Mann & Familie

Meine Eltern wohnen im Ausland und wir haben hier keine Familie.

Mein Mann kann sich leider nicht freinehmen, wenn das 2. Baby geboren wird. Bitte keine Nachfragen, à la jeden steht es zu, nein, er darf ausgerechnet da nicht. Kind 1 muss aber während den KS-Krankenhausaufenthalt und die Woche danach versorgt werden am Nachmittag, wo ich eingeschränkt bin.

Nun ist es so, dass die Schwiegereltern nicht helfen werden. Sie wohnen weit weg, aber in DE, interessieren sich aber nicht für uns.

Meine geschiedene Eltern wollen für jeweils 3 Wochen kommen und helfen, aber mein Mann will nicht, dass hier so lange „Leute“ sind. Nun, wir brauchen aber Hilfe.

Meine Idee wäre gewesen, dass mein Vater & Stiefmutter 2 Wochen vor der Geburt kommen (eine davon ist Schulferien und Kind 1 muss zu einen Turnier in einer anderen Stadt. Papa keine Zeit hat, aber will, dass Kind geht) und die Woche im Krankenhaus. So wäre Kind 1 versorgt. Sie würden im Hotel bleiben, haben das nötige Geld dafür und da sie ein großes Haus gewöhnt sind, wollen sie auch nicht in unserer kleinen Wohnung übernachten. Mein Mann ist das dennoch zu viel Besuch.

Dann könnte meine Mutter die Woche, wo ich in Krankenhaus bin und die zwei Wochen danach kommen, während ich dank KS etwas eingeschränkt ist. Sie würde bei uns im Wohnzimmer oder bei Kind 1 im Zimmer übernachten.

Meiner Meinung nach, wäre das für uns eine gute Lösung, die für uns super hilfreich wäre. Mein Mann aber kommt aus einer Kleinfamilie ohne familiären Zusammenhalt (Tatsache, kein Vorwurf) und sagt, dass er sich dann belagert und eingeschränkt fühlt.

Er rastet dann immer aus, wenn wir das Thema Familienbesuch besprechen, aber gleichzeitig ist es eine Tatsache, dass Kind 1 versorgt werden muss und einige Termine in der Zeit mit ihn wahrgenommen werden sollen. Die Alternative wäre, dass er mit einer befreundeten Mutter nach der Schule nach Hause kommt, und keine Hobbies in den Zeitraum hat. Turnier würde ausfallen. Mein Mann sind die Hobbies wichtig und den Turnier auch und will das nicht.

Wie kann ich ihn klar machen, dass wir die Unterstützung brauchen? Das es für ihn nur ein Vorteil ist? Ich fühle mich immer, wenn das Thema Familienbesuch aufkommt, zwischen den Stühlen. Mein Mann mag meine Eltern (eigene Wörter), mag aber kein Besuch haben. Seine Eltern sehen wir ca. 2-3 WE im Jahr und sie bleiben immer im Hotel oder wir bei Ihnen auch nur 3 Tage, mehr ist nicht erwünscht. Meine Eltern wohnen nun weit weg, weniger als 3 Wochen lohnt sich wegen den laaaangen Flug nicht. Meine Eltern wollen natürlich Kind2 kennenlernen und dazu noch, sind sie wirklich hilfreich mit Kind1 und machen das gerne. Das sieht auch mein Mann ein. Aber ich glaube, er würde sich wünschen, sie wären unsichtbaren Feen die putzen und betreuen und man nur 1 Std zum Kaffe und Kuchen am Tag sieht, wie bei seinen Eltern. So funktioniert es aber natürlich nicht.

Wer hat ähnliche kulturelle und logistische Probleme und wie kann ich mit meinen Mann das ansprechen, ohne dass er gleich ausrastet, weil dann ist es zu spät für einen ruhigen Gespräch. Mit meinen Eltern eilt es auch, weil man die Flugtickets nicht am Tag davor sind, sie sind teuer und müssten jetzt schon in den nächsten Paar Tagen sie Bescheid geben, wann genau sie kommen sollen. Ich finde das Thema „Familie“ ist immer ein Streitpunkt bei uns und es belastet mich wirklich sehr.

Na perfekt. Da er leider deine Lösungen nicht will, ist er wohl dran alles so zu organisieren, wie er es gern hätte. Sag ihm, er hat eine Woche Zeit alles zu organisieren. Und ab jetzt wirst du auch deine Eltern nicht mehr fragen, sondern er, wenn er doch keine andere Lösung findet. Ich finde das sehr befremdlich, dass man selbst keinen Finger krummmacht, aber die Lösungen des ggü. dann laut nein rufen.

Ja, ich finde es auch zermürbend, dass er dein Hilfe meiner Eltern nicht einnehmen will, wenn wir sie dringend brauchen und meine Lösung (die Verteilung von jeweils 3 Wochen pro Elternteil ist meine Idee) will er nicht annehmen bzw wir kommen gar nicht dazu, das wirklich ernsthaft zu besprechen, weil er dann laut wird und sagt, dass er das nicht mag, sich belagert fühlt und diese ganze Tam Tam mit der Familie nicht aussteht. Wir können das Gespräch daher nicht vernünftig zu Ende führen. Ich komme mir so vor, als ob ich mit einen bockigen Teenie spreche, wenn das Thema aufkommt.

