Gefühl als Mutter nicht zu reichen....

Hallo!

Habt ihr auch manchmal das Gefühl, dass ihr als Eltern oder Mütter nicht ausreicht?

Ich habe oft ein schlechtes Gewissen zu wenig Zeit für meine Kinder zu haben. Wobei ich trotzdem weiß, dass wir im Gegensatz zu anderen viel Zeit haben. Meine 2 gehen von ca. 9 Uhr bis 15:30 Uhr in die Kita. Ich gehe in der Zeit zum Studium (da habe ich sehr viel Glück, dass ich das mit Mitte 30 ohne finanziellen Verzicht machen kann) und zum Sport, erledige Einkäufe und was sonst noch so ansteht. Wenn Sommer setzen wir alle Hebel in Bewegung und holen unsere Kinder auch gern 14 Uhr schon ab, um baden zu fahren. Wenn wir aus der Kita Zuhause sind ist es im Normalfall meist 16-16:30 Uhr. Beide gehen 19 Uhr ins Bett. In der Zeit spielen die Kinder drinnen oder wir spielen noch gemeinsam im Garten, ich räume auf oder bereite das Abendbrot vor. Nach dem Abendbrot gibt es noch 30 Minuten TV, danach Buch, Lied singen und ins Bett. Der Tag geht also um wie im Nichts. Ich habe oftmals das Gefühl, dass ich als Mutter versage. Ich habe Angst, dass die Kinder irgendwelche Kompetenzen aufgrund des Zeitmangels nicht erlernen oder sie vielleicht denken ich würde sie nicht lieben, weil sie in die Kita gehen. Ich habe oftmals das Gefühl zu wenig Spiele wie Memory, Würfeln etc. zu spielen. Allerdings ist hierfür die Konzentration am Nachmittag auch im Eimer. Ich mache mir oft Gedanken, dass ich später, wenn beide in die Schule gehen und gewisse Fähig- und Fertigkeiten können müssen, denke „hätte ich damals nur...“. Ich versuche so oft wie möglich mit beiden zu kuscheln, umarme und tröste sie, sage, dass ich sie lieb habe aber irgendwie habe ich oftmals das Gefühl, dass es nicht genug ist.

Kein Mann macht sich solche Gedanken.

Ich kenne so einige, die sich als Vater (demnach Gattung Mann) durchaus um sowas Gedanken machen. Vielleicht würden sie dies weniger emotional / anders äußern aber warum sollten Männer nicht darüber nachdenken, ob sie als Vater genügen? 🤗

Ich finde du hörst dich nach einer guten Mama an. Du bist ein gutes Vorbild. Du bildest dich weiter, gehst studieren und gehst nebenbei noch zum Sport, um fit zu bleiben.
Aber ich kann verstehen; wenn die Zeit nicht reicht und man sich fragt, ob man wirklich alles gibt.
Du kannst vielleicht ein Urlaubssemester machen? Und mit deinen Kindern einen längeren Urlaub machen?
Aber dennoch:
Euer Tagesablauf hört sich ganz normal und auch ganz gut an.

Danke für deine Nachricht.

Ich lasse beide schon immer oftmals mit Zuhause, wenn ich Semesterferien habe. Wir fahren auch regelmäßig als Familie in den Urlaub oder unternehmen an den Wochenenden schöne Dinge. Auf der einen Seite weiß ich, dass wir unser bestes geben, auf der anderen Seite bin ich manchmal unsicher, ob wir unseren Kindern das richtige mit auf den Weg geben. Manchmal frage ich mich, wie es in anderen Familien so läuft.

Euer Tag klingt doch nicht schlecht. Vor allem entflieht ihr der oft üblichen morgendlichen Hektik. 9 Uhr klingt jedenfalls entspannt.
Für mich hört es sich nach einer gut organisierten normalen Familie an.
Deine Kinder sind gut aufgehoben im Kindergarten. Sie sind dort mit ihren Freunden zusammen und bekommen ein Programm geboten, dass sich zu Hause sag ich mal nicht so leicht umsetzen lässt.
Außerdem geht ihr euren Kindern mit gutem Beispiel voran und seid ein gutes Vorbild.
Geben deine Kinder dir einen Grund für deine Sorge oder sind sie quitschvergnügt?
Wenn alles ok ist brauchst du auch kein schlechtes Gewissen haben.
Meine Kinder sind immer gerne in die Kleinkindgruppe bzw. in den Kindergarten gegangen. Aktuell ist nur mehr eines im Kindergarten, aber sie freut sich schon drauf, wenn sie morgen nach den Ferien wieder hin kann um ihre Freunde zu sehen.
Ich hatte nie ein schlechtes Gewissen,aber meine Kinder haben es mir leicht gemacht.
Wenn es bei dir auch so ist, sehe ich keinen Grund zur Sorge.

