht mit ihr abgesorochen, oder?
Sie wird nur ein paar Tage verreisen und dieser Urlaub hängt scheinbar auch noch an einer größeren Truppe, da kann ich auch verstehen, dass sie das mitmachen will...

Geh nochmal in dich und überlege, ob es wirklich fair ist, so enttäuscht zu sein. Es ist keine kurzfristige Absage. Einen Plan B sollte man ohnehin immer haben. Es könnte ja auch eine Krankheit o.ä. dazwischenkommen. Und den Rest der Zeit steht sie ja wahrscheinlich zur Verfügung.
Also nein, meiner Meinung nach gibt es keinen Grund für Wut ubd Enttäuschung...

Du hast jetzt noch ein halbes Jahr, Dein Kind an befreundete Familie A, B, C oder an Babysitterin 1,2,3,4 oder Paten oder irgendeine andere vertrauenswürdige Person zu gewöhnen.

Manchmal tun es auch Nachbarn oder Eltern aus dem Kindergarten/Krippe etc.

Am Ende kommt das Kind möglicherweise gar nicht während der Reise, sondern davor oder danach, und die ganze Aufregung und Knatsch war völlig umsonst.

Bevor ich ein Fass aufmachen gegenüber den Schwiegereltern, würde ich mir (aus Erfahrung) zuerst den eigenen Mann mal zu Brust nehmen und mal erfahren was da genau vereinbart wurde und wie verpflichtend er das eingefordert bzw. die Schwiegermutter zugesagt hat.

Meiner ist genau der Typ, der Dinge auch mal nur so unterschwellig kommuniziert, obwohl sie für mich wichtig entscheidend sind.
Hakt man dann bei Person xy genauer nach, wird das Ausmaß der Kommunikationsscheäche erst richtig deutlich.

Nein, ich finde nicht, dass ihr sauer sein dürfte.

Ihr habt etwas erwartet und habt dies nicht ordentlich abgesprochen. Wenn du weißt, dass dein Mann und deine Schwiegermutter ein schwieriges Verhältnis haben und deshalb Probleme in der Kommunikation, kannst du dich noch weniger darauf verlassen, was die beiden besprochen haben.

Natürlich dürft ihr enttäuscht darüber sein, dass euer Plan nicht aufgeht. Helfen wird euch das leider nicht.

Bis Mai ist ja noch genug Zeit euer Kind an Freunde, Bekannte oder Nachbarn zu gewöhnen. Darauf würde ich euer Augenmerk richten.
Und wenn euer Baby später kommt, habt ihr ja auch gar kein Problem.

Alles Gute für euch!

LG
Joan82

Hallo,
also ich finde man sollte so oder so eine 2. Betreuungsmöglichkeiten in petto haben. Was ist wenn Schwiegermutter selbst z.B. krank wird oder etwas anderes Unvorhersehbares passiert? Alleine auf eine Person würde ich mich nicht verlassen.
Ja, der Zeitraum der Reise ist blöd, aber ich persönlich finde nicht, dass man erwarten kann, dass sie die Reise absagt, vor allem sind es nur 4 Tage. Und wenn man mit der Geburt 3 Wochen vor ET und 2 Wochen danach rechnet, sind das 5 Wochen! Man kann doch nicht erwarten das jemand 5 Wochen Tag und Nacht ununterbrochen rufbereit ist.
Es ist eben euer Kind das kommt, nicht ihres und zur Not muss dein Mann aufpassen. Bis Mai ist noch lange Zeit, ihr könnt für euer 1. Kind noch eine Betreuungsmöglichkeit finden, dann muss es eben jetzt eine Bindung/einen Bezug zu einem Freund von euch aufbauen.
Ich persönlich wäre weder sauer noch enttäuscht, ist doch schön wenn sie abgesehen von den 4 Tagen immer rufbereit ist.