Meine Eltern müssten wir bis nächste Woche Bescheid wissen. Das wäre das fairste für sie Zweck Flugtickets.

Wenn er keine Idee hat, wie euer großes Kind betreut wird, gibt es doch keine andere Möglichkeit. Entweder kümmert er sich, oder eben dein Vorschlag wird umgesetzt. Da gibt es doch nichts rum zu eiern.

Allerdings ist eine sooo lange Betreuung ja nicht wirklich nötig. Mein Mann musste leider auch immer sofort (nach meinem Krankenhausaufenthalt) wieder arbeiten. Ich hatte 3 Kaiserschnitte in 4 Jahren. Man kann ja trotzdem alles machen,...& die schweren Dinge macht der Mann halt nach der Arbeit. Betreuen kann man da seine Kinder ganz gut.
Ich nehme aber auch ungern Hilfe an, möchte alles selber hinbekommen....& mag so langen Besuch auch nicht. Da bin ich dann wohl auch keine große Hilfe!

Bei uns ist es so, dass mein Mann sich höchstens 1-2 Tage frei nehmen kann, der Tag der Geburt und mehr nicht. Kind1 muss ja in der Woche betreut werden, wo ich in Krankenhaus bin. Die Wochen danach wären nice to have natürlich, wenn meine Mutter da wäre und ich nicht von 14:30 bis 19 Uhr ihn zu Hobbies herumfahren muss.

Die eine Woche Turnier wäre auch schön, wenn meine Eltern ihn begleiten und ich nicht mehrere Tage hochschwanger im Jugendherberge übernachten muss und den ganzen Tag bei diesem Turnier ausharren muss. Mein Mann sieht es auch so, er muss aber arbeiten und kann nicht hin. Diese Turnieren sind kein Zuckerschlecken von der Bequemlichkeit und das sieht mein Mann ja ein.

Ich glaube, mein Mann sieht es ja ein, dass wir Hilfe brauchen. Er will aber nicht, dass wir wochenlang Besuch haben. Und sei es, wenn das eine Besuch sogar im Hotel übernachten würde. Wir würden uns ja täglich sehen. Es ist ein Widerspruch und ich sitze dazwischen. Es ist für mich zermürbend.

Mh. Was ist denn sein Vorschlag wie es laufen soll? Anscheinend kann er selber nicht betreuen, er will deine Eltern nicht da haben, er will aber dass Kind 1 Hobbies und Turniere wahrnehmen kann. Wie stellt er sich das denn vor? Also hat er selber einen umsetzbaren Vorschlag? Ich würde nochmal ganz in Ruhe mit ihm reden und ihm sagen, dass du seine Meinung respektierst. Dass er dir bis zu einem bestimmten Datum einen Vorschlag machen soll, der wirklich realistisch umsetzbar ist. Wenn er das nicht kann, dann kommen deine Eltern.
3 Wochen deine Mutter in der kleinen Wohnung wäre mit als Ehemann allerdings auch etwas viel. Gibt es vielleicht die Möglichkeit für deine Mutter in der Nähe eine günstige Ferienwohnung zu mieten? Dann würdet ihr nicht ganz so eng aufeinander hocken...

Ja, genauso ist es. Er hat kein Gegenvorschlag. Er weiß selber, dass wir von seinen Eltern keine Hilfe bekommen werden.

Dein Vorschlag ist auf alle Fälle gut. Ich würde ihn in einen ruhigen Moment das auch so sagen: ich respektiere deine Gefühle, aber eine andere Lösung habe ich nicht. Überleg es dir, welche andere Lösungen geben würde bis nächste Woche, denn dann müssen wir meine Eltern Bescheid geben.

Babysitter mag er übrigens auch nicht. Er mag keine fremde Leute in der Wohnung haben und teuer wäre das auch bzw für den Turnier eh nicht machbar.

Wegen meiner Mutter: es gibt keine Lösung. Diese Stadt ist sehr sehr teuer und meine Mutter könnte es sich nicht leisten und wir auch nicht, über 1000€ für eine Unterkunft zu zahlen. Ein Nachbar macht Air B&B, das wäre ungefähr der Preis. Habe mich bereits erkundigt.

Mein Vater und seiner Frau haben ja das nötige Kleingeld und wollen von sich aus ins Hotel.

Bin ich noch leicht silvesterbenebelt oder warum finde ich seinen konstruktiven Betreuungsvorschlag nicht?
So lange der nicht kommt, könnte er meckern soviel er wollte, würde ich die Betreuung so organisieren, wie ich denke, dass es funktioniert.
Immerhin hat er ja die Wahl, selber planen oder.....
Das hat wohl nichts mit kulturell zu tun sondern offenbar mit den "seltsamen Ansichten" vieler urbianischer Männer ?!?!
LG Moni

Ich bin ein sehr organisierter Mensch und muss sagen, dass ich daher es oft so mache, wie es meiner Ansicht nach am besten ist. Familienbesuch ist aber ein Wunderpunkt bei meinen Mann, vielleicht, weil er es nicht kennt (Familie haben, eine Familie, die sich gegenseitig hilft) und mittlerweile rastet er aus, wenn das Thema aufkommt. Klar ist das für mich zermürbend. Ich will natürlich nicht, dass es immer ein Streitpunkt ist.

