FTMV oder FTMV+Cerclage?

    • (1) 24.07.18 - 10:01

      Hallo!
      Nach 2 Fehlgeburten(die erste Schwangerschaft war super und ich habe ein Kind), wurde mir in der Klinik empfohlen ein Verschluss zu machen.
      Die UniKlinik, die bei mir in der Nähe ist, macht es nur in verbindung mit einer Cerclage, ich habe da keine Erfahrung und weiß es nur aus dem Internet, dass bei Cerclage steigt die Bakterien Gefahr eindeutig, wegen Fremdkörper. Die Fäden werden in der 37ssw gezogen, das hört sich alles nicht nach Saling Methode an und ich bin verzweifelt...
      Ist die Methode gut, oder soll ich mich nach einer anderen Klinik umschauen?

      • (2) 24.07.18 - 12:23

        Hallo aweda,

        also zunächst muss erstmal die Indikation dafür stimmen, also der Grund. Man macht die Verschlüsse nur wenn eine Frühgeburt einer ganz frühen Woche wegen einer Cervixinsuffizienz vorausgegangen ist oder wenn jetzt in der Frühschwangerschaft bereits der Gebärmutterhals stark verkürzt ist. Grundsätzlich muss vorher jegliche Infektionsdiagnostik ok sein. Wenn dann ein TMV/Cerclage gemacht wird ist es sinnvoll. In unserem Einzugsgebiet wird eigentlich nur ein TMV gemacht, ohne fremdmaterial, bei dem sich die Fäden auflösen, nach Saling. Das ist das was ich auch grob empfehlen würde. Aber besprechen sie das bitte nochmal in der Klinik ihrer Wahl. Alles Gute, fw

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