abschottung 9wochen nach geburt

    • (1) 29.07.18 - 09:18

      Hallo ich bräuchte mal einen Rat.
      Ich bin ende mai tante geworden.das Verhältnis ist vor der geburt und im Krankenhaus super gewesen. Seit jedoch das kleine zu hause ist, werde ich von meiner schwägerin ignoriert ( nicht nur ich sondern die ganze familie). Wir wohnen alle in der gleichen Strasse aber kontakt kommt nicht zu stande. Wenn wir zu besuch kommen geht mutter und kind in einen anderen raum. Auch wie zuvor gemeinsam im garten sitzen ist nicht mehr möglich. Auf die frage warum wir so behandelt werden gibt es keine antwort.es ist nichts vorgefallen.... bin da wirklich ratlos. Mein bruder meint das wäre normal???!!! Möchten ihre Ruhe die erste zeit haben,aber wie lange ist so ein verhalten normal? Es geht eher von der kindsmutter aus.
      Vielleicht kann mich jemand aufklären oder mir einen rat geben....

      Danke für eure Antworten

      • Ich finde so ein Verhalten nicht "normal".
        Hat deine Schwägerin vielleicht Gründe? Ohne dich/euch angreifen zu wollen ....
        Raucht ihr?
        Haustiere?
        Zu aufdringlich riechendes Parfüm?
        Ich würde sie mal direkt fragen wenn sie beim nächsten Mal den Raum verlässt.
        Darf das Baby denn mal bei der Oma oder dir auf den Arm?

        • Nein bei der oma macht sie das selbe. Bekomm einfach keine Antwort. Wir haben beide hunde also daran kann es nicht liegen. Rauche, aber nicht wenn kinder in der nähe sind. Hab das auch schon angesprochen und es stört nicht. Die oma raucht nicht und da ist es ja das gleiche verhalten.....

          Nach der geburt durften wir das kleine sogar auf den arm nehmen und sie war ganz stolz darüber.....

      Huhu,

      lasst der Mutter bitte ihre Ruhe! Ich hab bei meinem ersten Kind 3 Monat auf dem Sofa verbracht und mich über Besuch von einzig und alleine meiner Mutter gefreut. Alle anderen haben gestört.

      Ich hatte eine Ausschabung nach der Geburt und habe in diesen ersten drei Monaten das verlorene Bonding nachgeholt. Das brauchte ich für mich.

      Es gibt sicher 1000 andere Gründe, warum die Mutter sich zurück zieht. Lasst ihr das. Hauptsache, der Ehemann hat ein Auge darauf, dass sich keine Wochenbettdepression entwickelt. Aber das ist seine Aufgabe, nicht Deine. Und er sagt ja, dass Ihr Euch keine Sorgen machen sollt. Er hat sie also im Blick und schützt sie. Das ist ein toller Ehemann ind Papa. #pro

      LG Jelinchen

      • Wir kommen ja nicht zu Besuch aber man läuft sich ab und zu mal über den weg. Sind keinesfalls aufdringlich und lassen sie in ruhe. Gedanken darf man sich ja wohl machen..... wollte ja einen rat ob es jemandem änlich ging.
        Wenn wir vorbei kommen dann hat es einen anderen Grund als babybesuch. Das geht dann meist vom kindsvater aus, schnell was vorbei bringen etc. . Kommt dann ja nicht von uns aus und von alleine kommt es nicht zu ihnen.

    Wir haben nach ca. einer Woche versucht, unser Sozialleben wieder in Gang zu kriegen. Aber es ist halt auch jeder anders und Babies sind auch anders. Vielleicht fühlt sie sich im Moment noch derart gefordert, dass sie keine anderen Kontakte möchte. Vielleicht will sie auch nicht abgekämpft, ungeduscht oder überfordert gesehen werden. Ich würde einfach noch etwas abwarten.

(9) 29.07.18 - 22:15

Hallo.

Vielleicht hast du die Möglichkeit, ihr (unaufdringlich) Hilfe anzubieten.
Und mit deinem Bruder würd ich evtl ein ernsteres Gespräch führen - denn das kann! durchaus tiefere Ursachen haben.
Oft haut einen das Erlebte erst nach Wochen richtig "rein" - am Anfang überwiegt ja die Freude und Erleichterung.
Vielleicht fühlt sie sich elend und überfordert und hat Angst das zu zeigen - denn viele nehmen ja an, einer Mutter müsse es gut gehen, sie muss glücklich über ihr gesundes Kind sein.
Genau das kann aber im Gefühlsleben zu großen Problemen führen.