Ja, es stört mich massiv, dass er selbst nie organisatorische Vorschläge macht (es sei denn, es geht um das gemeinsame Hobby von ihn und Kind1) und es immer an mich hängen bleibt. Es stört ihn dann, wenn er allzu viel angespannt wird (obwohl wir beide berufstätig sind) und/oder meine Eltern anspringen sollen aus der anderen Seite der Welt. Es geht mir das Thema massiv auf die Nerven und natürlich jetzt schwanger noch mehr.

Ich würde mir den Burschen heute gleich nochmal schnappen und ihn auf den Topf setzen.

Entweder ER kümmert sich um Kind 1, oder ER bringt einen machbaren Gegenvorschlag, oder DEIN Vorschlag wird so wie er ist akzeptiert.

Was soll denn das Kindergartentheater?!?!? :-[

Am liebsten wäre dem Macho wohl, wenn du noch am Tag des KS nach Hause kämst und - wie gewohnt - den Laden schmeißt, damit ER nicht aus seinem bequemen Alltag geworfen wird.

Da hast du dir ja ein nettes Kerlchen eingefangen!#schwitz

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"Wie kann ich ihn klar machen, dass wir die Unterstützung brauchen? "
"Er rastet dann immer aus, wenn wir das Thema Familienbesuch besprechen, aber gleichzeitig ist es eine Tatsache, dass Kind 1 versorgt werden muss und einige Termine in der Zeit mit ihn wahrgenommen werden sollen. "

Mit den kulturellen Problemen kenne ich mich nicht aus.

Von einem Partner auf Augenhöhe erwarte ich allerdings: entweder bringt er auch Lösungsvorschläge oder er kümmert sich selbst. Wie er den Spagat so hinbekommt, dass das Kind keinen Schaden nimmt, ist dann sein Problem.

Alles abtun, weil es ihm nicht genehm ist, ist gemein.

Nein, er muss nicht alles dulden und Kompromisse sind durchaus möglich.
Dafür sollte er aber soweit umsetzbare Vorschläge bringen, dass überhaupt was klappt.

Wie stellt er sich denn die Zeit vor?
Gar nicht? Nicht sein Problem? Nur sein Problem, wenn es deine Vorschläge sind?

Hi,
dein Mann scheint nicht zu verstehen, dass er bei dem bevorstehenden Ereignis die unwichtigste Person ist, seine Befindlichkeiten sind völlig ohne Belang.
Alles Gute!

vlg tina

Du hast recht, das versteht er nicht. Er sieht ja ein, dass wir Hilfe brauchen werden, aber will es eben in der Form nicht. Er hätte am liebsten unsichtbaren Hauselfen. Da das aber nicht in der Realität gibt, bockt er wie ein kleines Kind.

War übrigens beim 1. Kind auch so und am Ende war er meiner Mutter bis heute extrem dankbar für die Hilfe. Tja...

Genauso ist es bei Besuche von meinen Eltern, oder wenn meinen Vater, der finanziell sehr gut da steht, uns alle in den Urlaub einlädt. Es ist immer in voraus ein Riesen Streit, wenn es um Familie Besuche geht, aber danach hat er doch selber Spaß.

Er lernt aber nicht daraus und wird schlauer. Familie ist der einzige Streitpunkt in der Beziehung und es geht mir inzwischen massiv auf die Nerven. Vor allem, weil meine Schwiegereltern sich mehr und mehr von ihrer egoistischer Seite zeigen. Meine Eltern haben sie nur einmal gesehen bei der Hochzeit, hassen sie aber inzwischen wegen ihrem Verhalten uns gegenüber und alles, was sie sich erlaubt haben. Meine besten Freundinnen, die den Verhalten meiner Schwiegereltern kennen, können auch nur dem Kopf schütteln.

Selbst mein Mann ist letztens die Hautschnur geplatzt bei einen Kommentar seiner Eltern. Und als ich sagte, er kann gerne seine Eltern fragen, ob sie mit Kind1 zum Turnier 1 Woche fahren hat er je gelacht und gesagt: du weißt doch, dass sie das nie machen würden. Tja, mehr kann man dazu nicht sagen. Wenn er selber nicht fahren kann, für mich hochschwanger kaum zumutbar ist (vorausgesetzt, die SS läuft weiterhin reibungslos) dann bleibt eben die Lösung meine Eltern oder eben kein Turnier (was aber mein Mann 100% ausschließt).

Hä? In meinen Augen ist er bei den VIPs unter den Top 3 bzw 4 wenn man das Baby dazuzählt und hat eigentlich deutlich mehr Einsatz zu zeigen als alle Grosseltern zusammen.

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Hallo,
eigentlich bin ich kein Freund von Alleingängen in einer Partnerschaft, aber in dem Fall hat er halt einfach mal Pech gehabt. Du und die Kinder brauchen Hilfe, er kann sie nicht leisten und wird sowieso tagsüber nicht da sein, also kannst du meiner Meinung nach entscheiden, in welcher Form dir die Unterstützung am angenehmsten ist.