Ich finde euer Familienleben klingt sehr harmonisch und völlig normal. Ich kann trotzdem verstehen was du meinst. Aber ihr macht doch dann sicherlich an den Wochenenden mehr gemeinsam und habt mehr Zeit füreinander?!
Ich denke für Kinder ist es auch wichtig den normalen Alltag zu kennen. Natürlich ist es toll, wenn man es sich 'leisten' kann mehr zu Hause zu sein und mehr mit den Kindern zu machen. Eure Kita Zeiten sind da doch schon nicht so lange und ihr tut ja alles dafür, dass es den beiden gut geht. Alles was du in der Zeit tust ist notwendig und wichtig. Ich denke du bist da ein gutes Vorbild 😊

Uffz. Wie viele alleinerziehende oder Menschen mit weniger Einkommen sich abschuften und sich nicht den Luxus leisten können sich über sowas Gedanken zu machen...

Soll Leute geben, die können zwei Sachen gleichzeitig. Also zb Auto, Fahrrad oder Bus fahren und sich dabei Gedanken machen.
Oder auf Klo sitzen und sich dabei Gedanken.
Oder sich vorm Einschlafen Gedanken machen.

Ich bin überzeugt davon, dass das kein Luxus ist, sondern auch die meisten Alleinerziehenden und Menschen mit wenig Geld hinkriegen. Schließlich kosten Gedanken kein Geld 😎

Die Zeiteinteilung in unserer Familie ist ähnlich und genau so bin ich auch aufgewachsen... Ich habe nichts vermisst in meiner Kindheit und eine enge Bindung zu meinen Eltern.

Ihr habt ja auch die Wochenenden zusammen. Wie gestaltet ihr die denn? Da könntest du dir doch aktiv Zeit nehmen? Oder du holst sie ein- bis zweimal in der Woche früher ab. Nicht nur im Sommer kann man nachmittags noch tolle Sachen machen...
Die von dir angesprochenen bzw. gemeinten Kompetenzen für die Schule werden leider in den oftmals offenen Kindergarten-Konzepten nicht mehr abgedeckt. Das war früher anders. (Wobei auch früher die Eltern natürlich nicht alle Verantwortung abgeben konnten.) Aber dazu muss man nicht jede Woche x Stunden pädagogisch wertvoll mit seinen Kindern arbeiten. Vieles passiert doch auch nebenbei.

Danke für deine Nachricht. Es ist schön, dass du das im Nachgang so positiv empfindest.

Wir unternehmen an den Wochenenden viel als Familie. Wir gehen viel raus in den Wald, in den Park, in den Indoorspielplatz, etc. Das was man halt so mit Kindern machen kann. Wir sind also sehr aktiv und am Nachmittag eigentlich nie Zuhause.

Ich kann die 2 leider nur an einem Tag früher abholen, es sei denn mein Mann hat eher frei. Ich studiere schon derzeit nur auf 75%, um unseren Kindern, dem Familienleben und auch mir selbst halbwegs gerecht zu werden.

Ich möchte meine Verantwortung nicht abgeben, sondern mache wir wirklich Gedanken darüber, ob das alles so richtig ist. Vielleicht mache ich mir auch viel zu viele Gedanken.

