Ungefragte Meinungen der Eltern / Schwiegereltern

Hey

Wieso haben Eltern/ Schwiegereltern immer das Bedürfnis sich in die Erziehung des eigenen Kindes einzumischen?
Wir haben eine kleine zweimonatige alte Tochter. Wir sind frische Eltern und noch ganz am Anfang, haben aber natürlich trotzdem unsere Meinung und unseren Weg was die Erziehung unseres Kindes betrifft.
Trotzdem haben sowohl meine Eltern als auch Schwiegereltern immer den Drang, uns ungefragte Ratschläge zu geben wie „man muss das Kind schreien lassen damit es nicht verwöhnt wird“ „die Trage ist schädlich und das Kind fühlt sich eingeengt, Kinderwagen ist besser“ „Babys manipulieren und versuchen einen emotional abhängig zu machen“
„Die Kleine sollte frühst möglich an ein eigenes Bett gewöhnt werden sonst macht sie was sie will “
„Was sind Wachstumsschübe? Sowas gibt es nicht“ etc
Wenn ich dann sage dass sie sich belesen sollen und die Wissenschaft mittlerweile viel weiter ist, fühlen sie sich angegriffen und sind direkt beleidigt „iHr sEiD aUcH iRgEndWiE gRoSs GEwoRDen“ ja Annegret, ich habe aber auch mächtig einen am Schlappen und wenig Selbstvertrauen, danke für nichts.


Erlebt ihr das auch? Wie wehrt ihr euch?
Ich könnte bei solchen Aussagen immer direkt ausflippen da ich nicht begreife was man mir eigentlich immer mit diesen Sätzen suggerieren möchte. Wir sind nicht mehr im Jahre 1935 wo die Kinder leider noch nach dem Buch „ Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind“ erzogen wurden.

Was für absurde Sätze habt ihr schon gehört?

Bearbeitet von Warum

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Ich möchte die Omas und Opas mal in Schutz nehmen. Sie müssen auch lernen, sich in die neue Rolle einzufinden, haben i.d.R. ihr bestes gegeben, um ihre Kinder großzuziehen und hielten sich nunmal an den damaligen Kenntnisstand. Seither wurden sie aber nicht mehr unbedingt damit konfrontiert, wie "man es heute macht", haben also die Entwicklung nicht nach und nach mitverfolgt - für sie macht man "plötzlich alles anders". Stellt damit auch sie irgendwie in Frage.

Fragt unsere Kinder in 20, 30 Jahren mal - da werden wir auch nicht alles perfekt gemacht haben, es wird neue Erkenntnisse geben und wir werden uns auch umschauen, was wir alles vermeintlich falsch gemacht haben.

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Ja da hast du recht aber manche grosseltelrn neigen dazu biestig zu werden wenn man ihre Ratschläge partout nicht annehmen will. Und ab da wird es schwierig

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Uhhh meine Mama ist eine davon. Wenn ich sogar ganz nett sage "da bin ich anderer Meinung und ich möchte das anders machen kommt gleich "ich werde niiieee wieder mit dir über Erziehung reden, das wars jetzt....." 💁‍♀️ hach.

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Erziehung heißt nicht nur Großwerden und Überleben… wenn ich diesen Spruch schon immer höre 🙄
Zieht euer Ding durch und ich finde, man muss nicht immer freundlich reagieren, wenn man zum x-ten mal einen Ratschlag hört, den man schon abgelehnt hat. Klare Kante und Direktheit hat hier gefruchtet.

Edit absurde Sätze:
Zum Thema Stillen: heutzutage kriegen die Babys ja bei jedem Ton die Brust- meine Antwort: genau, das nennt man stillen nach Bedarf und ist wichtig für die Milchbildung!

Du stillst doch nicht nachts jedesmal, wenn er wach wird! -Doch, warum nicht?