Sollte er einen besseren Vorschlag haben, nur raus damit. Da er den aber anscheinend nicht hat und alles nur zu seiner Zufriedenheit möchte, würde ich in dieser Ausnahmesituation keine Rücksicht auf seine Befindlichkeiten nehmen. Es ist vielleicht nicht so schön für ihn, aber er wird die kurze Zeit mit seiner Familie sicher überleben.

Hallo,
Das Verhalten deines Mannes erinnert mich wirklich an meine 4jährige Tochter...
Dein Betreuungskonzept klingt super und auch großzügig von deiner Familie aus. Alternativ muss er sich eben doch freinehmen oder ihr investiert das Geld für die Ferienwohnung. Die Befindlichkeiten deines Mannes stehen doch in dieser Lage wirklich an letzter Stelle nach dem Baby, dir und dem älteren Geschwisterkind. Alle drei leiden aber massiv, wenn du auf sämtliche Betreuung verzichtest und versuchst das im Alleingang mit minimaler Hilfe zu wuppen.

Bei uns war es übrigens auch nicht so einfach in den entsprechenden Punkten Lösungen zu finden bei der Geburt von Kind Nr. 3. Zum Glück hat die Hebamme im Gespräch zum Wochenbett meinem Mann noch mal deutlich gemacht, welches Maß an Schonung nötig ist. Das war super dass er es von extern noch mal gehört hat und wir könnten dann eine gute Lösung finden. Hast du schon eine hebamme? Vielleicht kann sie noch mal mit euch beiden gemeinsam sprechen!
Alles Gute!!

Ja, ich habe schon eine Hebamme. Beim 1. Kind war meine Mutter auch da. Er liebt seitdem meine Mutter, weil die Hilfe Goldwert war und auf seine Eltern können wir nicht zählen. Das weiß er selber.

Er weiß daher schon, was ein KS bedeutet und hochschwanger sein bedeutet. Er hat ja selber gesagt, dass eine Woche Turnier kurz vor der Geburt nicht machbar für mich ist bzw nicht ideal. Er weiß ja selber, wie es ist. Er ist in der Kinderbetreuung sehr involviert, wir teilen uns das 50/50 ehrlich gesagt, daher ist ihn das schon klar, dass er es allein nicht wuppen kann, allein wegen den Arbeitszeiten. Und kurz nach dem Kaiserschnitt mit Baby Kind1 täglich von 14:30-19h00 zu den Hobbies zu bringen ist auch nicht gerade empfohlen von Ärzten & Hebammen. Daher sollte meine Mutter die ersten 2 Wochen, die ich nach der Klinik zu Hause bin, übernehmen.

Das er versteht, was auf uns zu kommt, ist kein Problem. Im Gegenteil, deswegen verstehe ich seine Abneigung gegen den Familienbesuch nicht. Ich Glaube manchmal, er hört das Wort Familie und gleich blockt er ab. Seine Eltern wurden kein Finger bewegen, uns zu helfen. Egal in welcher Hinsicht. Sie sind sich selbst am nächsten. Enkel und Sohn sind nur gut, um mit Fotos bei den Freunden zu prahlen.

Also irgendwie passt das was du schreibst für mich nicht zusammen.

Einerseits schreibst du:
"Ja, es stört mich massiv, dass er selbst nie organisatorische Vorschläge macht (es sei denn, es geht um das gemeinsame Hobby von ihn und Kind1) und es immer an mich hängen bleibt. Es stört ihn dann, wenn er allzu viel angespannt wird (obwohl wir beide berufstätig sind) und/oder meine Eltern anspringen sollen aus der anderen Seite der Welt. Es geht mir das Thema massiv auf die Nerven und natürlich jetzt schwanger noch mehr. "

Auf der anderen Seite schwärmst du jetzt dass ihr Euch die Betreuung 50/50 teilt. Was nun? Bleib alles an dir hängen oder .... Ich kann mir echt nicht vorstellen dass ein Vater der sonst gleichberechtigt die Hälfte der Kinderbetreuung übernimmt auf einmal in den 6 Wochen nach dem Kaiserschnitt zum faulen Vater wird dem alles zuviel ist! Wenn du jeden Tag das Kind von 14:30 bis 19 Uhr zu den Hobbies fährst, wo sind da seine 50%? Wie lange ist Euer Kind denn abends wach??? Und was hat das Kind für Hobbies?

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Hallo,

schön zu lesen, dass Du Familie hast, die gern hilft und dafür sogar "abwechselnd" von weit weg anreist #pro.

Das Verhalten Deines Mannes in Eurer Situation klingt leider absolut unreif und egoistisch. Mag sein, dass seine eigene Familien-Situation mit seinen Eltern ihn stört und er das doppelt heftig empfindet, wenn Deine Familie so selbstverständlich den weiten Weg für Tochter und Enkel auf sich nimmt, während seine Eltern ihm die kalte Schulter zeigen.