Ich hab mich bei 3 Geburten genau einmal "abgeschottet" - und da gings mir absolut nicht gut. Mein Mann hat das nicht wahrgenommen, meine Familie auch nicht (aber weitere Entfernung). Ich hab versucht nach außen zu funktionieren, mich aber sehr zurückgezogen um mich selbst "zu heilen".

Über Hilfe, und wenns nur Gespräche gewesen wären, wäre ich wirklich dankbar gewesen - aber man bittet da nicht drum, sondern versucht dem aus dem Weg zu gehen.

Vielleicht seit ihr (Familie des Mannes) einfach die falschen "Ansprechpartner" in dieser Zeit. Aber dein Bruder sollte das tatsächlich auch ernst nehmen. Vielleicht braucht sie Hilfe und keiner sieht es...

Hallo!

Ich vermute nach deiner Erzählung, dass du (noch) keine Kinder hast? Meine Erfahrung ist, dass das Verhalten von frisch gebackenen Müttern für Außenstehende SEHR unverständlich sein kann. Ich selber habe jetzt drei Kinder und habe mir immer nur gewünscht: Lasst mich einfach ALLE in Ruhe! Wochenlang! Ich brauchte bei jedem Kind viel Zeit, um in der neuen Wirklichkeit anzukommen, körperlich und seelisch. Da passiert so viel, was kaum jemand von außen verstehen kann und selbst wenn man Kinder hat, ist die Situation der anderen völlig verschieden von der eigenen.

Nimm es nicht persönlich, das Verhalten hat in der Regel nichts mit euch Außenstehenden zu tun. Als Familienangehörige ist das meist sehr schwer, weil man ja gut will. Meiner Erfahrung nach ist der Respekt vor den Wünschen der jungen Eltern/ besonders der Mutter, das Wichtigste für gute Beziehungen in der Zukunft...

Mit einem etwas schiefen Grinsen im Andenken an mich selber beim ersten Kind sage ich : Frisch gebackene Mütter sind komisch, aber meist normal... wird wieder besser!

LG
Judith

  • Das hört sich ja nach besserung an. Ja für mich ist es schwer zu verstehwn da ich selbst noch jung bin und noch kein eigenes kind habe.also vertrauen ist schon da , denn vor der geburt meinte sie auch siw hätte kein Problem wenn ich mal mit dem kleinen spazieren gehe oder mal kurz abnehme .wie gesagt vor der geburt war alles super. Ich hoffe es wird besser denn das familienleben allgemein leidet sehr unter der situation. Mir ist nur mal wichtig gewesen von anderen müttern zu hören ob das normal ist. Ob man selbst was falsch gemacht hat oder ob das normal ist bzw was ernstes ist und man sich gedanken machen muss.

    Ja deine schilderung trifft es. Zur eigenen familie besteht kontakt und word auch öfter hingegangen. Man kommt sich da halt sehr doof vor wenn man solche erfahrungen nicht kennt. Hoffe das es sich bald legt. Mein bruder meinte das er weiss das es wenn es länger dauert siw in eine therapie muss. Lass sie einfach noch bissl in ruhe wie die ganze zeit schon und verduche aus dem weg zu gehen. Boah voll schwierig wie man sich richtig verhalten soll.
    Sie ist halt auch vorher schon bissl schwierig gewesen und dickköpfig das kennen wir, also vor der ss.
    Danke für eure Erfahrungen

    Genau so ging es mir auch!!! Ich hätte damals nicht beschreiben können,was mit mir los ist,aber ich wollte Ruhe und meinen eigenen Rhythmus mit Mann und Kind finden. Die Zeit kam,als ich mich dann auch wieder über Besuch gefreut habe