Nicht falsch verstehen, aber wenn ich schon lese " wir haben es kommuniziert..." für mich in den meisten Fällen eine Wischiwaschi-Aussage.
Haben Du oder Dein Mann klar GESAGT, "Maria" unser Baby kommt voraussichtlich am ****, können wir fest damit rechnen, dass du "Andreas" dann ein paar Tage beaufsichtigst?
Wenn nicht, ist das echt ein selbstgemachtes Problem. Immerhin sagt sie es ja schon ein halbes Jahr vorher, wann sie weg ist.
Was Du stillschweigend erwartest, ist die eine Sache. Was klar besprochen wird, die andere.
Sauer könntest Du sein, wenn sie Dir klar gesagt hätte "sieh zu, wie du klarkommst, es ist mir egal " aber sonst nicht.
LG Moni

Naja sie hat es ja nicht von sich aus gesagt. Hätten wir nicht über ein anders Ereignis gesprochen, hätten wir es wahrscheinlich von ihr in den Wehenliegend am Telefon erfahren...und das nachdem (!) ich gefragt habe, ob sie für die Geburt auf unser 1. Kind aufpasst und ihre Antwort ja lautete. In dem Moment ist es ihr scheinbar nicht aufgefallen..naja die Kommunikation mit ihr ist allgemein sehr schwierig. Da hilft auch ein direktes Ansprechen nicht..

So ein Käse! Du hättest echt nichts weiter abgesprochen und riskiert, im Ernstfall "in den wehen liegend" zu erfahren, dass sie nicht kann???
Ihr müsst miteinander REDEN! Und zwar klar und terminiert und nicht 6-7 Monate vor der Entbindung mal kurz fragen, ob sie nachher bei der Geburt dabei ist.
Die Frau hat auch noch ein eigenes Leben, was organisiert werden muss. Sie kann eure Termine nicht alle im Kopf behalten.
Und ja. Auch ein Entbindungstermin von einem Würmchen, dessen Ankündigung wahrscheinlich noch nicht mal großartig an deinem Bauch zu erkennen ist, kann vergessen werden.
Euer Kind. Ihr müsst organisieren.
Ihr habt das "Problem", wenn sie nicht kann.
Wobei ich mir auch ganz sicher bin, dass das Kind auch ohne Papa zur Welt kommen wird. Du hast ne Beleghebamme, also Einzelbetreuung. Die sollte dir genug Sicherheit bieten.

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Nein, ich denke das habt Ihr nicht.

Habt Ihr ganz deutlich (!) kommuniziert, dass sie sich diesen Zeitraum bitte freihalten soll? Aus Deinem Text verstehe ich eher, dass sie sich gar nicht darüber bewusst ist, dass Ihr so dringend auf sie zählt.

Du schreibst, Dein Mann hätte das mal angesprochen, aber ihr Verhältnis ist schwierig und sie haben wohl aneinander vorbei geredet? Wie geht das? Das ist doch eigentlich nicht so schwer. "Hör mal Mutter, unser zweites Kind kommt Anfang Mai. Können wir auf Dich zählen, wenn es um die Betreuung des ersten geht? Da ein Kind sich selten an den Terminplan hält, fänden wir es klasse, wenn du dich ab Mitte April bereit halten könntest, da kann es jederzeit losgehen." War das so deutlich gesagt?

Was mir sehr aufstößt ist, dass Du IHR nicht verzeihen könntest, wenn Dein Mann nicht bei der Entbindung dabei wäre. Das finde ich extrem. Es ist nicht ihre Verantwortung. Es wäre super, entlastend und total nett, wenn sie einspringen würde, aber sie hat da überhaupt keine Pflicht zu. Sie hat ihr eigenes Leben und kreist scheinbar nicht permanent um Euch. Ihr habt noch genug Zeit, schafft Euch einen Plan B und am besten auch einen Plan C.