Aber das muss in Eurer Situation einfach hinten anstehen. Er selbst muss hinten anstehen. Eure Kinder und Du, Ihr geht jetzt einfach mal vor!

Die einzige Überlegung könnte eventuell noch sein, ob Deine Eltern jeweils für "nur" zwei Wochen kommen. Aber ich kann auch verstehen, dass Du sie gern länger bei Dir haben möchtest und "umgekehrt". Oder vielleicht könnte Deine Mutter zumindest ein paar Tage beim Nachbarn im B&B übernachten?

ABER: letztlich hat Dein Mann überhaupt keinen konstruktiven Vorschlag gemacht und ist nur am Nörgeln. Also entscheide Du, wie Du es für richtig hältst!

Vielleicht kommt bei ihm auch etwas "Torschuss-Panik" dazu wegen des zweiten Kindes? Trotzdem soll er sich mal erwachsen verhalten und ich wünsche Euch, dass er das ganz bald (dauerhaft) hinbekommt!

Viele Grüße & alles Gute #klee,

Kathrin

Vetorecht gibt es nicht ohne Lösungsoption.
Er hat die Möglichkeit einen alternativen funktionierenden Vorschlag zu machen.
Wenn der besser ist wird es so gemacht wie er es will.
Hat er keinen bleibt es bei deinen Eltern.

Ich hasse Besuch. Mein Mann und ich genießen unsere Ruhe als Kleinfamilie. Klar hat man gern mal ab und zu Besuch von Freunden, aber jede Woche oder gar für Wochen kämme für uns nie infrage, wir müssen regelmäßig unsere "soziale Batterie" aufladen, sowas ist uns zu viel und erschöpft uns - hier kommt jedoch das ABER(!): in deiner Situation gibt es eben keine Alternative. Da muss man eben durch.

Das Verhalten deines Mannes finde ich alles andere als normal, würde mein Mann sich bei einer Ausnahmesituation so aufführen und mir als Schwangeren so ein Theater veranstalten, würde ich mindestens eine Paartherapie fordern. In meinen Augen ist es kindisch und unverhältnismäßig - Familienhintergrung ist keine Entschuldigung. Er kann sich doch mal für seine Kinder ein bisschen zusammenreißen - es ist ja nur für ewig. Vor allem da der Besuch teilweise im Hotel wohnt ist das Verhalten für mich nicht nachvollziebar.

Er ist wie ein kleines Kind, es gefällt ihm was nicht, er rastet aus, aber es gibt keinen alternativen Vorschlag - Ich hätte da kein Verständnis.

Sorry, wenn dein Mann das alles nicht möchte, aber gleichzeitig möchte, dass sein Kind weiterhin all seine Termine wahrnehmen kann und zuhause alles läuft, muss er entweder in den sauren Apfel beißen oder sich selber etwas einfallen lassen.
Er kann nicht fordern, dass alles weiterhin läuft, während er selber nichts dazu beiträgt und du nicht kannst.
Die Hilfe seiner Schwiegereltern ist zwar willkommen, solange er sie nicht sehen muss? Tut mir leid, diese Einstellung möchte ich lieber nicht kommentieren.
Dann muss er ihnen eben ein Hotel für die Zeit bezahlen.
Ich würde mit meinem Mann nicht darüber diskutieren, dass meine Eltern zu uns kommen. Wenn seine Eltern das nicht mögen, es nicht erwünscht ist, ist das eine Sache. Meine Eltern müssen sich da nicht den Gepflogenheiten meiner Schwiegerfamilie anpassen. Andersherum auch nicht.
Ich bin jetzt mal ganz ehrlich, auch, wenn das gleich ein shit-Storm lostritt. Würde sich mein Mann so anstellen, wie deiner. Würde ich ihm klipp und klar sagen, dass es mir grad sowas von egal ist, was er alles will. Ich entbinde ein Kind, benötige Hilfe. Wenn er sie nicht leisten kann, dann soll er mir nicht auf den Keks gehen, dass er niemand im Haus haben will, der mich dann stellvertretend unterstützt. Entweder er oder wer auch immer. Wenn ihm das nicht passt, bitte, kann er solange ins Hotel! Ich benötige Hilfe und fertig. Sage meinen Eltern, die extra anreisen, um mir zu helfen sicher nicht, dass sie sich nach der Hilfe bitte unsichtbar machen sollen.
Solche Diskussionen gäbe es hier nicht in dieser Richtung.

Lg Gira

Ich bezweifle, dass die Tatsache dass dein Mann zum Geburtstermin keinen Urlaub bekommt, daran liegt, dass er so unglaublich unentbehrlich in seinem für die Menschheit unendlich wichtigen Job ist, sondern, dass er zuhause zwar sagt was er will und vorallem was nicht, im Job aber nicht für die Bedürfnisse seiner Familie einstehen kann.

Selbst bei kleinen Kindern galt für mich immer, wer nur ablehnen kann ohne konstruktive Alternativen zu bieten, ist aus der Entscheidungsfindung raus, Punkt.
An deiner Stelle würde ich deinem Mann erklären, wie die Planung ist, und dass weitere Diskussionen fehl am Platz sind und von dir ab sofort ignoriert werden.

