Wunsch-KS

    • (1) 17.09.19 - 06:24

      Wer hat sich beim 2. Kind einen KS gewünscht auf Grund der Erfahrung beim 1. Kind?
      Ich hatte zwar den 1. Termin erst beim FA, aber mir war schon vor der Schwangerschaft klar, dass ich bei einen 2. Mal ein geplanten KS will. FA sagte nur, dass müssen sie dann bei der Vorstellung im Krankenhaus besprechen, dürfte aber ok sein, da sie auch dort das 1. Mal entbunden haben und sie die Vorgeschichte kennen.

      Wie war es bei euch? Was habt ihr im Krankenhaus rechtfertigen müssen und was hat der Arzt im Krankenhaus gesagt?

      • (2) 17.09.19 - 10:58

        Hallo, auf Grund unserer Vorgeschichte war uns klar das wir auch einen KS haben möchten. Die Ärzte waren sehr verständnisvoll , haben uns natürlich trotzdem noch mal auf die Vor- und Nachteile hingewiesen. Da unser Kind sowieso sehr groß und schwer geschätzt wurde, hätten die Ärzte uns auch zu einem KS geraten, wenn wir den Wunsch nicht geäußert hätten. Unser Arzt meinte, dass es nicht gut ist, wenn bei eventuellen Komplikationen unter der natürlichen Geburt die Mutter in Panik verfällt. Ich wäre wegen unserer Vorgeschichte bestimmt nicht ruhig geblieben. Noch ein Grund für uns für einen KS. Am Ende hat unsere Tochter die Entscheidung sowieso selber getroffen, da sie 5 Wochen vor ET wg. Blutungen per Notsectio geholt wurde.

        • (3) 17.09.19 - 11:08

          oh gott, war bestimmt ein Schreck für dich!

          Ich würde eben sowas gerne vermeiden! Beim 1. Kind hatte ich ja auch eine Notsectio. Ein geplanter KS sollte ja 1-2 Wochen vor ET stattfinden, so wie ich das von Freundinnen kenne, oder? Warum habt ihr länger gewartet? War das von den Ärzten so erwünscht?

          • (4) 17.09.19 - 13:06

            Hi, der Wunschkaiserschnitt war auf Grund der Vorgeschichte und der Makrosomie (Größe / Gewicht) für 37 + 0 terminiert. Aber bei 34 + 2 bekam ich über Nacht muttermundwirksame Wehen und kam ins Krankenhaus. In der Nacht drauf, kamen dann die Blutungen und es wurde nicht lang gefackelt. War uns auch Recht, wollten auf den letzten Metern nichts riskieren und fanden das unsere Kleine dann außerhalb der Gebärmutter besser aufgehoben war. Nach ein paar Anpassungsschwierigkeiten konnten wir nach 10 Tagen schon nach Hause. Im Gegensatz zu dem was wir vorher bereits mit unseren verstorbenen Kindern durchgemacht haben, waren die zehn Tage ein Spaziergang.

      (5) 17.09.19 - 13:40

      Ich musste mich nur vor der Hebamme "rechtfertigen", sie hat mir teilweise mit ausgedachten Risiken Angst machen wollen - ich war aber gut vorbereitet, deshalb hat es mich nicht gejuckt. Meine FÄ meinte dann, ich hätte gar nicht mit ihr diskutieren sollen.

      Der Arzt im Krankenhaus hat meine Entscheidung akzeptiert und mich nur neutral (ohne Angstmache) aufgeklärt, er war sehr nett.

      Am Tag vor der OP gab es sowieso noch eine ausführliche Aufklärung beim Gynäkologen und Anästhesisten.

      Ich habe mir gezielt ein Krankenhaus ausgesucht, dass KS (dem Wunsch der Frau) gegenüber offen ist. Es gibt durchaus Krankenhäuser, die einen Wunsch-KS ablehnen, das ist aber eher selten.

      • (6) 18.09.19 - 07:26

        Danke für deine Erfahrung!

        Das ist ja blöd mit der Hebamme. Könntest du dennoch ein Vertrauensverhältnis aufbauen? Ich bin sehr skeptisch gegenüber Homöopathie & Co und habe daher etwas Bedenken, dass ich und die Hebamme nicht zusammen passen. Ich weiß nicht, ob ich vertrauen aufbauen kann zu ihr, wenn sie zB total gegen KS ist.

        • (7) 18.09.19 - 18:46

          Die Hebamme vom Geburtsplaungsgespräch ("Leitende Hebamme") habe ich nur da und ein Mal ganz kurz im Kreißsaal gesehen. Im Op war eine ganz andere, junge, nette Hebamme dabei, die hat mir sogar gut zugeredet als man mich im OP vorbereitet hat. Auch danach (im Kreißsaal) hat uns eine andere nette Hebamme betreut. Alle Begegnungen waren globulifrei.

          Ich gebe aber zu, dass ich vorbereitet war, falls man mir Zuckerkugeln andrehen wollen würde. Mein Mann und ich haben Naturwissenschaften studiert und reagieren beide allergisch auf Homöopathie und Esoterik (leider in der Geburtshilfe und beim Thema Kind/Baby extrem verbreitet und Hebammen sind leider auch noch oft Multiplikatoren).

          Zu Hause im Wochenbett war meine Hebamme zum Glück auch globulifrei und sehr pragmatisch. Ich wollte nach so einer OP halt gern, dass jemand die Narbe kontrolliert und guckt, dass alles okay ist. Die Nachuntersuchung beim FA ist ja erst 6 Wochen nach der OP.

          • (8) 18.09.19 - 18:51

            Mir gehts genauso. Ich habe inzwischen meine Stammapotheke sogar gewechselt, weil sie auf Globuli & Co. immer bestanden sind.

            Beim 1. Kind hatte ich eine Nachsorgehebamme, die zwar sehr pragmatisch war, aber ich habe mich bei ihr wie bei einen Ostblock General gefühlt. Bin daher jetzt etwas erfahrener und gespannt, wie die nächste hebamme wird. Erstmal hoffe ich, mich mit ein paar verabreden zu können.

    Beim 3. Kind, ja.

    Ich musste mich nicht rechtfertigen. Habe mich einfach zum Kaiserschnitt angemeldet, ohne Zweifel 😉

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