Also wenn ihr die Oma so fest für etwas Großes einplant (2 Wochen vor und nach ET Bereitschaft), hättet ihr das auch mit allen Details so mit ihr absprechen müssen. Also dass ihr wirklich erwartet, dass sie Wochenlang abrufbereit ist und in der Zeit keine anderen Termine planen darf. Dass ist ein wirklich großer Gefallen um den ihr da bittet und keinesfallseine Selbstverständlichkeit. Das kann man nicht einfach voraussetzen und auch nicht mal so zwischen Tür und Angel besprechen.
Also wenn ihr auf jemanden sauer sein wollt, dann erstmal auf euch, dass ihr da in der Kommunikation wohl etwas nachlässig wart.

Ich finde tatsächlich, dass du ein bisschen überreagierst und nicht von vornherein nur mit einer potentiellen Betreuungsperson kalkulieren solltest.
Im Grunde müsste deine Schwiegermutter dann ja 14 Tage vor und nach dem ET rund um die Uhr einsatzbereit sein, das finde ich zu viel verlangt.
Meine Eltern arbeiten, meine Schwiegereltern wohnen im Ausland, deshalb kam unsere Große bei der Geburt von Nr 2 bei Freunden unter, die sie auch noch nie vorher alleine betreut haben und war dort dann sogar über Nacht.
Bei der nächsten Geburt haben wir verschiedene Nachbarn und Freunde im Backup.
Noch hast du genügend Zeit, um verschiedene Leute anzufragen und bis dahin hat deine Große noch genügend Zeit, ihre Betreuer besser kennen zu lernen.

Hallo

Du hast gar kein Recht sauer zu sein.

Deine Schwiegermutter fährt weg indem Zeitraum indem vielleicht euer Kind kommt.

Wenn ich deine Forderung so lese das du erwartet hast das sie 14 Tage vor und nach der Geburt bereit steht geht mir echt die Hutschnur hoch.
Wozu eigentlich 14 Tage nach der Geburt?

Ich glaube es geht um 14 Tage nach ET falls das Baby später kommt, nicht nach der Geburt

Also ich finde, egal, wie deutlich ihr kommuniziert habt, hat die Schwiegermutter natürlich das Recht, ihre Meinung zu ändern, vor allem so lange im Voraus. Sie verfügt selbst über ihre Zeit und kann damit schlicht und einfach machen, was sie will. Ich könnte verstehen, wenn sie ihre Entscheidung ein paar Wochen vor ET rückgängig gemacht hätte und Ihr kurzfristig eine andere Lösung suchen müsstet. Aber in sechs Monaten sollte Euch doch da was einfallen, oder?

Die Schwiegermutter wurde scheinbar nicht einmal richtig gefragt und trotzdem wird erwartet, dass sie "unausgesprochenes" erfüllt. Es ist ihr gutes Recht auch ein paar Tage zu verreisen und nicht Wochenlang auf Abruf bereit zu stehen - insbesondere, da man ihr scheinbar null dankbar ist und nur fordert.
Man wird es ihr gar "nie verzeiehn", wenn sie "unausgesprochenes" nicht erfüllt - absolut theatralisch.

Sie hat euch sogar Monate(!) vorher Bescheid gegeben. Ihr hättet sogar noch genügend Zeit euer Kind an eine andere Betreuungsperson (Freundin?) zu gewöhnen - wo ist das Problem? Was wäre, wenn sie zwar Zuhause wäre, aber krank?
Man braucht doch ein Plan b und c, wenn es einem sooooo.. wichtig ist, dass der Mann bei der Geburt dabei ist, man aber schon ein Kind hat. Das ist aber zu unbequem, die Schwiegermutter soll allzeit beriet sein, sonst wird man es ihr "nie verziehen"
... wow.

