Neues Familienmitglied, absolutes Slipo😏

Hallo,

meine Nichte hat einen schon relativ alten Hasen, es ist ein Zwergkaninchen
und sitzt seit 7 Jahren im kleinen KÀfig ohne FreigelÀnde.

Meine Tochter 6 Jahre, hat sich total verliebt in den Hasen, sie möchte ihn
gerne bei uns haben.

Meine Nichte wĂŒrde ihn sofort zu uns geben.
Wir wĂŒrden gerne dem Hasen noch ein paar schöne Jahre bieten, haben einen
großen Garten, und er hĂ€tte zum ersten mal ein bisschen Abwechslung und frisches
Gras.
Habe aber auch ein bisschen Angst, dass der Hase bald stirbt, und meine 2 wĂ€ren dann ziemlich traurig😣 was wĂŒrdet ihr machen?

Lg

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Ich wĂŒrds machen, und es genauso erklĂ€ren, wie du es geschrieben hast: Das Kaninchen ist sehr, sehr alt und hat nicht mehr ganz lange zu leben. Wir machen ihm jetzt noch eine schöne Zeit, so dass er sein Leben genießen kann.

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Wie langfristig wĂŒrdet ihr euch denn binden wollen? FĂŒr mich wĂ€re die Lösung den alten Hasen mit zwei jungen Kaninchen zu vergesellschaften, denn ein Tier sollte nicht alleine gehalten werden und ihr umgeht das Problem, dass der alte womöglich zu schnell stirbt und dann kein Ersatz da ist. :-)

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Die Frage ist, ob so ein "alter Hase", der Zeit seines Lebens allein war, wirklich auf Gesellschaft erpicht ist? Könnte auch purer Stress werden...

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Wenn die beiden anderen Tiere sehr, sehr jung sind und im passenden Geschlecht sollte das eigentlich keine Probleme machen. :-) Allerdings leben sie dann auch entsprechend lang.

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Hallo

Ein Kaninchen sollte nie allein gehalten werden. Ich wĂŒrde ggf 1 oder 2 Gleichaltrige aus dem Tierheim dazu tun. BZw vergesellschaften, Junge Kaninchen könnten den Opa oder die Oma nerven. Zudem sollte man einiges beachten. Da die Kaninchen schnell zu Darmprobleme neigen. Schau mal auf www.Kaninchenwiese.de dort bekommst du viele Tips

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Hm, der tod gehört zum Leben dazu. Und trauern ist eine wichtige erfahrung. Auch fĂŒr kinder.

Wir gehen familiĂ€r sehr normal mit diesem thema um, aufgrund einiger todesfĂ€lle mĂŒssen wir das auch... Leider.

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Bitte nehmt ihn.
Ich finde es eine Frechheit das Leute Kaninchen noch so halten. Die haben null MitgefĂŒhl. Hauptsache man hat Tiere. Egal wie sie gehalten werden
Ich verstehe sowas nicht.
Ich habe schon jede Menge Kaninchen aus schlechter Haltung gerettet.
Ich hatte noch nie Probleme mit Vergesellschaftung. Egal wie alt das Kanichen war. Oder ob es vorher Gesellschaft hatte.
Am Anfang kann es zu Raufereien kommen. Das ist normal.
Wichtig ist viel Platz und Versteckmöglichkeit.
Aufpassen bitte auf das Geschlecht. Weil sonst gibt es Nachwuchs.
Ich wĂŒrde mit dem gleichmal zum Tierarzt fahren. Oft sind die Krallen zu lang. Auch können in den Ohren Milben sein.

Bitte nehmt es oder sorgt dafĂŒr das es ein artgerechtes Leben fĂŒhren kann.

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Ich wĂŒrde ihn aus seiner Situation retten und ihm Gesellschaft mit etwa gleichaltrigen Genossen anbieten.
Es ist grausam wie er bisher gehalten wurde. Ich kann mir gut vorstellen, dass er bei euch nochmal richtig aufblĂŒht.
Das Kaninchen nicht nehmen, weil es Àlter ist finde ich traurig.
Der Tod gehört zum Leben dazu. Auch eurer Tochter bleibt dieses Thema nicht erspart.

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Hallo,

da man Kaninchen nicht alleine halten sollte, wĂŒrde ich noch 2 junge Kaninchen dazu holen und den Kindern von vornherein erklĂ€ren, dass das alte Kaninchen wahrscheinlich nicht mehr lange leben wird, weil es sehr alt ist.

LG
Lotta

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Holt den Hasen zu euch und besorgt noch einer anderen aus einer Notstation. Kaninchen sind sehr soziale Wesen und brauchen Artgenossen. In manchen LĂ€ndern ist es sogar verboten, sie einzeln zu halten. In Deutschland leider nicht.

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Ich habe einige alte Hasen „gerettet“ und wĂŒrde sagen- go for it. Das Tier kann gut und gern noch 3 Jahre leben und das ist doch gar nicht so wenig.

Tip- Stellt ihn (ist es ein Böckchen?) unmittelbar beim Tierarzt vor und lasst etwaige Zahnprobleme beheben. Und ggf kastrieren.

Vergesellschaftung wĂŒrde ich auch versuchen, ich hatte eine alte HĂ€sin die stolze 10 Jahre in Einzelhaft sass und die so, so froh war als ich ihr einen netten Herren (Kastrat, auch schon Ă€lter, aus dem Tierheim) zur Seite gestellt habe. Sie lag immer an ihn gekuschelt und steckte ihren ganzen Kopf unter seinen weichen Bauch. Wie einsam muss sie gewesen sein, ich schĂŒttle immer noch den Kopf. Sie lebte ĂŒbrigens noch ĂŒber ein Jahr bei mir, ĂŒberlebte sogar einen Kieferabszess, und starb letzendlich an einem Schlaganfall.

Ehrlich gesagt wĂŒrde fĂŒr mich die Aussicht diesem vernachlĂ€ssigten Tier ein schönes Lebensende zu ermöglichen alles andere in den Hintergrund treten lassen.