Ihr seid auch groß geworden (mein Liebling)- Ja, ich bin groß und das Verhältnis zu meinen Eltern und Geschwistern ist 💩

Bearbeitet von Pommes
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Hilfe!! Wie frech mit dem Stillen! Was denken sich die Leute?

Ja ist bei uns genauso. Verhältnis zu meinen Geschwistern und Eltern ist leider auch nicht wirklich gut 🤷🏽‍♀️

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"Interessant, Annegret. Ich werde darüber nachdenken. Ist das Wetter nicht mies in letzter Zeit?"
Und dann doch machen, wie man es für richtig hält.

Wenn ich mir eines angewöhnt habe - ich diskutiere nicht mehr. Ich rege mich nicht mehr darüber auf. Ich hör´s mir an, nicke, denke mir meinen Teil und mache es dann eben so, wie ich es für richtig erachte 🤷‍♀️

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Mega gut!Meine Hebamme hat es mir auch empfohlen.. finde es manchmal doch schwierig weil man auch in alten Beziehungsdynamiken festhängt.

Bearbeitet von Warum
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Bin gerade schwanger:

Lieblingsspruch meiner Mutter: „Besprich das doch mit deiner Schwester..“ (Sie weiß es noch nicht und das bleibt auch erstmal so).

Tatsächlich ist das auch meine größere Sorge, dann kommt von meiner Schwester:

„Das musst du so und so machen“
„Warum lernst du mit deinem Kind keine Zeichensprache“
„Flasche und Brust ist doof, dein Kind will nur die Brust“
„Du solltest von Beginn an zum Osteopathen“
„Du alles Mama solltest das für dein Kind entscheiden (Meinung vom Papa zählt nicht)“

Blablabla…

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Erstmal… Glückwunsch 🤗

Und zu deinem Beitrag: wow ! Sooo unendlich übergriffig ..

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Dankeschön

Wahrscheinlich gibt es später irgendein Schallplattenspruch: „Danke für deinen Hinweis, ich denke unserem Kind geht es gut“ dann wird es schnell langweilig.

Allgemein sind ungefragte Meinungen meistens extrems übergriffig und dienen nur der Selbstbestätigung des Fragestellers/ meist Fragestellerin 🤷‍♀️ ganz egal ob Eltern/Schwiegereltern/Geschwister/Kolleginnen oder Influencer-Mamis

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Hallo,

ich kenne das zu gut! Ich bin zwar gerade erst mit meinem ersten Kind schwanger, aber ich darf das gerade auch schon erleben 😂

Meine Eltern sind zum Beispiel ganz stolz darauf, und der festen Überzeugung dass es so am besten ist, dass sie mich als Baby, wenn ich geweint habe, solange ins Zimmer gesperrt haben, bis ich aufgehört habe zu weinen.
Generell waren sie oft eher kalt zu mir, und wundern sich heute weshalb ich alles mit mir alleine ausmache und nie nach Hilfe frage.
Ich habe lange gebraucht um vieles aufzuarbeiten und will es bei meinem Kind unbedingt anders machen!

Bei mir wurde mein Essen auch immer stark reguliert, ich habe Ärger bekommen, wenn ich mehr Hunger hatte, und wenn es Essen gab, musste ich aber aufessen auch wenn ich keinen Hunger mehr hatte. Bis heute habe ich leider kein Gefühl mehr für Hunger oder Sättigung.

Und meine Eltern hatten wirklich nie Verständnis für meine Gefühle. Ich war nie übermäßig emotional, auch als Kind nicht. Kann mich aber an einige Situationen erinnern, in denen ich Angst hatte und anstatt mich dabei zu begleiten, wurde dann gesagt, dass ich einfach nur peinlich bin und alle Leute gerade über mich lachen.
Und wer kann wohl bis heute nicht zugeben wenn er Angst oder Sorgen hat? Und meine Eltern verstehen dann überhaupt nicht, dass ich mit ihnen heute als Erwachsene sowas nicht teile, es fällt mir eben sehr schwer.