Ich finde die Erwartungshaltung ehrlich gesagt ziemlich extrem frech und fordernd. Ja, meine Mutter hilft mir viel und ist immer für mich da, auch mit meinem Kind, aber ich bin dafür sehr(!) dankbar, denn das ist nichts, was ich von ihr verlangen kann. Es ist mein Kind und meine Verantwortung, wenn Nummer 2 sich auf den Weg macht, bin ich froh, wenn Oma oder eine Freundin aufpassen kann, aber ich kann auch gut damit leben, wenn mein Mann bei Nummer 1 ist - ich bin ja erwachsen.
Du bist überhaupt nicht dankbar und forderst nur, die Welt dreht sich nicht nur um dich und deine Wünsche sind eben nur Wünsche, der Schwiegermutter böse zu sein, dass sie euch keinen "unausgesprochenen" Gefallen tut, finde ich ein hartes Stück.

Ich hoffe meinem Schwiegertochter wird mal etwas dankbarer und sympathischer.

Wer spricht denn hier von Undankbarkeit? Das kannst du doch so jetzt gar nicht beurteilen.
Scheinbar ist es für viele echt zu viel erwartet, das wenigstens zum ET die kritsche Zeit abgedeckt ist. Und uns ist es nun mal wichtig, das die kleine von jemanden betreut wird, den sie kennt und nicht nur 2-3 im Jahr sieht und es dann in einem Schreikrampf endet, weil jemand wild fremdes vor ihrem Bettchen steht. Und ich finde es normal, dass es sich eher auf 1 oder 2 Menschen konzentriert als auf 10...die Kita zeigt mir nen Vogel, wenn ich 10 neue Personen auf die Liste setze, die sie im Falle eines Falles abholen dürfen.

Und ja klar kommt das Kind auch ohne meinem Mann zur Welt, aber er darf dann nicht diese Erfahrung machen, die er sich sehnlichst wünscht.

Ich kenne das so nicht aus meiner Familie. Wenn meine Eltern könnten, dann wären sie die gesamte Schwangerschaft über rufbereit und nicht weil sie kein eigenes Leben haben, sondern weil man füreinander da ist. Es ist ein einmaliges Ereignis in einem durchschnittelichen Leben von 80 Jahren... Ein weiteres Kind wird es nicht geben..

Ihr bräuchtet auch mit bereitstehender Schwiegermutter einen Plan B und solltet dringend daran arbeiten. Was, wenn Schwiegermutti krank wird oder ein anderer Notfall eintritt? Für EUCH ist das gemeinsame Erlebnis der Geburt wichtig, also seht zu, wie ihr es einrichten könnt. Du lehnst dich hier in deinem imaginären Sessel zurück und denkst, alle anderen müssen tanzen, wie du es willst - das wird leider in jeder deiner Antworten deutlicher. In einem halben Jahr muss es doch möglich sein, eine Hilfe zu finden? Kann nicht jemand aus deiner Familie für die 4 Tage Urlaub nehmen und zu euch kommen?

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Hallo,

du hast ja nun schon einige Antworten erhalten, und ich sehe es genauso wie die anderen User.

Enttäuscht kannst du sein oder nicht...aber du hast in dieser Sache wirklich kein Recht, sauer zu sein.

Wenn ich schon die Wörter "Schwiegermutter" und "Erwartung" in einem Satz lese, stellen sich bei mir schon die Nackenhaare auf. (Egal, ob die Erwartungen von dieser oder jener Seite kommen.)

Wenn man etwas möchte, muss man es klar und unmissverständlich kommunizieren UND sich einvernehmlich einigen!
Das ist bei euch nicht passiert, somit gibts auch keinen Grund, um eingeschnappt zu sein.

Ganz erschreckend finde ich deine Aussage, dass du deiner Schwiegermutter nie verzeihen könntest, wenn dein Mann nicht bei der Geburt dabei sein kann. Das ist hoffentlich nicht dein Ernst.. #nanana

An deiner Stelle würde ich Freunde oder Nachbarn fragen, ob sie einspringen könnten.
Es ist ja noch etwas Zeit, um den Bezug vom Kind zu anderen Personen bis dahin zu festigen.