Sein Job ist selbstverständlich nicht Überlebensnotwendig für die Menschheit. Er macht aber ein „Referendariat“ (oder wie auch immer es im Beamtendeutsch heißt, ähnlich wie bei Juristen/Lehrer sozusagen), von dem man nicht einfach so aussteigen kann für ein paar Monate. Sonst wäre man raus, da es ein festes Programm ist. Es ist auch die Endspur vor der Verbeamtung auf Lebenszeit, wortwörtlich die letzen paar Monate. Urlaub ist vorgegeben, etwa 40-50% der Schulferien (sehr praktisch mit Schulkind!) und er darf sich außer der Reihe keinen Urlaub nehmen, außer diesen Sondertagen für Beerdigung, Hochzeit, Umzug, Geburt usw. Wochenlange Urlaub/Elternzeit ist daher ausgeschlossen bis zur Lebenslange Verbeamtung ein paar Monate nach der Geburt. Ein Kollege wird auch zum 2. Mal Vater demnächst und ist leider in der selben Situation. Wenn man sich frei nimmt, sind die letzten Jahren für nix gewesen.

Und ja, bevor es jemand sagt, man kann leider nicht auf dem Monat/Tag genau planen, wann es mit der SS klappt. Klar wäre es nach der Verbeamtung besser gewesen, leider haben wir es um wortwörtlich ein paar Monaten verpasst. Man kann eben nicht alles perfekt planen.

Ok, verständlich.
Da würde ich mit dem Hausarzt sprechen, ob er deinen Mann in dieser Situation nicht ein paar Tage krank schreiben könnte. Es gibt durchaus soziale Gründe für eine Krankschreibung und das private Attest ist ja sogar in der Regel ohne Diagnosecode.
Liebe Grüße!

Beim geplanten Ks und dem zweiten Kind wird niemand eine Woche im kh sein! Verstehe ich nicht. Bei Erstlings-Mamas macht man gerne mal 5 Tage draus. Aber beim zweiten Kind und der Annahme das alles normal verlauft sind es 3-4 Tage im kh. Dieses pamporium mit zwei Wochen davor verstehe ich nicht. Dein erstes Kind scheint schon ein Schulkind zu sein. Geht sie in keinen Hort? Gibt es keine befreundeten Eltern ?
Also ehrlich, du machst Zuviel gewese. Beim ersten Kind macht man das ja noch. Aber du wirst merken, ab dem zweiten Kind hat man keine Zeit mehr so viel pamporium zu machen. Die drei Tage im kh mit einem Schulkind sollte dein Mann alleine hinbekommen. Bzgl. Der rechtliche. Seite sage ich jetzt nicht.... du saftest es geht nicht und du willst da nichts sagen. Also gut. Als Notfall-Plan würde ich mir die eltern der/des besten Freundes aus der Schule warm halten.
Ich kann dein mann verstehen. Diese Dauer-Besuche sind eben nicht jedermanns Sache.

Ach ja. Beim dritten kind hatte ich auch ks und war nur 3 Tage im
Kh. Ich war Max. 4-5tage etwas eibgeschränkt, aber sicherlich keine 14 Tage wie du schreibst. Mit der Geburtsverletzung bei Kind 2 war definitiv eingeschränkter, da ich kaum sitzen oder stehen konnte. Aber nun gut. Wo ein Wille ist ist auch ein Weg. Ich denke aber das ein Schulkind nicht rund um die Uhr betüddelt werden muss.

Das Turnier würde ich aber absagen. Geht eben nicht. Ende.

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Hallo,

also ganz ehrlich. Ihr übertreibt beide!

Warum brauchst du schon 2 Wochen vor dem KS Hilfe?

Kind 1 fährt dann halt nicht mit zum Turnier. Wo ist das Problem? Ob es deinem Mann passt oder nicht ist irrelevant. Entweder übernimmt er die Fahrt zum Turnier oder die Schwiegereltern. Wenn er es nicht will oder kann, fällt es eben aus.

Du bist max 4 Tage vielleicht 5 im KH. Danach kommt man eigentlich klar.

Warum möchtest du deinen Vater, deine Stiefmutter und deine Mutter für den KH Aufenthalt in Beschlag nehmen? Wo ist denn dein Mann eigentlich? Planst du den überhaupt mal ein?

Ich hätte auch keinen Bock drauf, dass 5-6 Wochen laufend irgendwer bei mir zuhause ein und aus geht. Wann wollt ihr euch als neue Familie denn mal finden?

LG

Schon mal dran gedacht, dass dem Kind was am Turnier liegen könnte? Mehr vielleicht als am Geschwisterchen? Wissen wir zumindest nicht, oder?

Und warum der Mann seinen Teil nicht übernimmt hat sie auch geschrieben, zumindest teilweise (für mich klingt er nicht nach jemandem mit dem ich mich fortpflanzen möchte ;-)). Er bekommt bei der Arbeit keinen Urlaub (warum auch immer.... es gibt den Passus "Betreuungspflichten", ähnlicher Ablauf wie bei Kindkrank)

Ja sicher wird dem Kind etwas am Turnier liegen, dem Vater ja auch. Dann soll er sich aber auch darum kümmern, wenn es ihm nicht passt, dass sich jemand anderes darum kümmert. Anders geht es nun mal nicht.