Ich verstehe dass unsere Eltern die besten Absichten hatten und es nicht besser wussten, aber ich verstehe nicht wie man dann trotzdem immer noch so darauf beharren kann, dass es so richtig ist, und nicht einsehen möchte, dass bestimmte Probleme im Erwachsenenalter einfach daher kommen!
Und all diese Sachen, die sie bei mir gemacht haben, erzählen sie mir jetzt auch immer wieder, dass ich es bei meinem Kind ja so machen muss wie sie, denn sie haben ja damals so viel Ahnung gehabt und es hat so gut gewirkt.

Bearbeitet von EsAndersMachen
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Manchmal habe ich das Gefühl, dass einem gerade dann sowas geraten wird, damit man sich damit nicht auseinandersetzen muss und sich keine Fehler eingestehen braucht.
Echt gruselig

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Ich vermute auch, dass sie es im inneren eigentlich wissen aber es sich nicht eingestehen wollen, dabei würde das extrem helfen, auch ihnen selber!

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Durchschnaufen..leichtes Lächeln aufsetzen, aha..wie interessant, danke für die Info- gibt es Studien in denen ich nachlesen kann wie ein Säugling manipuliert? Schickst du mir einen link dazu? Würde mich freuen.
Ja wir sind auch groß geworden, haben euch eure Eltern auch permanent Tipps gegeben?

Ich bin ja immer noch erstaunt dass grosseltern sowas immer noch erzählen. Die dürften in diesem forum doch auch die Generation babyboomer sein...

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Ja mich wundert es doch auch sehr dass diese Meinungen noch „en vogue“ sind.

Bearbeitet von Warum
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Ich rechne stark damit dass ich den nächsten Jahren oma werde. Und ich werde es halten wie meine schwiegermutter. Nicht ungefragt blöde Tipps geben, interessiert nachfragen und bei Fragen meiner Kinder wie ich manche Sachen geregelt habe, von meinen erfahrungen erzählen ohne Erwartung dass sie es genau so umsetzen.

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Jupp

Meine Lieblingsantworten:

Die Hebamme ist ganz zufrieden mit dem Stillrhythmus ( oder was auch immer da kommt)

Der KIA sagt, es ist alles okay

Wenn früher alles besser war, warum benutzt du denn den Anschnallgurt im Auto? Der war ja früher auch nicht notwendig.....


Und ansonsten bin ich auch sehr direkt-- wenn die Großeltern meinten, dass die Kids nur mit Sitzerhöhung fahren sollten, dann gab es eine Ansage " entweder wir bauen den Sitz bei Euch ein oder ihr könnt nicht fahren"

Genauso beim Thema Krippe... Hobbies....

Es ist ein Dauerthema, weil ja sie sind anders aufgewachsen und ja sie haben es bei ihren Kids anders gemacht aber das heißt ja nicht, dass ihre Einstellung damals für ihre Kids richtig war....
Und ja, man selber weiß halt genau, was die Omas/ Opas nicht gemacht haben, als man Kind war und wie blöd man das fand.

Hatte vor 2 Wochen noch so ein Gespräch mit einer Mutter die erzählte wie wichtig es ihr sei, bei Turnieren etc ihrer Kids dabei zu sein -- weil ihre Eltern das nie gemacht haben und sie selber darüber immer traurig war .
Ja, auch sie ist groß geworden aber eben mit der Enttäuschung das ihre Eltern an ihren Hobbies kein Interesse hätten -- und jetzt blöde Sprüche machen, warum sie bei ihren Kids so oft dabei ist....

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Nenn es, ich hab's gehört.
Und auch wenn ich kein Schwiegermutter-Fan bin, meine eigene hat auf das Konto auch gut eingezahlt.