Alles Gute

"Ganz erschreckend finde ich deine Aussage, dass du deiner Schwiegermutter nie verzeihen könntest, wenn dein Mann nicht bei der Geburt dabei sein kann. Das ist hoffentlich nicht dein Ernst.. "

Ja klar, ist das etwas überspitzt formuliert. Das würde keineswegs zum Kontaktabbruch führen. Es ist auch eher die Enttäuschung meines Mann darüber. Es liegt halt zwischen ihnen einiges im Argen und das ist halt wieder so ein kleiner Schlag in seine Magengrube.

Man kann leider über diese Problem nicht reden, dann würden wir unseren Kindern wahrschein ihre Großmutter nehmen.

Es ist aber nun einmal genau so formuliert. Also wirst du es in dem Moment auch so gemeint haben. Das war auch der Satz, bei dem ich das Augenrollen nicht unterdrücken konnte.

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Also ich sehe das auch so wie die anderen. Ihr habt anscheinend keine klare Absprache mit ihr gehabt und dann einfach vorauszusetzen, dass sie sich wochenlang freihält finde ich sehr frech.

Die Aussage, dass du ihr nicht verzeihen könntest, wenn dein Man bei der Geburt nicht dabei ist, ist für mich das Highlight! Du kannst sie doch nicht für etwas verantwortlich machen, wofür allein ihr die Verantwortung tragt!

Ich muss sagen ich sehe das etwas anders als die bisherigen Antwortgeber... Ihr habt mit ihr gesprochen - dass sie genau dann auf Urlaub fährt finde ich schon unfair und ich finde auch ihr dürft sauer sein...
Bei uns war es damals als ich ET hatte ein ähnliches Theater - Schwiegermama hatte versprochen die Katzen zu hüten, weil wir ein Familienzimmer wollten. Und dann hat sie sich genau am ET und drei Tage danach eine Reise eingeteilt. Da war ich auch sauer... Zwerg kam dann zum Glück zwei Wochen früher und sie hat unsere Katzen wie versprochen betreut.

Da ging es um Katzen und ich war schon sauer... Bei einem Kind das betreut werden muss ist das ja noch Mal was ganz anderes. Zumal sie ja schon zugesagt hatte und deine Mutter nicht kann. Urlaub kann man noch oft machen, die Familie geht in meinen Augen vor... Ich hoffe ihr findet noch eine Lösung!

Danke für deine Antwort. Ich fühle mich nach den ganzen negativen Antworten schon wie ein schlechter Mensch. Sie ist ja nicht nur irgendeine Person, sie ist die Großmutter und halt auch eine sehr wichtige Bezugsperson im nahen Umfeld.

Im Freundeskreis sind alle werden Omas Feuer und Flamme und "selbstverständlich" (scheinbar ein böses Wort) für ihre Kinder und Enkelkinder da. Wir reden ja hier nur von ein paar Tagen und nicht vom ganzen Leben..

Es hat aber auch jede Oma das Recht, ihre Rolle für sich selbst zu definieren und selbst zu entscheiden, welchen Einsatz sie für das Enkelkind bringen möchte. Niemand ist ein schlechter Mensch, weil er das Leben als zukünftige Oma nicht so glorifiziert wie manche andere in Eurem Umfeld scheinbar. Es gibt noch so viel anderes im Leben, und nicht jeder hat eben die gleichen Prios.

Das zu verstehen und anderen zuzugestehen hat was mit Toleranz zu tun. Mal drüber nachdenken.

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Mein Gott, liest sich das unsympathisch.#zitter

ja du erwartest zu viel von ihr, sie hat auch noch ein eigenständiges Leben.
ganz ehrlich man sollte immer nen Plan B haben, selbst wenn sie nicht fahren könnte, könnte etwas passieren was sie ausfallen lässt.

