BV bei einer Risikoschwangerschaft

    • (1) 12.05.17 - 10:07

      Guten Morgen,

      ich bin aktuell im der 13 ssw. Da ich bereits 3 Fehlgeburten hatte, hat mich meine FÄ als "Schwangerschaftsrisiko" eingestuft.

      Ich bin seit 4 Wochen wegen starker Übelkeit und Erbrechen krank geschrieben. Meine Ärztin meinte; das kommt, da ich mir Sorgen wegen der Schwangerschaft mache.

      Hinzu hatte ich gestern schmierblutung bekommen. Ich war im KH. Sie haben keine Ursache gefunden. Wahrscheinlich kommt das durch den Stress?

      Könnte ich jetzt von meiner Ärztin eine individuelle BV bekommen? Das Denken an die Arbeit und dass ich meine Kollegin im Stich gelassen habe, macht die Sache nur schlimmer.

      Vielen Dank für Ihr Antwort und sorry weil mein Beitrag so lange ist :)

      Lg

      Viva

      • Liebe Viva123,

        ein Berufsverbot wird in der Regel dann ausgestellt, wenn Mutter oder Kind vital in Gefahr sind bzw. wenn bereits eine Erkrankung vorliegt, die sich negativ auf die Schwangerschaft auswirkt. Ein Beispiel ist z.B. die Gebärmutterhals-Verkürzung, bei der die Gefahr der Frühgeburt im Raum steht.
        Schwangerschaftsübelkeit ist zwar sehr unangenehm, in den meisten Fällen jedoch kein vitales Risiko für Mutter und Kind.
        Deswegen hat Dein Frauenarzt Dich bisher wahrscheinlich "nur" krank geschrieben und kein Berufsverbot ausgestellt.

        Ich finde immer, man sollte das ehrliche Gespräch suchen. Überlege Dir, was Dir persönlich den Stress nehmen würde und womit Du Dich gut fühlen würdest. Besprich Dich dann mit Deinem Frauenarzt, so dass Ihr eine gemeinsame und gute Lösung finden könnt!

        Alles Gute und gute Besserung!
        Julia aus dem Team Dr. Kolsch

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