In meinen Augen hat ihr Mann einfach keinen Bock drauf sich auch nur um irgendetwas zu kümmern. Er kümmert sicher weder darum, dass er Urlaub bekommt, noch macht er sich eine Platte wie sein Kind zum Turnier kommt. Unmöglich sowas.

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Ähm, wie wäre es, wenn deine Familie für jeweils 3 Wochen zum helfen kommt, sich um dich und das große Kind kümmert ...
...und er zieht für die 6 Wochen zu einem Kumpel in eine ruhige Singlewohnung?

Ironie off. Kinder kriegen ist kein Spaziergang. Er soll froh sein, dass du den Teil mit den Schmerzen übernimmst und seinen Teil dazu tun.

LG!

Meiner Meinung nach brauchst du Hilfe während der Zeit, die du im Krankenhaus liegst - davor doch nur sollten Komplikationen auftreten.
Ich persönlich würde da auf meine Familie zurück greifen, sollte mein Mann aus weichen Gründen auch immer ausfallen.

Mein Rat, frag deinen Vater und fertig. Dauerbesuch mögen die wenigsten, aber er muss auch nicht negativ abgetan werden.

Mehrere Wochen Besuch ist nicht jedermanns Sache aber wenn dein Mann für die Geburt und danach kein frei nehmen kann verstehe ich das du anderweitig für Unterstützung sorgen willst . Das dein Vater und seine Frau wegen dem langen Flug nicht nur für ein paar Tage kommen möchten ist auch nachvollziehbar und immerhin wohnen sie während der Zeit im Hotel. Allerdings verstehe ich nicht warum sie schon 2 Wochen vorher anreisen sollen ? zumal klar ist das du einen KS bekommst , eine Woche vorher ist doch ausreichend wenn es um dieses Turnier geht . Ist es gar nicht möglich den Besuch um eine Woche nach hinten zu schieben dann wäre das Turnier und die Woche nach dem KS wo du im KH bist doch abgedeckt . Ich kann verstehen das deine Mutter das neue Baby auch kennenlernen möchte aber vielleicht hat es ja auch ein paar Wochen Zeit so das erstmal etwas Abstand zwischen den Besuchen liegt zumal sie dann ja auch bei euch wohnen will für die Zeit . Auch wenn es deine Mutter ist mir wäre das selber zu viel man möchte sich doch auch als Kernfamilie erstmal finden mit frischem Baby . Auch bei einem KS muss man doch keine Woche im KH bleiben normalerweise 3- 4 Tage + Kind 1 scheint auch schon gar nicht mehr so klein zu sein wenn es schon Schulferien hat wozu ihr danach noch 2 Wochen Unterstützung braucht verstehe ich nicht so ganz . Vielleicht bist du noch etwas eingeschränkt ja dann machst du eben etwas langsamer aber sowas wie Fahrdienste dürften kein Problem sein und wenn es wirklich gar nicht gehen sollte dann bleibt immer noch die Möglichkeit die Hobbies ausfallen zu lassen wenn es nicht geht dann geht es eben nicht bzw. vielleicht lässt sich auch jemand finden der das Kind mitnehmen bzw. dorthin fahren kann .

Warum lässt Du Dir das gefallen?
Ich könnte mit so einem Menschen nicht zusammen sein,hat alles einen ganz ungesunden Beigeschmack.....

Wenn du nach dem Kaiserschnitt immer wieder aufstehst und gehst, dann bist du keine Woche im Krankenhaus. Ich war am 3. Tag zu Hause, weil ich fit werden wollte und mich viel bewegt habe. Nach 1 bis 2 Wochen kannst du deine Kinder wieder alleine versorgen. Wann kommt dein Mann denn aus der Arbeit heim? Dass du in der Zeit Hilfe brauchst, steht außer Frage, aber 3 Wochen muss es tatsächlich nicht sein. Spätestens nach 2 Wochen kann man alles, bis auf schwere Sachen, wieder machen. Vielleicht findet ihr ja einen Kompromiss in der Mitte?

Das heißt sie soll sich alle arme und Beine ausreißen und möglichst früh nach dem KS wieder nach Hause rennen und Vollgas geben weil der Herr das so wünscht?

Da umfangreich besprochen wurde was dein Mann alles NICHT will. . .

...Wäre es ja jetzt spannend zu erfahren wie seine Vorstellungen sind wie du das ganze bewerkstelligen sollst wenn er schon nichts beitragen kann ?!

Das frage ich mich auch! Er bockt nur. Ich glaube, aus Prinzip. Weil es das Thema Familie ist. Er weiß ja selber, dass Frau nicht am nächsten Tag wieder fit ist. Zudem ich nach Kind1 eine schlimme allergischen Reaktion hatte. Die 1. Geburt und Wochenbett waren entsprechend alles anderes als entspannt und easy going. Meine Mutter war da und mein Mann liebt seitdem meine Mutter. Aber bitte eben nicht im Haus??