Hallo,
meine Kinder gehen nur bis 13.00 Uhr in die Schule bzw in den Kindergarten.
Viel kürzer geht nicht - würde die Große jeweils nach dem Unterricht nach Hause kommen, könnte ich gar nicht arbeiten. (Denn dann würde sie an manchen Tagen erst um 8.15 das Haus verlassen, an anderen schon um 11.15).
So, ich habe also Betreuungsmäßig ein super gutes Gewissen.
Trotzdem kommen viele Dinge zu kurz. Wir sollten jede Woche schwimmen gehen, damit die Kleine allmählich das Seepferdchen schafft. Klappt nicht. Wir sollten täglich einen Zeitrahmen schaffen, damit beide ihr Instrument üben können. Klappt auch nicht jeden Tag. Zusammen lesen mit der Großen sollte auch täglich möglich sein. Leider nicht.
Wir essen um 13.45, wenn alle da sind. Wenn es gut läuft, sind um 15.00 die Hausaufgaben der Großen fertig. Manchmal auch erst um halb 4. Einen gewissen Trödel-Puffer muss man ab und zu ja auch einkalkulieren. Montags und Freitags haben wir nachmittags Termine/Hobbies. Dienstags einmal im Monat auch. Etwa jede zweite Woche kommt ein zusätzlicher Verabredungstag dazu.
Es gibt also 2 Tage pro Woche, an denen der Nachmittag nicht verplant ist. Im Sommer sind wir da im Garten - das kann man positiv sehen, immerhin wissen die Kinder, wie es sich anfühlt, eine Möhre aus der Erde zu ziehen. Und viel Gelegenheit zum freien Spiel haben sie im Garten auch. Aber zum gemeinsamen Spielen, vorlesen, singen etc. kommen wir da natürlich auch nicht.

Viele Klassiker, die ich den Kindern gerne selbst erzählt hätte, kennt unsere Kleine übrigens aus dem Kindergarten: Max und Moritz zum Beispiel.

Ich würde mir da nicht so viele Gedanken machen. Die Einstellung, dass man sein Kind möglichst Zuhause lässt, wenn man selbst Zeit dazu hat, finde ich prima. Aber man darf auch nicht vergessen, dass die Betreuung eben auch Dinge wie Essen, Zähne putzen, aufs Klo gehen... übernimmt, die Zuhause auch Zeit kosten. Wenn man ein sattes, "fertiges" Kind abholt, ist doch noch für einiges Zeit. Und manches muss dann eben der Kindergarten übernehmen. Auch dort kann man lernen, eine Schleife zu binden oder mit Messer und Gabel zu essen. Und Memory spielen die dort auch ;-)

LG!

An den Wochenenden haben wir z.b. nicht so viel Zeit. Manchmal bin ich das ganze Wochenende mit den Kindern alleine. An jedem zweiten Wochenende arbeiten wir am Sonntag Vormittag alle beide - da sind die Kinder bei meinen Eltern oder beim Babysitter. Auch deshalb versuchen wir die Betreuungszeit während der Woche kurz zu halten - aber ich habe nicht den Eindruck, dass wir mehr mit den Kindern machen als ihr. Sie sind nur mehr Zuhause, aber die Zeit geht für Essen und "Grundversorgung" drauf.
LG!

Ich habe das Glück, bisher mehr Zeit mit meinen Kindern verbringen zu können.
Zusätzlich wird nur alle 1-2 Wochen Fernsehen geschaut. Das sind allein ca 3 Stunden pro Woche, die wir mehr Zeit für Spiele oder malen oder Klavier üben oder Spaziergänge oä haben.

Aber : ich könnte die Kinder direkt mittags abholen oder zumindest schon um 14 Uhr. Und weißt du, was ich für Antworten kriege, wenn ich das vorschlage?
"hm, heute lieber nicht. XY bringt ihre baby born mit und ich auch und wir wollen ganz viel spielen damit"
"nein, ich möchte im Kindergarten vespern"

Oder von der Großen, zweite Klasse : "nein heute ist kochen und backen, da möchte ich mitmachen."
"ich habe mich für Chor eingetragen"
'heute bringen alle ihre Karten mit und wir können tauschen "usw


Unser kleinster ist 9 monate alt und langweilt sich ohne die Großen. Deshalb möchte ich sie oft früher holen. Und ständig kriege ich eine Abfuhr 😂
Seit dem habe ich echt kein schlechtes Gewissen mehr, dass die Kinder Kindergarten und Hort besuchen 😂

