Vorschulkind-Hessen

Hallo alle zusammen,
Weiß jemand ob die Vorschulkinder dieses Jahr nochmal in den Kindergarten dürfen?
Mein Mann und ich sind beide Systemrelevant, ich bin allerdings noch in Elternzeit.
Trotzdem braucht meine Tochter einfach mal andere Kinder und auch einen Abschluss vom Kiga...
Auch wenn's nur für ein paar Tage und Stunden wäre...
Ab und zu mal Freunde auf Abstand treffen, ersetzt halt nicht den Kiga
Viele Sonnige Grüße ✌

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Hast Du verstanden, was Klose gestern gesagt hat? Ab 2. Juni gibt es irgendwas, was zwar nicht mehr Notbetreuung heißt, aber Regelbetrieb auch nicht heißt. Mehr Stufen sind nicht vorgesehen, Träger und Jugendamt dürfen/sollen/müssen Kriterien erlassen, wer ausser denn Notbetreuungskinder noch darf. Ach so, Notbetreuung nur noch, wenn beide arbeiten.
Kann sein, dass Du Glück hast, und in eurer Kita genügend Plätze übrig sind, oder Du hast Pech. Tja, wir haben in Hessen halt alle irgendwie geloost.

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Doch genau das habe ich gelesen. Nur geht daraus ja nicht hervor, wer nun wirklich Anspruch hat. Ich finde das die Vorschulkinder sich wohl eher an Abstandsregeln zu anderen Kindern und Erziehern halten können als Jüngere...

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Es gibt keinen Anspruch für Vorschulkinder. Erst wenn das Jugendamt deiner Kommune das so verfügt. Und deine Kita noch genügend Restplätze hat. Und es hat nix mit Abstand halten zu tun, denn die Abstandsregel kann in Kitas sowieso nicht umgesetzt werden. Was in den diversen Positionspapieren zur Öffnung von Kitas auch anerkannt ist. Deswegen feste Gruppen , Distanz zwischen Eltern und Erziehern und wenn Erzieher es möchten, Schutzmasken für die Erzieher. (ach ne, war ja NRW, was die Schutzmasken für die Erzieher besorgt, von Klose habe ich sowas nicht gehört).

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Seltsam das in Hessen nicht längst die Vorschüler wieder gehen dürfen.

Bei uns in Bayern dürfen die Kinder die notbetreut werden müssen und ab Montag auch alle Vorschüler wieder.

Alle anderen nicht.

Normalerweise sind die in Bayern da ja deutlich strenger und eher später als die anderen Bundesländer. Darum überrascht mich doch sehr das Bayern schneller als Hessen sein soll 🤔

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Ja komisch ist das schon. Ich denke für die Vorschulkinder müsste es irgendwie möglich gemacht werden.

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Wirklich entscheiden kann das letzendlich jeder Träger bzw jeder Kindergarten für sich. Das hängt ja von der Größe und der Anzahl der verfügbaren Erzieher ab. Drück dir die Daumen. Immerhin hättet ihr ja bis 2.6. einen Anspruch auf Notbetreuung gehabt, da hat es ja gereicht, dass einer systemrelevant ist. Ab 2.6. wird es jetzt schwieriger, weil du noch in Elternzeit bist. Das ist ja auch irgendwie gemein.

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Ich bin mal gespannt, nach welchen Kriterien die restlichen Plätze vergeben werden: das Alter des Kindes könnte entscheidend sein, oder sie könnten entscheiden, dass nur die berufstätigen Eltern einen Platz bekommen oder sie könnten nach den Sprachfähigkeiten des Kindes differenzieren. Was gäbe es noch für mögliche Kriterien?

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Ja genau so sehe ich das auch. Für mich war es selbstverständlich, dass ich meine Tochter nicht hin bringe, da wir nicht drauf angewiesen waren und wir natürlich keinen Platz blockieren wollten. Nun würde ich mir für sie aber so langsam etwas Normalität wünschen...

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Es dürfen alle Anspruch anmelden. Bin selbst auch gerade in Elternzeit und habe extra beim Kiga angefragt, da ich mir nicht sicher war ob man irgendeinen Nachweis erbringen muss. Bei uns müssen wir Bedarfstage bzw. Zeiten angeben. Mal schauen was daraus nächste Woche resultiert.

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Wenn Dein Mann systemrelevant arbeitet, hattet Ihr doch schon seit mindestens dem 30.03. Anspruch auf Notbetreuung.

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Ich bin in Elternzeit. Da kam mir nicht in den Sinn einen Notbetreuungsplatz in Anspruch zu nehmen 🤔.
Sei's drum. Meine Tochter benötigt genau wie alle anderen langsam Normalität. Da wünsche ich mir einfach eine Faire Behandlung, auch wenn bei uns in keine konkreten Probleme vorhanden sind. Sie ist ein Vorschulkind und braucht einen Abschluss.

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Bei uns in der Einrichtung entscheidet der Bedarf der Eltern. Die Plätze werden zunächst auf die Notbetreuungskinder und dann die weiteren Plätze auf Kinder, deren Eltern beide Vollzeit arbeiten, verteilt. Sollten weitere Plätze frei sein, werden diese an Kinder vergeben, wo ein Elternteil Vollzeit und das andere Teilzeit arbeitet. Und dann beide Teilzeit und dann wo ein Elternteil gar nicht arbeitet usw. Eine Flut von Unterlagen. Unfassbar. Chaos pur.

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In der Nachbargemeinde ist es krasser. Der Kindergarten hat einen privaten Träger. Auf Empfehlung der Kindergartenleitung gehen jetzt von 42 regulären Kinder 23 wieder in den regulären Betrieb übernächste Woche. Die Reihenfolge haben sie so gewählt, dass erst die Kinder mit Migrationshintergrund gehen dürfen, die Sprachprobleme haben. Dies sind 16. Dann dürfen 3 Kinder ohne Migrationshintergrund gehen, die ebenfalls Sprachprobleme haben (2 3jährige). 4 Notbetreuungskinder. Der Rest darf nicht gehen! Und dies bleibt auch nach den Sommerferien so, da von den genannten 23 Kindern nur 2 Vorschüler sind.

Na ja, so kann man es auch machen.

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Im ernst? Ich bin irgendwie sprachlos. Nach den Sommerferien hoffte ich, ginge es zumindest Stundenweise für alle wieder los.
Die armen Kinder

Notbetreuung - keine Frage, sollte ganz oben stehen, genau wie alle Kinder von arbeitenden Eltern (egal wo die atbeiten).
Für die anderen Kinder tut es mir so unendlich leid nicht gehen zu dürfen. Sie haben schließlich nicht entschieden, wo oder wann ihre Eltern wieder arbeiten. Aber sie sind die Leidtragenden

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Du weißt aber schon, dass deine Tochter nicht zwingend mit ihren Freunden in eine Gruppe kommt?
Die Gruppengröße ist begrenzt, und es werden Erzieherinnen zugeteilt. Jede Gruppe ist getrennt von der anderen. Auch findet vieles nicht mehr statt. Eine Verabschiedung ist auch nicht möglich, so wie üblich.
Also ganz ehrlich, ich habe auch ein Vorsschulkind daheim und ich glaube nicht das sie mit dieser Situation glücklich wäre. Sei froh das du daheim bist und dein Kind betreuen kannst. Persönlich finde ich, dass es anderen eher zusteht.
Und ein Vorschulprogramm kann man daheim auch starten, und vllt auch Kontakt zur Freundin (draußen)