Du hast jetzt noch 5 Monate Zeit, such dir doch ein liebes Kindermädchen, was in dieser Zeit bezug zum Kind aufbauen kann und dann im Fall der Fälle kommen könnte.

Ja ist nicht umsonst, aber ist ne Lösung, zumal es generell von Vorteil ist ein Kindermädchen zu haben, wenn man 2 Kinder hat, so das ein Kind wegen dem anderen nicht zu kurz kommt, wenn mal was ist und schwiegereltern nicht da sind

Meine Schwiegermutter ist bei der Geburt unserern Kindes auf Kreuzfahrt^^
Sie hat das bereits im September gebucht für Juli.
Kann passieren.

Die Entbindung ist noch so lange hin. Könnte das erste Kind einfach von jemand anderem betreut werden, falls das Baby wirklich genau dann kommt, wenn Schwimu nicht da ist? Wie lange rechnet ihr denn mit Betreuung? Ambulante Geburt, da wollt ihr eh schnell oder am gleichen Tag wieder nach Hause?
Da gibt es doch bestimmt jemanden, der einen oder zweiten Tage auf den Zwerg aufpassen kann. Eine Freundin, Nachbarn, Babysitter?

Ich bin Führungskraft im ÖD.

Das Wort "kommuniziert" verwende ich nur in Zusammenhang mit Tatsachen, die eher unangemehm sind, Erinnerungen an Arbeitsaufträgen an meine Mitarbeitenden* zum Beispiel. *Oder meine "Untergebenen", wenn man so will.

Womit wir beim Punkt wären - die Schwiegermutter ist weder eure Untergebene, noch eure Bedienstete.

Man könnte euch ja auch vorwerfen, dass ihr ausgerechnte so herum"herzeln" #augen musstet, dass das Kind nun im Urlaubszeitraum der Schwiegereltern kommt. Hättet euch ja auch mal zurück halten können... /sarkasmus

Ich finde nicht, dass ihr das recht habt sauer zu sein.
Sie kann selbst entscheiden, was sie mit ihrer Zeit anfängt und sie hat es euch jetzt ja auch reichlich vorher mitgeteilt damit ihr alternativen suchen könnt.

Hallo

Ich finde keinen grund sauer und enttäuscht zu sein.
Schonbei meiner ersten geburt, habe ich mehrere bekannte verwandte gefragt und mir eine liste gemacht. Ich hatte ca 15 leute zusammen. Bei der ersten ging es vorallem ums fahren, da wir selber kein auto hatten. Bei der zweiten ebenfalls eine liste gemacht. Jetzt beim dritten mach ich wieder ne liste. Eben wenn jemand nicht gleich kann, selber krank ist oder sonst was dazwischen kommt.
Und ehrlich gesagt, die ersten paar auf der list sind den kids gut bekannt, der rest ist notfall, hauptsache ich weiss meine kinder sind in guten händen.

Alles gute dir und deiner familie

Glg alyal

Hm, also wenn ihr wirklich klar abgesprochen habt, dass sie die Betreuung eures Kindes übernimmt, dann finde ich es unfair von ihr, jetzt über diese Zeit Urlaub zu buchen.
Wenn es keine klare Absprache war, dann ist das jetzt blöd gelaufen.
Ich hatte ein ähnliches Erlebnis. Meine Mama hatte von sich aus angeboten, unser Kind während der Geburt des zweiten Kindes zu betreuen. Zwei Tage vor ET hatte ich sie dann wegen etwas anderem zu Hause angerufen und nicht erreicht. Tja, da waren sie spontan, ohne Bescheid zu sagen, über Nacht weggefahren. Und fahrtüchtig war auch keiner mehr, weil sie Alkohol getrunken hatten. Wäre es zu dem Zeitpunkt losgegangen, hätte ich blöd dagestanden.
Ich finde, wenn man sich eindeutig für so etwas bereit erklärt (was ich nie von vornherein von jemandem erwarten würde), dann sollte man eben um den ET herum jederzeit erreichbar und fahrtauglich sein. Also wenn ich mich für sowas bereit erkläre, dann richtig. Krankheit natürlich ausgenommen.