Deine Kinder werden doch mit Sicherheit auch Freunde haben und gern in Kindergarten gehen, dort Spaß haben usw. Haben da eine schöne Zeit und wenn sie zu dir kommen, geht es weiter mit der schönen Zeit. Von daher denke ich, dass du dir keine Gedanken zu machen brauchst, dass es nicht genügt :)

Hallo,
wenn es dich stört würde ich was ändern.
Eigentlich hat man im Studium ja super Möglichkeiten viel für die Familie da zu sein.
Ich studiere auch und bin immer froh drüber, wie flexibel ich bin!
Ein großer Teil des Jahres sind ja tatsächlich Semesterferien -ich weiß, da hat man meist auch viel zu tun ist aber doch nicht so an Zeiten gebunden.
Im Semster selbst, kann man sich auch überlegen welche Veranstaltungen man wirklich regelmäßig besucht und bei welchen es vielleicht reicht von zu Hause aus nachzuarbeiten (dadurch kann ich mir z.B momentan einen ganzen Tag Anwesenheit an der Hochschule sparen)
Sport und Einkaufen könnte man auch auf den Abend verlegen oder gemeinsam mit den Kindern machen.

Ich glaube euer Familienleben ist ganz normal.
Aber wenn du nicht zufrieden bist und dir die gemeinsame Zeit einfach zu wenig ist, dann änder ruhig was!

Wie alt sind die Kinder denn?

Liebe Grüße

Das ist so ein Problem unserer Zeit. Man macht sich selbst Druck wegen was auch immer. Über was unsere Eltern und Großeltern eher zu wenig nachgedacht haben, zermartern wir uns den Kopf.
Du klingst wie eine ganz normale und gute Mum, mach Dich nicht verrückt :) Und ja, selten mal hab ich auch solche Gedanken, obwohl es unserem Kind bestens geht, da bin ich mir sicher.

Wegen der Kompetenzen brauchst du dir keine Sorgen zu machen, da lernen sie sicher in der Kita sehr viel. Ich kann mir aber vorstellen, dass es dir zu wenig Zeit mit deinen Kindern ist und du ihnen gerne mehr beibringen und zeigen möchtest. Dann wäre natürlich eine Arbeitsreduktion gut. Ansonsten lernen deine Kinder sicher viel, egal ob bei dir oder in einer Betreungsstätte.

Was studierst du denn wenn ich fragen darf?

Ich weiß nicht wie viel Zeit dein Sport in Anspruch nimmt aber wenn es eher mehr ist, vielleicht lässt er sich auf den Abend verlegen sobald die Kids schlafen

Kindergärten tun Kindern gut, der Kontakt zu anderen Kindern, das Spielen, die anderen Menschen und Situationen mit denen sie lernen umzugehen... Es ist eine tolle Sache.

Du machst viel mit deinen Kindern, meine Mutter war nach der Trennung alleinerziehend und musste viel arbeiten. Trotzdem hat sie die wenige Zeit, die sie hatte, mit mir verbracht und wir verstehen uns bis heute super und natürlich liebe ich meine Mutter - jetzt überschüttet sie den Enkel mit ihrer Liebe, aber da sie noch Vollzeit arbeitet kommt sie nach der Arbeit vorbei - mein Sohn liebt sie, denn in den Stunden ist sie voll für ihn da!

Mein Mann kommt manchmal sehr spät Heim, aber er verbringt die Zeit sofort mit seinem Sohn und bringt ihn immer ins Bett. Es ist seine Papa-Zeit und der Kleine strahlt vor Glück, wenn Papa Zuhause ist.

Es ist bestimmt genug was du gibst, denn vergiss nicht, es kann auch "zu viel" sein. Man kann seine Kinder auch mit Liebe erdrücken, ihnen keine Luft zum Atmen lassen. Eine gesunde Balance ist da wichtig und bei dir klingt es echt super, deine Kinder sind bestimmt glücklich.

Dein Kind wird mal so klug wie du, selbst wenn du keine pädagogischen Spiele machst und auch nicht zur musikalischen Früherziehung geht. Mit diesem ganzen Frühförderungsquatsch macht man viel Geld und gibt den Eltern das Gefühl, dass man alles professionalisieren muss. Wir machen unsere Kinder nicht klug, sie sind es schon.