Für mich ist das alles sehr widersprüchlich. Nach der Erfahrung mit Kind1 sagt mein Mann selbst, dass eben Unterstützung nötig ist. So, warum die bockige Einstellung? Wie gesagt, unsichtbare Hauselfen gibt es ja nur bei Harry Potter.

Liebe TE,

deinen Mann finde ich aber ziemlich seltsam gepolt. Und eigentlich habt ihr genug Hilfeangebote seitens der Großeltern. Wenn ich du wäre, würde ich mit deinem Mann Tacheles reden, dass hier die Hilfe angenommen wird. Dein Mann will dieses und das nicht. Dann muss er eben "Erholungsurlaub" nehmen.

Gut ich finde jetzt die 2x 3 Wochen der Großeltern ein wenig viel. Und einige Mütter schreiben auch, dass man eigentlich nach einem KS (ohne Komplikationen) auch relativ schnell wieder fit ist. Aber vielleicht eine Woche vor und nach der Geburt des Kindes wäre ja eine Hilfe nicht schlecht.

Und wenn dein Mann hier keine Hilfe annehmen möchte, ja dann muss eben für Kind 1 das Training mal ausfallen, extrem gesagt. Und ihr sucht euch eine Haushaltshilfe für die Zeit, wo du wieder zu Hause bist. Wie alt ist Kind 1?

Wenn man ältere Kinder zu Hause hat, die zur Schule gehen, Hobbies haben, da hat man eh eine kurze Wochenbettzeit. Mein Großer hatte Ergotherapie, Schwimmunterricht. Und da musste ich auch nach 10 Tagen wieder los und das Kind dort hinfahren, weil mein Mann arbeiten musste. Man ist ganz schnell im Alltag wieder drinne.

Nein dein Mann ist überhaupt nicht zu verstehen.

LG Hinzwife

Ich kann dein Mann absolut nicht verstehen, tut mir leid. Wenn er selber nicht kann und keine konstruktive Lösungsansätze hat, hat er eben auch nichts zu wollen. Dann muss er da eben durch oder er boxt durch, dass er doch zuhause bleiben kann. Punkt. Alles andere würde ich nicht weiter mit ihm diskutieren! Du bist diejenige, die dann alleine klarkommen muss, wenn er die Hände hebt und sagt, sorry, ich muss arbeiten, schau, wie du klarkommst. Also mach, wie du denkst.
In welcher Form du dir Hilfe vorstellst und für wie lange, ist deine Sache. Lass dir das hier nicht von irgendwelchen Usern sagen. Nur, weil sie nach einem Kaiserschnitt schnell wieder auf den Beinen waren und alles kein Problem war, heißt es nicht, dass es bei dir auch so sein wird oder sein muss. Das kann vorher leider niemand wissen.
Besser du hast die Unterstützung und brauchst sie hinterher doch nicht, als wenn du sie dann doch brauchst und dann ist keiner da!
Ich hatte leider zwei Kaiserschnitte. Der erste war eine Sectio, weil mein Baby auch nach 30 Stunden wehen, nicht raus wollte. Trotz der ganzen Aufregung und 30 langen und echt heftigen Stunden, ging alles super. Ich war nach drei Tagen auf den Beinen. Die Wunde ein Witz. Gut... Bäume ausreißen ging nicht so, aber Haushalt, Kind etc. War alles machbar. Bin eh der Typ, den man nicht lange ans Bett fesseln kann😅 mein Mann hatte drei Wochen Urlaub, war super, weil wir so echt viel Zeit für uns als Familie hatten, aber er hätte auch früher arbeiten gehen können..
Alles echt easy.

Beim zweiten Kind hatte ich dann einen geplanten Kaiserschnitt. Da das erste Kind schon nicht durch den „Kanal“ kam, riet mir mein Arzt zu einem geplanten Eingriff. Ich war entspannt, da der erste ja so einfach war. Pustekuchen... beim zweiten lief dann alles schief, was beim ersten wohl zu gut lief. Einzelheiten kannst du nun echt nicht gebrauchen... war nichts lebensbedrohliches, aber verdammt unangenehm. Ich lag fast drei Wochen im Bett. Durfte erst nach 8 Tagen das Krankenhaus verlassen und nicht aufstehen. Zuhause war Schonprogramm angesagt. Da merkte ich deutlich, dass mir mein Körper deutlich Grenzen setzte. Mein Mann hatte diesmal nur zwei Wochen Urlaub geplant. Was war ich froh, dass er um eine verlängern konnte und meine Eltern uns unterstützten, wenn es nötig war.
War beim ersten alles überhaupt kein Thema. Man steckt da nicht drin. Wir sind ja alles keine Hellseher und wissen vorher, was wir hinterher brauchen werden und was nicht. Daher lieber jemanden haben, den man vielleicht doch nicht braucht, als hinterher dringend Hilfe zu benötigen und keine zu haben. Dana hätten dir hier alle geschrieben, selber schuld, wenn du dich nicht zeitig darum kümmerst.
Also mach das, was DU für nötig und richtig hältst. Im Form kann jeder gut reden. Nützt dir dann aber nichts mehr. Ausbaden musst du es, nicht die User hier, denen ist das dann völlig Wurst.

Alles gute

Super geschrieben!