Nein, ihr habt keinen Grund, sauer zu sein. Ihr habt zum Einen noch ein halbes Jahr Zeit, um eine Ersatzbetreuung zu finden. Und zum Anderen: Wenn du schon weißt, dass die Kommunikation zwischen deinem Mann und seiner Mutter schwierig ist und sie oft aneinander vorbeireden, hättest du den Part übernehmen können.

Ja ihr dürft enttäuscht sein. Mir ist hier bei urbia schon oft aufgefallen, dass hier zumindest scheinbar fast alle der Ansicht sind, dass Großeltern niemals eine Stütze sein sollten/dürfen. Es ist schön, wenn sie mal aufpassen, aber erwarten darfst du das hier nicht - selbst wenn du mit 40 Grad Fieber und Magen-Darm im Bett liegst.
Ich habe da ein anderes Verständnis und für mich bedeutet Familie immer, sich gegenseitig zu unterstützen und für einander da zu sein und nicht gegeneinander zu kämpfen.
Du wirst hier kein Verständnis für deine Situation finden.
Das ist einfach so und ja, für mich wäre es selbstverständlich, dass Oma sich die Zeit freihält, wie oft kommt das schon im Leben vor, dass man ein Enkelkind bekommt und wie oft finden diese Reisen statt...genauso wäre es für mich selbstverständlich Oma ins Kkh zu bringen, einzukaufen, zu putzen etc. Wenn sie denn Hilfe benötigt.
Ich wünsche dir alles Gute und fühl dich nicht schlecht wegen der ganzen anderen Beiträge hier.

Du hast absolut Recht, was den allgemeinen Tenor bei Urbia betrifft.
Aber hier geht es ja um nur vier Tage, die die Schwiegermutter unterwegs sein wird, nicht um die ganzen 4 - 5 Wochen Bereitschaft. Noch dazu braucht es ja ohnehin einen Plan B, um den sich die TE drücken will - auf Kosten der Schwiegereltern. Das ist sicher das, was vielen aufstößt. Sie macht es sich halt sehr einfach.

Wenn mich jemand um 5 Wochen Geburts-Bereitschaft bitten würde, würde ich sicher ohne zögern ja sagen. Aber wenn in diese Zeit unser geliebtes Freundewochenende fallen würde, dann müsste eine Alternative her. Es ist halt wirklich blöd gelaufen. Das Datum nächstes Jahr ist halt perfekt für ein verlängertes Urlaubswochenende. Wir haben da auch schon gebucht. Und so klappt es eben nicht immer, wenn auch noch mehr Leute dranhängen.