Ein anderes Thema für mich ist die Bindung und die Zeit, die wir mit den Kindern verbringen. Studien zu folge kommt es hierbei auf die Qualität der Zeit und nicht auf die Quantität an. Eine Mutter, die beispielsweise nicht arbeitet und den ganzen Tag mit den Kindern Zuhause ist, dafür aber nur am Putzen ist, hat auch nicht genug Zeit für ihre Kinder. Andersrum muss man sich selbst aber auch fragen, ob man nach einem 8-Stunden-Arbeitstag überhaupt noch die Kraft hat mit den Kindern Zeit zu verbringen. Ich erlebe da auch großen Druck von der Politik. Die Frauen sollen schnellstmöglich wieder Vollzeit einsteigen, alles andere wäre unemanzipiert. Insgeheim geht es jedoch nur um das Wirtschaftswachstum.

Was Familien brauchen ist schöne Zeit gemeinsam. Wenn du das Gefühl hast, dass das bei euch zu kurz kommt, dann würde ich gucken ob ihr Eltern euch irgendwo mehr Zeit freischaufeln könnt indem ihr weniger arbeitet oder eine Haushaltshilfe einstellt.

Hallo,

das Gefühl hat doch jeder mal! Jeder tut (normalerweise) was er kann, damit es den Kindern gut geht. Wobei ich keine Mutter kenne, die mit ü30 noch studieren gehen kann (oder muss, die meisten sind etabliert in ihren Jobs, die anderen hätten keine Zeit für ein Studium).
Und die alleinerziehenden Mütter die ich kenne haben zT zwei Jobs weil nicht alle Väter so viel zahlen können oder Zeit/Lust haben die Kinder zu nehmen... Sei dankbar für deine Situation!
Ich denke, dass es ein gutes Vorbild ist für die Kinder, dass man auch im Alter noch was lernen kann. Und auch dass du dir einen Ausgleich im Sport schaffst, du lebst ihnen vor dass man sich auch um sich selbst kümmern muss.

Machen deine Kids denn den Anschein, dass ihnen etwas fehlt? Aggressionen, Egoismus, Gewalt, Empathielosigkeit? Oder entwickeln sie sich ganz normal, fröhlich, erzählen dir viel etc.? Dann musst du dir sowieso keine Gedanken machen.

Und was für Kompetenzen meinst du eigentlich? Wenn du ein sozialer, empathischer Mensch vor ihnen bist, sie ernst nimmst und auf sie eingehst und sie nicht alleine lässt mir ihren Problemen, andere Menschen in deinem Umfeld gut behandelst - dann finde ich ist das eines der wichtigsten Dinge die sie lernen sollten.
Lässt du ihnen auch mal ihre Langeweile? Da werden Kinder erst richtig kreativ, die brauchen keinen durchgeplanten Alltag oder Dauerberieselung.
Und alles andere kommt in der Schule.

Wird schon schiefgehen! :-)

Hello,

also wenn du das Gefühl hast dass es nicht reicht, änder was.

Es kommt eigentlich weniger darauf an wie viel Zeit du hast, als darauf wie du die Zeit nutzt.
Nimmt dein Sport viel Zeit in Anspruch oder machst du das nur wenn die Kinder eh in der Kita sind? Hie könntest du etwas ändern.
Dass du studierst lässt sich ja schlecht ändern, aber kann der Vater nicht mehr Zeit mit den Kindern verbringen, warum meinst du es hängt nur an dir wie es den Kindern geht? Ist dein Mann denn der Papa?
Einkaufen zB kann man auch gemeinsam, da können Kinder auch was lernen, nämlich dass man nicht immer nur bespaßt werden kann sondern auch mal Langeweile aushalten muss - welche übrigens gut fürs kindliche Gehirn ist, selber denken müssen macht kreativ.
Was für Fähigkeiten sollen sie denn in der Schule können müssen? Kein Arschloch sein zu anderen wäre meiner Meinung nach das wichtigste. Schuhe zubinden vllt noch, Sprechen, Laufen...

Ein bissl jammern auf hohem Niveau ist das schon, aber wie schon gesagt: wenn du meinst du musst was ändern, dann tu es! Dein schlechtes Gefühl geht vllt nicht weg nur weil dir welche ihre Erfahrungen schreiben, die es nicht so gut haben wie du.