Liquorraum hochtemporal erweitert

    • (1) 19.10.18 - 13:05

      Hallo
      Mein Sohn ist jetzt bald 3 Monate alt und war kein frühchen. Die Geburt musste eingeleitet werden und ich bekam einen Kaiserschnitt weil er im Becken fest hing.
      Als er in der Kinderklinik mit einem harnwegsinfekt lag, machte man eine sono am Kopf..dabei stellte sich heraus das der äußere liquorraum Hochtemporal unter der großen Fontanelle erweitert ist und der interhemisphärenspalt ebenfalls. Wir sollten dann 6 Wochen später zur Kontrolle wieder kommen. Das machten wir vorgestern. Und wieder erweitert! Jetzt soll ein MRT gemacht werden und als Anamnese steht im Arztbrief : Mikrozephalus. Ich habe natürlich eine enorme Angst um mein Baby! Allerdings entwickelt er sich sehr gut. Er hält den Kopf schön. Lacht und quietscht vor sich hin, trinkt gut, Stuhlgang total gut, also eigentlich ein gesundes Baby.
      Mit welchen Folgen muss ich rechnen? Bedeutet das das mein Kind eine Behinderung bekommt? Ich bin mit meinen Nerven echt am Ende! :(

      • Liebe neli2018,

        es ist immer sehr schwierig eine Einschätzung zu Befunden zu geben, die man nicht selber erhoben hat.

        So, wie Sie es beschreiben, handelt es sich um einen Zufallsbefund, der gar nicht erhoben worden wäre, wenn nicht im Rahmen einer Erkrankung, die nicht mit der im Ultraschall festgestellten Veränderung im Zusammenhang steht, diese Untersuchung gemacht worden wäre.

        Grundsätzlich handelt es sich dabei "nur" um eine Beschreibung einer Auffälligkeit.

        Worauf ich hinaus möchte: Ihr Sohn hat offensichtlich keine Anzeichen einer Beeinträchtigung gezeigt, die auf eine Veränderung im Bereich des Köpfchens schließen ließen. Ihrer Beschreibung zufolge, entwickelt er sich völlig normal.

        Ich kann das aber leider nicht beurteilen.

        Ich denke, Sie sollten das Gespräch mit Ihrem Kinderarzt suchen, der Ihren Sohn vor Ort untersuchen und beurteilen kann. Sicher macht es in diesem Zusammenhang auch Sinn, sich von ihm erläutern zu lassen, woran er bzw. die Kollegen in der Kinderklinik denken, was sie nachweisen bzw. was sie ausschließen möchten.

        ich wünsche Ihnen aller erdenklich Gute.

        Liebe Grüße

        Kinderarzt.jahn

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