Musst kein Buch kaufen. Ich hab mein Buch zu Schwangerschaft und Baby noch, das kannst du haben. (ich vermute es war "die Mutter und ihr erstes Kind, die "Wortschatz-bereinigte" Variante die in dem 50ern noch verlegt wurde, denn alle Tipps sind da draus).
Schreien lassen kräftigt die Lungen.
Wir haben euch auf die Terrasse gestellt bis ihr aufgehört habt zu brüllen (oh Wunder dass die Beziehung so grottig ist).
Du musst dem Säugling Honig geben zum zahnen.
Gib dem Neugeborenen unbedingt Wasser. Mach Karrotten/Flocken in die Flasche. Dann schläft es besser.
Ein Indianer spürt keinen Schmerz. (Deswegen reden sie über alles und jeden aber nicht über Gefühle, was der eh nicht existenten Beziehung den Rest gibt)
Wir haben selber zwei grossgezogen. Ihr habt es ja auch überlebt.
Einfach die Babyschale auf den Rücksitz stellen, haben wir früher auch gemacht.
Er weint, ich geb ihm Schokolade damit er aufhört.
Der hat euch ganz schön im Griff - (Baby am kämpfen mit Kolliken und Zähnen. F... you!)

Ich informiere nicht und ich diskutiere nicht mehr darüber wie wir es halten.
Das ist so weil das soll so. Punkt. Das filtert 70%.

Ab und zu trete ich verbal ein Scheinbein.
-gross werden sie von alleine / Schwiegermutter ja (auf "wir haben selber 2 gross gezogen", Schwiegervater hat sich fein rausgehalten)
-seit meiner Geburt hat sich die Kindersterblichkeit gedrittelt. Muss was dran sein an den neumodischen Methoden
-d-a-s erklärt viel... (Augenbraue, Pause, Abgang).
-Bullshit (kann ich nur bei meiner Mutter bringen, die zuckt, grinst, fragt nach warum, Thema erledigt).

Manchmal gehe ich auch einfach wortlos mit Kind weg und wickle 1/2 Stunde ganz ganz ausgiebig.
Blöder Spruch/Spielzeug weg. Das wirkt erstaunlich gut.

Ansonsten wartest du bis die Kids übernehmen. Der Grosse haut mittlerweile sehr gesund raus wie er es braucht.

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Aber: Möchtest du wirklich so passiv-aggressiv mit deinen Eltern umgehen und das sogar deinem Kind beibringen oder es zumindest dazu motivieren?
Wäre nicht der erste Schritt, AUCH mit den Eltern freundlich und rücksichtsvoll umzugehen?

Warum scheint die Generation "bedürfnisorientiert" ihre Erkenntnisse nur auf die eigenen Kinder anzuwenden, bei den eigenen Eltern aber dann Kommunikationsstrategien anzuwenden, die dort eher als "gewaltvoll" gelten?

Wenn man sich WIRKLICH ändern möchte, strebt man das dann nicht grundsätzlich an und nicht nur in Bezug auf die eigenen Kinder oder die eigene Kindergeneration?

Zum Nachdenken: Erstellt mal eine Liste der Dinge, die in eurer Kindheit schön waren. Was hat bestimmte Ereignisse besonders gemacht? Was war besonders schön an Mama, Papa, Oma, Opa? Gab es bestimmte Rituale, Umgangsarten, Sprüche, Traditionen, die euch mit diesen Menschen verbanden?

Was möchtet ihr euren Kindern von euren Eltern oder Großeltern mitgeben? Welche Geschichten sind erzählenswert, welche Erinnerungen sollten weitergegeben werden, was war euch in eurer Kindheit besonders wichtig, wie möchtet ihr das euren Kindern vermitteln?

Und dann macht DAS doch mal zum Thema mit den (Schwieger-) Eltern und fragt sie auch: Was war in deiner Kindheit besonders schön? Was war ganz anderes als bei mir oder als heute? Was davon würdest du meinen Kindern gern vermitteln wollen? Was ist erhaltenswert, bei welchen Aspekten bist du froh, dass die heute nicht mehr so bestehen?