Der Fehler der TE war doch im Grunde der, dass sie von ihre Schwiegermutter enttäuscht ist. Hier darf das nämlich keine. Eine absolute Todsünde!
Fakt ist, Großeltern müssen überhaupt nichts, dürfen aber alles. Irgendwo nicht ganz so korrekt, finde ich.
Ich bin nun schon länger hier unterwegs und Fälle häufig über die selben User, die Teilnehmer hier mächtig rund machen, sobald sich eine junge Familie mehr Zeit für sich wünscht und Großeltern (vor allem die Schwiegereltern) ihnen auf die Pelle rücken. Da wird dann groß geraten doch mal Verständnis für die Wünsche und Bedürfnisse der Großeltern zu haben. Würde ja niemanden einen Zacken aus der Krone zu fallen nach ihren Vorstellungen zu leben und man solle doch froh sein, dass sie so viel Interesse zeigen. Das Enkelkind wäre ja nicht Eigentum der Eltern bzw. Der Mutter und es wäre das Recht der Großeltern... da finde ich einfach, dass hier einige mit zweierlei Maß messen und das geht auch nicht!
In meinen Augen hat nur derjenige „rechte“, der auch „Pflichten“ wahrnimmt.
Mal von dem Thema hier abgesehen und mal davon abgesehen, dass man lieber immer ein Plan B und C haben sollte, wenn möglich. Finde ich, dass es nun auch nicht so dramatisch wäre, wenn die Schwiegereltern die Reise verschieben würden. Da bricht sich auch keiner einen Zacken aus der Krone. Auch, wenn es gewiss keiner muss und keiner einfordern und verlangen darf, macht man das so, wenn man Interesse füreinander hat.
Ich würde von mir aus zu dem Zeitpunkt keinen Urlaub machen, wenn ich wüsste mein Enkelkind kommt in der Zeitspanne. Es gibt wichtigeres für mich, als einen Kurzurlaub... dafür habe ich das ganze Jahr über Zeit.
Dieses... man darf nichts mehr voneinander erwarten und jeder hat sein eigenes Leben... ist sicher richtig, aber irgendwo empfinde ich es, als wenn einige auch extrem über das Ziel hinausschießen.
Irgendwie werden die Familien immer kleiner, weil keiner mehr was vom anderen zu erwarten hat. Für mich sind gewisse Dinge einfach selbstverständlich, aber da spreche ich für mich!
Solche Beispiele, wie von der TE sind oftmals hervorragende Eintrittskarten in einen Eiertanz.. zuerst werden die werdenden Eltern bei einer kniffligen Situation „hängen“ gelassen und im Anschluss, gibt es dann wiederum Ärger, wenn die Eltern ihren Stiefel durchziehen und auch nicht mehr auf die Bedürfnisse der Großeltern schauen.. da rutscht man schnell in einen Teufelskreis.
Häufig wäre klug, wenn beide Seiten ein wenig auf die andere Seite schauen würden.
Hier kann man argumentieren, dass es ja nur die vier Tage sind, auf die werdende Eltern keinen Anspruch haben. Auf der anderen Seite geht Weihnachten auch nur drei Tage... da ist das Gejammer dann aber häufig groß, wenn die Kleinfamilie verreist und nicht mit Enkelkind im Schlepptau das volle Programm durchzieht, damit alle Großeltern zufrieden sind.
Für mich ist Familie nicht immer nur eine Einbahnstraße, wo keiner was zu erwarten hat und jeder das macht, worauf er gerade Bock hat. Kann man machen, aber dann halt nur, wenn man das Echo vertragen kann. Das können die meisten dann aber doch wieder nicht.
Von daher ist es immer so eine Sache und nicht immer alles so klar, wie einige hier schreiben. In anderen Threads wendet sich die Meinung dann oftmals um 180 grad.
Wäre ich jetzt ganz link, würde ich schreiben. Die Großeltern könnten sich ja freuen, das Enkelkind hat anscheinend guten Kontakt zu ihnen. Das Glück haben andere nicht. Da dürfte das Enkelkind sogar bei ihnen übernachten.. andere dürfen das Enkelkind nicht mal ne Runde um den Block fahren... gibt immer zwei Seiten einer Medaille. Für mich bedeutet Familie eben auch, dass man mal zurück steckt ohne es als „zurückstecken“ zu betrachten.
Das sieht jeder anders...

Lg

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Hallo,
Ich finde auch du übertreibst. Sie fährt 4 Tage weg.
Es sind deine Kinder und nicht ihre. Ich finde es fies es jetzt so da zu stellen, das alle anderen Omas im Freundeskreis ja viel besser sind, weil sie nicht verreist sind. So ist das Leben

Du sagst selber sie hat zwei Kinder groß gezogen, sie hat ihr soll erfüllt und darf dann bitte auch in den Urlaub fahren, wann sie das möchte.
Dein Mann hat doch bestimmt die erste Geburt mit erlebt oder? Weil du schreibst sie würde es ihm somit verwehren.

Werden erwachsen!