(14) 30.07.18 - 05:12

Hi!
Ich möchte gar niemanden angreifen, eher vielleicht in alle Richtungen denken. Ich hoffe, es kommt so rüber :-)
Die eventuelle Wochenbettdepression wurde ja schon angesprochen.
Ebenfalls, dass man nach der Geburt anders denkt als vorher (Baby abgeben,...).
Ich kann aus der eigenen Erfahrungen berichten, dass vor der Geburt alles super war und mit der Geburt des „ersten Enkelkindes“ (underer Maus) sich vieles änderte.
Der Schwager fühlt sich ausgeschlossen, da mein Man und ich nicht wollen, dass er als Raucher mit den rauchigen Klamotten mit dem Baby kuschelt. Der Schwiegervater versteht nicht, dass es nicht angebracht ist, dass er der Enkelin in ein anderes Zimmer folgt und sich neben uns aufs selbe Sofa legt, während sie trinkt (= ich sie stille). Vor allem seit er gesehen hat, dass ich in Gegenwart (= auf dem anderen Sofa, wenn er schon dort sass) Vaters stille.
Meine Schwiegermutter versteht nicht, warum ich nicht dankbar auf ihren Besuch warte, wo sie doch alles so liebevoll für unser Heimkommen aus dem Kkh hergerichtet hat (= Wohnung umgeräumt, dass es besser aussieht aber nun leider nicht mehr kindersicher ist), uns liebevoll bekocht hat (= ungefragt Vorräte aus der Tiefkühle gezogen hat und beschloss, was noch gut war, und was von dem von mir vorgekochten weggeworfen werden musste), immer ganz viele Geschenke bringt (= Sachen, die wir meist schon angeschafft oder geschenkt bekommen haben, aber sie „viel schöner“ (leider ohne wissenschaftliche Basis wie TÜV, ,... Siegel) gefunden hat und unseres ja alles nix ist....
Und Ausserdem kümmert sie sich doch um ihre Enkeltochter und es ist ja schließlich nichts passiert, als sie vor dem Haus vergessen hat die Bremse des Kinderwagens reinzumachen und ich ihn auf dem Weg auf die Straße abgefangen habe. Ganz anders als damals mit meinem Mann, der ihr vom Wickeltisch geplumpst ist als sie eine Neue Windel holte und sich dazu nur ganz kurz undrehte...so ein Rabaule war mein Mann, dass er sich da einfach drehte und strampelte. Ganz anders ist da ja ihre Enkelin, Mädels sind ja vorsichtiger, die würde sich mit ihren 6 Monaten bestimmt nicht vom Wickeltisch drehen.
Wenn ich allerdings weiterhin so viel Zucker zu mir nehme (=bei den Geburtstagen statt in den Sekt wegen des Stillens Himbeer- oder Holundersirup in mein Wasser) werden wir dick und krank werden. Ich ( 53kg auf 1,70 und 2x wöchentlich Sport, solle lieber mal einige Rezepte von ihr ( 70kg auf 1,60) ausprobieren..... und ganz wichtig: Honig in den Getreidebrei! 😱

Du siehst, da prallen manchmal auch ganz verschiedene Sichtweisen aufeinander. Vor der Geburt kamen solche Tipps zb nicht. Was sie dahergeredet hat habe ich aber auch gut ausblenden können...mit Arbeit und Co hat man ja auch mehr Stress.
Ich selbst hätte auch nicht gedacht, wie weh Kritik tut, wenn es darum geht, dass man angeblich seinem Baby schadet - auch wenn es „nur so dahergesagt“ und völlig falsch ist.

Ich hoffe, dass ihr euch ganz langsam wieder annähert und alles ins Lot kommt!
Alles gute

  • (15) 30.07.18 - 08:16

    Ja das glaub ich dir.... aber wir haben weder ratschläge noch sonst was gegeben. Auch nicht aufgwfordert das kleine nehmen zu wollen. Das schlimme ist die ignoranz. Ein klärendes gespräch würde sicherlich klarheit bringen und sie weiss das sie das auch sagen kann. Lt meinem bruder fühlt sie sich auch blöd das dies so ist aber ob das so stimmt... wie gesagt ich kenne das so nicht. Ein kurzes aufklärungsgespräch würde da schon helfen. Aber..... naja ich warte mal ab. Auch das mit raucherkleidung( bin ja selbst raucherin ) könnte ich verstehen aber wie gesagt kontakt hab ich keinen und man kann sich ja hände desinfizieren und frisch anziehen. Das schlimme ist wenn man nicht weiß was los ist und an was es liegt. Meine mutter ist nichtraucher und wird ja auch ignoriert. Ich warte mal ab und hoffe das es besser wird

Top Diskussionen anzeigen