Dann käme man doch ins Gespräch!
Auch die Eltern können sagen, was ihnen in ihrer Kindheit gar nicht gefallen hat, worum sie ihre Kinder oder Enkel beneiden, was sie aber auch gerne weitergeben würden. Sicherlich nicht Dinge wie Prügel oder eingeredete Ängste, sondern schöne Momente mit den Eltern, Geborgenheit, Spiele, Traditionen.

Für Kinder übrigens später sehr interessant: Wie haben Mama und Papa früher Weihnachten oder Geburtstag gefeiert, wie war das bei Oma und Opa? Warum war das so anders? Worauf hat man sich gefreut, was gab es für Geschenke, wie wurde der Tag allgemein verlebt, was stand im Mittelpunkt?
So etwas kann man auch aufschreiben oder mit den (Schwieger-) Eltern aufnehmen (Video), um es später mal den eigenen Kindern weitergeben zu können. Daraus können sich für alle echt interessante Gespräche und auch Ideen ergeben!

Damit kann man die (Schwieger-) Eltern auch weg lenken von dem, was man nicht übernehmen möchte zu dem, was man gern übernehmen möchte oder was einen interessiert!

Und darüber kann man sich mal verschiedene Frage oder Kategorien aufschreiben. Auch sehr interessant: Wie war deine frühe Kindheit, warst du zu Hause oder im Kindergarten? Wie kamst du zur Schule oder später zur Ausbildung? Wurdest du gebracht, warst du alleine, bist du zu Fuß gegangen, mit dem Rad, ÖPVN gefahren oder mit dem Auto gebracht worden? In dem Punkt bestehen zwischen den Generationen oft Welten.

Irgendwann sind die eigenen Eltern tot und dann möchte man sie doch hoffentlich nicht in Erinnerung behalten als die Menschen, die einem die Psyche versaut haben und die alles falsch gemacht haben, sondern man möchte sich an Aspekte erinnern, an die man gern zurückdenkt.
Das könnte man in so einem Gespräch über Dinge, die man nicht so gern als Ratschlag hört, durchaus auch mal anbringen!

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10000 ❤️ für diesen Beitrag!!

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Schwierig, kenn ich. Meistens sind diese Ratschläge - auch wenn mans nicht glauben kann - gut gemeint. Anfangen können wir ZUM GLÜCK damit heutzustage nicht mehr viel. Ich reagiere je nach Laune und je nach Ratschlag. Mal sag ich einfach "ok, werde ich mal probieren". Meist sind es keine "so schlimmen" Ratschläge. Mir wurde zum Glück noch nie geraten, mein Kind schreien zu lassen. Obwohl, oft schon kam von SchwieMu, als die Maus im Kinderwagen geschrien hat "sie muss das lernen". Nein, muss sie nicht. Wenn sie lieber getragen werden möchte, dann tragen wir sie. Warum "muss" sie sich denn dran gewöhnen? 😅 Naja in den Situationen schick ich mein Mann vor 🙈 Ich diskutier da nicht mit ihr rum. Im Gegenzug rede ich mit meiner Mutter, wenn sie mal wieder empfiehlt, ich solle abstillen, damit ich endlich wieder durchschlafen kann. Da hab ich immer deutlich "Nein" gesagt, seither sagt sie auch nichts mehr.

Aber mir hat oft geholfen, einfach jedes Mal dran zu denken "damals wusste man es nicht besser, die sind halt anders aufgewachsen, sie meinen es nicht böse".

Zum Glück halten sich aber beide Mütter weitestgehend raus und respektieren, wie wir es machen. Mittlerweile kenne ich auch von beiden die Einstellung in Sachen Erziehung. Meine Mutter meint immer, die Babys und Kinder machen alles nur, um Eltern zu provozieren und sie zu Ärgern. Und ohne Regeln würde ja nichts gehen usw.... manchmal sehr anstrengend. Ach ich könnte da stundenlang drüber reden bzw schreiben. 😂