vorzeitiger Blasensprung 24+3

    • (1) 19.05.17 - 12:19

      Hallo,

      ich habe vor einer Woche meinen kleinen Sohn in der 24+3 Woche verloren, er wurde zu früh geboren und verstarb.

      Voraus ging ein vorzeitiger Blasensprung wofür ich leider noch immer keine Diagnose habe, ob es an einer Entzündung lag oder an einer schwachen Eierhaut.
      Auch habe ich keine Antwort darauf erhalten was die grünliche Ausscheidung war die ich mit dem weiteren Verlust von Fruchtwasser ausschied..
      Hatte gelesen das es sogenanntes grünes Fruchtwasser wäre und es sich hierbei um Ausscheidungen meines Sohnes handeln könnte die seine Lunge verkleben, hätte man dies untersuchen können/müssen um es zu verhindern? Hätte es eine Möglichkeit gegeben dagegen ein Medikament zu geben um das ungeborene zu schützen?
      Und hätte man mir in dieser Woche schon Lungenreife spritzen können und hätte sie etwas bewirkt? Ebenso meine Frage hätte man die Wehen mit Medikamenten in dieser Zeit hemmen können?
      Mein Mann und ich fühlen uns momentan Ohnmächtig über den Verlust des kleinen doch ist der Kinderwunsch in uns noch nicht erloschen.
      Meine Frage hierzu wie oft oder wie wahrscheinlich ist es das es ein weiteres mal vor kommt...
      Wir sind beide nicht mehr die jüngsten und ich habe bereits zwei Kinder per Kaiserschnitt entbunden... Kann das Risiko hierdurch noch größer sein?

      • Liebe Sean-Amal,

        es tut mir sehr leid, dass Ihr ein so trauriges Erlebnis hinter Euch habt!

        Grünes Fruchtwasser entsteht oft dann, wenn das Kind Stress hat und bereits vor der Geburt seinen ersten Stuhlgang (Mekonium) absetzt. Verhindern kann man das von außen leider nicht.

        Da ich nichts über die Ursache und den ganzen Verlauf der Geburt weiss, ist es sehr schwer, von außen etwas zu Eurer Geschichte zu sagen. Bitte wende Dich an das Krankenhaus, in dem Du entbunden hast und bitte um ein erneutes Gespräch. Oft braucht es Zeit, bis solche Erlebnisse bearbeitet werden und wie bei Euch treten sehr viele Fragen auf. Genau deswegen bieten die Kliniken immer an, dass man sich noch einmal zusammensetzt und alles gemeinsam durchgeht. Schreibe alle Fragen auf, die Dir in den Sinn kommen und vereinbare einen Gesprächstermin mit dem Team, was Euch bertreut hat. Danach werdet Ihr Euch hoffentlich nocht so "verloren" vorkommen.

        Alles Gute!
        Julia aus dem Team Dr. Kolsch

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